Hardware

Wie kann ich Preise von gebrauchter Hardware herausbekommen?

Antwort eines FAQ-Users:
Ich habe einfach mal bei Online-Auktionshäusern die entsprechenden Sachen gesucht und nachgesehen, was da die gebrauchte Hardware so kostet. Der Preis sollte dann in etwa klar sein, generell zieht man vom Marktwert noch etwa 30% ab.

Verfasser: FAQ-User
Letzte Änderung: 2004-09-04 14:12


Habe einen USB-Anschluss, aber das angeschlossene Geraet wird vom System nicht erkannt?

Eigentlich sollte das System beim Hochstarten des Rechners schon erkennen, dass eine neue Hardware vorhanden ist.

Ist dies jedoch nicht der Fall und die neue Hardware (Drucker, Scanner, usw.) ist über einen USB korrekt verbunden, so sollte zuerst im Geräte-Manager kontrolliert werden, ob die USB-Schnittstelle auch vorhanden ist.

Wenn im Geräte-Manager keine USB-Schnittstelle aufgeführt wird, im Bios kontrollieren ob der USB-Anschluß auch aktiviert "enabled" ist.

Hinweis:
Je nach Windowsversion gab bzw. gibt es teilweise unterschiedliche Bugs zum USB-Port, ob und inwiefern vielleicht bei Ihnen so ein Fehler vorliegt, lässt sich im Einzelfall besser im Forum klären:

http://www.hwe-forum.de

Update v. 17. Juni 2004
USB 2.0 wird bei WinXP und Win2k erst mit entsprechenden ServicePacks unterstützt, ggf. Windows auf den aktuellsten Stand bringen.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 16:53


Was versteht man unter einem Benchmarktest?

Ein Benchmark ermittelt die Leistungsfähigkeit einzelner Computerkomponenten bei bestimmten Anwendungen. Es wird in der Regel ein Wert (Vergleichswert) ermittelt, mit dem sich dann einzelne PC-Komponenten mehr oder weniger sinnvoll vergleichen lassen.

Ein gutes Beispiel ist hier 3DMark von Futuremark, welches die Grafikkarte in bezug auf aktuelle Spiele testet und einen entsprechenden Wert für Vergleiche mit "ähnlichen" Grafikkarten bzw. Systemen generiert.

Verfasser: Tobias
Letzte Änderung: 2004-10-11 11:13


Welcher Unterschied besteht zwischen einem unidirektionalen und einem bidirektionalen Bus?

Grundsätzlich können bei einem unidirektionalen Bus Daten nur in eine Richtung übertragen werden, wobei bei einem bidirektionalen Bus die Daten in beide Richtungen übertragen werden können.

Verfasser: FAQ-User
Letzte Änderung: 2004-10-31 15:20


Ich habe im Moment 512 MB DDR-SDRAM. Jetzt moechte ich mir neuen Arbeitsspeicher holen, aber ueberall da wo ich geschaut hab steht nicht direkt DDR-SDRAM, da steht dann immer nur DDR-Ram oder SD-Ram?

DDR-SDRAM wird meistens nur als DDR-RAM bezeichnet, da das SDRAM in dem Fall von DDR-SDRAM nur die Speicherart angibt. Wichtig ist das beim kauf, die Geschwindigkeit des Speichers beachtet wird (z.B. PC3200 -> 400MHz). SDRAM wiederum ist etwas ganz anderes als DDR-SDRAM und zu diesem Inkompartibel. Selbes gilt auch für DDR2 - SDRAM.

Verfasser: Tobias
Letzte Änderung: 2005-11-07 16:56


Ich versuche gerade den Laptop meiner Freundin neu zu installieren. Allerdings habe ich den Verdacht, dass die Platte einen Hau hat. Auf der Hitachi-HP kann ich leider kein Tool zur Diagnose finden. Kennt jemand ein gutes Diagnosetool fuer Hitachi bzw. IBM-Platten?

Das Tool wirst du bei IBM unter dem Namen "Drive Fitness Test" finden.

Verfasser: Tobias
Letzte Änderung: 2005-11-07 16:56


Ich habe mir eine 200 GB Platte gekauft, Win2000 erkennt sie aber nur als 128 GB Platte?

Zunächst mindestens SP2 installieren, dann musst Du zur Aktivierung die Regedit öffnen und in diesen Pfad wechseln.

"HKEY_LOCAL_MACHINE/SYSTEM/CurrentControlSet/Services/atapi/Parameters"

Hier erzeugst Du einen DWORD-Eintrag mit dem Namen "EnableBigLba" (auf Gross-und Kleinschreibung achten) und diesem gibts du den Wert "1".

Nach einem Neustart ist die 48Bit-Adressierung des Atapi-Treibers aktiviert und du kannst die volle Kapazität nutzen.

Verfasser: Patrick
Letzte Änderung: 2005-11-07 16:17


Hardware » Motherboard

Was ist das CMOS (Complementary Metal Oxide Semiconductor) ?

Hier werden die wichtigsten Werte des BIOS abgespeichert. Das CMOS ist wird von einer Batterie versorgt, daher bleiben die gespeicherten Werte auch nach dem Ausschalten des Computers erhalten.

Zusatz eines FAQ-Users:
"CMOS ist ein Produktionsverfahren für Halbleiter. Der grosse Vorteil von CMOS-Halbleitern ist der geringe Stromverbrauch.

RAM in CMOS-Bauweise benötigt also wenig Strom, ausserdem muss es im Gegenastz zu DRAM nur selten aufgefrischt (Refreshing) werden. Ein Nachteil der CMOS-RAM ist allerdings, dass sie komplizierter aufgebaut sind als SDRAM, und deshalb mehr Platz benötigen.

Das CMOS-RAM im PC ist also ein batteriegepufferter, kleiner Speicher (wenige hundert Bytes), in dem das BIOS die Grundkonfiguration des Computers speichert, damit diese auch nach dem Ausschalten bzw. beim Hochfahren des Rechners wieder zu Verfügung steht. Beispiele für die Daten: Anzahl, Art und Grösse der IDE-Festplatten, Boot-Reihenfolge, Timing-Werte für Hauptspeicherzugriffe usw., eben alles, was im BIOS-Programm so eingestellt werden kann. Wie schon gesagt, muss CMOS-RAM auch refresht werden. Praktischerweise übernimmt das die RTC (real time clock), die Datum und Uhrzeit ebenfalls im CMOS-RAM ablegt. Wegen des geringen Stromverbrauchs kann der CMOS-Baustein (RAM mit RTC) mehrere Jahre mit einer kleinen Batterie versorgt werden."

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2010-01-30 00:59


Was bedeutet AT (Advanced Technology) /ATX (X fuer Extended) ?

(Baby-) AT bzw. ATX sind Bezeichnungen für das Boardlayout. AT steht für Advanced Technology, X für Extended.

Das AT Format hat seinen Ursprung in den AT Computern von IBM. Als Nachfolger des recht großen AT Formates wurde das "Baby AT" Format eingeführt, welches auch heute noch gebaut wird. Vor einigen Jahren wurde eine neues Boardlayout entwickelt und ATX genannt. ATX bietet gegenüber dem Standardfaktor (Baby-)AT einige Vorteile: Peripherie-Anschlüsse (COM, LPT, PS/2) befinden sich direkt auf dem Board, daher entfällt der Anschluss über Flachbandkabel.

Serienmäßig ist bei ATX ein PS/2-Keyboard und PS/2-Mausanschluß vorhanden. (Baby-)AT und ATX Boards benötigen verschiedene, jeweils passende Gehäuse. Nur einige wenige Gehäuse sind in der Lage, beide Arten von Mainboards aufzunehmen. Mainboards mit ATX Layout sind heute Standard. Besonders für den Markt der preiswerten Komplettsysteme wurde das Micro-ATX Boardlayout entwickelt. Bohrungen und Schnittstellen entsprechen dem ATX-Format, die Platine ist jedoch kleiner und hat daher weniger Steckplätze zur Verfügung.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 16:57


Welche Bedeutung hat der FSB (FrontSideBus)?

Der Frontsidebus ist die Verbindung des Prozessors mit eventuellen externen Zwischenspeichern (z.B. 3rd Level Cache) und dem Hauptspeicher. Er hängt vom Prozessortakt ab. Die Frequenz und die Busbreite geben an, mit welcher Geschwindigkeit (MB/s) der Prozessor externe Daten verarbeiten kann. Um keine Performanceverluste hinnehmen zu müssen, sollte der Arbeitsspeicher dieselbe Geschwindigkeit wie der Frontsidebus haben und nicht schneller oder langsamer Arbeiten. Um dies verändern zu können, existieren sogenannte Teiler  welche das Verhältnis vom Frontsidebustakt zum Speichertakt festlegen.

Die Standarttaktraten des Frontsiedebusses liegen bei 100 MHz, 133 MHz, 166 MHz und 200 MHz. Bei Apples G5 (alias PowerPC970) Prozessor liegt der Frontsidebus immer bei halben Prozessortakt. Da die bisherigen Verfahren zu langsam sind, gibt es verschiedene Verfahren um die Performance des Frontsidebusses zu erhöhen. Die am Meisten verbreiteten Verfahren sind das DDR-Verfahren und das Andere das so genannte QDR-Verfahren. Das DDR-Verfahren wurde von AMD verbreitet, bei ihm werden pro Takt zwei Datenwörter übertragen, eins auf der aufsteigenden Taktflanke und eines auf der fallenden Taktflanke. Das QDR-Verfahren arbeitet ähnlich, allerdings werden hierbei ganze vier Datenwörter pro Takt übertragen.

Aktuelle Prozessoren (wie z.B. die AMD Hammer Prozessoren) haben jedoch keinen Frontsidebus im eigentlichem Sinne mehr, diese CPUs haben ein oder zwei integrierte Speichercontroller sowie einen zusätzlichen Hypertransporttunnel für die Daten der Peripheriecontroller und die der Schnittstellen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2004-09-04 15:01


Was sind North- und Southbridge und Chipsatz?

Der Chipsatz ist die wichtigste Komponente eines Mainboards. Intel führte vor einigen Jahren die Begriffe "Northbridge" und "Southbridge" für die zwei Hauptkomponenten des Chipsatzes ein.

Die Northbridge, von Intel heute MCH (Memory Controller Hub) genannt, verbindet den Prozessor über den Frontsidebus mit dem Hauptspeicher, dem AGP-Steckplatz und der Southbridge. Bei AMD ist die Northbridge im traditionellen Sinne ausgestorben, denn die aktuellen "Hammer" Prozessoren haben einen internen Speichercontroller, weshalb die Northbridge nur noch für die Kommunikation mit dem AGP-Port und der Southbridge zuständig ist. Mittlerweile gehen einige Hersteller her und vereinen North- und Southbridge. Dies hat zwei Vorteile und einen Nachteil: die Kommunikation erfolgt schneller und die Produktion, sowie das Boarddesign ist Preiswerter. Jedoch muss für kleine Änderungen, wie z.B. die Einbindung einer SATA-Schnittstelle der gesamte Chipsatz sowie das Boarddesign überarbeitet werden, was sehr aufwendig und teuer ist.

Die Southbridge, von Intel als ICH (I/O Controller Hub) bezeichnet, dient zum Anschluss der onboard-Geräte, der Erweiterungskarten sowie der Peripheriegeräte und weiterer I/O-Schnittstellen; heute enthält sie oft auch die Echtzeituhr (Real Time Clock, RTC) und den batteriegepufferten BIOS-Speicherbereich (auch: NVRAM, CMOS-Speicherbereich). Auch der PCI (-X) wird über die Southbridge eingebunden. In der Southbridge sitzt auch der PIC (Programmable Interrupt Controller) oder gar APIC (Advanced PIC), der die Interruptleitungen verwaltet. Zudem sind die I/O-Schnittstellen wie P- und S-ATA Controller, USB-Controller, etc. auch in der Southbridge zu hause.

Zum Anschluss von Tastatur, Maus, Floppy-Laufwerken, paralleler und seriellen Schnittstellen wird von vielen Southbridges einen zusätzlicher "Super-I/O-Chip" benötigt. Nahezu alle Modelle bieten auch eine AC-97-Soundschnittstelle. Über dieses spezielle Interface kann ein kostengünstiger "AC-97-Codec" angebunden werden. Dieser Wandlerbaustein ist jedoch kein vollwertiger Soundchip, sondern funktioniert nur in Verbindung mit passender Treibersoftware, die die eigentliche Sounddatenberechung der CPU aufbrummt. Der AC-97-Codec nimmt nur die A/D-Wandlung vor und enthält beispielsweise einen Mischerbaustein. Manchmal unterstützt dieser auch Spezialitäten wie z.B. S/PDIF-Anschluss. Manche Chipsätze, wie z.B. der nVidia nForce2 haben in der Southbridge jedoch eine vollwertige Soundkarte integriert.

Früher wurde bei den meisten Chipsätzen ist die Verbindung zwischen North- und Southbridge als interner PCI-Bus ausgeführt. Bei den aktuellen Chipsätzen ist dies jedoch anders. Hier hat jedoch jeder Hersteller ein anderes Verfahren. Gute Beispiele sind hier Hypertransport, MultiTIOL und V-Link. Diese Verfahren sind viel schneller als der PCI-Bus und bremsen das System somit nicht unnötig aus.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2004-09-04 15:25


Welche Sockel/Slot´s gibt es ?

Auf einem Mainboard sitzt der Prozessor wahlweise in einem Sockel oder einem Slot. Der Markt ist durch die verschiedenen konkurrierenden Sockel und Slots recht unübersichtlich geworden, daher hier eine kurze Aufstellung der bekannten Sockel- und Slottypen:

Die Sockel 1 bis 4 und der Sockel 6 waren für 80486, Pentium OverDrive und frühe Pentium Prozessoren gedacht. Sie sind heute veraltet und werden nicht mehr produziert oder verkauft.

Sockel 5 (320 pins): Intel Pentium 75 Mhz - 133 MHz, sowie AMD K5 und andere; Dieser Sockel ist veraltet und wird nicht mehr verkauft, ist aber noch in vielen Computern zu finden.

Sockel 7 (Super Sockel 7) (321 pins): Intel Pentium 75 MHz - 200 MHz, Pentium MMX 133 MHz - 233 MHz, AMD K6, AMD K6-2, Cyrix M2, Cyrix/IBM 6x86MX, IDT C6 / C2A und weitere; Den Sockel 7 gibt es sowohl auf Boards mit 66 MHz, als auch auf Boards mit 100MHz Bustakt. Sockel 7 Boards mit 100 MHz Bustakt werden häufig auch als Super Sockel 7 Boards bezeichnet.

Sockel 8 (387 pins): Intel Pentium Pro 150 MHz - 200 MHz; Dieser Sockel wurde von Intel speziell für den Pentium Pro Prozessor entwickelt und wird heute noch in manchen Servern eingesetzt. Alle Boards haben 66 MHz Bustakt.

Der Slot 1 oder "242-contact slot connector" wurde von Intel für den Pentium II Prozessor entwickelt. Auf einer Karte wurden der Prozessorkern und Cachespeicherchips untergebracht und in einem Gehäuse verpackt. Der Anschluß zum Slot 1 hat 242 pins in zwei Reihen übereinander und einer Kerbe in der Anschlußleiste, um korrektes Einstecken in den Slot zu gewährleisten. Heute nutzen der Celeron, der Pentium II und der Pentium III Prozessor den Slot 1. Es gibt Boards mit 66 MHz, 100 MHz und 133 MHz Bustakt.

Der Slot 2 oder "330-contact slot connector" ist eine Erweiterung des Slot 1 und ist speziell für den Serverprozessor Pentium II/III Xeon ausgelegt. Der Slot 2 hat 330 pins in drei Reihen übereinander und zwei Kerben, um Verwechslungen mit Slot 1 Prozessoren zu vermeiden. Den Slot 2 gibt es nur auf Boards mit 100 MHz Bustakt.

Der Sockel 370 wurde von Intel speziell für die Sockel-Version (PPGA) des Celeron Prozessors entwickelt. Er sieht aus wie ein Sockel 7, ist jedoch nicht dazu kompatibel. Sockel 370 Boards sind für 66 MHz Bustakt ausgelegt, wobei die neuesten Boards auch bis zu 133 MHz ermöglichen. Es können Celeron Prozessoren in PPGA-Bauform (auf allen Boards), sowie Pentium III Prozessoren in FCPGA-Bauform (auf bestimmten Boards) eingesetzt werden.

Der Slot A wurde für den AMD Athlon Prozessor entwickelt und sieht aus wie ein Slot 1. Er ist jedoch nicht dazu kompatibel. Daher können nur Athlon Prozessoren eingesetzt werden. Die aktuellen Slot A Mainboards verfügen über 100 MHz Bustakt.

Der Sockel A hat 462 Pins und wird deshalb auch als Sockel 462 bezeichnet. Er wurde von AMD für den Athlon (Thunderbird, XP) und Duron Prozessor entwickelt und soll die Slot A Mainboards zukünftig ablösen. Die aktuellen Sockel A Mainboards verfügen bereits über 266 Mhz Bustakt und mehr.

Der Sockel423 bzw. Sockel478 hat wie es aus dem Namen schon ersichtlich ist 423 Pins bzw. 478 Pins und wurde von Intel für den Pentium 4 entwickelt. Bei der Intel(r) NetBurst(tm) Mikroarchitektur ist es gelungen, die Pipelinetiefe im Vergleich zum Intel(r) Pentium(r) III Prozessor auf 20 Stufen zu verdoppeln. Die dadurch mögliche Steigerung der Durchsatzrate bedeutet eine wesentliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Pentium(r) 4 Prozessors. Die Rechenwerke laufen bei der Intel NetBurst Mikroarchitektur mit doppelter Taktgeschwindigkeit und erhöhen damit die Gesamtleistung. Ein völlig neues Cache-System, der Execution-Trace-Cache, sorgt dafür, dass die Befehle entsprechend schnell für die Ausführung bereitstehen. Die Intel NetBurst Mikroarchitektur kann viel mehr Anweisungen aufnehmen, die ausgeführt werden müssen (dreimal so viel wie der Pentium III Prozessor), und hat so die Möglichkeit, die Anweisungen in optimaler Reihenfolge auszuwählen, wodurch die Gesamtleistung des Pentium 4 Prozessors erhöht wird.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-06-05 10:49


Wie kann ich den Hersteller meines Boardes herausbekommen, wenn ich keine Unterlagen habe ?

Den Hersteller eines Boards kann man bei einem "Award" und bei einem "AMI BIOS" über den sogennanten Identifikationsstring herausbekommen. Eine nette Übersicht zum Award- und AMI-Bios bietet hiezu das Bios-Kompendium:

Award: http://home.t-online.de/home/h.-p.schulz/compend/awboard.htm
AMI: http://home.t-online.de/home/h.-p.schulz/compend/amboard.htm

Für das "AMI BIOS" und ebenfalls auch "Award" hilft folgende Seite, allerdings auf Englisch, weiter:

http://www.wimsbios.com/

Mit etwas Glück kann man auch den Hersteller bei Award und AMI mit einem kleinen Tool, welches die Jungs von der C´t bereitstellen herausbekommen. Das Tool kann man hier herunterladen:

http://www.heise.de/ct/ftp/

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-06-19 11:26


Was ist ein PCI-Bus ?

Der PCI-Bus ist Industriestandard und fester Bestandteil von IBM-kompatiblen Systemen, Apple Macintosh-PCs und Alpha-Workstations von Digital. Das von Intel entwickelte Bus-System ist bis ins Detail genormt, sodaß andere Computerhersteller den PCI-Bus nachbauen können. Im Gegensatz zu anderen Bus-Systemen ist der PCI-Bus anpassungsfähig bei steigenden Anforderungen.

Der PCI-Bus erlaubt es, daß mehrere Erweiterungskarten sich einen Interrupt teilen. Laut der PCI-Spezifikation stehen jedem der drei PCI-Slots vier virtuelle Interrupts zur Verfügung. Davon wird im Normalfall nur einer genutzt, den ein tatsächlicher zugewiesen ist. Die anderen Interrupts werden dann verwendet, wenn eine Erweiterungskarte mehr als einen Interrupt benötigt. Die PCI-Motherboard-Hersteller halten sich jedoch nicht an diese Spezifikation.

Das PCI-Bios erkennt jede Erweiterungskarte und konfiguriert sie selbstständig.

Damit der Prozessor entlastet wird können PCI-Komponenten untereinander Daten über den PCI-Bus austauschen. Die PCI-Karte, die Daten sendet ist der Master, die Karte die Daten empfängt, ist der Slave.

Theoretisch hat der PCI-Bus 64 Leitungen. Jeweils 32 für die Daten- und Adreßleitungen. Durch einen Multiplex-Betrieb werden 32 Leitungen eingespart, da mit einem Takt zuerst die Adresse und in einem zweiten Takt das Datenwort gesendet wird.

Für den Datenaustausch zwischen den PCI-Komponenten werden Steuerbefehle(Messages) verwendet. Laut der PCI-Spezifikation gibt es 256 Steuerbefehle.
Die wichtigsten Steuerbefehle sind für den Zugriff auf Register der Erweiterungskarten und den Hauptspeicher.

In diesem Modus kann ein zusammenhängender Speicherblock übertragen werden. Ab einer Startadresse kann ein beliebig großer Speicherblock, ohne weitere Adressierung, übertragen werden.
Ein Latenz-Timer sorgt dafür, daß ein langer Burst unterbrochen werden kann, wenn eine andere Komponente den PCI-Bus benötigt.

Zwischen CPU und den Erweiterungssteckplätzen sind Puffer-Schaltkreise, die stabile elektrische Signale garantiert.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:53


Bus-Systeme ?

Auf einem Motherboard kommt meist ein oder mehrere Bus-Systeme zum Einsatz, die eine Verbindung zwischen den Erweiterungskarten, dem Arbeitsspeicher und dem Prozessor darstellt. Was auf dem Bus-System passiert, steuert in der Regel der Prozessor.

ISA (Industry Standard Architecture)
Der AT- oder ISA-Bus hat 16 Datenleitungen und 24 Adreßleitungen. Er wird mit 8 MHz getaktet und überträgt maximal 5 MByte Daten pro Sekunde. Damit war der ISA-Bus optimal auf den Intel-Prozessor 286er abgestimmt.

Bereits mit dem 386er war der ISA-Bus überfordert. Aber auch in einem 486er-System war er noch als System-Bus vorhanden. Allerdings findet man heute keinen Computer mehr, der nur mit einem ISA-Bus ausgestattet ist. Er ist nur noch als Ergänzung zum PCI-Bus vorhanden. Für einfache Erweiterungskarten, wie Soundkarten, Gameportkarten und Multi-I/O-Karten reicht der ISA-Bus immer noch aus.

EISA (Extended Industry Standard Architecture)
Während IBM versuchte seinen MCA-Bus durchzusetzen, einigten sich die anderen Hersteller auf den EISA-Standard. Der EISA-Bus wurde so konstruiert, daß auch die älteren ISA-Erweiterungskarten genutzt werden konnten. Das wurde dadurch erreicht, daß der Steckplatz wie der des ISA-Busses aussah, aber über eine zweistöckige Klemmvorrichtung verfügte. Der EISA-Bus hat einen 32-Bit Daten- und Adreßbus. Seine Übertragungsgeschwindigkeit erreichte bis zu 33 MByte pro Sekunde bei 8,33 MHz.

MCA (Micro Channel Architecture)
IBM stellte mit der neuen PC-Generation PS/2 auch den MCA-Bus vor. Mit 32-Bit überträgt er bis zu 20 MByte mit 10 MHz. Jedoch paßten die bißherigen ISA-Karten nicht mehr in die MCA-Steckplätze. Der MCA-Bus fand deshalb keine große Verbreitung. Denn nur wenige Hersteller waren bereit, die von IBM geforderten Lizensgebühren für den MCA-Bus zu bezahlen.

Vesa-Local-Bus (VLB)
Weder der MCA- noch der EISA-Bus konnte sich richtig durchsetzen. Trotz des langsamen ISA-Busses und den gestiegenen Anforderungen der Betriebssysteme und Anwendungsprogramme.

Der Vesa-Local-Bus wurde von verschiedenen Motherboard-Herstellern entwickelt. Er sollte möglichst billig sein. Auf spezielle Erweiterungen wurde verzichtet.

Einige Hersteller interpreierten die Spezifikation des VL-Standards sehr freizügig. So wurde z.B. festgelegt, daß der VL-Bus mit maximal 40 MHz betrieben wird. Man erhält jedoch auch Komponenten mit 50 MHz, die natürlich zu 40 MHz-Komponenten inkompatibel sind.

Prinzipiell ist der VL-Bus ein nach außen verlängerter Bus eines 486er-Prozessors, bei dem der Prozessor- und der Bustakt aufeinander abgestimmt sind. Er überträgt mit 32-Bit und dem Prozessortakt bis zu 64 MByte pro Sekunde.
Die Hardwarekomponenten werden direkt mit der CPU verbunden. Wegen der fehlenden elektrischen Entkopplung richtet sich die Anzahl der nutzbaren Steckplätze nach dem Bus-Takt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 10:21


Was bedeutet CNR ?

Abkürzung für "Communication and Networking Riser". Von Intel vorgestellte Spezifikation für ATX-Motherboards. Damit sollen PC-Anschlüsse unkompliziert mit den international verschiedenen Internet-Zugängen in Einklang gebracht werden. Es ist ein Steckplatz für Audio-, Modem-, LAN und USB-Karten.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Wie komme ich ins Bios rein ?

In das Bios kommt man bei den meisten Motherboards rein, wenn man sofort nach dem Einschalten des Rechners, die Entfernen-Taste ("Entf"-Taste) mehrmals nacheinander drückt.

Zusätze von FAQ-Usern:
"Man muß die Entf-Taste nach dem einschalten nur gedrückt halten"

"Bei manchen Boards kann man auch F2 drücken um ins Bios zu gelangen, z.B. Lifetec."

Weitere Info´s zu diesem Thema:
http://www.bios-info.de

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 10:22


Wie ist denn das mit der Leistung des Netzteils, wieviel Watt sollte es haben ?

Auf der sicheren Seite steht man derzeit ab 350 Watt, wobei die Qualität des Netzteils ebenfalls von großer Bedeutung ist. Finger weg von "billig"- oder "noname"-Netzteilen!

Nach dem Ohmschen-Gesetz:

U/I=R, kommt es darauf an, wie gut der Spannungswandler auf dem Board ist. Strombedarf von Festplatten, CD_Rom-Laufwerke und andere Verbraucher, plus ca. 20% für Sicherheit.

Mehr Informationen unter:

http://www.hardwareecke.de/berichte/grundlagen/pc_netzteile.php
http://www.pcpraxis-networld.de/

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2004-06-17 16:59


Was nutzen die AMR-, CNR- und ACR-Slots, die auf immer mehr Mainboards zu finden sind ?

In einigen Chipsätzen stecken Funktionen wie AC’97-Audio oder Ethernet, die jedoch noch einige zusätzliche Bauteile erfordern, beispielsweise einen Audio-Codec für Sound oder einen Physical-Layer-Chip für ein Netzwerkinterface. Da nicht jeder Anwender all diese Funktionen braucht, haben die Chipsatzhersteller spezielle Slots geschaffen, um sie bei Bedarf nachrüsten zu können. Entsprechende Erweiterungskarten enthalten nur wenige Bauteile und sind dadurch billiger herzustellen als vollwertige PCI-Karten.

Vor ca. 4 Jahren rief Intel AMR ins Leben (Audio Modem Riser), das vor allem die Modem- und Sound-Funktionen von AC’97 und einen USB-Kanal umfasste. Zwei Jahre später ergänzte Intel ein LAN-Interface und den SMBus, änderte das Steckerformat und nannte das Ganze CNR (Communication Network Riser). Etwa zum gleichen Zeitpunkt veröffentlichte ein Firmenkonsortium, dem auch die Intel-Konkurrenten AMD und VIA angehören, die ACR-Spezifikation (Advanced Communication Riser). ACR ist eine Obermenge von AMR, tatsächlich passen AMR-Karten in ACR-Slots. Zusätzlich enthält ACR ein LAN-Interface und Anschlussmöglichkeiten für DSL-Modems, drahtlose Netzwerke und das HomePNA.

Für nachträgliche Erweiterungen eines Systems sind alle drei Slots praktisch nicht nutzbar, da kein einheitliches Treibermodell existiert. Fast jede Kombination aus Karte und Mainboard erfordert speziell angepasste Treiber, die zudem nicht für alle Betriebssysteme verfügbar sind. Auch Updates werden später kaum zu bekommen sein. Den Kostenvorteil dieser Lösung können also nur PC-Hersteller (OEMs) nutzen, die Komplett-PCs in großen Stückzahlen bauen und die passenden Treiber mitliefern können.

Im Einzelhandel sind AMR-, CNR- und ACR-Karten wegen der genannten Treiber- und Kompatibilitätsprobleme so gut wie nicht erhältlich. Außerdem würden die Kosten für Verpackung, Service, Zwischenhändler und Lagerhaltung den Preis der AMR-, CNR- und ACR-Karten ohnehin fast auf das Niveau von universell einsetzbaren PCI-Karten heben.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was heisst oder bedeutet, dass das Board max. einen Takt von 100 MHz unterstuetzt und was bedeutet dies in Verbindung mit der CPU?

Der Takt von 100 MHz gibt bei Motherboards in der Regel die Geschwindigkeit des FSB (FrontSideBus) an, sprich die Taktfrequenz, mit welcher Daten vom Prozessor zum Mainboard (genaugenommen zur Northbridge) übertragen werden.

Ein Prozessor, welcher für einen FSB von 100 MHz ausgelegt ist, würde man bei einem FSB von z.B. 133 MHz einfach nur übertakten. Der FSB ist an den Prozessortakt gekoppelt. Das Taktverhältnis wird über den so genannten Multiplikator (kurz Ratio) festgelegt. Der Frontsidebus-Takt berechnet man z.B. bei einem Intel Pentium 3 mit 933 MHz Prozessortakt, indem man den Prozessortakt durch den Multiplikator (hier "7") dividiert (933 MHz / 7 =133MHz).

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:00


Moechte einen besseren Prozessor einbauen, laut Handbuch ist dies allerdings nicht moeglich, gibt es dennoch eine Moeglichkeit?

Generell in so einem Fall ist es ratsam, den Motherboardhersteller zu kontaktieren bzw. mal im Online-Support des Herstellers nachzusehen, ob dies eventuell durch ein Bios-Update...etc. vielleicht doch möglich ist.

Gerade bei den älteren Boards ist es oftmals der Fall, dass man einen höher getakteten Prozessor als es laut Handbuch möglich ist, einbauen kann.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:01


Habe einen IRQ-Holder Konflikt, wo kann er auftreten und wie kann ich ihn beseitigen ?

IRQ-Holder Konflikte treten auf wenn es nicht genügend freie IRQ´s gibt, bzw. wenn Windows die vorhandenen IRQ´s nicht sinnvoll vergibt. In den meisten Fällen reicht es dann aus, die zuletzt installierte PCI-Karte einfach in einen anderen freien PCI-Slot zu stecken oder soweit es das Motherboard erlaubt, wenn man den IRQ der PCI-Karte manuell im Bios vergibt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist der Kernel in Windows ?

Der Kernel (Kern) ist die zentrale Softwarekomponente eines Betriebssystems, eben der Betriebssystem-Kern. Er verwaltet die Resourcen, wobei er dazu oft auf spezialisierte Treiber zurückgreift:

- Speicherverwaltung (RAM; auch virtuelle Speicherverwaltung mit Swapping)
- Tastatur-Kontrolle
- serielle, parallele Schnittstellen
- USB, FireWire
- Massenspeicher (HD, CD, FD)

...usw. !

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Kann mir jemand sagen, wie das Datensignal eines normalen Keyboard definiert/aufgebaut ist ?

Die Tastatur ist ein halbwegs intelligentes Peripheriegerät mit einem eigenen Microcontroller. Dieser Microcontroller sendet für jeden Druck / jedes Loslassen einer Taste sogenannte Scan-Codes.

Diese Scan-Codes sind je nach Tastaturfamilie unterschiedlich, eine PC/XT-Tastatur (wer hat sowas noch...) ist also nicht ganz zur PC/AT oder MFII-Tastatur kompatibel.

Bezüglich des Anschlusses und der elektrischen Signale sind die Tastaturen identisch, egal ob mit "AT"-Stecker (gross, rund) oder "PS/2"-Stecker (klein, rund). Von USB hab ich keine Ahnung, wahrscheinlich werden die Tastaturdaten einfach im USB-Protokoll gekapselt.

Scancodes der Tastaturen findest Du z.B. hier:
http://www.barcodeman.com/altek/mule/scandoc.php3

Mehr zur Hardware an sich hier:
http://www.techadvice.com/tech/K/Keyboards.htm

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Koennen sie mir sagen, welche elektrische Spannung ein - Bit-Signal - in die serielle und in einen Pin der parallelen Schnittstelle haben muss?

Das hängt davon ab, ob welche Spezifikation die serielle Schnittstelle erfüllt.

RS 232
------

INPUT
logisch "1": +3V .. +15V
logisch "0": -3V .. -15V
undef: +3V .. -3V

OUTPUT
logisch "1": +5V .. +15V
logisch "0": -5V .. -15V
undef: +5V .. -5V

siehe auch
http://www.mindspring.com/~jc1/serial/Basics/Levels.html

Soweit zur Theorie - in der Praxis sieht das ganze etwas anders aus. Die Grenzwerte sind selten so genau, bzw. können viel niedriger sein (z.B. +/- 2V). Deshalb grosszügig Spannung anlegen (etwa +/- 12V), damit es zuverlässig funzt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:04


Frage zur RS232-Schnittstelle: Es gibt bei Paritaetspruefung 5 Einstellungen: Keine, gerade, ungerade, Mark und Space. Was bedeuten diese Einstellungen genau?

RS232 ist eine serielle Schnittstelle. Das bedeutet, dass die Nutzdaten über ein einziges Kabel nacheinander (deshalb seriell) übertragen werden.

Die Daten werden aber in einen Bitstrom eingebettet, d.h. die Bytes werden nicht einfach Bit für Bit übermittelt, sondern mit Vorspann (Startbit) und Nachspann (Stopbit, Paritätsbit) versehen übermittelt.

Parität:
keine= kein Paritätsbit verwenden
gerade= Paritätsbit wird gesetzt, wenn das eben gesendete Datenbyte eine gerade Anzahl an gesetzten Bits besitzt
ungerade= ...
mark= Paritätsbit ist immer 1
space= Paritätsbit ist immer 0

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:05


Ich habe keinen Treiber fuer USB-Device. Wo und wie kann ich die Treiber kriegen ?

Ich nehme mal an, dass Du ein einigermassen aktuelles Board hast, bei dem USB "eingebaut" ist (also fester Bestandteil des Boards) - dass Du also keine PCI-Steckkarte oder so verwendest.

Ich würde als erstes beim Hersteller des Mainboards nachsuchen. Die haben in der Regel eine Download-Area, bei der Du alle nötigen/möglichen Treiber für verschiedene Betriebssysteme bekommst.

Wenn Du da keinen passenden Treiber findest, versuche mehr über den Chipsatz herauszufinden. Manchmal bieten auch diese Hersteller Treiber an.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:07


Wie viel Volt/Watt sollte ein Netzteil fuer einen gut ausgestatteten PC haben?

Volt (Einheit: V; Kürzel: U) ist eine Einheit, welche angibt, mit welchem "Druck" oder besser mit welcher Spannung, die Ladungsträger oder besser der Strom (Einheit: A für Ampere; Kürzel: I) in einem Schaltkreis transportiert werden. Standardmäßig liegen an unseren Steckdosen 230 Volt Wechselstrom an. Im PC liegen die gängigen Werte zwischen bei 3.3V, 5V und 12 Volt Gleichstrom.

Elektrische Geräte "verbrauchen" nun eine bestimmte Leistung (Einheit: W für Watt; Kürzel: P). Dieser "Verbrauch" wird in Watt angegeben. Die Formel für den Verbrauch ist: P = U mal I was soviel heißt wie Watt = Spannung mal Strom.

Der Maximalverbrauch läst sich kaum bestimmen, da die Hersteller nur TDP (Thermal Designt Power) Angaben machen. Um den Verbrauch (also die Watt) eines PC trotzdem ungefähr zu bestimmen, müssen diese Werte in den technischen Details zu den Stromfressern (vor allem Prozessor, Grafikkarte und Chipsatz) nachgeschlagen werden. Zu dem errechneten Wert sollten jedoch noch 40% hinzu addiert werden, da der Wirkungsgrad (das Verhältnis von der eingegebenen Leistung zur ausgegebenen Leistung von PC-Netzteilen (so genannte Schaltnetzteile, kurz: PSU, was für Power Supply Unit steht) bei ca. 60% bei Normalbelastung liegt. Für normale PCs sollte ein 350 Watt Markennetzteil (gute Hersteller sind hier Enermax, Antec sowie Ley) vollkommen reichen. Wer jedoch ein zukunftssicheres Netzteil kaufen möchte, sollte sich ein Netzteil mit mindestens 400 Watt zulegen.

Mehr Informationen unter:
http://www.hardwareecke.de/berichte/grundlagen/pc_netzteile.php

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2010-07-12 13:05


Welche Aufgaben besitzt ein Motherboard ?

Das Motherboard ist praktisch die Hauptplatine des PC. Zwecks Stromversorgung ist es per Normstecker mit dem Netzteil des PC verbunden. Mit welchen Komponenten ein Motherboard zusammenarbeitet, hängt in erster Linie von dem darauf fest eingelöteten Chipsatz (bestehend aus sogenannter Northbridge und Southbridge) ab. Das Motherboard besitzt "Steck"-Sockel für den Prozessor (CPU), die Speicher-Chips, die Grafikkarte und mehrer PCI-Slots für Zusatzkarten wie Soundkarte, Netzwerkkarte etc.. Auch die Laufwerke (Festplatte, Diskettenlaufwerk, CD-ROM-Laufwerk etc.) werden per Normstecker mit dem Motherboard verbunden. Kurz: Das Motherboard ist das Herz des PC. Von seinem Typ und seinem Chipsatz hängt es auch ab, wieweit und mit welchen Komponenten ein PC aufgerüstet werden kann.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Ich moechte meinen Rechner aufruesten und einen neuen Prozessor einbauen, wie bekomme ich heraus welche Prozessoren auf mein Motherboard passen ?

Am sinnvollsten ist es die Internetseite des Herstellers zu besuchen. In der Regel findet man hier alles an Informationen, was man zum Aufrüsten des Prozessor wissen muss. Sprich welche Prozessoren von dem jeweiligen Motherboard unterstützt werden und mit etwas Glück auch, je nach Hersteller, wie man dabei genau vorgehen muss bzw. sollte.

Hinweis:
Das Handbuch zum Motherboard ist was mögliche Prozessoren angeht meistens veraltet, da durch ein Bios-Update oftmals noch leistungsfähigere Prozessoren, als im Handbuch angegeben, eingebaut werden können.

Tip:
Sofern keine CPU-Tabellen zum Motherboard auf der Herstellerseite auffindbar sind, kann man sich auch über aktuelle Bios-Updates darüber schlau machen. In den Erläuterungen zum jeweiligen Update ist normalerweise angegeben, ob neue Prozessoren ab dieser Bios-Version möglich sind.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 16:59


Kann ich auf einem Intel Pentium 4 Motherboard (Sockel 478) auch einen Intel Celeron betreiben ?

Kommt im Einzellfall auf das entsprechende Board an, deshalb immer vor dem Kauf im Handbuch, besser auf den Internetseiten des Herstellers nachlesen.

Grundsätzlich ist es aber so, dass normalerweise alle Intel Celeron Prozessoren mit dem Codenamen "Willamette" auch auf Intel Pentium 4 Motherboards (Sockel 478) laufen.

Hinweis:
"Sockel 478" Motherboards deshalb, da die ersten Pentium 4 Boards noch mit dem Vorgänger "Sockel 423" ausgestattet waren, auf diesen Boards kann kein Celeron betrieben werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 10:28


ASRock K7VT2+Lan VIA KT266A und eine Pinnacle TV Karte. Frage: Wenn ich die Karte in den PCI-Slot stecke faehrt der Rechner nicht mehr hoch?

Das Asrock Board K7VT2 hat bekannterweise Probleme mit TV-Karten. Das neueste Bios hat diese Probleme weitgehends behoben. Das Bios 1.30 kann von http://www.asrock.com.tw/support/index.htm downgeloadet werden.

Verfasser: tyco
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:10


Muss ich nach dem Austauschen des Motherboards unbedingt das Betriebssystem neu installieren?

Nein, ist nicht zwingend erforderlich. Beim ersten Neustart nach dem Umbau bringt sich das System automatisch auf den aktuellen Stand und installiert fehlende Dateien nach, eventuell werden Treiber für neu erkannte Hardware benötigt, diese liegen dem Motherboard aber dann in der Regel bei.

Hinweis:
Es ist zwar nicht unbedingt nötig das System neu aufzusetzen, allerdings ist es durchaus empfehlenswert, da sich im Lauf der Zeit doch so manches an Datenmüll auf der Festplatte ansammelt und es ein guter Zeitpunkt ist, einen Rundumschlag am System durchzuführen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:55


Kann man die Uebertragungsrate der RS232 (V24) zu ext. Hardware herabsetzen?

mode.com is your friend. Habe gerade leicht erstaunt festgestellt, dass dieser Kommandozeilenbefehl immer noch (WinXP) im Lieferumfang ist.

Beispiel: mode COM1: baud=9600

Verfasser: Olaf Lautenschläger
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:10


Kann ich ein Geraet mit USB 1.1-Schnittstelle an meine 2.0-Schnittstelle anschliessen?

Ja, ist kein Problem. Die Schnittstellen sind zueinander kompatibel, anders herum funktioniert dies allerdings nicht.

Verfasser: HeX
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:12


Hardware » Prozessor

Warum "Processor Packaging" ?

Das Verpacken von rohen Chips/Prozessoren ("Processor Packaging") schützt den Prozessorchip vor Schäden und ermöglicht die einfache Verbindung zum Mainboard oder anderen Platinen. Da rohe Chips sehr empfindlich sind, werden alle hochintegrierten Chips ab Werk in eine passende Verpackung gesteckt. Durch dieses Packaging bekommen Prozessoren ihr typisches Aussehen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Welche gaengigen "Processor Packaging" Arten gibt es ?

DIP "Dual Inline Package" Dies sind alle Prozessoren oder Chips mit jeweils einer Reihe Pins links und rechts an der Unterseite. Frühe Intel-Prozessoren, wie der 8086 oder der 8088, sowie Speicher-Chips weisen diese Verpackung auf. Heutige BIOS-Chips werden noch immer in dieser Verpackung geliefert.

PGA "Pin Grid Array" Bei dieser Art der Verpackung befinden sich die Pins in mehreren Reihen an allen vier Seiten an der Unterseite des PGA. Prozessoren wie der 80386, 80486 und der Pentium wurden im PGA ausgeliefert.

PPGA "Plastic Pin Grid Array" Hierbei wird noch zusätzlich das Material angegeben, aus dem die Prozessor-Verpackung gefertigt ist: Plastik. Die neueste Version des Celeron Prozessors wird im PPGA ausgeliefert.

CPGA "Ceramic Pin Grid Array" Hierbei wird noch zusätzlich das Material angegeben, aus dem die Prozessor-Verpackung gefertigt ist: Keramik. Die AMD K6 und K6-2 Prozessoren werden beispielsweise in CPGA ausgeliefert.

FCPGA "Flip Chip Pin Grid Array" Die neuste Generation der Pentium III Prozessoren kommt in dieser Verpackung. Hierbei sind der Prozessorkern und der 2nd Level Cache Chip wie bei einem Hamburger übereinander gelegt und in einem PGA verpackt.

SECC "Single Edge Contact Cartridge" Dies ist eine Steckkarte, auf welcher Prozessorkern und 2nd Level Cache Chip nebeneinander sitzen und in einem Plastikgehäuse fest verkapselt sind. Es gibt SECC für Slot 1, Slot 2 und Slot A. Der Pentium II und der Pentium II/III Xeon sowie der AMD Athlon werden in einer SECC ausgeliefert.

SECC 2 ist im Grunde gleich wie SECC, verwendet aber weniger Plastik in der Verkapselung. Da auch die Halterung geändert wurde, passt ein SECC2-Prozessor nicht automatisch auf ein Board mit einer SECC-Halterung. Der Pentium II und der Pentium III werden auch in einer SECC 2 ausgeliefert.

SEPP "Single Edge Processor Package" Dies ist eine Steckkarte wie SECC, es wurde jedoch auf eine Verkapselung verzichtet. Eine SEPP ist im Grunde eine SECC ohne Gehäuse und kann daher auf den meisten SECC-Boards eingesetzt werden. Manche Celeron Prozessoren wurden in einem SEPP ausgeliefert.

MMO "Mobile Module" ist die Verpackung, welche in Notebooks und portablen Computer verwendet wird. Prozessor, Cache und Chipsatz sind auf einer kleinen Platine vereint und sind über einen speziellen Anschluss mit dem Mainboard des Notebooks verbunden. Der Pentium MMX und der Pentium II sind beispielsweise im MMO verfügbar.

TCP "Tape Carrier Packaging" In dieser Verpackung werden rohe Chips zur Auslieferung an OEMs verpackt, wo sie dann auf die Platinen gelötet werden. In manchen Notebooks wird zum Beispiel auf MMO verzichtet und der Prozessor direkt aufgelötet.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:13


Was bedeutet Dual-/Multiprocessing?

Von Dualprocessing wird gesprochen, wenn zwei Hauptprozessoren auf einem Mainboard gemeinsam eingesetzt werden. Bei Multiprocessing werden vier oder mehr Hauptprozessoren in einem Computer gemeinsam eingesetzt. Bei Einsatz des entsprechenden Betriebssystems (Windows NT, Windows 2000 oder Linux) werden beide Prozessoren genutzt.

Auch die eingesetzte Software muss mehr als einen Prozessor unterstützen, um einen Geschwindigkeitsvorteil zu erfahren. Aber auch beim Einsatz von nicht-optimierter software kann Multiprozessing Performancevorteile bringen, denn so ist es möglich mehrere rechenintensive Anwendungen parallel laufen zu lassen. Ein gutes Beispiel für den Heimbetrieb wäre hier die Möglichkeit den ersten Prozessor eine DVD-Umwandlung (z.B. in DivX) zuzuweisen, während man den zweiten Prozessor zum Surfen oder Spielen belastet. Bei einem Single-CPU-System wäre während einer DVD-Konvertierung kein arbeiten mehr möglich. Multiprocessing wird in Servern, Grafikworkstations oder Großrechnern verwendet. Bis auf wenige Ausnahmen ist Multiprocessing nicht für Spiele oder Büroanwendungen geeignet, bzw. es bringt keinen Vorteil und ist zum Teil auch langsamer.

Die Leistungssteigerung durch einen 2. Prozessor kann je nach Anwendung, bei bis zu 100% liegen (Eine Leistungssteigerung von 100% lässt sich z.B. beim Numbercrunching erreichen, ist aber sonst eher selten). Sollte das System nicht auf Dual-/Multiprozessing optimiert sein, so sind auch Leistungseinbrüche zu verzeichnen, da sich die beiden Prozessoren gegenseitig in die Quere kommen, sofern sie auf einen gemeinsamen Hauptspeicher zurückgreifen (wie z.B. AMD Athlon MP Systeme oder Intel Xeon Systeme). Um dieses Problem zu vermeiden hat AMD die neuen Multprozessing Prozessoren der Opteron Reihe mit mehreren Hypertransportkanälen ausgestattet. Des Weiteren hat jeder Prozessor zwei eigene Speichercontroller, womit Konflikte dieser Art ausgeschlossen werden. Bei der Opteron-Serie erkennt man bereits an der Typenbezeichnung für welchen Betrieb der Prozessor geeignet ist, ein Opteron 4xx ist zum Beispiel zum Betrieb in einem Quad-CPU-System ausgelegt, was immer durch die erste Zahl in der dreistelligen Produktbezeichnung angegeben wird.

Zu beachten ist in erster Linie der Bedarf an elektrischer Leistung, die das Maximum vieler Netzteile oftmals bei weitem übersteigt, daher ist bei der Auswahl des Netzteils äußerste Vorsicht geboten. Zudem ist zu beachten, dass oftmals sofern kein weiterer Prozessor verbaut wurde, die leeren Steckplätze terminiert werden müssen, um Signalrefflektionen zu vermeiden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2004-09-04 14:42


Was ist PR (Pentium/Performance Rating)?

Pentium Rating: Ein von Cyrix eingeführtes System, die Geschwindigkeit von eigenen Prozessoren im Vergleich zu Intels Pentium Prozessoren anzugeben. Dabei werden anstatt der waren Taktfrequenz des Prozessors nur die Werte des vergleichbaren Pentium Prozessors angegeben. Im Allgemeinen sind diese nicht Intel Prozessoren aber niedriger getaktet, als der als Vergleich herangezogene Pentium. Ein Beispiel: ein mit PR166 bezeichneter Prozessor wird in Wirklichkeit nur mit 133 MHz getaktet, obwohl er so schnell wie ein 166 MHz Pentium ist. Dieses verwirrende Verfahren wurde aber mit der Übernahme von Cyrix durch VIA abgeschafft.

Performance Rating: Ein von AMD eingeführtes System, die Performance von aktuellen Prozessoren (z.B. AMD Athlon XP und AMD Athlon 64) im Vergleich zu alten Athlon Prozessoren mit Thunderbirdcore anzugeben. Dabei werden anstatt der waren Taktfrequenz des Prozessors nur die Werte des vergleichbaren alten Prozessormodells angegeben. Ein Beispiel: ein mit AMD Athlon XP mit einem PR von 3200+ bezeichneter Prozessor ist nur mit 2200 MHz getaktet, verfügt aber über einen 512 KB großen Level 2 Cache (der Thunderbird hat nur 256 KB) und hat einen 200 MHz schnellen Frontsidebus (der des Thunderbirds ist nur 133MHz schnell). Dazu kommen noch einige Performancerelevante Befehlssatzerweiterungen, welche somit das P-Rating durchaus rechtfertigen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2004-09-04 14:08


Was ist die MMX-, SSE- und SSE2-Technologie?

Im Jahre 1997 wurde MMX von Intel als Erweiterung des Pentium Prozessors eingeführt. MMX steht für "MultiMedia eXtension" und bezeichnet 57 Befehle, die Audio und Video Anwendungen beschleunigen können, sofern die Software dies auch unterstützt. Pentium MMX Prozessoren erhielten des weiteren einen größeren internen Cache. Dadurch ergibt sich etwa 10 bis 20% mehr Leistung mit jeder Software.

Zur Unterscheidung bezeichnete Intel den Pentium intern als P54C und den Pentium MMX als P55C. In den allen Nachfolgern des Pentium MMX Prozessors (Pentium II/III, Celeron, Xeon) sind die MMX Befehle ebenfalls enthalten. Auch Prozessoren andere Hersteller verfügen über die MMX Befehle, z.B. der AMD K6, AMD K6-2, Cyrix 6x86MX, Cyrix MII und der IDT-W2. Intels Pentium III, enthält zusätzlich etwa 70 weitere Befehle, die "Internet Streaming SIMD Extensions" (ISSE), zur Unterstützung von Audio und Video. Diese sind in gewissem Sine eine Weiterentwicklung von MMX. Diese Befehlssatzerweiterung wurde im Rahmen eines Patentaustauschs auch an AMD weitergegeben. AMD integrierte sie als erstes in den Athlon XP (Palomino Core). Seit der Einführung des Pentium 4 Prozessor existiert nun auch SSE2, was eine Weiterentwicklung von (I)SSE darstellt. Auch diese Technik wurde unter anderem an AMD weitergegeben, im Tausch gegen AMDs 64Bit Technologie. Die SSE2 Extension wurde während der Entwicklung des P4E (mit Presscott Core) nochmals erweitert und beschleunigt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2004-09-04 15:21


Was versteht man unter 3DNow!-Technologie ?

3D hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und ist den Kinderschuhen längst entwachsen. 3D-Spiele gehörten wie üblich zur ersten Welle von Anwendungen, die neue visuelle Effekte nutzten. Diese Entwicklung hat den Bedarf für fortschrittliche Multimedia-Technologie in anderen PC-Anwendungsbereichen, wie spielerisches Lernen am PC (Stichwort "Edutainment"), Geschäftsprogramme und persönliche Software (Textverarbeitung, Darstellung von Tabellenkalkulationen, Präsentationsgrafik), VMRL und 3D im Internet, Bearbeitung fotografischer Bilder, DVD-Wiedergabe, Spracherkennung und Modems auf Softwarebasis, geweckt.

Diese 3D-Anwendungen erfordern leistungsstarke Hardware. Die Prozessoren sind das schwächste Glied in der Kette der 3D-Verarbeitung, der sogenannten "Grafik-Pipeline". Wenn schon der Aufbau des 3D-Modells am Anfang der Grafik-Pipeline den Prozessor in die Knie zwingt, ist er einfach nicht imstande, die Grafikkarte am anderen Ende schnell genug mit den notwendigen Daten zu versorgen. Und da die Grafikkarten bei der Wiedergabe von 3D-Bildern in einer wachsenden Anzahl neuer 3D-Anwendungen ständig besser werden, macht sich der Engpaß auf der Prozessorzeit immer stärker bemerkbar.

Durch Stärkung der Leistung des Prozessors für die Verarbeitung von Gleitkommarechnungen schließt die 3DNow!-Technologie die wachsende Kluft zwischen Prozessor und Grafikkarte -- und beseitigt damit den Engpaß am Anfang der Grafik-Pipeline. Dies ermöglicht einen deutlichen Leistungsschub für 3D- und Multimedia-Anwendungen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Wie sieht es mit den technische Daten der 3DNow!-Techologie aus ?

Befehlssatz

- 21 Befehle
- Unterstützung von SIMD-Gleitkomma- und -Ganzzahloperationen
- Specific SIMD integer instruction to enhance MPEG decoding
- Neuer PREFETCH-Befehl vermeidet Verzögerungen beim Laden von Daten
- FEMMS-Befehl (Fast Entry/Exit Multimedia State) zur Verkürzung der Umschaltzeit zwischen MMX™ - und x87-Code
- Unterstützung des Datentyps Einfache Genauigkeit ("Single Precision") nach IEEE 754 als offener Standard

Mikroarchitektur des Prozessors

- Zwei Befehlsdekodierer im vollen Pipeline-Betrieb
- Uneingeschränkte Speicherung von Gleitkommawerten
- Ausführung von zwei 3DNow!-Befehlen pro Takt möglich
- Insgesamt vier Gleitkommarechnungen (Addition, Subtraktion, Multiplikation) pro Takt (Ermöglicht potentielle Spitzenleistung von 1,2 Gigaflops bei 300 MHz gegenüber 0,3 Gigaflops bei 300 MHz-Prozessoren ohne 3DNow!-Technologie.)
- Gemeinsamer Gleitkomma-Stack vermeidet Task-Switching zwischen 3DNow!- und MMX-Operationen

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 10:34


Welche Beziehung zwischen 3DNow!- und MMX-Technologie gibt es ?

- Zwar verschiedene Technologien, aber ähnliche Codierung und parallele Befehlsausführung

- MMX wurde entwickelt, um integerintensive Operationen für die Rasterung, zum Beispiel von 2D-Grafiken, zu verbessern

- Ziel der 3DNow!-Technologie ist die Beschleunigung gleitkommaintensiver Prozesse am Anfang der Pipeline, um einen Leistungsschub bei 3D-Grafik- und Multimedia-Anwendungen zu erreichen

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Welche Anwendungsbereiche der 3DNow!-Technologie gibt es ?


- Action-Spiele
- Lernsoftware mit 3D-Effekten
- Programme für Web VRML und den Aufbau von Web-Sites
- Geschäftssoftware für Textverarbeitung, Präsentationsgrafik und
Tabellenkalkulation
- CAD-/CAE-Pakete
- 3D-Audioverarbeitung
- Spracherkennungssoftware
- Soft-Modems
- Soft-DVD
- Softwaretreiber für gängige 3D-Grafikcontroller
- MPEG2-Videowiedergabe
- Dolby AC-3 (digitaler Surround-Ton-Algorithmus für die Tonwiedergabe in
- DVD-Filmen

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Welche Bedeutung hat beim Thunderbird Athlon K7C das C ?

Das C steht für 133 bzw. DDR-266Mhz FSB. Beim sogenannten T-Bird "B" sind es hingegen 100Mhz FSB. Rein vom Prozessor her gesehen gibt es allerdings keinerlei Performance-Unterschiede zw. einem "C" und "B" Athlon auf 133Mhz, da es sich beim "C" Athlon eigentlich nur um einen höhergetakteten "B" Athlon handelt. Im Gesamtsystem betrachtet wirkt sich der höherer Frontsidebus vom "C" Athlon natürlich auch auf die Gesamtperformance des Systems nieder.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 10:36


Wie warm darf ein Prozessor im Dauerbetrieb werden?

Eine Faustregel besagt, dass ein Athlon XP Prozessor im Dauerbetrieb 55°C nicht übersteigen sollte. Kurzzeitig hält der Prozessor ca. 85°C aus. Bei aktuellen Intel P4 und P4E CPUs, sowie AMD Athlon 64 Prozessoren sollte die maximale Temperatur im Volllastbetrieb nicht die 50° Marke überschreiten. Hohe Temperaturen beschleunigen die Elektromigration, also das abwandern von Teilchen im Prozessorkern, was letzten Endes zu einem Kurzschluss führt. Da aktuelle Prozessoren einen Strombedarf von ca. 40-60A (zum Vergleich: Eine 60W Glühbirne braucht ca. 0,26A)  haben führt ein Kurzschluss oftmals zur Zerstörung des gesamten Systems!

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2004-09-04 13:48


Warum Waermeleitpaste ?

Die Wärmeleitpaste dient dazu Unebenheiten und Luftpolster zwischen dem Prozessor und dem Kühler zu beseitigen. Sie dient also nicht, wie oftmals angenommen zur Kühlung, sondern ausschließlich zur Verbesserung der "Wärmeübertragung" an den Kühlkörper. Es ist von daher nicht wichtig, viel Wärmeleitpaste aufzutragen, sondern es ist darauf zu achten, dass die Paste gut verteilt und mit einer "Spachtel" glattgezogen wird.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:14


Was bedeutet "RISC"- und "CISC"-Architecture ?

CPUs werden nach unterschiedlichen Konzepten gebaut: RISC steht für "Reduced Instruction Set Computer" und CISC steht für die "Complex Instruction Set Computer" Bauweise.

In einer CPU wird das jeweilige Programm durch Instruktionen (fest verdrahtete Befehle) abgearbeitet. Je mächtiger diese CPU-Instruktionen sind, desto einfacher darf der Programm-Code sein. Und je einfacher diese CPU-Instruktionen sind, desto mächtiger muss der Programm-Code sein.

Beide Bauweisen können dieselben Probleme auf unterschiedliche Art lösen. Bei CISC ist die CPU intelligent, bei RISC muss mehr Intelligenz im Programm-Code enthalten sein, da bei dieser CPU alle komplexen Instruktionen fehlen (reduced). Hinzu kommt, dass durch das Weglassen von einfachen aber selten benutzten CISC-Instruktionen der RISC-Befehlssatz zusätzlich reduziert werden kann. Was übrig bleibt ist eine RISC-CPU mit einfachen, oft benutzten Instruktionen.

Deshalb ist die Compiler-Qualität bei einer RISC CPU so wichtig. Der Compiler übersetzt das Programm von einer Programmiersprache (FORTRAN, C, C++ etc.) in einen Programm-Code, welcher von der CPU direkt verstanden wird. Für eine RISC-CPU muss der Compiler komplexe Probleme so intelligent auflösen, dass trotzdem nicht zu viele Einzelschritte entstehen. Man spricht deshalb auch oft von ´Compiler-Intelligenz'. Für eine CISC CPU ist der Compiler ein erheblich einfacherer Übersetzer, da ja für die komplexen Situationen spezialisierte CPU-Instruktionen vorhanden sind.

RISC-Systeme haben einfacher gebaute CPUs und benötigen deshalb intelligente Compiler und wegen desm umfangreicheren Programm-Codes auch etwas mehr Speicher (RAM und Cache).

Welches sind nun die Vorteile der RISC-Bauweise? Da die CPU einfach konzipiert ist, kann sie ohne Komplexität gebaut werden. Dadurch entstehen kurze Signalwege und die CPU kann schneller betrieben werden. Bei einer Alpha CPU sind dies zurzeit bis 500 MHz oder 500'000'000 Berechnungs-Takte in jeder Sekunde! Das ergibt dann eine Leistung von 2000 MIPS (MIPS = Millionen Instruktionen pro Sekunde)! Und da es nur noch einheitlich einfache Instruktionen gibt, benötigen alle gleichviel Rechenzeit, was wiederum eine Art ´Fliessband' in der CPU ermöglicht, welches bei jedem Zyklus verschiedene Programmteile an verschiedenen Orten gleichzeitig bearbeiten kann. Man spricht hier sehr treffend von einem Pipeline-Design. Beim heutigen Alpha Prozessor werden durch diese internen Parallelisierungen bereits vier Instruktionen pro Takt gerechnet. Die nächste Generation Alpha wird dann bereits sechs Instruktionen pro Takt bewältigen. Und das bei wiederum gesteigerter Taktrate!

Das Gesamtresultat ist dann ein sehr schnelles und trotzdem kostengünstiges System, welches zudem flexibler und zukunftssicherer ist, da neue Instruktionen jederzeit problemlos in diese einfache Architektur integriert werden können.

Wer braucht schon eine 64-Bit Architektur. Die Antwort ist einfach: speicherhungrige Applikationen! Dieser Hauptspeicher (Memory) wird mit Nummern adressiert, und an jeder Adresse können dann Daten hinterlegt oder abgerufen werden.

Je mehr Bits auf einmal verarbeitet werden können, desto mehr solcher individueller Speicherplätze können direkt adressiert werden. Die Tabelle zeigt auf, welche Steigerungen von einer Architektur zur anderen realisiert werden können. Der Sprung von 32-Bit auf 64-Bit erlaubt eine 4,3 Milliarden mal grössere direkte Adressierung. Man geht heute davon aus, dass alle 12-18 Monate 1-Bit mehr Adressraum benötigt wird. Die 64-Bit-Architektur wird uns folglich noch weit ins dritte Jahrtausend begleiten!

Daneben bietet die 64-Bit-Verarbeitung aber auch den wichtigen Vorteil, dass sie ganz einfach schneller ist. Und wenn auch heute noch nicht alle Benutzer die 64-Bit-Power voll ausnutzen können, so ist es doch angenehm zu wissen, dass man schon auf dem richtigen Pferd sitzt und ein schmerzvolles Umsteigen schon gar nicht mehr nötig sein wird. Denn bei hunderttausenden von Digital Kunden ist die Umstellung zur 64-Bit-Verarbeitung schon längst einem einem robusten Dauerbetrieb gewichen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was versteht man unter Cache ?

Damit der Prozessor häufig verwendete Programmbefehle nicht aus dem relativ langsamen Hauptspeicher ("Arbeitsspeicher") holen muss, werden sie im sogenannten Zwischenspeicher bzw. Cache abgelegt. Dadurch ist eine deutlich schnellere Programmverarbeitung möglich, da der Prozessor erst dann auf den Arbeitsspeicher zugreifen muss, wenn ein "Sprungbefehl" ausserhalb des Cache erfolgt.

Von Cache wird auch oftmals im Zusammenhang mit anderen Speichermedien, wie z.B. Festplatte, CD-Rom, DVD-Lauferk...etc. gesprochen, hier dient er ebenfalls als Puffer-Speicher bzw. Zwischenspeicher, wo Daten zwischengespeichert werden, um die Zugriffszeit zu verkürzen. Weitere Informationen darüber gibt es hier:

http://www.e-online.de/sites/com/0309291.htm
http://www.taktsucht.de/artikel/noname_ram/seite_1.htm

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was sind Kupferspacer fuer Athlon Prozessoren und welchen Zweck erfuellen sie ?

Beim Kupferspacer handelt es sich um eine kleine prozessorgroße Metallplatte, welche zwischen dem Prozessor und dem Kühler montiert wird. Er ist in erste Linie als Schutz des Prozessor gedacht, da es bei der Kühlermontage oftmals vorkommt, dass eine "Ecke" des Prozessorkerns abgebrochen wird und somit der Prozessor auch meistens hinüber ist. Als kleiner Nebeneffekt trägt der "Spacer" auch zur Kühlung bei, je nach Montage und verwendeter Wärmeleitpaste sinkt die Prozessortemperatur um ca. 1-5°C.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:15


Was versteht man unter "Kernspannung des Prozessors"?

Als Kernspannung wird die Versorgungsspannung des Prozessorkerns bezeichnet. Bei den heutigen Prozessoren liegt diese Spannung irgendwo bei ca. 1,2 Volt bis 2,5 Volt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2004-09-04 13:57


Was ist der Burst Modus und was macht er ?

Loslege-Modus - ein spezieller Modus des Prozessors, bei dem unmittelbar aufeinanderfolgende Daten ohne umständliches Handshake ausgetauscht werden. Beispielsweise muß beim Burst-Zugriff auf den Arbeitsspeicher nur die erste Adresse vollständig angegeben werden.Beim Microchannel sind es 20 MByte, bei EISA sind es sogar 33 MByte pro Sekunde. Burst-Zugriffe gibt es auch beim Cache oder dem PCI-Bus.

Mehr Informationen unter:
http://www.myglossar.de

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Wie funktioniert ein Prozessor?

Das Funktionsprinzip wurde von dem in Budapest geborenen Mathematiker John von Neumann erdacht und in dem US-Militärcomputer EDSAC im Jahr 1949 erstmals realisiert. Die Von-Neumann-Architektur besteht aus vier Funktionseinheiten, die in Bild 1 http://www.tecchannel.de/hardware/375/ zu sehen sind: Rechenwerk, Steuerwerk, Speicher (Memory) und Ein-/Ausgabeeinheit (I/O-Unit). Dazu kommen noch die Verbindungen zwischen den Funktionsblöcken - das Bussystem.

Quelle: http://www.tecchannel.de/hardware/375/

Unter folgender Adresse haben wir selbst auch einmal eine kleine Einführung zum µP 8085 veröffentlicht:

http://www.hardwareecke.de/artikel/article.php?article=17

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 10:40


Was bedeutet "boxed" bei einem Prozessor?

"boxed" bedeutet nichts anderes, als dass beim Prozessorkauf schon ein passender Kühler für den Prozessor dabei bzw. auch schon montiert ist. Dieser Kühler ist in der Regel zur Kühlung ausreichend, sofern man allerdings beabsichtigt irgendwann seinen Prozessor zu übertakten, sollte man sich einen anderen Prozessorkühler anschaffen.

Hinweis:
"boxed" Prozessoren werden normalerweise mit 3 Jahre Garantie vertrieben, bei "tray" (ohne Kühler) Prozessoren muss man sich hingegen mit der 2-jährigen Gewährleistungspflicht des Händlers begnügen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 10:41


Verlaengert ein High End CPU-Kuehler die Lebensdauer des Prozessors?

Die Lebensdauer eines Prozessors ist im normalen Betrieb (durchschnittlicher Kühler) auf eine Lebensdauer von mind. 10-15 Jahren angelegt. Es ist deshalb nicht nötig einen "überteuerten" High End Kühler für seinen Prozessor zu kaufen, da die meisten Prozessoren bekanntlich nicht mal annähernd 10-15 Jahre im Einsatz sind.

High End Kühler sollten nur dann zum Einsatz kommen, wenn der Prozessor übertaktet wird, da hier eine normale Kühlung (duchschnittlicher Kühler), die erhöhte Wärmeentwicklung des Prozessors oftmals nicht mehr auffangen kann. Durch das Übertakten kommt es ohne verbesserte Kühlung zu einer "erheblich" verkürzten Lebensdauer, die bis hin zur kompletten Zerstörung des Prozessors führen kann.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:14


Was versteht man unter Hyperthreading?

Hyperthreading ist eine von Intel entwickelte Technologie, welche einen zweiten Prozessor simuliert. Dies soll eine Performancesteigerung von bis zu 20% ermöglichen. In der Praxis liegt die Steigerung jedoch derzeit bei maximal 5% und es kommt zum Teil zu massiven Performanceeinbrüchen durch Ressourcenkonflikte.

Verfasser: Tobias
Letzte Änderung: 2004-09-27 01:31


Was versteht man unter Hyperthreading?

Neuere Intel-P4-CPUs können einen Teil der Befehlsabarbeitung intern parallelisieren, anders (start vereinfachend) ausgedrückt: während Teile der CPU noch mit der Abarbeitung eines Befehls in der Pipeline befaßt sind, kann unter bestimmten Randbedingungen schon mit der Bearbeitung des nächsten Befehls begonnen werden.

Das ganze wird zum einen durch die Onboard-Caches (Befehls- und Daten-Pipelines) und zum anderen durch das doppelte Bereithalten bestimmter Funktionseinheiten der CPU ermöglicht. Außerdem müssen Logikeinheiten vorhanden sein, die die anstehenden Befehlsequenzen dahingehend analysieren, ob die quasi-parallele Bearbeitung wirklich sinnvoll ist (manchmal ist die Abarbeitung einer Operation eben von dem Ergebnis der vorangehenden Operation abhängig, man denke an bedingte Programmverzweigungen oder numerische Berechnungen).

So wird dann eine Befehlssequenz "auf Verdacht" erst mal parallel bearbeitet, das Ergebnis der vorgezogenen Bearbeitung des zweiten Befehls muß aber gelegentlich verworfen werden, was den Effekt von HT wieder mindert. Das Wort "Hyperthreading" bezieht sich auf die Begriffswelt der Multitasking-Programmierung, wo man quasi-gleichzeitig ablaufende, voneinander entkoppelte Prozesse als "Thread" (wörtlich: Faden, im Sinne von "roter Faden") bezeichnet. Von der Softwareseite aus gesehen, erscheinen Rechner mit den gegenwärtig verfügbaren HT-CPUs als Dual-Prozessor-Systeme, effektiv ist HT aber i. d. R. weniger leistungsfähig als zwei echte CPUs.

Trotzdem freut man sich über den irgendwo zwischen 1 und 2 liegenden Gewinnfaktor. HT treibt die Komplexizität der CPU-Chips enorm in die Höhe (man denkt auch über die Entwicklung von 4..n-fach-Hyperthreading-CPUs nach, und das wird dann erst richtig "hyper"), und manchmal werden Intels Bemühungen auf diesem Gebiet auch als verzweifelter letzter Versuch angesehen, die Performance ihres CISC-(Complex Instruction Set CPU)-Konzeptes in Richtung des Endes der Fahnenstange zu treiben.

Mehr Informationen unter: http://www.intel.com/info/hyperthreading/

Verfasser: Olaf Lautenschläger
Letzte Änderung: 2004-10-23 18:30


Hardware » Hauptspeicher

Was bedeutet SIMM, DIMM und RIMM ?

Mit SIMM (Single In-Line Memory Module), DIMM (Dual In-Line Memory Module) und RIMM (Rambus In-Line Memory Module) werden unterschiedliche Bauformen von Speichermodulen unterschieden.

SIMM-Module, auch PS/2-Module genannt, sind 72polige Bausteine mit einer Zugriffszeit zwischen 60 und 70 Nanosekunden (ns).

DIMM-Module (meistens SDRAM) sind 168polige Bausteine mit einer Zugriffszeit zwischen 8 und 12 ns. Moderne Mainboards unterstützen meist nur noch DIMM-Module.

RIMM ist die Bauform von Rambus Speicher, einer relativ neuen und schnellen Speichertechnologie. Die Rimm Bauform wird derzeit allerdings nur von Boards mit einem Intelchipsatz unterstützt, da RIMM-Speicher aber im Verhältnis zu ihrer Leistung sehr teuer ist, hat Intel beschlossen fast nur noch PC-133 und zukünftig auch DDR-RAM (oder ähnliche Standards) zu unterstützen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Wieviel Speicher ist genug ?

Ausschlaggebend für die richtige Speichermenge ist die Art der Arbeiten, die Sie ausführen, sowie die Art der Softwareanwendungen, mit denen Sie arbeiten. Für die heutige Textverarbeitung und Tabellenkalkulation reicht ein Speicher von 32 Megabyte aus. Software- und Betriebssystementwickler setzen jedoch Speicher von 16 Megabyte für Systeme im unteren Leistungsbereich voraus. Systeme, die für Grafikbearbeitung, DTP und Multimedia eingesetzt werden, erfordern Speicher von mindestens 64 Megabyte bzw. 128 Megabyte, oftmals sind Systeme dieser Art mit 256 Megabyte und mehr ausgestattet.

Vielleicht haben Sie selbst schon Erfahrungen beim Arbeiten mit Systemen gesammelt, auf denen Speicherknappheit herrscht. Die Verarbeitung dauert etwas länger, es kommt häufiger zu Speicherfehlern, und manchmal muß erst eine Anwendung geschlossen werden, bevor sich eine andere Anwendung oder Datei öffnen läßt. Auf Systemen mit genügend Speicher sind dagegen mehrere Funktionen gleichzeitig ausführbar, z. B. Drucken eines Dokuments und gleichzeitiges Bearbeiten eines anderen. Außerdem können mehrere Anwendungen gleichzeitig geöffnet sein.

Zusätze von FAQ-Usern:
"Ab Windows 2000 sollten auf jeden Fall 128 MB RAM eingebaut werden, da dann das System wesentlich schneller und stabiler läuft. Generelle Faustregel: Bis 64 MB = Doppelter Hauptspeicher = Doppelte Geschwindigkeit, darüber bringt's nur die halbe Geschwindigkeit mehr.

Für Linux-Standard-Anwendungen sind übrigens 32 MB vollkommen ausreichend, ich arbeite sogar auf einem Pentium 1 mit 16 MB, der als Router und Firewall steht und das System läuft sauber."

"Meine Faustregel: Lieber den etwas langsameren Prozessor kaufen und fürs gesparte Geld kräftig RAM einbauen. Allerdings: Ich bin weder Kampf-Gamer noch DTP-/Grafikbauer. Diese Gruppe wird von beidem nur das Feinste (viiiel MHz und viiiele hundert MB RAM) verbauen."

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 10:44


Was bedeutet PC66, PC100 und PC133 ?

Mit PC66, PC100 und PC133 werden unterschiedlich schnelle SDRAM Module unterschieden. Auf Mainbords mit einem Bustakt von 66MHz können alle Module (PC66, PC100 und PC133) eingesetzt werden. Auf Mainboards mit 100MHz Bustakt müssen PC100 oder PC133 eingesetzt werden, weil nur diese eine sehr schelle Zugriffszeit von um die 7-8ns haben. Diese wird benötigt, um den hohen Bustakt moderner Boards bedienen zu können. Bei 133Mhz Bustakt können nur PC133 Module eingesetzt werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist PC266 DDRAM ?

Sehr moderne Boards verfügen bereits über PC266 DDRAM (Double Data Random Access Memory) Module, anstatt wie bei DRAMs üblich nur bei der aufsteigenden Flanke, wird bei DDR-RAMs zusätzlich bei der absteigenden Flanke geschrieben/gelesen. Viele Boards die PC266 Module unterstützen, können meisten mit PC133 Modulen auch noch bestückt werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist Parity/Non-Parity ?

Speicher mit Parity ist in der Lage einfache interne Fehler selbst zu erkennen und ggf. den Computer anzuhalten. Speicher ohne Parity hat keinerlei Funktionen zur Fehlererkennung.

Der Paritätsmethode sind jedoch Grenzen gesetzt. Die Paritätsprüfung kann zwar einen Fehler feststellen, aber keine Korrekturmaßnahmen ausführen. Der Grund hierfür ist, daß sie nicht erkennt, welches der 8 Datenbit ungültig ist. Wenn mehrere Bit ungültig sind, wird das Problem bei der Paritätsprüfung nicht erkannt, sofern die Daten die ungerade bzw. gerade Parität erfüllen, für die die Prüfung erfolgt.

Beispielsweise könnten eine gültige 0 zu einer ungültigen 1 und eine gültige 1 zu einer ungültigen 0 werden. Da sich die beiden defekten Bit ausgleichen, bleiben die sich daraus ergebenden Fehler unerkannt. Die Chance, daß dieser Fall eintritt, ist jedoch relativ gering.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist ECC ?

ECC steht für Error Checking and Correcting. Dieser Speichertyp ist in der Lage interne Fehler zu erkennen und selbst zu korregieren. In besonders schwerwiegenden Fällen wird der gesamte Computer angehalten. Speicher mit ECC ist moderner als Speicher mit Parity.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist DRAM ?

DRAM steht für Dynamic Random Access Memory. Im Allgemeinen findet man diesen diesen Speichertyp als SIMM-Module vor, wobei DRAM eigentlich veraltet ist. Moderner Speicher ist heute SDRAM. Ausführliche Informationen zu DRAM, findet Ihr bei uns in einem extra Artikel.

Weitere Info´s unter:

http://www.hardwareecke.de/artikel/article.php?article=13

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist FPM DRAM ?

FPM DRAM steht für Fast Page Mode DRAM. Dieser Speichertyp ist schneller als herkömmliches DRAM und existiert nur auf SIMM-Modulen. Fast Page Speicher ist veraltet, kann aber noch auf älteren Mainboards eingesetzt werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist EDO-DRAM ?

EDO-DRAM steht für Enhanced Data Output DRAM. Dieser Typ ist ein weiterer als SIMM-Modul verfügbarer Speicher und noch etwas schneller als FPM DRAM. Im Vergleich mit SDRAM noch immer langsamer, obwohl der Unterschied nicht mehr so deutlich ausfällt. In Systemen mit 66MHz Bustakt kann daher auch EDO DRAM verwendet werden, sofern passende Speicherbänke vorhanden sind.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist SDRAM ?

SDRAM steht für Synchronous Dynamic Random Access Memory. Dieses hat eine völlig andere Architektur als DRAM und ist daher wesentlich schneller. Diesen Speichertyp gibt es nur als 168-polige DIMM-Module für System mit 66 MHz, 100 MHz und 133 MHz Bustakt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist ein SO-DIMM ?

Ein SO-DIMM (Small Outline Dual In-line Memory Module) wird haupsächlich in Notebook-Systemen eingesetzt. Durch seine Bauform und den niedrigen Stromverbrauch ist es Ideal dür diese Anwendung. Diese Module haben (wie bei einem 168-poligen DIMM) auf jeder Seite der Platine seperate Anschlüsse.

SO DIMM gibt es als 72-poliges (nicht zu verwechseln mit einem 72-poligen SIMM) und als 144-poliges Modul. Der Unterschied dieser beiden Modul-Arten liegt in der Breite des Daten-Busses. Der 72-polige SO DIMM hat einen 4 Byte, der 144-polige einen 8 Byte breiten Daten-Bus. Es gibt 72-polige SO DIMM sowohl als 32-bit (non-parity) Module als auch mit 36-bit (parity) Bestückung. Bei den 144-poligen SO DIMM gibt es ebenfalls 64-bit (non-parity) und 72-bit (parity) Module.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist DDR-SDRAM?

DDR-SDRAM steht für “Double Data Rate”-SDRAM. Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung von SDRAM, welcher nun pro Takt zwei Datenwörter statt nur einem übertragen kann. Der effektive Takt ist somit doppelt so hoch wie der reale Takt. Der Nachfolger DDR2 wurde vor kurzen ebenfalls eingeführt! Dieser Standard verdoppelt  noch einmal die Leistung und verbraucht dabei weniger Strom.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2004-09-04 14:25


Was ist VC-SDRAM ?

VC-SDRAM steht für "Virtual Channel"-SDRAM und wurde von NEC entwickelt. Der Zugriff bei VC-SDRAM auf die eigentlichen Speicherzellen wird über Kanäle gesteuert. Diese Kanäle werden über 16 unabhängige Eingangs-Puffer von je 1kB realisiert, die die internen Vorgänge von der Verbindung mit dem Außenbereich abkoppeln. Dadurch kann man gleichzeitig sowohl interne Vorgänge wie z.B. das Verschieben von Speicherbereichen als auch externe Vorgänge wie Lese-/Schreibzugriffe durchführen.

Mehr Info´s:

http://www.spacewalker.com/german/faq/memtyp.htm#hd010

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist RDRAM ?

RDRAM® ist eine spezielle Entwicklung der Firma Rambus, Inc. Der RDRAM ist extrem schnell und überträgt Daten über einen schmalen "Kanal" von hoher Bandbreite etwa 10mal schneller als ein Standard-DRAM.

Zwei weitere Varianten des RDRAM sind: Concurrent (paralleler) RDRAM und Direct (direkter)RDRAM. Concurrent RDRAM basiert im Prinzip auf dem Aufbau des Standard-DRAM, bietet jedoch eine höhere Geschwindigkeit und mehr Leistung. Auch Direct RDRAM basiert auf dem Standard-RDRAM, ist aber dank zusätzlicher Verbesserungen noch schneller als Concurrent RDRAM.

RDRAM steht für Rambus Dynamic Random Access Memory. RDRAM ist nicht kompatibel zu allen bisherigen Speichertypen und verlangt ein spezielles Mainboard-Design. Den Rambus-Speichertyp hatte Intel mit dem i820-Chipsatz (Camino) für den Pentium III recht glücklos eingeführt: Anfangs kosteten die Module fast zehnmal mehr als PC133-Module, doch die Boards arbeiteten gerade mal rund fünf Prozent schneller.

Die Rambus-Speichertechnik weicht ganz erheblich vom gewohnten SDRAM-Konzept ab. Die Taktfrequenz auf dem Speicherbus liegt mit 400MHz extrem hoch, gleichzeitig besitzt der Bus mit 16 Datenleitungen nur ein Viertel des PC-SDRAM-Datenbus. PC800-Rambus-Speichermodule erreichen 1,6GByte/s Datentransferleistung, weil sie auf jeder Flanke des 400-MHz-Taktsignals ein 16-Bit-Datenwort übertragen. Dieses Prinzip nennt man Double-Data-Rate-Transfer. Bei Dual-Channel-Rambus kann die doppelte Transferleistung erreicht werden: 3,2GByte/s - dies entspricht der Geschwindigkeit des Datenbusses beim Pentium 4 Prozessors.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist die CAS Latency ?

Die CAS Latency (CL, Latenzzeit) ist eine geschwindigkeitsrelevante Größe. Dieser Wert benennt die Zeit, die zwischen der Übertragung zweier aufeinanderfolgender Adresswerte vergeht. DIMMs sind mit Latenzzeiten von zwei oder drei Taktzyklen erhältlich. Greifen Sie nach Möglichkeit zu einem CL2-Modul. CL2-Module sind etwas schneller und ein paar Mark teurer als CL3-Module.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Ist es moeglich SIMM- und DIMM-Module zu mischen ?

SIMM- und DIMM-Module mischen ist in manchen Fällen möglich, es wird aber vom Mischbetrieb abgeraten, weil dabei die DIMM Module von den langsameren SIMM-Modulen ausgebremst werden können. In vielen Fällen sind Systeme mit Mischbetrieb außerdem noch instabil. Es ist immer ratsam, nur eine Sorte Speicher im Rechner zu verwenden, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:16


Ist es moeglich EDO- und FPM-Module zu mischen ?

EDO- und FPM-Speichermodule mischen ist grundsätzlich möglich. In Sockel 7 Systemen jedoch immer nur paarweise, d.h. je ein EDO und ein FPM Modul zusammen ist nicht möglich. In Slot 1 Systemen wird von der Verwendung von EDO oder FPM Modulen generell abgeraten. Stattdessen sollte man das schnellere SDRAM verwenden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:11


Kann man DDR Ram verschiedener Hersteller zusammen auf einem Motherboard verwenden ?

Das ist ohne weiteres möglich, allerdings empfiehlt es sich darauf zu achten, dass die Speicher-Module "leistungsmäßig" gleichwertig sind, da sich die Performance wie schon bei den SDRAM-Modulen nach dem Langsamsten richtet.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:00


Was bedeutet bei der Bezeichnung "SDRAM 128 PC133 CL3", das CL3 am Ende?

Die CL "cycle length" ist eine Angabe über die Zykluszeit des SDRAMs. Diese Zykluszeit beschreibt die Zeit zwischen zwei Lesezugriffen. Es gibt derzeit Speichermodule mit 2 ns (CL2), 2,5 ns (CL2,5), 3 ns (CL3) und 4 ns (CL4). Mit steigendem Takt sinkt die Performancerelevanz der Zykluszeit, wichtiger ist hier die Programmierung des Speichermoduls.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2004-09-04 14:33


Kann ich PC100-RAM mit PC133-RAM mischen ?

Ein Mischbetrieb ist bei SD-Ram grundsätzlich möglich, allerdings ist darauf zu achten, dass der langsamste Speicher mit dem FrontSideBus (FSB) des Motherboards übereinstimmt bzw. nicht kleiner ist. Es ist zwar möglich einen PC100 Speicher auf einem Motherboard mit einem FSB von 133Mhz zu betreiben, doch müsste man dann die Busgeschwindigkeit des Boards auf 100Mhz einstellen, was den gesamten Computer dann wieder langsamer machen würde. Es stellt jedoch kein Problem dar, einen PC133 Speicher auf einem Motherboard mit 100Mhz zu betreiben. Der PC133 wird dann automatisch auf 100Mhz runtergebremst und mit dieser Geschwindigkeit betrieben.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:01


Ist es richtig, dass man nur 2 (z.B. 2 * 32 MB) RAM - Bausteine (hier: EDO -Ram) gleichzeitig zum Laufen bringt oder gibt es auch Moeglichkeiten nur einen Baustein einzusetzen ?

Bei Pentium I - Rechnern muß man zwingend 2 oder 4 Speicherbänke besetzen (EDO/PS2). Bei älteren Rechnern muß man das nicht.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:18


Was bedeuten die Bezeichnungen PC1600, PC2100, PC2700, usw.?

"PC1600/PC2100/PC2700" ist die spezielle Typenbezeichnung des jeweiligen Speichermoduls und gibt die jeweilige Speicherbandbreite in MByte pro Sekunde an (z.B. bei PC2100, 133Mhz*2*64/8Bit=2128MByte~2100MByte), wobei die Bezeichnungen für folgende Geschwindigkeiten (Speichertakt) stehen:

PC1600=200 MHz (Speichertakt)
PC2100=266 MHz (Speichertakt)
PC2700=333 MHz (Speichertakt)
PC3200=400 MHz (Speichertakt)
PC3500=433 MHz (Speichertakt)
PC4000=500 MHz (Speichertakt)

...diese Module werden bei Mainboards eingesetzt, welche speziell DDR-Ram unterstützen und mit folgendem FSB (FrontSideBus) betrieben werden:

PC1600=100 MHz (FSB)
PC2100=133 MHz (FSB)
PC2700=166 MHz (FSB)

Die Verdopplung des Speichertakts gegenüber der Taktgeschwindigkeit des FSB kommt dadurch zustande, da anderst als wie bei normalen SD-Ram Modulen nicht nur die aufsteigende Flanke des Speicherriegels, sondern bei DDR-SDRam zusätzlich noch die absteigende Flanke gelesen wird. Speicher- und Prozessorbus arbeiten je nach Konfiguration synchron oder asynchron.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2012-11-25 10:55


Was bedeutet DDR (Double Data Rate) ?

Als die viel diskutierte und von INTEL unterstützte Rambus-Technik Mitte 1999 Probleme mit der Marktreife bekam, setzten Chiphersteller wie Hitachi, Hyundai oder IBM wieder auf die Weiterentwicklung von SDRAM in Form der DDR-Speichertechnik. Während "normale" SDRAM-Module 1999 bei einem 133 MHz Front-Side-Bus einen Datendurchsatz von 1,1 GByte pro Sekunde leisteten, waren DDR-Module doppelt so schnell. Möglich wird dies durch einen relativ simplen Trick, die Datenbits werden bei der ab- und aufsteigenden Flanke des Taktsignals übertragen, statt wie bisher nur bei der aufsteigenden. Erste Boards und Speicherchips kamen Ende 1999 auf den Markt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:02


Was ist SDRAM (Synchronous DRAM) ?

Der Nachfolger von EDO synchronisiert sich mit dem Systemtakt, der den Prozessor kontrolliert. Das verhindert Zeitverzögerungen beim Zugriff. Eine Datenserie (Burst) wird zügig übertragen. SDRAM hat eine völlig andere Architektur als klassisches DRAM und ist wesentlich schneller. Diesen Speichertyp gibt es als 168-polige Dimm-Module für System mit 66MHz/100MHz und 133Mhz Bustakt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:02


Kann man CL3 und CL2 mischen?

Ist problemlos möglich! Die Zykluszeit (Cycle Length) zwischen 2 Lesezugriffen muss dann im Bios auf 3ns bzw. auf "Auto" eingestellt werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:03


Was genau ist Dualkanal-DDR? Was muss man beachten beim Kauf eines Mainboards mit Dualkanal-DDR Unterstuetzung?

Mit der Dualkanal-DDR-Technologie wird die Systemspeicherbandbreite verdoppelt und treibt so die Systemleistung in neue Höhen. Der Trick ist hierbei nicht wie üblich eine Takt-Erhöhung, sondern die Verdoppelung der Busbreite von 64Bit auf 128Bit.

Diese Technologie steht derzeit bei AMD Systemen in Verbindung mit nVidia nForce2, VIA KT880 basierenden Motherboards und bei allen AMD Athlon 64 Systemen mit Sockel 939, sowie beim AMD Opteron / Athlon FX zur Verfügung. Bei Intelsystemen sind alle Chipsätze ab dem i865 (also i865, i875, i915, etc.) dualchannelfähig. Um die Dualchannelfähigkeit des Mainboards/Chipsatzes zu nutzen ist es erforderlich, das Board mit zwei RAM-Bausteinen zu bestücken. Die richtigen Steckplätze dafür sind im Handbuch des Mainboards verzeichnet.

Verfasser: tyco
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:19


Hardware » Grafikkarten

Was ist eine Grafikkarte ?

Eine Grafikkarte ist eine spezielle Erweiterungskarte für die Ansteuerung des Monitors. Heutiger Standart ist die AGP-Karte, die die PCI-Grafikkarte immer mehr verdrängt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:04


Was ist ein Grafikprozessor ?

Spezieller Prozessor, der auf Grafikkarten integriert ist und rechenintensive Grafikoperationen zur Entlastung des Hauptprozessors durchführen kann.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:05


Was bedeutet PCI-Bus ?

Abkürzung für "Peripheral Component Interconnect Bus". Am großen Erfolg des von IBM, INTEL und Microsoft entwickelten Standards für DOS- bzw. WINDOWS- Rechner haben die Erweiterungssteckplätze einen beträchtlichen Anteil. Sie erlauben es jedem PC-Besitzer, sein Gerät nach Wunsch und Bedarf mit genormten Hardware-Erweiterungen zu ergänzen.

Die im ursprünglichen IBM-PC eingeführten ISA-Steckplätze ("Industry Standard Architecture") erwiesen sich jedoch im Laufe der Zeit als technisch überholt. Ihre Taktfrequenz von 8,33 Megahertz war ebenso anachronistisch wie die damit erreichbare Übertragungsrate von rund vier Megabyte pro Sekunde. Dieser Wert ist zwar im Vergleich mit Telekommunikationsübertragungen hoch, aber geradezu lächerlich für den Datentransfer schneller Grafikkarten. Auch die ISA-Datenbreite von 16 Bit paßt nicht mehr zu modernen 32-Bit-Prozessoren.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:05


Was ist AGP ?

Abkürzung für "Accelerated Graphics Port", nach ISA, EISA, Microchannel, LocalBus und PCI kommt jetzt ein weiterer Steckplatz/Bus ins Spiel, der AGP der die Grafik schneller und realistischer aussehen läßt. Die Idee ist simpel, man erlaube der Grafikkarte, sich nach Belieben Speicherplatz vom Arbeitsspeicher (RAM) auf der Hauptplatine abzuzweigen, und sorge mit einem unabhängigen, separaten Grafikbus dafür, daß die Daten auf direktem Wege schnell herbeigeschafft werden können. Der AGP-Bus wird mit 66 Megahertz getaktet; gegenüber dem mit 33 Megahertz getakteten PCI bedeutet dies eine Erhöhung der maximalen Übertragungsrate auf 266 Megabyte pro Sekunde (MB/s). Im Pipelining-Verfahren des 2x-Modus kommt man auf einen Maximalwert von 595 MB/s, was der vierfachen Geschwindigkeit des PCI-Busses entspricht. Die höhere Bandbreite beim Datentransfer ist nicht der einzige Vorteil, den AGP gegenüber PCI zu bieten hat:

- So verfügt AGP beispielsweise über einige zusätzliche Signalleitungen, um das Pipelining zu steuern. Während beim PCI-Bus eine Anforderung von Daten erst dann erfolgen kann, wenn der vorangegangene Datentransfer abgeschlossen ist, können beim AGP Daten bereits angefordert werden, während die zuvor verlangten Daten noch im Speicher gesucht werden.

- Am AGP-Bus hängt ausschließlich die Grafik. So kann die gesamte Bandbreite des Busses genutzt werden, ohne auf andere Geräte (SCSI-Adapter, ISDN-Karte,...) Rücksicht nehmen zu müssen. Damit ist AGP aber nicht so universell wie der PCI-Bus, für den es alle möglichen Steckkarten gibt. Der AGP wird eher als Erweiterung, denn als Ersatz für PCI gesehen.

- Texturen können direkt aus dem Arbeitsspeicher (RAM) ausgeführt werden.

- Hauptprozessor (CPU) und Grafikchip können quasi gleichzeitig auf das RAM zugreifen.

- Auf die Grafikdaten im RAM kann die CPU schneller zugreifen als auf den lokalen Grafikspeicher auf der Karte.

Für die erreichbare Geschwindigkeit des Grafik-Subsystems ist diese Bandbreite ganz entscheidend.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Wie hoch ist der Datendurchsatz bei AGP 1x ?

Allein der auf 66 Megahertz verdoppelte Bustakt liefert mit 266 MB/s einen doppelt so hohen Datendurchsatz wie PCI. Zu beachten ist dabei, daß es sich bei dieser Angabe - wie bei allen hier dargestellten Modi - um einen Peak handelt. Die in der Praxis erreichten Werte liegen darunter.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:05


Wie hoch ist die Uebertragungsrate bei AGP 2x ?

Hier wird nicht nur die aufsteigende, sondern auch die abfallende Flanke des 66-MHz-Clock-Signals dazu benutzt, einen Datentransport zu initiieren. Das Resultat, eine maximale Übertragungsrate von 528 MB/s. Ob der schnellere 2fach-Modus unterstützt wird, hängt vom Hersteller der Grafikkarte ab. Es muß damit gerechnet werden, daß vor allem bei Billigkarten nur 1x geboten wird. Außerdem: In der Praxis kann 2x nicht doppelt so schnell sein wie 1x, da 528 MB/s oftmals schon die maximale Bandbreite des Arbeitsspeichers ist, auf den aber auch die CPU zugreift.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:11


Was ist AGP 4x ?

Der Engpaß beim Speicherzugriff beseitigt der 4x-Modus, voraussetzung dafür ist eine Erhöhung des AGP-Bustakts von 66 auf 100 Megahertz. Mit zusätzlichem Demultiplexing von Adressen und Daten werden im 4x-Modus Datentransfers mit Geschwindigkeiten bis zu 1 GB/s erbracht.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:06


Was ist der Grafikmodus ?

Spezieller Betriebsmodus zum Darstellen von Bildschirminhalten. Beim Grafikmodus wird jedes Zeichen aus einzelnen Punkten erstellt. Dadurch können im Gegensatz zum Textmodus beliebige Zeichen erzeugt werden.

Zusatz von einem FAQ-User:
"Damit Betriebssysteme und/oder Anwendungsprogramme den Grafikmodus
nutzen können, musste ein Standard geschaffen werden. In der PC-Welt
waren frühe Standards mit den jeweiligen Grafikchips unmittelbar
verbunden (Hercules, CGA, EGA, VGA). Bereits bei der VGA-Karte begannen
die Hersteller damit, erweiterte Grafikmodi einzubauen, die zwangsläufig
untereinander inkompatibel waren.

Verschiedene Grafikkarten-Hersteller haben sich deshalb im VESA-Komittee
zusammengefunden, um eine Spezifikation für eine genormte Schnittstelle
zur Grafikkarten-Programmierung zu erstellen.

Moderne Betriebssysteme nutzen diese Schnittstelle, um die Fähigkeiten
der Grafikkarte zu ermitteln, z.B. mögliche Auflösungen, Bildfrequenzen,
Farbtiefen, Speichergrösse.

Ausserhalb der PC-Welt gibt es verschiedene Systeme, die überhaupt keinen
Textmodus kennen, sondern deren Grafikkarten immer im Grafikmodus laufen, so
etwa bei Apple-Rechnern und Sun-Workstations."

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 10:58


Was versteht man unter Grafikaufloesung ?

Unter Auflösung versteht man die Anzahl der waagerechten und senkrechten Bildpunkte (Pixel), aus denen sich ein Monitorbild zusammensetzt. Grundsätzlich gilt: je höher die Auflösung des Bildes, desto detailreicher ist die Darstellung des Bildschirminhaltes und desto größer ist der verfügbare Arbeitsbereich auf dem Bildschirm.

Grundsätzlich gilt, daß die Auflösung einer Grafikkarte abhängig ist vom Grafikkartenspeicher, der Bildwiederholfrequenz und der Farbtiefe, je höher die Auflösung, um so geringer die Bildwiederholfrequenz und die Farbtiefe. Grafikkarten mit 2 MByte Speicher können bei 1280 x 1024 Bildpunkten nur 256 Farben darstellen, während bei einer 800 x 600er Auflösung 16,7 Mio. Farben möglich sind...usw.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:16


Was gibt die Bildwiederholfrequenz an ?

Gibt an, wie oft das Monitorbild in einer Sekunde aufgebaut wird. Je schneller dies geschieht, um so weniger flimmert das Bild. Da das menschliche Auge relativ träge ist und der Bildschirm immer etwas nachleuchtet, nimmt man den Aufbau ab einer bestimmten Wiederholfrequenz nicht mehr wahr und erhält so den Eindruck eines Standbildes.

Im Gegensatz zum Fernseher mit seinen bewegten und schnell wechselnden Szenen (hier fällt das Flimmern nicht auf), muß beim Computer mit seiner meist unbewegten Darstellung ein schnellerer Aufbau erfolgen (Mindestens 75 Hz Bildwiederholfrequenz sind laut TÜV notwendig, damit der Anwender das Bild als flimmerfrei empfindet.).

Zum Vergleich: beim Fernseher sind es 25 Bilder pro Sekunde. Allerdings hängt dieser Wert auch von der Empfindlichkeit der Augen ab. Manche Personen empfinden das Bild erst ab 85 Hz als flimmerfrei und andere schon bei 70 Hz.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 10:59


Was beschreibt die Farbtiefe ?

Informationsmenge, mit der die Farbe eines Bildpunktes beschrieben wird. Für qualitativ hochwertige Reproduktionen sind 8 Bit Pro Farbe erforderlich. Mit 8 Bit können 2 hoch 8 = 256 Farbschattierungen dargestellt werden. Bezogen auf drei Farbkanäle (z.B. Rot / Grün / Blau) ergeben sich aus 3 x 8 Bit 256 x 256 x 256 = 16,7 Millionen Farben = 24 bit Farbtiefe.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was sind "Graphics Engine" ?

3D-Grafikfunktionen, die durch Hardware (Grafikadapter) und/oder Software, z.B. OpenGL realisiert wird.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:07


Was sind Grafikbeschleuniger ?

Solche Grafikkarten sind Grafikbeschleuniger, die besonders für grafikintensive Benutzerumgebungen, wie z.B. Windows, geeignet sind.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:08


Was ist OpenGL ?

3D-Software-Schnittstelle (3D-API) z.B. in Windows NT implementiert und für Windows 95/98/2000 als Erweiterung erhältlich. Basiert auf Iris GL von Silicon Graphics und wurde von Microsoft lizensiert.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:08


Was bedeutet bilineares Filtern ?

Funktion bei entsprechenden 3D-optimierten Grafikarten: Dadurch werden schachbrettartige Texturen (Oberflächen) bei Objekten im Vordergrund und Flimmereffekte bei Dingen im Hintergrund vermieden. Wie beim Anti-Aliasing wird das durch Interpolation benachbarter Bildpunkte erreicht.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:08


Was ist Anti-Aliasing ?

Auch "Kantenglättung" genannt zur Verminderung des Treppeneffekts, der durch Pixeldarstellung bei schrägen und gekrümmten Linien entsteht. Durch Interpolation - farbliche Angleichung benachbarter Bildpunkte - werden die "Treppenstufen" ausgeglichten. Dabei kann es allerdings passieren, daß die Darstellung von Linien breiter erscheint.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:08


Was ist Alpha-Blending ?

Die übliche Bildinformationen - Pixel mit den Farbwerten Rot, Grün und Blau, werden durch den Alphakanal ergänzt. Üblicherweise werden dafür 4 Bits verwendet, dadurch läßt sich die Transparenz eines Bildpunkts in genauen Abstufungen definieren. So können auch teilweise durchsichtige Objekte wie getöntes Glas, Staub, Rauch oder Wasser dargestellt werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:09


Was ist die Gammakorrektur ?

Mit Hilfe der Gammakorrektur werden Unterschiede in der Farbdarstellung unterschiedlicher Ausgabegeräte ausgeglichen. Der Gammawert 1 entspricht dem "idealen" Bildschirm, der den Übergang von Weiß über Grau bis Schwarz vollkommen linear reproduziert. Leider gibt es solche Bildschirme nicht. Alle Computerbildschirme weichen mehr oder weniger von einer streng linearen Abstufung ab. Der vorgegebene Gammawert für das NTSC-Bild beträgt 2.2. Bei Computerbildschirmen sind Gammawerte zwischen 1.5 und 2.0 gängig.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:09


Was fuer weitere 3D-Hardware-Features gibt es ?

Sind zum Beispiel 256-bit Engine mit 4 unabhängigen Rendering-Pipelines, Hardware Transform&Lighting, Cube Environment Bump-Mapping, Projective Textures, Vertex Blending, Multi-Texturing, Procedural-Texturing, Table-Fog, Stencil-Shadowing, Texture Compression, Bilinear-, Trilinear- und 8-tap-Anisotropic-Texture-Filtering, MIP-Mapping Standards...etc, je nach Grafikkarte.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:36


Was steckt hinter den Abkuerzungen 256,MX und GTS bei Nvidia-Karten ?

Die Zahl 256 deutet auf die interne 256 Bit - Architektur der Geforce 256 hin.

MX = Multitransmitters
d.h. die Karte kann zwei analoge oder digitale Monitore gleichzeitig ansteuern.

GTS = Giga Texel Shader
d.h. die Karte kann mehr als eine Milliarde Texturepunkte pro Sekunde zeichnen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:21


Ich bin nun schon mehrfach, nicht nur bei Grafikkarten auf die Begriffe "bulk" bzw. "retail" gestossen. Kann mir das mal jemand erklaeren und meiner Suche ein Ende bereiten ?

In einigen Anzeigen werden PC-Komponenten als sogenannte Bulk-Versionen beworben. Das sich damit richtig Geld sparen läßt, wissen aber nur die allerwenigsten. Denn diese Waren sind eigentlich für Großeinkäufer konzipiert (der englische Begriff "Bulk" bedeutet Masse). Händler und Distributoren kaufen Bulk-Produkte in großer Stückzahl - normalerweise zum Einbau in PC-Systeme.

Bulk-Produkte haben also den Vorteil, dass sie erheblich günstiger verkauft werden können als normale Versionen (da sie ja auch wesentlich billiger eingekauft wurden). Ein paar Nachteile muß man allerdings in Kauf nehmen. So fehlen oft Handbuch, aktuelle Treiberversionen oder einfach nur die Verpackung. Aber auch auf die sonst übliche Zusatz-Software, beispielsweise Spiele bei einer Grafikkarte, muß man in der Regel verzichten.

Zudem kann es sein, daß sich Bulk-Produkte in der Garantiezeit von der normalen Endkundenversion unterscheiden. Letztere wird als Retail-Version bezeichnet.

Grundsätzlich ist der Verkäufer dazu verpflichtet, den Kunden auf eine Bulk-Version hinzuweisen. Läßt er den Käufer aber in dem Glauben, es handele sich um eine Retail-Version, kann der Kunde in jedem Fall sein Geld zurückverlangen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:24


Bei einer Grafikkarte im AGP Modus benoetigt mein Computer einen AGP Steckplatz, oder wird Sie auch bei einen PCI Steckplatz unterstuetzt ?

Für eine AGP-Grafikkarte wird auch ein AGP-Steckplatz auf dem Motherboard benötigt. Es ist nicht möglich eine AGP-Grafikkarte in einen PCI-Steckplatz zu stecken und zu betreiben.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 16:58


Ist unter den Windows Grafikeinstellungen 16bit oder 32bit Farbtiefe optimal ?

Grundsätzlich mal ist für das menschliche Auge kaum ein Unterschied bei diesen Einstellungen erkennbar. Damit Monitor und Grafikkarte geschont werden, sollte man deshalb hier die 16bit Einstellung für das normale Arbeiten unter Windows bevorzugen. Die Einstellung der Farbtiefe bei Computerspielen wird unabhängig von Windows direkt von der jeweiligen Spielesoftware übernommen, so dass man bei Spielen nicht auf die "bessere" Grafik verzichten muss, wenn man unter Windows 16bit eingestellt hat.

Zusätze von FAQ-Usern:
"Man sieht sehr wohl einen Unterschied zwischen 16bit und 32bit Farbtiefe! Schon alleine deshalb, weil die ganzen Images aus dem Web und Co. eine Farbtiefe über 16bit haben (nämlich 24bit)und deshalb einige Farben nur durch Rastern dargestellt werden können! Also wer etwas mit Grafik am Computer zu tun hat, arbeitet bestimmt auf 32bit Farbtiefe."

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:11


Wie berechnet man die Uebertragungsrate des AGP-Bus?

Zusammenfassung:

- AGP ist in die PCI-Bridge integriert, läuft aber mit doppelter Taktfrequenz (PCI: ~33Mhz, AGP: ~66Mhz). Aufgrund der hohen Datenraten (mittlerweile über zwei GByte/s asynchron) wird der AGP – Bus direkt an die Northbridge gekoppelt.

- AGP besteht wie PCI aus einem 32 bit Bus (Adressen/Daten gemultiplext).

- Rechnerisch beträgt die Datenübertragungsrate auf PCI deshalb 33 Mio. x 32 Bit = ~132 MB/s, beim AGP logischerweise ~266 MB/s, da er ja mit doppeltem Takt versorgt wird.

- Nach und nach wurde das Bus-Protokoll erweitert, mit jeder Erweiterung wurde die theoretische Transferleistung verdoppelt. AGPx1 (3,3V; 1 Datenwort/Takt; 266 MB/s), AGPx2 (3,3V oder 1,5V; 2 Datenwörter/Takt; ~533 MB/s), AGPx4 (1,5V; 4 Datenwörter/Takt; ~1 GB/s), AGPx8 (0,8V; 8 Datenwörter/Takt; ~2,1 GB/s). 

Wie gesagt sind das die rechnerischen Grössen, die in der Realität aber nicht erreicht werden können, die eher eine ungefähre Angabe zur Leistungsfähigkeit liefern.

Zum einen wird der Bus gemultiplext, d.h. dass dieselben Leitungen abwechselnd als Datenbus bzw. Adressbus herhalten müssen. Auch kann der PCI/AGP-Bus nicht von mehreren Geräten zur selben Zeit verwendet werden. Die AGP – Schnittstelle wird jedoch in Kürze von PCI - Express abgelöst werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:10


Wie viel MB sollte eine Grafikkarte eigentlich haben, um damit z. B. DVDs gut anschauen zu koennen?

Es kommt nicht zwingend auf die Grafikkarte an, sondern generell auf die Leistungsfähigkeit des Rechners mit dem man DVD´s ansehen möchte.

Als min. Anforderung sollte es ein 400Mhz Prozessor und eine Grafikkarte mit wenigstens 12 MB sein.

Dies ist allerdings nur eine Schätzung, womit es in der Regel möglich sein sollte, DVD´s ruckelfrei auf dem System abzuspielen.

Wer mit älteren Rechnern (< 400MHz) DVDs ansehen möchte, muss zusätzlich eine sogenannte MPEG-Decoderkarte einbauen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:16


Meine Grafikkarte stuerzt bei Spielen immer ab, oder das Bild friert einfach ein?

Das Thema ist zu umfangreich für die FAQ und muss je nach System einzeln geklärt werden, also ab ins Forum und das ganze Problem ausführlich posten:

http://www.hardwareecke.de/forum/

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:24


Hardware » Festplatten

Was ist eine Festplatte ?

Eine Festplatte (Harddisk,Harddrive,Winchester) ist ein Datenträger, der fest im Rechner eingebaut ist und eine größere Datenmenge aufnehmen kann. Eine Festplatte ist zwar viel langsamer als der RAM-Speicher, aber gespeicherte Daten bleiben auf der Festplatte auch dann erhalten, wenn der Computer ausgeschaltet wird. Gegenüber weiteren Speichern wie CD-ROM, DVD oder Diskette gilt die Festplatte allemal als schnellster Speicher.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:11


Was bedeutet Auto Park ?

Beim Ausschalten der Festplatte bewegen sich die Schreib-/Leseköpfe in eine spezielle Landezone und setzen auf der Platte auf. Dieser Bereich der Platte bleibt zur Datenaufzeichnung ungenutzt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:11


Was ist eine AV-Festplatte ?

Optimierte SCSI-Festplatte zur Video- und Musikbearbeitung, die einen gleichmäßige Fluss der Daten und eine minimale Übertragungsgeschwindigkeit garantierte. Weiterhin wird im Gegensatz zu Standard-Festplatten keine Neujustierung des Schreib/Lesekopfes während der Übertragung vorgenommen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:11


Was ist ein Bootsektor ?

Erster Sektor einer Diskette oder Festplatte bzw. eines logischen Laufwerkes, in dem Informationen über den Aufbau des Datenträgers gespeichert sind - etwa die Größe der Cluster und der Partition. Der Bootsektor enthält bei Systemdisketten auch das Startprogramm für den PC.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:11


Was ist CHS-Adressierung ?

Abkürzung für "Cylinder-Head-Sector-Adressierung" bzw. Zylinder-Kopf-Sektor-Adressierung. Nach diesem Schema präsentiert das BIOS die Festplatte dem Betriebssystem. Jeder Sektor lässt sich so klar lokalisieren und adressieren. CHS unterliegt mehreren Einschränkungen: Die Schnittstelle zwischen IDE und BIOS reserviert nur 16 Bits für die Zylinder (maximal sind 65.536 möglich), 4 Bits für die Köpfe (maximal 16) und 8 Bits für die Sektoren pro Spur (maximal 256). Das BIOS hat 10 Bits für die Zylinder zur Verfügung (1024), 8 Bits für die Köpfe (256) und 6 Bits für die Sektoren (63, da ab 1 gezählt wird). Bei diesen Grenzen ist jeweils der niedrigere Wert entscheidend, so dass alte BIOS-Versionen nur 1024 x 16 x 63 x 512 Bytes = 504 MB adressieren können (ein Sektor ist 512 Bytes groß).

Neuere BIOS-Versionen stocken per Mapping die Anzahl der Schreib-/Leseköpfe auf 255 auf und kommen damit auf 7.844 GB. Und die Funktionserweiterung des Interrupts 13h befreit das Betriebssystem vom BIOS- und CHS-Korsett, es kann damit jede derzeit gängige Festplatte voll adressieren.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:11


Was ist ein Cluster ?

Ein Cluster (Zuordnungseinheit) fasst mehrere Sektoren zusammen. Die Anzahl hängt von Partitionsgröße und Dateisystem ab. 8 Sektoren pro Cluster gibt es etwa:

- bei einer FAT16-Partition von 128 bis 255 MB Größe
- bei einer FAT32 -Partition bis maximal 8191 MB und
- bei einer NTFS-Partition von 2049 bis 4096 MB

Unter Win 95/98 liegt die maximale Größe einer Zuordnungseinheit bei 64 Sektoren. Je mehr Sektoren pro Cluster verwendet werden, desto größer ist die Platzverschwendung bei kleinen Dateien, da jede Datei mindestens einen Cluster belegt:

Dem aufmerksamen PC-Nutzer wird aufgefallen sein, dass umfangreiche Programme mit vielen Dateien auf großen Festplatten gegebenenfalls viel mehr Festplattenspeicher verbrauchen als ursprünglich angenommen bzw. vom Installationsprogramm ausgerechnet. Besonders auffällig ist dieses bei der alten FAT-Technologie (FAT16).

Da MS-DOS bzw. WINDOWS 95 (Version A) ein logisches Laufwerk nur in maximal 65 536 Cluster unterteilen kann, ist die Größe der einzelnen Cluster von der Größe des Datenträgers abhängig - nämlich 512, 1024, 2048, 4096, 8192 Bytes. Das Formatierungs-Programm passt die Clustergröße jeweils so an, dass die Maximalzahl nicht überschritten wird.

Mit dem Partitionierungsprogramm FDISK kann man ein physikalischen Laufwerk in mehrere logische Laufwerke unterteilen. Wenn man beispielsweise eine 2.4 GB große Festplatte in 5 Teile unterteilt, dann beträgt die Clustergröße anstatt 64 KB nur 8 KB.

Die Clustergröße von Datenträgern lässt sich mit den MS-DOS bzw. Windows-Programmen CHKDSK bzw. SCANDISK leicht ermitteln. So beträgt etwa die Clustergröße einer HD-Diskette 512 Bytes, während viele Festplatten eine Clustergröße von 2048 Bytes aufweisen.

Da jeder Cluster nur von maximal einer Datei (!) benutzt werden kann, bleibt bei Dateien, die kleiner als ein Cluster sind, immer ein Teil des Clusters unbenutzt. Dasselbe gilt für den letzten Cluster einer Datei, der ebenfalls nur teilweise genutzt wird. Auch eine Datei, die gerade mal ein Byte groß ist, belegt also auf dem Datenträger einen vollen Cluster, eben beispielsweise 2048 Bytes bei einer 250 MB großen Festplatte und bereits 16 KB auf einer Gigabyte-Partition.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:12


Was ist ein Dateisystem (FAT, NTFS...etc.) und was macht es ?

Das Dateisystem ist der Teil des Betriebssystems, der Dateien auf Datenträgern verwaltet.

Windows 95 (einschließlich der Version A) und MS-DOS ab Version 5 verwenden FAT16, Windows 95 B/C und Windows 98/98SE arbeiten mit FAT16 oder FAT32, Win NT 3.51 sowie OS/2 setzen HPFS ein (High Performance File System), Win NT 4 nimmt NTFS (New Technology File System) und Linux EXT2 (Extended Secondary File System). Diese Dateisysteme sind zueinander inkompatibel. Aus Platzgründen ist das FAT32-Dateisystem für Windows 95 B/C sowie für Windows 98 und Windows ME-Nutzer am Effektivsten.

Windows 2000 und Windows XP unterstützen sowohl FAT32 als auch NTFS als Dateisystem, hier sollte wenn möglich NTFS bevorzugt werden. Es ist allerdings zu beachten, dass in der Regel zwar von NTFS-Systeme auf FAT32-Systeme zugegriffen werden kann, allerdings nicht von FAT32-Systeme auf NTFS-Systeme.

Zusatz eines FAQ-Users:
"Wie in dieser Rubrik bereits erwähnt wurde, ist die kleinste Verwaltungseinheit auf einer Festplatte ein Sektor. Heutige Festplatten haben Millionen Sektoren. Wie also findet das Betriebssystem das Dokument XY oder das Programm YZ ? Wie weiss es, welche Sektoren die entsprechenden Daten enthalten ?

Das Dateisystem enthält alle diese Informationen. Es besteht im Wesentlichen aus Tabellen, die Verzeichnisse mit ihren Dateien abbilden. Jeder Eintrag in einem Verzeichnis enthält Dinge wie Dateiname, verschiedene Zeitstempel, Zugriffsrechte, Grösse der Datei usw., und natürlich auch Angaben darüber, wo sich denn diese Daten auf der Platte befinden (anders gesagt: welche Sektoren oder Sektorengruppen die entsprechenden Daten enthalten).

Allerdings gibt es verschiedene Dateisysteme, die für verschiedene Anwendungszwecke entwickelt wurden. In der Windows-Welt sind die Dateisysteme FAT12, FAT16, FAT32 und NTFS verbreitet. Die FAT-Dateisysteme sind sehr alt und unterstützen nur wenige Dateiattribute. Das NTFS-Dateisystem ist im Vergleich dazu sehr modern, es unterstützt eine grosse Anzahl von Dateiattributen, insbesondere die Benutzerrechte, die dem FAT-Dateisystem völlig fehlen.

In der Unix-Welt gibt es eine Vielzahl von Dateisystemen. Bekanntere sind ext2 und ext3, NFS, XFS, ReiserFS, um einfach mal einige zu nennen.

Die meisten Dateisysteme sind nicht kompatibel miteinander, da die Verwaltungsinformationen (Tabellen) ganz unterschiedlich aufgebaut sind. Sofern die Entwickler eines Dateisystems das Format offenlegen oder Treiber für ausgewählte Betriebssysteme liefern, kann ein Rechner durchaus mehrere Dateisysteme unterstützen. Gängiges Beispiel ist wohl:

- Diskette: in der Regel FAT12
- Festplatte(n): FAT32, NTFS, ext2, ReiserFS, ...
- CD-ROM: in der Regel "ISO-9660"

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:36


Was ist die Datentransferrate bzw. interne Datenrate ?

Die Datentransferrate ist die Geschwindigkeit, mit der ein Datenträger Festplatte Daten liefert. Als interne Datenrate bezeichnet man das Tempo, mit dem Daten zwischen Speichermedium und Schreib-/Lesekopf übertragen werden. Sie begrenzt die tatsächlich nutzbare Datentransferrate: Selbst bei sehr guten ElDE-Platten erreicht sie selten mehr als 30-40 MB/s.

Die externe Datentransferrate zwischen Platten-Controller und (E)lDE-Controller im PC beträgt beispielsweise im Ultra-DMA-Modus maximal 100 MB/s (Der externe Datentransfer kann schneller sein als der interne, wenn Daten im Cache-Bereich der Festplatte gepuffert werden).

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Wozu gibt es Diskmanager ?

Ein Diskmanager wie EZ Drive von Microhouse oder der Diskmanager von Ontrack stellt die gesamte Plattenkapazität zur Verfügung, die eigentlich bei "alten" PCs 504 MB nicht überschreiten kann. Dazu überschreibt er den MBR in Spur 0, Schreib-/Lesekopf 0, Sektor 1. Da der MBR beim PC-Start zuerst geladen wird, kontrolliert der Diskmanager den Bootvorgang und sämtliche Zugriffe auf die Platte.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:12


Was ist ein Drive-Tip ?

Abkürzung für "Temperature indicator processor". Erweiterung der S.M.A.R.T.-Spezifikation von IBM. Ein kleiner Sensor auf der Platine misst in Intervallen die Temperatur der Festplatte. Beim Überschreiten einer Solltemperatur werden Fehlermeldungen auf die Festplatte geschrieben.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:12


Was bedeutet ECC On-the-fly ?

Hardwareseitige Fehlerkorrektur bei Festplatten, geschieht direkt während des Datentransfers.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:12


Was bedeutet FAT und was macht es ?

Abkürzung für "File Allocation Table". Dateizuordnungstabelle auf Festplatten, Disketten und CD-ROMs, die die Positionen von Dateien und Verzeichnissen auf dem Datenträger enthält.

FAT bezeichnet sowohl die Dateizuordnungstabelle selbst, die den Platz auf der Festplatte verwaltet und die freien, belegten sowie defekten Cluster protokolliert, als auch das Dateisystem. Die FAT folgt direkt nach dem Bootsektor. Im Anschluss daran liegt eine Kopie der FAT.

Das Dateisystem FAT16 (MS-DOS und Windows 95 A ) verwaltet maximal 65.536 Cluster (Zuordnungseinheiten), die FAT32-Variante (ab Windows 95 B) kann 228 (2 hoch 28) Cluster ansprechen.

Wenn Windows 95B oder Windows 98 mit FAT32 und Windows NT 4 auf einem Rechner parallel installiert sind, kann man normalerweise von NT aus nicht auf die FAT32-Partition zugreifen. Unter www.sysinternals.com gibt es jedoch einen Programm mit dem Namen "FAT32", das NT 4 nachträglich die Möglichkeit verleiht, auch FAT32-Partitionen zu lesen und zu schreiben.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:12


Was ist HPFS ?

Abkürzung für "High Performance File System". Leistungsfähiges Dateisystem, das im Vergleich zum unter DOS üblichen FAT-Dateisystem mehr Dateiattribute und lange Dateinamen unterstützt. HPFS kann unter den Betriebssystemen OS/2 und Windows NT eingerichtet werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:12


Was bedeutet LBA ?

Abkürzung für "Logical Block Addressing". Methode zur Adressierung der Spuren eines Laufwerks, bei der Zylinder, Head und Sektor in logischen Blöcken zusammengefasst sind.

LBA löste Ende 1995 die auf der Festplatten-Geometrie beruhende CHS-Adressierung ab. Bei LBA sind alle Sektoren der Festplatte - von null beginnend - durchnumeriert. Das auf 28 Bit basierende LBA verwaltet maximal 128 GB. 2000 kommt voraussichtlich eine 64-Bit-LBA-Variante, die bis zu 8.589.934.592 Terrabytes adressiert.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:13


Was ist ein logisches Laufwerk ?

Einteilung eines physikalischen Datenträgers in mehrere Laufwerke (C:, D:, E: usw.). Dazu muß die Festplatte eine erweiterte Partition besitzen, da eine primäre Partition lediglich aus einem logischen Laufwerk bestehen kann. Ein logisches Laufwerk hat auf Betriebssystemebene dieselben Eigenschaften wie ein physikalisches Laufwerk.

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Letzte Änderung: 2003-05-19 14:13


Was wird als Mapping bezeichnet ?

Englische Bezeichnung für die Zuordnung eines (Netzwerk-)Laufwerksnamens zu einem Verzeichnispfad.

Mapping bezeichnet auch den Rechenvorgang, den das BIOS vornimmt, um die Zahl der Zylinder auf unter 1024 herunterzurechnen. Dazu halbiert das BIOS die Zylinderzahl so lange, bis maximal 1024 "übersetzt" sind. Damit die Gesamtzahl der Sektoren stimmt, verdoppelt es die Kopfzahl entsprechend. Das BIOS kann dabei beliebig vorgehen, doch nehmen BIOS-Versionen ab Mitte 1997 als Basis für das Mapping 15 Schreib-/Leseköpfe an; ältere gingen von 16 Schreib-/Leseköpfen aus.

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Letzte Änderung: 2003-05-19 14:13


Warum Master und Slave ?

An einem (E)IDE-Controller lassen sich zwei (E)IDE-Laufwerke anschließen. Damit der Controller diese unterscheiden kann, muß eines als Master (ab UDMA66 "äußerer" Stecker am IDE-Kabel) konfiguriert sein. Das zweite Laufwerk ist dann automatisch der Slave ("mittlere" Stecker am IDE-Kabel).

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Letzte Änderung: 2003-05-19 14:13


Was ist der MBR ?

Abkürzung für "Master Boot Record". MBR ist der erste Sektor einer Festplatte. Er steht immer an derselben Stelle, egal welches Mapping das BIOS verwendet. In diesem Sektor befindet sich das Systemstartprogramm, das den Bootsektor der aktiven Partition lädt und so dem Betriebssystem auf die Sprünge hilft. Auch stehen dort Informationen, wie die Platte partitioniert ist.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:13


Was ist MR Head ?

Abkürzung für "magnetoresistive heads". Schreib-/Lesekopf bei Festplatten, der mit Hilfe des magnetoresistiven Elements beim Lesen einen stärkeren Signalpegel liefert. Wird bei hohen Speicherdichten notwendig.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:13


Was bedeutet NTFS ?

Abkürzung für "New Technology File System". Dateisystem mit neuerer Technologie, das mit Windows NT eingeführt wurde. Dieses Dateisystem unterstützt lange Dateinamen, erweiterte Dateiattribute und sehr große Speicherkapazitäten (bis zu 264 Bit, also ca. 17 Milliarden GByte).

Wenn Windows 95B oder Windows 98 mit FAT32 und Windows NT 4 auf einem Rechner parallel installiert sind, kann man normalerweise von MS-DOS oder Windows 95/98 nicht auf die NTFS-Partition zugegriffen werden. Unter www.sysinternals.com gibt es jedoch einen Programm mit dem Namen "NTFSDos", mit dem man die NTFS-Daten lesen und in sehr begrenztem Umfang auch schreiben kann.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:13


Was sind Partitionen ?

Beim Partitionieren unterteilen spezielle Programme wie FDISK (DOS, Windows 95/98) die Festplatte in mehrere Bereiche, sogenannte Partitionen. Das ist beim Dateisystem FAT16 auf großen Festplatten sogar ein Muss, da FAT16 nur bis zu 2 GB verwalten kann.

Es gibt zwei Typen: die primäre und die erweiterte Partition. Pro Festplatte sind maximal vier Partitionen möglich. Um eine Festplatte nutzen zu können, muß zumindest eine Partition angelegt und formatiert werden:

Von der aktiven Partition startet das Betriebssystem oder der Bootmanager. Es darf, bzw. es kann nur eine primäre Partition aktiv sein. Nur die primäre Partition lässt sich aktivieren und ist dann die aktive Partition. DOS und Win 95/98 benötigen eine primäre Partition zum Booten. In einer erweiterten Partition lassen sich mehrere logische Laufwerke anlegen. Maximal sind 23 logische Laufwerke möglich.

Achtung: Wird mit FDISK nachträglich die Partitionsgröße geändert, gehen alle zuvor gespeicherten Daten verloren! Eine Partitionsänderung, ohne Datenverlust, ist nur mit anderen Programmen möglich (z.B. mit Partition Magic).

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:14


Was ist PIO-Mode ?

"Programmed Input/Output", ist ein (E)-IDE-Standard, der die externe Datentransverrate festlegt. Unterschieden wird zwischen PIO-Mode 0, 1, 2, 3 und Pio-Mode 4, wobei die Datentransverraten bei 3,3 MB/s, 5,2 MB/s, 8,3 MB/s, 11,1 MB/s und 16,6 MB/s liegen. Bei diesem veraltetem Protokoll ist der Prozessor für jeden Schreib- und Lesevorgang verantwortlich, was dazu führt, das eigentlich nur noch Systeme im Ultra-DAM-Modus betrieben werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:14


Was ist ein Sektor ?

Der Sektor ist die kleinste adressierbare Einheit einer Platte. Er ist 512 Bytes groß.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:14


Was bedeutet S.M.A.R.T ?

Abkürzung für "Self monitoring, analysis, and reporting technology".

• Selbstdiagnose bei Festplatten, um Datenverluste vorzubeugen. Dabei werden Parameter wie Flughöhe der Köpfe, Durchsatzrate, Positionierungszeit und Anzahl der Fehlversuche beim Lesen/Schreiben überwacht. Dieser Industriestandard wurde von IBM und Compaq initiiert.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:14


Was ist eine Spur ?

Jede Scheibe einer Festplatte ist in mehrere tausend konzentrische Kreise unterteilt. Ein Kreis wird Spur genannt. Spur 0 ist per Definition der äußerste Kreis einer Scheibe.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:14


Was gibt UDMA33, 66 bzw. UDMA 100 an ?

Gibt die theoretische, externe Datentransverrate von 33, 66 bzw. 100 MB/s an. Dieser Standard ermöglicht es der Festplatte, über den DMA-Controller ohne eine Beteiligung des Prozessors, direkt in den Arbeitsspeicher zu schreiben. Es gilt zu beachten, dass Festplatten mit Ultra-ATA 100 nur mit einem 80-adrigen IDE-Kabel betrieben werden können. Bei Ultra-ATA 33 und 66 werden 40-adrige IDE-Kabel verwendet.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:14


Was wird als Zylinder bezeichnet ?

Als Zylinder bezeichnet man die übereinander liegenden Spuren eines Plattenstapels. Eine Festplatte mit vier Scheiben hat Zylinder, die aus acht Spuren bestehen (zwei Spuren - Vorder- und Rückseite - pro Scheibe). Eine Platte kann auf alle Spuren eines Zylinders zugreifen, ohne die Schreib-/Leseköpfe neu zu positionieren.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:14


Sollte man sich eher eine SCSI oder IDE Festplatte kaufen ?

IDE Systeme sind für Home Anwender in den meisten Fällen ausreichend, da im Heim Bereich oftmals keine großen Datenmengen anfallen, oder hohe Leistungen notwendig sind. Mit der moderneren ATA-66 und ATA-100 Technik wurden die IDE Rechner sehr schnell. Heute sind IDE Platten in Größen von über 40 GB fast schon Standard. Mit der Einführung der USB sowie der noch besseren FireWire Technik kann ein IDE Rechner zwar immer noch maximal 4 Laufwerke direkt ansprechen, extern über einen Bus wie FireWire lassen sich aber mehr Devices betreiben. Somit schwindet der Vorsprung von SCSI Rechnern. Die Hardwarepreise für IDE sprechen dazu eine eigene Sprache.

Man sollte eigentlich meistens nur dann zu SCSI greifen, wenn man eben "Mehr Power" benötigt. Sobald beispielsweise DTP, Video oder Bildbearbeitung anfällt, ist SCSI die richtige Wahl. CAD Rechner sind heute immer noch vornehmlich SCSI Rechner oder gar echte Workstations (mit doppelten Bus usw.). Wenn Bilder mit einem guten SCSI Scanner erfasst werden, werden schnell Unterschiede zu guten USB Modellen bemerkbar, SCSI ist eben doch wesentlich schneller.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:14


Was spricht fuer SCSI bzw. IDE und was dagegen ?

Was spricht für SCSI:

- Hohe Leistungsfähigkeit
- SCSI ist Industriestandard
- erprobte Industriestandards vorhanden und werden weiterentwickelt
- Möglichkeit diverse, oft unterschiedlichste Geräte anzuschließen
- Viele Festplatten ansprechbar
- Hot Plug fähig
- Für Server bestens geeignet
- entlastet die CPU durch eigenen Controller

Was spricht gegen SCSI:

- relativ hoher Preis
- spezieller Controller (oftmals) erforderlich
- Fachwissen notwendig

Was spricht für IDE:

- Preislich interessanter als SCSI
- Anzahl der Festplatten reicht aus (4)
- Erweiterbarkeit durch USB oder FireWire
- Für Office und Heimanwendungen vollkommen ausreichend
- CD-ROM Brenner werden durch neuere Techniken stabiler
- kann von "Jedermann" eingesetzt werden

Was spricht gegen IDE:

- weniger Leistung als SCSI Systeme
- bei hohen Datenmengen zu schwach (CD-ROM Brenner)
- Laufzeitprobleme bei langen Buskabeln und sehr hohen Leistungen (ATA-100)

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:25


Meine Festplatte bleibt beim Defragmentieren immer nur auf 0%, was tun ?

Das Defragmentieren beginnt häufig immer wieder von vorne, wenn etwas anderes (Anwendung) im Hintergrund auf der Festplatte läuft. In den meisten Fällen, kommt deshalb "Defrag" nicht über 0% hinaus, weil das Defragmentierungsprogramm gleich am Anfang wieder, von vorne mit dem Defragmentieren anfängt. Bei "C:" kann es oft Probleme geben, weil das meist die Systempartition ist und dort viele Programme nebenher im Hintergrund laufen. Das ist übrigens auch der Grund, warum es meistens noch im abgesichterten Modus fuktioniert, da sind dann so gut wie keine Programme im Hintergrund gestartet.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:15


Was sind Streamer und wie funktionieren sie?

In den Anfängen des PC´s wurden Datasettenlaufwerke (analog zur Audiokassette) als Massenspeicher-Medium eingesetzt. Die Weiterentwicklung dieser Datasettenlaufwerke führte dann schließlich zum sogennaten Streamer.

Es gibt unzählige Varianten von Streamertypen verschiedener Hersteller, die zueinander inkompatibel sind. Durchgesetzt haben sich im wesentlichen 2 Standards: die QIC-Laufwerke und die DAT-Laufwerke.

QIC:
Die QIC-Standardisierungen befassen sich einerseits mit dem physikalischen und logischen Aufzeichnungsmodalitäten und andererseits mit der hardwaremäßigen Schnittstellendefinition. Es gibt zwei Bauformen: die Mini-Cartridge, die vor allem im Heimbereich verwendet wird und die Standard-Cartridge, die bei Servern verbreiteter ist.

DAT:
DAT-Streamer sind durch die DDS-Standards vereinheitlicht. Als Medien werden die aus dem Audio-Bereich stammenden DAT-Cartridges verwendet (DAT=Digital Audio Tape). Die Bänder sollen aber wesentlich höherwertig sein.

Einbindung in das System:
Die QIC-Streamer sind ursprünglich meist Streamer zum Anschluß an den Floppy-Port, es gibt aber auch Varianten für IDE und den LPT-Port.
Die letzte Variante ist von Vorteil, wenn der externe Streamer an mehreren Rechnern, insbesondere an mobilen Rechner betrieben werden soll.

DAT-Streamer sind SCSI-Geräte, die der Normierung für "Einheiten mit sequentiellem Zugriff" genügen, genau wie QIC-Streamer mit SCSI-Anschluß. Dennoch gibt es eine Besonderheit bei den DAT-Laufwerken: "Subcodes" und damit verbunden ein Suchlauf mit 200facher Bandgeschwindigkeit. Um eine Datei zu finden, muß ein DAT-Laufwerk also nicht mühselig das Band in Normalgeschwindigkeit durchsuchen - auch ohne Partitionierung der Kassette in Directory und Daten.

Hauptverwendungen:
Das Hauptanwendungsfeld für Streamer liegt bei der Datensicherung (sogenanntes Backup). Durch die verhältnismäßig großen Kapazitäten der Bänder ist ein unbeaufsichtigtes Backup automatisch über Nacht möglich und durch die niedrigen Medienpreise können mehrere Medien zyklisch hintereinander benutzt werden (z.B. für jeden Wochentag eines). Da auf die Medien nicht über ein Dateisystem zugegriffen wird, ist auch die Datensicherheit viel größer, da die Gefahren durch Software-Viren minimiert werden.

Streamer werden auch zum Datenaustauch bzw. Transport verwendet. Hier ist aber zu beachten, das Quell- und Zielsystem die gleichen Standards benutzen, speziell muß natürlich die Bauform, das Format und eventuell auch das Komprimierverfahren übereinstimmen.

Quelle und weitere Information unter folgender Adresse:
http://www.tu-chemnitz.de/informatik/RA/kompendium/vortraege_98/floppy/section3.html

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:15


Wie partitioniere ich eine Festplatte mit Fdisk ?

Wenn Sie eine partitionierte Festplatte in ein einziges großes LW umwandeln wollen, müssen Sie zuerst alle existierenden Partitionen und logischen LW löschen und anschließend eine neue Primärpartition anlegen und aktivieren. Sie können außerdem eine Festplatte so repartitionieren, daß sie mehrere logische LW enthält. Fdisk ist eine MS-DOS-Anwendung. Unter Windows kann sie jedoch in einem Fenster arbeiten (in einer DOS-VM).

Hinweis:
Obwohl Win MS-DOS ersetzt, werden die von Fdisk angelegten Partitionen immer noch DOS-Partitionen genannt. Die Startdiskette von Win9x enthält eine Kopie von Fdisk. Sie ist für Fälle gedacht, in denen sich Win aufgrund eines Schadens der Festplatte überhaupt nicht mehr starten läßt.

Um eine Festplatte mit Fdisk zu partitionieren, müssen Sie die folgenden Aufgaben ausführen:

· Löschen aller DOS-Partitionen, logischen Laufwerken, der erweiterten und der primären DOS-Partitionen
· Erzeugen einer neuen primären DOS-Partition
· Erzeugen einer erweiterten Partition und von logischen Laufwerken falls Sie mehrere logische LW benutzen wollen

Warnung:
Wenn Sie Fdisk zum Repartitionieren einer Festplatte benutzen, müssen Sie ein Backup aller Dateien anlegen, da Fdisk alle Dateien auf der Ausgangspartition löscht.

So starten Sie Fdisk:
Geben Sie in der Befehlszeile fdisk ein. Wenn Sie Fdisk von einer Startdiskette starten, sollten Sie überprüfen, ob die Diskette in Laufwerk A: liegt und den Rechner mit einem Druck auf Strg+Alt+Del neu starten. Geben Sie dann das Folgende in die Befehlszeile ein: a: fdisk Wenn der Optionsbildschirm von Fdisk erscheint, können Sie die folgenden Optionen auswählten:

· DOS-Partition oder logisches Laufwerk erstellen
· Aktive Partition festlegen
· Partition oder logisches DOS-Laufwerk löschen
· Partitionierungsdaten anzeigen Falls der Rechner zwei oder mehrere Festplatten besitzt, zeigt Fdisk eine fünfte Option zum Wechseln der aktuellen Festplatte an.

Das Ändern der aktuellen Festplatte mit Fdisk ändert nicht das aktuelle LW bei der Rückkehr zur Befehlszeile. Jeder Bildschirm von Fdisk zeigt im oberen Bereich die Angabe Aktuelle Festplatt, gefolgt von einer Zahl. Wenn der Rechner lediglich eine Festplatte hat, lautet diese Zahl immer 1. Wenn der Computer mehr als eine Festplatte hat, gibt die Zahl die Nummer der aktiven Festplatte an. Die erst Festplatte auf dem Rechner hat die Nummer 1, die zweite Festplatte die Nummer 2 usw. Die Nummer der Festplatte bezieht sich auf physische, nicht auf logische Laufwerke.

Hinweis:
Wenn Sie ein Festplattenkompressionsprogramm von Microsoft oder einem anderen Hersteller installiert haben, zeigt Fdisk die Grüße der unkomprimierten Festplatte. Ausserdem wird Fdisk wahrscheinlich keine Informationen über die LW, die ein Festplattenkompressionsprogramm von anderen Herstellern benutzt, anzeigen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:15


Wie formatiere ich eine Festplatte ?

Der Grund, warum Windows kein formatieren von C: erlaubt, ist folgender:

Im laufenden Betrieb sperrt das Betriebssystem wichtige Systemdateien, mit denen es arbeitet, gegen weitere Zugriffe - also auch gegen Löschversuche. Nur dann kann Windows korrekt funktionieren. Um Windows zu löschen - nichts anderes bewirkt eine Neuformatierung von C: - müssen Sie Ihren PC mit einer Startdiskette starten.

Nebenbei:
Falls Sie Windows Me als Update installiert und dabei die Option "Sichern des vorhandenen Betriebssystems" aktiviert haben, können sie sich die Löschprozedur übrigens sparen: Öffnen Sie in diesem Fall die Systemsteuerung und öffnen Sie "Software". Wählen im Eigenschaftsfenster von "Software" die Registerkarte "Installieren/Deinstallieren" aus. Markieren Sie dort den Eintrag "Windows Millenium deinstallieren" und bestätigen Sie Ihre Auswahl mit einem Klick auf die Schaltfläche "Hinzufügen/Entfernen". Folgen Sie danach den Anweisungen des Assistenten.

Wenn Sie tatsächlich die Festplatte neu formatieren wollen, legen Sie eine Startdiskette an. Unter Windows Me legen Sie eine solche so Diskette an: Öffnen Sie in der Systemsteuerung den Punkt "Software". Aktivieren Sie die Registerkarte "Startdiskette" und klicken Sie dort im Fenster "Eigenschaften von Software" auf die Schaltfläche "Diskette erstellen". Windows Me stellt dann die erforderlichen Dateien zusammen, fordert Sie zum Einlegen einer leeren Diskette ins Diskettenlaufwerk auf und verwandelt sie in eine Startdiskette.

Nehmen Sie die fertige Diskette aus dem Laufwerk, versehen Sie sie mit dem mechanischen Schreibschutz und fahren Sie danach das System via "Start > Beenden > Herunterfahren" und einen Klick auf den Button "OK" herunter. Nun kommt die neue Bootdiskette zum Einsatz, um den Rechner im DOS-Modus hochzufahren. Legen Sie sie ins Laufwerk. Prüfen sie vorher aber die Bootreihenfolge des Rechners im BIOS. Sie muss auf "A,C" stehen, also das Diskettenlaufwerk an erster Stelle, damit der PC beim Start zuerst darauf zugreift. Wenn sich der PC dann im DOS-Modus befindet, können Sie am Systemprompt mit dem Befehl format c: die Festplatte löschen. Selber Befehl gilt auch für Win95/98.

Unter Win NT/2000 formatieren Sie bitte Ihre einzelnen Partitionen mittels der Ihnen zur Verfügung stehenden Betriebssystem-CD. Auf dieser befindet sich ein eigener Part für die Formatierung, welcher Sie nur folgen müssen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:16


Was ist zu beachten, wenn eine 4 Jahre alte 3,2 GB Festplatte in einem neuen Rechner weitergenutzt werden soll ?

Grundsätzlich ist es so, dass ältere Festplatten in neueren Systemen weiterverwendet werden können. So ist es zum Beispiel ohne Probleme möglich eine UDMA 66-Festplatte auf einem Board zu betreiben, welches UDMA 100 unterstützt. Zu beachten ist allerdings, dass die Geschwindigkeit des IDE-Buses auf die langsamere Festplattengeschwindigkeit angepasst wird und dementsprechend das System langsamer ist.

Ausserdem ist noch zu beachten, dass immer die langsamste Festplatte die IDE-Geschwindigkeit angibt. Dies kommt zum Ausdruck, wenn zum Beispiel neben der UDMA 66-Festplatte auch noch ein UDMA 100-Festplatte am selben IDE-Kabel hängt, diese wird dann ebenfalls als UDMA 66-Festplatte behandelt.

Wichtig ist auch, dass die Steckbrücken-/Jumper-Einstellungen auf der Festplatte von vorher Master auf nunmehr Slave gesetzt werden, da es sonst zu Konflikten führen kann.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:16


Wie kann ich verlorene Partitionen wieder herstellen ohne das die Daten auf der Festplatte verloren gehen ?

Das ist nur mit spezieller Software, wie zum Beispiel Partition Magic möglich. Microsoft selbst bietet hierfür keine eigenen Programme an. Was Partiton Magic genau ist und was man damit alles anstellen kann, erfährt man auf folgender Website:

http://www.powerquest.com/de/

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:16


Was ist VFAT ?

VFAT ist die Abkürzung für Virtual File Allocation Table (virtuelle Dateizuordungstabelle)
Es ist ein Dateiverwaltungssystem und legt fest, wie die Daten auf einem Datenträger (Festplatte) abgelegt werden. Windows beherrscht VFAT ab der Version 3.11. VFAT32 oder FAT32 wird nur von Windows 95B, Windows98 und Windows 2000 beherrscht. Linux beherrscht VFAT und FAT32 erst ab Kernversion 2.0.34

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:16


Wie funktioniert ein Raid-System ? Was ist Raid 1 oder 0 ?

Über dieses Thema haben wir schon vor längerer Zeit einen Artikel ins Netz gestellt.

Mehr Informationen unter:

http://www.hardwareecke.de/artikel/index.php?article=14

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:16


Ich moechte mir eine zusaetzliche Festplatte einbauen, was ist zu beachten?

I. Software
Unterstützt das BIOS die volle Kapazität der gewünschten Festplatte ?
Kann das BIOS davon booten ?
Ist ggf. ein BIOS-Update möglich ?
Unterstützt das Betriebssystem die Grösse ?

II. Hardware
Wie laut ist die Platte ?
Im Schlafzimmer will ich keinen Krachmacher mit 10.000 rpm...
Ist noch Platz im Gehäuse ?
Wie sieht es mit der Wärme im Gehäuse aus ?
Zusatzlüfter...
Ist noch Platz auf dem Bus ?
Ist das Kabel lang genug ?

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:14


Wieviel U/min braucht die Festplatte ? Was sind Vor- und Nachteile bei hoeher drehenden Festplatten, z.B. ab 7200 U/min? Ist dies fuer Videobearbeitung relevant?

Faustregel: Desto mehr U/min, desto besser die Performance.

Begründung:
1.) Bei gleicher Bit-Dichte steigt der Datentransfer proportional mit der Umdrehungsgeschwindigkeit der Festplatte. Anderst gesagt: Wenn die Platte schneller dreht, können in derselbsen Zeit mehr Daten gelesen/geschrieben werden.

2.) Die mittlere Zugriffszeit sinkt proportional mit der Umdrehungsgeschwindigkeit. Da weniger Zeit für eine komplette Umdrehung benötigt wird, können Sektoren entsprechend schneller gefunden und gelesen/geschrieben werden.

Allerdings: Mit der Umdrehungsgeschwindigkeit steigt auch der Lärm. Während Festplatten mit 5400 U/min angenehm leise sind, machen solche mit 7200 U/min wesentlich mehr Lärm, bei 10000 U/min oder 15000 U/min hört der Spass dann endgültig auf...

Beim Schreiben von Streams (Video, Audio) ist die Kontinuität das Wichtigste. Eine Platte mit 5400 U/min und grossen Cache kommt da ggf. noch gut mit. Unbedingt Anforderungen ausloten, d.h. die minimal benötigte Dauertransferrate berechnen.

Ausserdem: Auf einer Platte für Streams keine Auslagerungsdateien, Programme etc. ablegen, damit das OS nicht beim Aufzeichnen/Lesen dazwischenfunkt!

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:27


Wie wichtig ist der Cache-Speicher (512KB,2048KB oder 8MB) ?

Der Cache-Speicher einer Festplatte puffert Daten. Dieser Puffer wird von der Festplatte selbständig verwaltet, da diese einen eigenen Mikroprozessor mit entsprechender Firmware besitzt.

Beim Lesen:
Die Platte liest dabei nicht nur die effektiv angeforderten Daten (Sektoren), sondern auch gleich die nachfolgenden, da diese oftmals nach kurzer Zeit ebenfalls angefragt werden.

Beim Schreiben:
Die zu schreibenden Daten werden im Cache gesammelt, und dann möglichst "in einem Rutsch" geschrieben. Diese Strategie geht allerdings zu Lasten der Datensicherheit, da im Falle eines Absturzes, Stromausfalls usw. die Daten u.U. noch nicht geschrieben wurden, sondern nur im Cache zum Schreiben bereitstehen. Deshalb kann dieser Modus meistens deaktiviert werden oder ist sogar ausgeschaltet.

Der Cache-Speicher hat somit durchaus Einfluss auf die Performance. Grössere Caches bedeuten dabei nicht unbedingt mehr Performance, da die Verwaltung des Caches komplizierter wird.

Ausserdem legen moderne Betriebssysteme Caches im Hauptspeicher an, mit ähnlichen Strategien. Deshalb hat die Cache-Grösse bei Standardapplikationen oftmals keinen grossen Einfluss auf die Performance (IMHO sind 10% mehr Disk-Durchsatz zwar messbar, aber für den Anwender nicht "spürbar").

Anders sieht es bei Festplatten aus, die für Datenbanken und Streaming verwendet werden, da bewirken grosse Caches durchaus spürbare Performance-Gewinne.

Links zum Thema:
http://computers.cnet.com/hardware/0-1091-8-8069145-1.html
http://www.storage.ibm.com/hdd/library/whitepap/buffer/buffer.htm

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:17


Was bedeutet HDD bzw. was ist das ?

HDD = Hard Disk Drive = Festplatte

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:17


Was ist SCSI ?

SCSI ist das "Small Computers Standard Interface". Dies ist genau wie z.B. IDE ein Bussystem mit dem man Festplatten, CD-ROMs und andere Massenspeicher, aber auch z.B. Scanner mit dem Rechner verbinden kann. SCSI existiert in vielen Variantionen (SCSI. FastSCSI, UltraSCSI, UltraWideSCSI, LVD, .....) die allerdings alle abwärtskompatibel zueinander sind. An einen SCSI Bus kann man bis zu 8 Geräte anschliessen, wobei eines immer die Controllerkarte selbst ist.

SCSI erlaubt eine sehr grosse Flexibilität beim Anschluss und Betrieb von Geräten, was allerdings mit einem deutlich erhöhten technischen Aufwand und grössere Anforderungen an die Verkabelung stellt als IDE. Dadurch und aufgrund des geringeren Absatzvolumen von SCSI Geräten sind SCSI Festplatten deutlich teurer als vergleichbare IDE Geräte, so dass SCSI heutzutage hauptsächlich in Servern zum Einsatz kommt.

Weitere Info´s zu diesem Thema:
http://www.hardwareecke.de/artikel/index.php?article=13

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:17


Was bedeutet RAID bei einem Mainboard?

Raid steht für Redundant Array of inexpensive Discs oder auch Redundant Array of intependent Discs.

Bei einem Mainboard mit Raid-Unterstützung sind nicht nur normale "IDE-Ports" zum Anschluß der Laufwerke vorhanden, sondern zusätzlich noch Raid-Steckplätze speziell für die Festplatten. Daten können per Raid-Schnittstelle schneller und sicherer übertragen werden und bietet auch noch andere nützliche Vorteile.

Welche Vorteile und Möglichkeiten Raid sonst noch mit sich bringt, könnt Ihr in einem ausführlichen Artikel von uns, unter folgender Adresse nachlesen:

http://www.hardwareecke.de/artikel/article.php?article=39

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 11:34


Was bedeutet die Abkuerzung FAT ausgesprochen?

FAT bedeutet File Allocation Table (Dateizuordnungstabelle) und beinhaltet die "Adressen" der Daten auf der Festplatte.

Verfasser: Günter Thiele
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:29


Was sind Winchester-Laufwerke?

Winchester-Laufwerke sind von IBM entwickelte Vorgänger unserer heutigen Festplatten.

Verfasser: Günter Thiele
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist der Unterschied zwischen (Parallel-)ATA und Seriel-ATA?

Seriel-ATA ist der nachfolgestandard vom bisher üblichen (Parallel-)ATA, bei dem momentan Übertragungsraten von bis zu 150 MByte/s möglich sind (Parallel-ATA: 133 MByte/s). Seriel-ATA soll bis 2007 noch auf eine Übertragungsrate von 600 MByte/s weiterentwickelt werden.

Neben der höheren Datenübertragungsrate fällt die Verkabelung sofort ins Auge. Jeder kennt das Problem mit den meist zu kurzen, platzraubenden, breiten Flachbandkabel im Rechner, die bei den herkömmlichen Massenspeichern (Festplatten, CD-Rom, Brenner, usw.) eingesetzt werden, diese sind bei Seriel-ATA durch deutlich dünnere und vorallem längere Kabel ersetzt worden, wodurch Luftströme im Rechner weniger beeinflußt sind und eine bessere Kühlung des Systems gegeben ist.



Kabelvergleich: links 80-pol. Parallel-ATA, rechts S-ATA


Außerdem werden bei Serial-ATA bis zu 4 Geräte direkt mit dem Motherboard bzw. Controller verbunden und nicht mehr, wie bei Parallel-ATA üblich, je 2 Geräte an einem IDE-Kabel als Master bzw. Slave, wo Probleme mit der Kompatibilität von 2 Geräten am gleichen Kabel gang und gebe sind.

Seriel-ATA unterstützt zudem Hot-Plug, was das Anschließen und Entfernen von Geräten im laufenden Betrieb ermöglicht, außerdem wurde mit Blick in die mobile Zukunft, auf einen möglichst geringen Stromverbrauch geachtet.

Mehr Informationen unter: http://www.tecchannel.de/hardware/574/index.html

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:37


Was ist ein Kanal U320 RAID?

Unter U320 versteht man eine SCSI-Schnittstelle der neuesten Generation, welche mit max. 320 MB/s "theoretischer" Datentransferrate arbeitet.

Ein RAID ist das zusammenschliessen mehrerer Festplatten. Diese Technik wird aus Performance- und/oder Sicherheitsgründen angewendet.

Verfasser: Tobias
Letzte Änderung: 2004-09-27 01:35


Was muss ich tun um zwei S-ATA Platten im RAID 0 Modus installieren zu koennen?

Vorausgesetzt du hast einen RAID-Controller, musst du diesen zunächst im BIOS aktivieren. Sobald dies geschehen ist, erscheint beim Booten eine Meldung welche anzeigt, wie man in das Controller-BIOS gelangen kann. In diesem kann dann ein RAID 0 Laufwerk (Vorsicht, sehr unsicher!) erstellt werden. Beim anschließenden Windowssetup muss dann nach Aufforderung durch das Setup, die Treiberdiskette des Controllers eingelegt werden. Der Rest der Installation sollte sich wie bei einer normalen Windowsinstallation verhalten.

Verfasser: Tobias
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:31


Hardware » Soundkarten

Was ist eine Soundkarte ?

Spezielle Erweiterungskarte für den PC, mit deren Hilfe die akustischen Fähigkeiten des Systems verbessert werden können, bis hin zu HiFi-Qualität. Sie sind eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung von Multimedia-Anwendungen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:18


Was ist (Digital-) Audio ?

Musiker sprechen auch von Hard-Disk-Recording oder Sampling, ähnelt in der Funktion einem Tonbandgerät: bei der Aufnahme werden die analogen Audiodaten in digitale gewandelt und auf der PC-Festplatte üblicherweise in einer WAV-Datei gespeichert. Das entsprechende Datenformat heißt PCM (Pulse Code Modulation) und wird auch bei Musik-CDs (CD-DAs) verwendet. Beim Abspielen läuft die Sache umgekehrt ab. Kann eine Karte gleichzeitig aufnehmen und abspielen, so ist sie Voll-Duplex-fähig.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:18


Was ist die "Synthese" ?

Sie entspricht der Funktionsweise eines Synthesizers, da hier auf Kommando die geforderten Töne berechnet werden. Für die Synthese gibt es wiederum drei Möglichkeiten: via Wavetable, durch Acoustic Physical Modeling und per Frequenz-Modulation (FM). Bei der Wavetable-Synthese sind Soundproben, beispielsweise mindestens ein Geigenton im Wavetable-Speicher untergebracht. Diese Samples werden auf die geforderte Tonhöhe transponiert und durch Wiederholung geeigneter Segmente auf die erwünschte Länge gebracht.

Beim Acoustic Physical Modeling wird das Schwingverhalten des Instruments mathematisch näherungsweise berechnet. Die Klangqualität hängt hier also in erster Linie von der Rechenleistung der CPU ab. Trotz dieses Nachteils ist Acoustic Physical Modeling eine interessante Alternative zur Wavetable-Synthese. FM, ebenfalls ein rein rechnerisches Verfahren, kann dagegen höchstens interessante, nicht aber realistische Töne erzeugen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:18


Was muss ich bei (Digital-) Audio und der Synthese beachten ?

Damit diese verschiedenen Methoden der Tonerzeugung funktionieren, brauchen Sie unter Windows nur die entsprechenden Treiber. Unter DOS ist die Sache komplizierter, da das Betriebssystem nicht zur Kommunikation von Soft- und Hardware zwischengeschaltet ist, muß das Spiel direkt mit der Hardware kommunizieren. Das geht über mehrere Defacto-Standards. Am populärsten sind die von Creative Labs: Soundblaster, Soundblaster Pro und Soundblaster 16. Ist dagegen die Soundkarte lediglich Adlib-kompatibel, beherrscht sie nur die FM-Synthese. Der gängige Standard, um alle Arten der Synthese zu steuern, ist Midi (Musical Instruments Digital Interface).

Dazu muß die Soundkarte kompatibel zum Roland-Standard MPU401 (Midi Processing Unit) sein. Unter DOS und unter Windows wichtig ist der Roland-GM-Standard (General Midi). Er sorgt dafür, daß die Musik mit dem Instrument gespielt wird, das der Komponist vorgesehen hat. Obwohl die Midi-Standards technisch auf neuem Stand und im professionellen Umfeld die Norm sind, werden sie bei Spielen nur noch selten genützt. Der Trend geht hier in Richtung Digital-Audio.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:18


Was bedeutet MPEG (MPG) ?

Abkürzung für "motion pictures expert group". Von dieser Gruppe wurden bzw. werden Dateiformate und Verfahren zum platzsparenden Komprimieren und Speichern von Video- bzw. Multimediadaten (Video, Bild- und Tondaten) in hoher Qualität festlegt.

Hintergrund: Um die riesige Datenmenge von Filmen (90 Minuten Spielfilm, 25 Einzel-Bilder pro Sekunde, hohe Auflösung, viele Farben ergeben ca. 120 GByte) innerhalb des Computers verarbeiten und transportieren zu können, werden neben dem JPEG-Kompressions-Verfahren nur die Veränderungen zum Vorgängerbild abgespeichert (im Gegensatz zu M-JPEG). Damit läßt sich der Datenaufwand um etwa 99% verringern. Die mögliche Kompression geht bis 100:1.

Bisher wurden die Standards MPEG 1-4 definiert, die jeweils einem bestimmen Zweck dienen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:18


Was ist MPEG-1 ?

MPEG-1 wurde für flüssige Video-Wiedergaben mit einer Rate von ca. 1,5 MBit/s (z.B. Video-CD und CD-i) entworfen und weist daher die größten Kompressionsraten auf.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:19


Was ist MPEG-2 ?

MPEG-2 ist für Interlaced Videos mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 4 MBit/s (z.B. digitales TV und DVD-Video) gedacht. Ein MPEG-2 Decoder kann auch ohne Umstände den MPEG-1-Standard verarbeiten.

Das Geheimnis von MPEG2 liegt in der Kompression auf höchster Qualitätsstufe, die Daten werden fast 1 zu 1 in Studioqualität übernommen. Da sich viele Bildinformationen in einer Filmsequenz wiederholen, zum Beispiel der Hintergrund, werden nur die Änderungen von Bild zu Bild, wie etwa Bewegungen, gespeichert. So können viele Bilddaten schon beim Digitalisieren zusammengepreßt werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:19


Was ist MPEG-3 ?

Der Teil des MPEG-3-Standard, der für High Definition TV-Qualität (HDTV) vorgesehen war, wurde mittlerweile in den MPEG-2-Standard implementiert.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:19


Was ist MPEG-4 ?

MPEG-4 ist vor allem für die Visualisierung von künstlichen Intelligenzen (artifiziell intelligente (AI)) vorgesehen.

Laut Wired News (am 12. Februar 1998) hat die International Standard Organisation (ISO) das QuickTime-Dateiformat von Apple als Grundlage für die Spezifikation von MPEG-4 ausgewählt, die der Erstellung digitaler Audio- und Video-Inhalte dienen soll.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:19


Was ist MP3 ?

Entwicklung zur effektiven Komprimierung von Sound und Musik. MP3 ist nicht mit MPEG-3 zu verwechseln, sondern steht für "MPEG 2.5 Audio Layer III". MP3 ist ein Audio-Format, das eine hohe Kompression von Audio Daten bei sehr geringem Qualitätsverlust ermöglicht. (Der Frequenzumfang und Rauschabstand bleiben quasi erhalten.) Eventuelle Verluste sind selbst auf guten HiFi-Anlagen kaum hörbar - vorausgesetzt die Dateien wurden entsprechend erstellt. Entwickelt wurde MP3 von der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG), jedoch als Kompressionsverfahren für Audio-Kanäle auf Video-CD's. In diesem Bereich wird aber wohl das amerikanische AC-3 Format das Rennen machen. Das Kompressionsverfahren basiert darauf, daß "unhörbare" Audio-Informationen entfernt werden. Viele Töne werden nämlich durch andere überlagert, wieder andere werden vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen, da sie außerhalb eines bestimmten Frequenzbereiches liegen. Dies mag einige "High-End-Musikkonsumenten" zum Haareraufen veranlassen, die hörbaren Unterschiede des komprimierten Materials zum Original sind jedoch verschwindend gering und die Ersparnis an Datenmenge ist enorm. Stereo-Aufnahmen lassen sich um den Faktor 1:10 bis 1:20 verkleinern. Zum Beispiel ist ein 3½ Minuten langes Musikstück (44Khz/Stereo) unkomprimiert ca. 35MB groß, MP3-komprimiert können schon ca. 1.5 MB genügen.

Diese hohe Kompression bietet viele neue Möglichkeiten. Es ist damit einfach, auch große Mengen von Musikdaten zu archivieren (z.B. passen ca. 11 "normale" Alben auf eine einfache CD!). mp3-Browser-PlugInDateien können erheblich schneller und kostengünstiger über das Internet versendet werden als z.B. die weitverbreiteten und um ein Vielfaches größeren wav-Dateien. Ein weiterer Vorteil des mp3-Formats ist, daß es ein sogenanntes Headerless-File-Format ist: mp3-Dateien besitzen zwar einen Header, dieser ist jedoch nicht unbedingt nötig, um die Datei abzuspielen (ein Header ist ein Informationsblock am Anfang einer Datei). Diese Tatsache hat zur Folge, daß man durchaus ein Stück aus der Mitte einer Datei "herausschneiden" und immernoch abspielen kann. Dadurch wird mit mp3 streaming möglich ist.

Wenn es nach dem Willen engagierter Programmierer geht, wird sich die Sound-Komprimierung mit dem psychoakustischen Verfahren MPEG Layer 3 allgemein durchsetzen, so bereits die Einschätzung Oktober 1997.
Allerdings scheiterte die MP3-Codierung lange vor allem an den hohen Kosten: Wer die von der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft entwickelten MP3-Komprimierungsfunktionen in seinen Programmen anwenden wollte, wurde mit 5-stelligen Dollarbeträgen zur Kasse gebeten. Das hat sich aber schlagartig geändert, als weitere Anbieter MP3-Komprimierungs-Programme offerierten.

Weitere Info´s unter:

http://www.hardwareecke.de/mp3.html

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:19


Was gibt die Sample-Rate/Sampling-Rate an ?

Bestimmt beim Digitalisieren von Musik oder Geräuschen, wie oft das anliegende Audiosignal pro Sekunde von der Soundkarte abgetastet werden soll. Bei einer Sample-Rate von 44,1 kHz (Sample-Rate einer Audo-CD) wird das Audiosignal pro Sekunde 44.100 mal abgetastet. Generell gilt, je höher dieser Wert ist, desto besser ist das gesampelte Ergebnis. Allerdings steigt der Speicherbedarf bei höherer Sample-Rate immens an.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:19


Was ist ein Sample ?

Ein Sample ist das digitale Abbild eines akustischen Ereignisses, sei es ein Geräusch, Musik oder Sprache. Unter "Sampeln" versteht man die digitale Aufzeichnung.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:20


Was gibt die Sample-Tiefe/Sampling-Tiefe an ?

Bestimmt zusammen mit der Samplerate die Qualität einer Aufnahme. Je größer die Sampletiefe ist, um so geringere Lautstärkeunterschiede werden erkannt. Dadurch erkennt die Soundkarte bei der Aufnahme auch leise Musikpassagen. Vor allem bei klassischer Musik ist das vorteilhaft. Die Sampletiefe wird in Bit angegeben. Gebräuchliche Werte sind 8 oder 16 Bit. Moderne Soundkarten sollten 16 Bit Sampletiefe besitzen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:20


Was wird als "Sampling" bezeichnet ?

Digitalisieren von Tönen und Geräuschen mit dem PC. Der Ton ist eine sehr wichtige Komponente der meisten Medienproduktionen. Genau wie Videosignale muß analoges Tonmaterial digitalisiert bzw. gesampelt werden, damit es auf Videoband aufgenommen werden kann. Glücklicherweise kann er sehr viel einfacher als Videomaterial digitalisiert werden. Beim Sampeln von analogem Tonmaterial wird der Ton in Frequenzen zerlegt. Zum Digitalisieren von Tonmaterial sind zwei Schritte erforderlich, das Einstellen der Lautstärke, um Verzerrungen zu vermeiden und das Einstellen der Tonauflösung oder -qualität.

Die Qualität (oder Auflösung) des digitalisierten Tons sowie die Größe der Audio-Datei hängen von der Samplerate und dem Format des Tonmaterials ab. Die Samplerate mißt - ähnlich wie die Framerate beim Digitalisieren von Video die Anzahl der Frequenzen, in die der Ton zerlegt wird. Das Format mißt ähnlich wie die Farbtiefe die Anzahl Töne pro Aufnahme. Je höher Samplerate und das Format, desto besser ist die Klangqualität:

Ton, der mit 11 kHz und 8-Bit gesampelt wurde, entspricht in etwa der Qualität einer Aufnahme in Mono. Tonmaterial, das mit 22 kHz und 16-Bit gesampelt wurde (wodurch die Dateigröße des Audio-Clips doppelt so groß wird), entspricht eher Stereo- oder CD-Qualität. Audio-CDs werden in der Regel mit 44,1 kHz und 16-Bit gesampelt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:20


Was wird als "Brummen" bezeichnet ?

Tiefes Störgeräusch, reiner Ton, meist 50 Hz.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:20


Was ist der Klirrfaktor ?

Wie bei normalen HiFi-Geräten repräsentiert dieser Wert die Stärke des "Schmutz"-Anteils im Ausgangssignal einer Soundkarte, den die Kartenelektronik verfremdend aus dem Nutzsignal erzeugt: Veränderung des "reinen" Tons durch Verzerrungen im Verstärker.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:20


Was beschreibt die Linearitaet?

Dieser Wert beschreibt, wie originalgetreu die Analog-Digital-Wandler, z.B. einer Soundkarte - auch Signale wechselnder Stärke umsetzen. Der aufgeschaltete Signalpegel durchläuft den Bereich zwischen -20 bis -90 dB (von leise bis an die Grenzen des Dynamikspielraums). Das Meßergebnis beziffert alle Abweichungen von der Ideallinie. Idealerweise liegt dieser Meßwert bei 0 dB (Dezibel).

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:31


Was bedeutet PMPO bei Lautsprechern ?

PMPO = peak music power output ("maximale Auslastung bei Spitzenpegel")

Der Wert beschreibt die Leistung, die ein Lautsprecher für einen kurzen Zeitraum verkraftet. Für die Leistungsangaben in PMPO gibt es keine Berechnungsgrundlagen, so dass dieser äusserst zweifelhafte Wert hauptsächlich zu Werbezwecken dient.

Es kann nicht oft genug betont werden:

Die Wattleistung ergibt keinen Rückschluß auf die Qualität eines Audiogerätes!!!

Bei der Kaufentscheidung sollte man zur Überprüfung auf ein gutes Netzteil achten. Als Faustregel gilt: Ein Verstärker kann nur 80% der Leistung (in Watt) abgeben, die der Netztransformator (in VA) zur Verfügung stellt. Die übrigen 20% gehen als Abwärme verloren.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:21


Mein Computer erkennt nach einer Formatierung der Festplatte meine Soundkarte nicht. Wie kann ich das aendern?

Verfasser: TMK
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:34


Wie kann ich ein 5.1-Surround-Sound System an einen PC anschliessen, der nur einen Lautsprecheranschluss hat?

Für den Betrieb aller Boxen ist eine 5.1-fähige Soundkarte von nöten, andernfalls werden die Boxen nur Stereoton wiedergeben können.

Verfasser: Tobias
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:36


Hardware » CD-Rom

Was muss ich bei meinem CD-Rom-Laufwerk beachten ?

CD-ROM-Laufwerke sind recht empfindliche Geräte. Die Mechanik und Optik sind hohem Verschleiß ausgesetzt und reagieren empfindlich auf Stöße und Staub. Daher sollen die CDs immer gut gereinigt werden und das CD-ROM-Laufwerk an einem staubfreien Ort betrieben werden. Des weiteren sollten Stöße gegen das Laufwerk im Betrieb vermieden werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:21


Welche CD-Formate kann ein CD-Rom-Laufwerk lesen ?

Moderne CD-ROM-Laufwerke können alle am Markt gängigen CD-Formate lesen. Dies sind zum Beispiel: CD-ROM, CD-ROM XA, Audio CD, Video CD, Photo CD, CD Extra, CD Plus sowie beschriebene CD-Rs. Die Formate CD-I, Enhanced CD sowie CD-RWs können im Allgemeinen auch von den meisten am Markt befindlichen Geräten gelesen werden. Genaue Informationen zu den Formaten befinden sich in den Produktbeschreibungen der einzelnen Laufwerke.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:21


Was bedeutet Tray ?

Tray bedeutet Schublade und damit sind die meisten CD-ROM-Laufwerke ausgestattet. Durch drücken der Auswurf/Eject Taste fährt diese Schublade aus dem Laufwerk und man kann die CD einlegen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:21


Was ist Slot-In ?

Beim modernen Slot-In Verfahren fehlt die Schublade und die CD wird automatisch eingezogen, ähnlich wie bei Audio-CD Spielern in Autos.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:21


Was ist ein Caddy ?

Ein Caddy ist ein kleines Gehäuse, in welches die CD eingelegt wird. Dann wird der Caddy mitsamt der CD in das Laufwerk eingelegt. Ein Caddy hat den Vorteil, dass die CD am Besten vor Schmutz und Staub geschützt wird, besonders wenn man alle seine CDs in Caddies aufbewahrt und nicht immer erst einlegen muss.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:21


Was unterscheidet SCSI und Atapi CD-Rom-Laufwerke ?

Von der internen Funktionsweise unterscheiden sich SCSI und ATAPI CD-ROM-Laufwerke nicht. SCSI Geräte haben jedoch den Vorteil, bedingt durch den SCSI Bus, stabile Datentransferleistungen zu leisten. Bei manchen ATAPI Laufwerken kann es beim Datentransfer zu Schwankungen kommen. Speziell im Zusammenhang mit Brennern kann dies manchmal zu Fehlern führen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:21


Liest mein CD-Rom-Laufwerk CD-Rs, CD-RWs und DVD ?

Alle modernen CD-ROM-Laufwerke können beschriebene CD-Rs lesen. Sollte dies nicht der Fall sein, kann auch ein fehlerhafter Brenner die Ursache sein. Moderne CD-ROM-Laufwerke sind auch in der Lage, CD-RWs zu lesen. Dieses wird in der mit dem Laufwerk gelieferten Dokumentation aufgeführt.

CD-ROM-Laufwerke können grundsätzlich keine DVDs lesen. Ein spezielles DVD-Laufwerk ist dazu nötig. Dieses kann dann aber auch herkömmliche CDs lesen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:21


Kann ich mein CD-Rom-Laufwerk zusammen mit der Festplatte an ein IDE-Kabel haengen ?

Eine Festplatte und ein CD-ROM-Laufwerk können mit einem Kabel als Master und Slave an einen der beiden IDE Controller des Computers angeschlossen werden. Dabei können ältere CD-ROM-Laufwerke allerdings die Platte ausbremsen. Bei diesen Laufwerken empfiehlt es sich die schnellen Geräte (Festplatten) an den ersten IDE Controller und die langsamen Geräte an den zweiten Controller mit zwei verschiedenen Kabeln anzuschließen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:37


Kann ich mein CD-Rom-Laufwerk auch senkrecht in den Rechner einbauen ?

Alle Laufwerke, die mit einem Caddy ausgestattet sind, können auch senkrecht, also um 90 Grad nach rechts oder links gekippt, eingebaut werden. Laufwerke mit Tray (Schublade) müssen dafür speziell ausgelegt sein. Dies wird in der Dokumentation zu den Laufwerken erwähnt. Diese Laufwerke haben spezielle "Nasen" an der Schublade, welche die CD auch senkrecht in der Schublade halten.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:22


Kann mein CD-Rom-Laufwerk auch zerkratzte CDs lesen ?

Alle modernen CD-ROM-Laufwerke haben eine eingebaute Fehlerkorrektur, die auch zerkratzte CDs lesen kann. Natürlich gibt es auch hier gewisse Grenzen. Die CDs sollten daher immer pfleglich behandelt werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:22


Wie lang ist die durchschnittliche Lebensdauer einer CD-R?

Die Lebensdauer einer CD-R hängt von der Qualität des Rohlings ab, die man anhand der Reflexionsschicht bzw. Farbe der Rohlingunterseite in etwa einstufen kann.

- grün: ca. 10-20 Jahre
- blau: ca. 100 Jahre
- golden: ca. 100 Jahre

Grundsätzlich hängt die Lebensdauer natürlich auch von der Pflege und des Aufbewahrungsortes des Rohlings ab.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:22


Wie kann ich den Hersteller eines Rohlings herausfinden? Ich habe gehoert, dass man es von der CD auslesen kann.

Auf jedem CD-Rohling ist ein Feld vorhanden, das in einem numerischen Code den Hersteller des CD-Rohlings beinhaltet. Dieser Code ist auch bei verschiedenen Rohlingen eines Herstellers identisch!

Mit Feurio von Ahead läßt sich dieser Code auslesen.

Zusatz von einem FAQ-User:
Unter Nero einfach mal die Disk-Info öffnen. Dann das Laufwerk mit dem eingelegten Rohling auswählen. Wird der Datenträger dort angezeigt, einfach mal "Strg" und aktualisieren drücken. Nun wird rechts in der Mitte der Hersteller angezeigt.

Verfasser: tyco
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:37


In meinem Brenner ist eine falsche CD eingelegt, nun laesst es sich nicht mehr oeffnen, was kann man tun?

Eine ganz simple Lösung, den Brenner (und andere CD-Laufwerke) zu öffnen: In der Frontblende des Laufwerkes befindet sch ein kleines Loch. Bei ausgeschaltetem PC dort einen umgebogenen Draht - Büroklamer o.ä. - einführen. Das Laufwerk lässt sich dann ganz leicht von Hand öffnen.

Verfasser: WARAN
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:40


Hardware » Floppy

Was ist eine Floppy-Diskette und welche Aufgaben hat sie ?

Eine Floppy-Diskette ist eine flexible, beschichtete Kunststoffscheibe in einem mehr oder weniger stabilen Gehäuse und dient zur Sicherung von kleineren Datenmengen - nicht selten auch als "Floppy" oder "Floppy-Disk" bezeichnet.

Die Größe einer Diskette beträgt 1,44 MB (3½"), real nutzbar sind jedoch nur 1,38MB.

Die ersten Floppy-Laufwerke bzw. Disketten, wie sie zu Anfangs nur im Commodore zu finden waren hatten noch 5,25".

Quelle: http://www.glossar.de

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:22


Hardware » Monitor

Wie funktioniert ein Monitor ?

Der heutige Monitor funktioniert nach einem Prinzip, daß von K.F. Braun 1897 entwickelt wurde. Der "Urtyp" des Monitors ist die Braunsche Röhre. Die Braunsche Röhre funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Ein Elektronenstrahl wird auf eine phosphoreszierende Schicht geschossen. Dort fängt dann der Phosphor kurz an zu leuchten. Damit nicht nur ein Punkt auf dem Leuchtschirm entsteht, kann man den Elektronenstrahl mit horizontalen und vertikalen Ablenkplatten steuern. Diese Prinzip existiert heute noch in abgewandelter Art in Elektronenstrahloszilloskopen, Fernseher und Monitoren.



Das Funktionsprinzip der Braunschen Röhre, schematisch dargestellt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:40


Wie funktionieren Farbbildroehren ?

Farbbildröhren , auch Deltaröhre genannt, enthalten 3 Elektronenstrahlquellen, die in Form eines gleichseitigen Dreiecks (ähnl. dem griechischen Delta = D) angeordnet sind. Die Strahlen gehen jeweils gemeinsam durch jedes der Löcher einer Schatten- bzw. Lochmaske und treffen dann auf je eine Dreiergruppe von rot, grün oder blau aufleuchtenden Punkten der Phosphorbeschichtung der Leuchtschrims.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:41


Wie funktioniert eine In-Line-Roehre ?

Bei der In-Line-Röhre sind die 3 Elektronenstrahlquellen nebeneinander angeordnet. Die Schattenmaske ist hier in senkrechte Reihen angeordneten länglichen Öffnungen, die von Reihe zu Reihe um eine halbe Schlitzlänge gegeneinander versetzt sind. Der Bildschirm trägt die Leuchtphosphore in nebeneinanderliegenden Streifentripeln (Rot-Grün-Blau-Rot-Grün-Blau).



Schematische Darstellung einer In-Line-Röhre.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:41


Wie funktionieren Trinitron-Roehren ?

Bei den Trinitron-Röhren werden die von 3 eng beieinanderliegenden Kathoden ausgehenden Elektronenstrahlen gemeinsam fokussiert und so geführt, daß sie in der Ebene einer Streifen- oder Gittermaske aus vertikal über die gesamte Bildhöhe verlaufenden Streifen konvergieren. Die Leuchtphosphore auf dem Bildschirm sind ebenfalls in nebeneinanderliegenden Streifentripeln angeordnet.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:41


Wie wird ein Bild erzeugt ?

Wie bei einem Fernseher wird auch bei einem Computermonitor (Bildschirm) das von einem Elektronenstrahl geschrieben, zeilenweise von links nach rechts. Gleichzeitig wird der Strahl nach jeder Zeile, also nach jeder vertikalen Bewegung, ein Stück weiter nach unten bewegt, bis ein komplettes Bild fertiggestellt ist. Dann beginnt der gleiche Vorgang wieder von neuem in der linken oberen Ecke. Die Geschwindigkeit, mit der jeweils ein neues Bild entsteht, wird als Bildwechselfrequenz bezeichnet.



Schematische Darstellung des Bildaufbaus.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:42


Was sind MPR I/II und TCO-92/95 und TCO-99 ?

Wie man sicherlich weiß, erzeugen Monitore eine gewisse Strahlung, die für den Menschen schädlich sein kann. Das schwedische Institut für Strahlungsforschung hat deshalb eine Norm festgelegt (MPR I), die genau bestimmt, wieviel Strahlung ein Monitor aussenden darf, damit er als Strahlungsarm gilt. Eine weitere Erhöhung der Anforderungen an Monitore ist in der Norm MPR II definiert.

Eine weitere Norm ist die TCO-92 und TCO-95 Norm. Diese Normen sind noch strenger und benutzerfreundlicher abgefaßt. Die meisten Hersteller unterstützen TCO-95 bereits standartmäßig.

Eine weitere Verschärfung der TCO-92 und TCO-95 ist die TCO-99. Wenn möglich, sollte man zu einem Monitor mit dieser Norm greifen. Diese Modelle sind noch besser abgeschirmt und erleichtern die Arbeit am PC durch hohe Bildwiederholraten.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:23


Was ist die Vertikalfrequenz bzw. Bildwiederholrate ?

Neben der Strahlungsarmut ist die Vertikalfrequenz für ein entspanntes und augenschonendes Arbeiten von Bedeutung.

Die Vertikalfrequenz gibt an, wie oft der Elektronenstrahl pro Sekunde über den Monitor läuft. Die älteren bzw. billige VGA-Monitore arbeiten mit einer Vertiaklfrequenz von 50 Hz. Für ein entspanntes Arbeiten ist dies jedoch nicht genug, hierfür sind Monitore mit 70Hz und mehr zu empfehlen.

Bei einer Frequenz von 70 Hz wird das Bild pro Sekunde 70mal neu aufgebaut. Das Bild erscheint dem menschlichen Auge dann nahezu flimmerfrei. Die Vertikalfrequenz nennt man auch Bildwiederholrate.

Wichtig bei der Vertikalfrequenz ist, daß die Grafikkarte diese Frequenzen auch unterstützt. Viele moderne Grafikkarten unterstützen Frequenzen von bis zu 120 Hz auch bei hohen Auflösungen von 1024x768 Punkten.

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Letzte Änderung: 2003-05-19 14:23


Was gibt die Horizontalfrequenz an ?

Im Gegensatz zur Vertikalfrequenz gibt die Horizontalfrequenz an, wie oft der Elektronenstrahl vom linken zum rechten Bildrand läuft. Diese Frequenz ist abhängig von der verwendetem Grafikkarte. Bei einer VGA-Karte ist dies eine Frequenz von 31,5 kHz.

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Letzte Änderung: 2003-05-19 14:23


Wie funktionieren Analog-Monitore ?

Diese Monitore erhalten von der Grafikkarte kein digitales Signal, sondern ein analoges Signal. Sie erzeugen durch die entsprechende anliegende Spannung (zwischen 0 und 0,7 Volt) die jeweilige Farbe. Dadurch können analoge Monitore eine beliebige Anzahl von Farben darstellen.

Da nur VGA-Grafikkarten ein analoges Signal senden, können diese Monitore auch nur an VGA-Grafikkarten angeschlossen werden.

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Letzte Änderung: 2003-05-19 14:24


Was sind Multisync Monitore ?

Diese Mehrfrequenz-Monitore sind die universellsten Monitore auf dem Markt. Sie können an jeder beliebigen Grafikkarte mit analogem oder TTL-Anschluß betrieben werden. Der Monitor stellt sich automatisch auf die richtige Frequenz ein.

Wichtig ist hier jedoch auch, daß die maximale Auflösung des Monitors nicht überschritten wird.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:24


Was versteht man unter "Digital-Control" ?

Ein wichtiges Feature beim Monitor ist das sog. Digital-Control. über ein Tastatur-Panel am Monitor kann man sämtliche Funktionen des Monitors beeinflussen.

So lassen sich z.B. Bildgröße, Bildlage, Farbtemperatur sowie Helligkeit und Kontrast regeln. Weiterhin können diese Einstellungen für die verschiedenen Auflösungen gespeichert werden und stehen so immer wieder zur Verfügung. Gerade durch die vielen möglichen Auflösungen moderner Grafikkarten ist dies sehr hilfreich.

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Letzte Änderung: 2003-05-19 14:24


Wie funktionieren LC-Displays (LCD)?

Ein LCD (Liquid Crystal Display) besteht aus zwei parallelen Glasplatten, zwischen denen sich ein hermetisch abgeschlossener Flüssigkristall befindet. An beiden Platten liegen transparente Elektroden an. Der Bildschirm wird durch natürliches oder künstliches Licht von hinten durch die rückwärtige Platte beleuchtet. An jeder Platte liegt eine transparente Elektrode an, mit der elektrische Felder im Flüssigkristall erzeugt werden. Verschiedene Teile des Bildschirms erhalten unterschiedliche elektrische Spannungen, mit denen das darzustellende Bild gesteuert wird. Vorn und hinten auf dem Bildschirm befinden sich Polarisationsfilter, denn diese Anzeigetechnik erfordert polarisiertes Licht.



Aufbau eines LCD´s.


Die verdrehte Kristallstruktur der LC-Moleküle lenkt das Licht um und dreht dessen Polarisation um, so daß es horizontal austritt. Wenn kein elektrisches Feld anliegt, ist das LCD also durchgängig hell. Wird nun an bestimmten Stellen der Platte eine Spannung angelegt, wird die verdrehte Struktur zerstört und das Licht an dieser Stelle blockiert.

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Letzte Änderung: 2007-12-23 22:40


Was sind passive Displays ?

Die passiven Display bestehen aus einem Gitter von horizontalen und vertikalen Pixeln. Jedes dieser Pixel kann entweder Licht durchlassen oder Licht abdecken. Nimmt man dann das ganze Display, erscheint ein entsprechendes Bild.

Die passiven Displays sind in der Herstellung relativ günstig. Im Gegensatz zu den passiven Display gibt es sog. aktive TFT Displays, die ein wesentlich brillanteres Bild erzeugen. Diese kosten allerdings bedeutend mehr als die passive Variante.

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Letzte Änderung: 2003-05-19 14:24


Was sind CSTN Displays ?

CSTN steht für Color Super-Twist Nematic und wurde von der Firma Sharp entwickelt. Im Gegensatz zu den TFT-Displaybasieren diese Display auch auf einer passiven Matrix. Sie sind deshalb auch wesentlich günstiger zu produzieren. Mann kann diese Variante durchaus mit den TFTs vergleichen, wobei sie nur die Hälfte kosten.

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Letzte Änderung: 2003-05-19 14:25


Was sind DSTN Monitore ?

Die Abkürzung DSTN steht für Double-Layer Super-Twist Nematic. Auch diese Technologie basiert auf einer passiven Matrix. Hier werden allerdings zwei Ebenen benutzt, um die Bildqualität zu erhöhen.

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Letzte Änderung: 2003-05-19 14:25


Wie funktionieren aktive Displays ?

Hierbei handelt es sich um ein LCD-Display, wobei die einzelnen Pixel wesentlich häufiger "refresht" werden als bei passiven Displays. Dabei erscheint das gesamte Bild brillanter und farbenfroher. Details lassen sich hier besser erkennen, auch der Blickwinkel auf ein solches Display kann größer sein.

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Letzte Änderung: 2003-05-19 14:25


Was sind TFT-Displays ?

Die populärste Art aktiver Displays sind die sog. TFT-Panels. TFT steht für Thin Film Transistor. Hierbei wird jeder Pixel von bis zu vier Transistoren gesteuert. Diese Technologie ermöglicht die höchste Auflösung, ist allerdings auch am Teuersten.

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Letzte Änderung: 2003-05-19 14:25


Was gibt die Bildschirmdiagonale an ?

Eines der wichtigsten Merkmale eines Monitors ist die Größe des Bildes. Die Bildschirmdiagonale wird in Zoll bzw. in Zentimetern gemessen. Da sich über Jahre hinweg allerdings die Zoll-Angabe bei den Benutzern eingeprägt haben und auch international verwendet werden, benutzen die meisten Hersteller die Zoll-Angabe.

Die Einstiegsgröße bei Monitoren beträgt zur Zeit 15 Zoll. Diese Bildschirmdiagonale ist jedoch für die wenigsten Anwendungen ausreichend. Durch die Verbreitung von Microsofts Windows geht der Trend allerdings zu größeren Diagonalen, für die Arbeit mit Windows sind deshalb Bildschirmgrößen von min. 17 Zoll zu empfehlen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:25


Was bedeutet On Screen Display (OSD) ?

Mit dem Bildschirmmenü (freie Übersetzung von "On-Screen-Display") können Sie direkt am Monitor z.B. Helligkeit, Bildgröße usw. einstellen, ähnlich einem modernen Fernseher (das jeweilige Menü wird am Bildschirm angezeigt). Zusätzlich läßt sich dann meist auch einiges an der Bildgeometrie drehen. So können z.B. Kissenverzerrungen ausreguliert werden (bei einer Kissenverzerrung ist das Bild in der Bildmitte schlanker als am oberen und unteren Bildrand) oder die Bildposition verändert werden. Eventuell können Sie mit dem On-Screen-Display auch weitergehende Einstellungen tätigen (z.B. Stromsparfunktion ein- oder ausschalten, ...).

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:25


Was ist ein Pixel ?

Die Pixel sind die Darstellung der drei Grundfarben auf der Bildmaske des Monitors. Je geringer der Abstand der Pixel je mehr können auf dem Monitor angezeigt werden. Die Auflösung bei 15",17",19" liegt darin. Wichtig fuer die Wiedergabe ist eine hohe Horizentale Frequenz in KHz. Je hoeher desto groesser ist auch Bildwiederholrate bei hohen Aufloesungen, 1280X1024 bei 91KHz und 85 Hz.

"Ein Computer speichert ein Bild als eine Kombination kleiner, farbiger, rechteckiger (oder quadratischer) Punkte, die Pixel genannt werden. Die Farbe der Pixel geben den durchschnittlichen Farbton, die Sättigung und die Helligkeit des Bereiches auf dem Original wieder, den der Pixel abdeckt..."

Mehr dazu findet Ihr auch hier:

http://www.nikon-euro.com/nikoneuro_de/faq/general/de/FAQ_gen_de_9.htm

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Letzte Änderung: 2003-05-19 14:26


Wie kann ich mehrere Rechner an einem Monitor betreiben ?

Mit einer Switchbox, welche man zwischen den Monitor u. den/die Rechner gibt, kann man ganz einfach hin- u. herschalten. Es muss nur darauf geachtet werden, ob man auch nur mit einer Maus u. einem Keyboard arbeiten möchte, denn hier gibt es verschiedene Typen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:26


Hardware » Scanner

Was heisst dpi ?

Dpi steht für dots per inch, was auf Deutsch so viel heisst wie Bildpunkte pro Zoll. Dpi gibt somit an, wie viele Bildpunkte pro Zoll vom Scanner erfasst werden.

In der Scannrichtung ist die Genauigkeit des Schrittmotors für die Auflösung bestimmend. In der Scannzeile ist entscheidend, dass es möglichst viele lichtempfindliche CCD-Sensoren, auf dem Scannkopf, auf einer Zeile hat . Da nun also zwei verschiedene Faktoren für die Auflösung massgebend sind, kommt es vor, dass die Auflösung der Scannrichtung und die der Scannzeile, nicht identisch sind. (z.B. 300 * 600 dpi).

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:26


Was ist Interpolation ?

Interpolation ist wenn man mit einem mathematischen Verfahren den dpi Wert künstlich verbessert. Dabei werden zwischen die tatsächlich gescannten Bildpunkte zusätzliche Punkte errechnet. Dadurch lässt sich die Auflösung scheinbar verbessern. Die Punktdichte wird grösser, aber mehr Details kommen nicht zum Vorschein. Ein Nachteil ist, dass die sehr feinen Strukturen auf dem Original zusammenfliessen oder klobig wirken können.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:26


Was gibt die Farbtiefe an ?

Wird ein Bildpunkt nur mit 1 Bit digitalisiert so ist der entweder schwarz oder weiss eingescannt. Je mehr Bit eingescannt werden desto mehr Graustufen können erzeugt werden, nämlich 2 hoch Anzahl Bit.

Bei Farbscannern braucht es 3 * x Bit, nämlich pro Farbe (rot, gelb, blau) x Bit. Die meisten heutige Farbscanner haben eine Farbtiefe von (Pro Bildpunkt) 24, 30 oder 36 Bit. Bei einer Farbtiefe von 30 Bit gibt das pro Farbe "30 Bit / 3 Farben = 10 Bit". Mit diesen 30 Bit lassen sich dann "230 Bit =1 Milliarde" Farbnuancen darstellen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:26


Wie funktioniert ein Scanner ?

Ein Scanner tastet Vorlagen mit lichtempfindlichen CCD-Sensoren ab und wandelt die daraus gewonnen Signale in digitale Daten um. Dazu zerlegt er die Vorlage in eine Matrix von Bildpunkten und erfasst jeden Bildpunkt einzeln.

Ein Flachbett-Farbscanner erfasst jeweils eine Scannzeile nach der anderen über ein bewegliches Spiegelsystem und eine Linse. Dabei wird das einfallende Licht von der Linse auf den Zeilensensor gerichtet. Sind die Daten für eine Zeile erfasst, bewegt ein Schrittmotor das ganze optische System eine Zeile weiter. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis die ganze Vorlage abgetastet ist.

Wie schon gesagt, braucht der Farbscanner aber 3 Messwerte, nämlich rot, grün und blau. Die heutigen Scanner arbeiten mit der Singel-Pass-Technologie, bei der in einem einzigen Durchgang alle notwendigen Daten erfasst werden. Diese Scanner sind mit sogenannten trilinearen Sensoren ausgerüstet. Dies sind Zeilensensoren, die aus drei parallelen Scanzeilen bestehen, wobei je eine Zeile mit einem Rot-, einem Grün-, und einem Blaufilter bestückt ist.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:26


Wieviel Speicherplatz benoetigt ein A4 Blatt ?

Nehmen wir an, dass wir einen Scanner mit Auflösung 600 dpi und einer farbtiefe von 30 Bit haben. Dieser Scanner benötigt also pro Zoll „30 Bit * 6002 Dpi = 10,8 M Bit = 1,35 M Byte“. Ein A4 Blatt ist 21cm * 30cm gross. 1 Zoll = 2,154cm Also ist ein A4 Blatt „9,75 * 13,9Zoll =136 Zoll2“ gross. Nun ist es ein Leichtes auszurechnen, wieviel Speicher Platz ein A4 Blatt benötigt. „136 Zoll2 *1,35 M Byte = 183 M Byte“ gross wird also diese Datei. Leider ist es so, dass je grösser die Auflösung und Farbtiefe sind, je grösser wird die Datei und um so länger rechnet der Computer. Man sollte sich daher beim einscannen überlegen ob es sinnvoll ist mit der grössten Auflösung zu arbeiten.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:44


Wie funktioniert ein Flachbettscanner ?

Der Flachbettscanner arbeitet mit dem gleichen Prinzip wie ein Kopiergerät. Die Vorlage bleibt also immer am Gleichen Platz und die lichtempfindlichen Sensoren werden während des Abtastens unter der Glasscheibe entlanggeführt.

Bei Flachbettscanner, dem heute gebräuchlichsten Bilderfassungsgerät, wird die Vorlage auf die Glasplatte gelegt. Diese Methode erlaubt es, nebst Fotos und Bildern auch sperrige Vorlagen wie Bücher abzutasten. Um ein scharfes Bild zu erreichen, muss die Vorlage ganz flach auf der Glasplatte aufliegen.

Das bereitet aber bei gewissen Vorlagen Probleme. Die zahlbaren Flachbettscanner können Vorlagen bis zu A4 abtasten.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:26


Wie funktioniert ein Einzugsscanner ?

Der Einzugsscanner ist genau so aufgebaut wie ein Faxgerät. Das heisst die Lichtempfindlichen CCD-Sensoren sind fest im Gerät eingebaut. Die Vorlage wird an den lichtempfindlichen CCD-Sensoren entlang geführt.

Der offensichtliche Nachteil der Einzugsscanner ist die ausschliessliche Verarbeitung von Einzeldokumenten. Bücher lassen sich leider nicht einscannen. Ausserdem kann es beim Einzug glatter Vorlagen, wie z.B.Fotos, zu unangenehmen Randverzerrungen kommen. Einzugscanner sind daher von den Flachbettscanner abgelöst worden und sind im Verkauf nicht mehr zu finden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:27


Wie funktioniert ein Handscanner ?

Wie es der Name sagt, muss man den Handscanner von Hand über die Vorlage ziehen. Ein Nachteil ist, dass man den Scanner sehr gleichmässig über die Vorlage ziehen muss. Ein Zweiter, dass die Handscanner nicht so breit sind und man daher um eine A4 Seite einzuscannen, zuerst die linke, dann die rechte Hälfte einscannen muss. Wegen diesen zwei ganz hauptsächlichen Nachteilen ist der Handscanner ganz von der Bildfläche verschwunden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:27


Was ist ein Trommelscanner ?

Dies ist der älteste Scannertyp und liefert die exaktesten Ergebnisse. Auflösung (ca.12’000 dpi), Tempo und Qualität sind bis heute unerreicht. Beim Trommelscanner wird die Vorlage auf eine rotierende Trommel befestigt, die sich schraubenförmig um das Beleuchtungs- und Abtastungssystem bewegt. Da die Lichtquelle und das Abtastungssystem immer in der gleichen Lage zum Papier sind, kann mit einfachen Mitteln eine hervorragende Qualität erreicht werden. Zusätzlich haben Trommelscanner anstelle der normalen CCD-Sensoren, hochempfindliche Photo Multiplexer, zum einlesen der Daten. Der grosse Nachteil ist, dass diese Trommelscanner enorm viel kosten (ca. 100'000 Fr.) und dass die Trommelscanner sehr gross sind.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:27


Was sind Diascanner ?

Dieser Scannertyp ist im professionellen Bereich einzuordnen, dessen Einzugsgebiet auf das Einlesen von Diapositiven und -negativen beschränkt ist. Er besitzt spezielle Vorrichtungen zum Einschub der Dias. Die Qualitätsanforderungen an Diascanner sind sehr hoch angesetzt. Sie haben Auflösungen bis zu einigen Tausend dpi.

Ausserdem arbeiten die Geräte mit einem speziellen Ausleuchtungsverfahren. Um die sonst üblichen Streu- und Nebeneffekte beim Einscannen der stark reflektierenden Vorlagen zu eliminieren. Der Nachteil liegt einzig und allein daran, dass diese Geräte nur für Dias zu gebrauchen sind und ,dass der Anschaffungspreis relativ hoch ist. Für den Heimgebrauch gibt es auch Diaaufsätze, die mit dem normalen Flachbettscanner betrieben werden. Diese Geräte sind massiv billiger haben aber auch eine viel schlechtere Bildqualität.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:27


Was ist ein 3D-Scanner ?

Dreidimensionale Vorlagen lassen sich nur mit einem 3D-Scanner einlesen. Man verwendet diese Geräte meistens zum Katalogisieren oder Archivieren von Objekten. Der Nachteil ist dass die Abtasteinrichtung fest montiert werden muss.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:27


Hardware » Zip-Laufwerke

Was ist das ZIP ?

Im Prinzip ist es ein schnelles Floppylaufwerk mit 100 MB bzw. 250MB Kapazität. Die Aussage von Iomega, die es als erweiterbare Festplatte bezeichnet, halte ich für "etwas" übertrieben. Der Satz auf der Verpackung "Es ist als ob Sie eine 100 MB Turbo Floppy angeschlossen hätten" trifft es da schon besser.

Es hat übrigens nichts mit dem bekannten Packer zu tun, auch sind die 100 MB echte Kapazität (allerdings das MB zu 1.000.000 Byte gerechnet), und nicht gepackt hochgerechnete wie bei Streamern üblich.

Der Name ZIP kommt, soweit ich das mitgekriegt habe - man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liege - aus dem amerikanischen, und ist eine Abkürzung von zipper (Reißverschluss), was ungefähr die Bedeutung von einfach (zu bedienen) hat - halt wie ein Reißverschluss.

Die Epson-ZIP-FAQ schrieb dazu: "ZIP indicates speed, mobility, simplicity, and security".

Das "ZIP" im Sinne dieser FAQ ist übrigens nicht das "ZIP-CD" von Iomega, sondern "nur" das oben beschriebene Laufwerk. Auch über das "Click" von Iomega werde ich hier nichts schreiben - auch wenn es dem ZIP ähnlicher sein mag, als das ZIP-CD.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:28


Welche Typen des ZIPs gibt es ?

100MB und 250MB. Beide gibt es intern als ATAPI sowie extern als Parallelport und als USB-Version. Das ZIP250 gibt es außerdem auch als externes SCSI-Gerät.

Das ZIP100 gab es sowohl als internes als auch als externes SCSI - beide scheinen nicht mehr erhältlich zu sein. Gleiches gilt für die (nur für OEMs bestimmte) interne IDE-Version sowie das ZIP-plus, bei dem es sich um eine kombinierte PP- und SCSI-Version handelt.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:28


Welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Typen ?

1. Parallelport (PP):
Es hat den offensichtlichen Vorteil, dass es relativ leicht an jeden IBM-PC-kompatiblen anschließbar ist. Dafür ist es relativ langsam.

2. SCSI:
An jedem SCSI-System zu betreiben und schnell, aber man braucht halt ein SCSI-System oder einen Parallelport auf SCSI-Adapter für nicht-SCSI-PCs. Außerdem ist es eingeschränkt bootfähig.

3. Plus:
Kombination aus PP und SCSI, vereint die Vorteile beider Laufwerke unter Umgehung der jeweiligen Nachteile. Dafür ist es ca. 100,- DM teurer. Aber immer noch billiger als ein PP-SCSI-Adapter oder zwei ZIPs. Allerdings ist bekannt geworden, daß es öfters Inkompabilitäten mit anderen SCSI-Geräten gibt. Außerdem gibt es Problene mit den OS/2 und Linux-Treibern im PP-Modus, da sich dieser etwas anders verhält, als das Original-PP-Laufwerk. Für Linux gibt es mittlerweile wohl angepßte Treiber.

4. IDE/ATAPI:
Billig, schnell. Die IDE-Version braucht einen Treiber, da sie sonst vom Betriebssystem als Festplatte eingebunden wird, was beim Wechsel des Mediums zu Problemen führt. Für die ATAPI-Version wird (wie beim CD-ROM) ein Treiber gebraucht damit das Laufwerk ansprechbar ist. Das IDE-ZIP ist (als Festplatte) bootfähig, das ATAPI sofern es vom BIOS unterstützt wird, was bei allen neueren BIOSsen der Fall sein sollte. Die IDE-Version dürfte heute kaum noch im Handel sein, auch wenn in den Anzeigen/Preislisten das ATAPI-ZIP oft als IDE bezeichnet wird.

5. USB:
Nur unter Win9x/Win2k und z.B. am iMac einsetzbar. Etwas langsamer als die SCSI-Version. Noch (?) relativ teuer.

6. Intern/Extern:
Der Unterschied ist: Interne stehen nicht im Weg rum, sind aber schlecht transportabel und umgekehrt.

7. 250 MB:
Wer die Größe braucht...Ich halte es für zu teuer, die Medienpreise entsprechen (pro MB) ungefähr denen für 100 MB, die "großen" Medien kann man mit den "kleinen" ZIPs (natürlich) nicht austauschen.
Iomega gibt "nur" 5 Jahre Garantie auf die 250 MB Medien, keine lebenslange wie bei denn 100 MB. Andererseits sind 5 Jahre im Computer-Bereich ja auch schon fast lebenslang.

Als Alternative zum 250MB-ZIP sollte man sich vielleicht den Kauf eines CD-R(W)-Brenners überlegen.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:28


Mein PP ZIP ist fuerchterlich langsam, was tun ?

1. DOS:
Bei den älteren Softwareversionen war ein Prog namens OPTPPM1.EXE dabei (bei den neueren wohl auch wieder: In der MODULE.INI gegebenenfalls als zweite Zeile den Eintrag PPA=EPP.ILM ergänzen, dann laufen lassen. Wenn es abschmiert mit Parameter /info starten und dann den entsprechenden Treiber aus der INI rausnehmen.

Ansonsten RTFM! Oder Kurzversion: In der GUEST.INI bzw. in der CONFIG.SYS nach und nach alle Treiber von BYTE.ILM bis EPP.ILM ausprobieren, dann SPEED von 1 bis auf 10 raufsetzen.

2. Win95/98/ME:
Ab Win95b (oder sogar schon a?) gilt einfach OPTPPM laufen lassen. Teilweise hilft danach immer noch Hand-Tuning in der Systemsteuerung: [Arbeitsplatz/ Systemsteuerung/ System/ Gerätemanager/ SCSI-Controller/ Iomega_Parallel_Port_Zip_Interface/ Eigenschaften/ Einstellungen] - äquivalent zu DOS.

Die aktuelle Version der Zip-Treiber von Iomega verwenden. Damit sind (bei mir) "nur" noch ca. 20 % Geschwindigkeitsverlust gegenüber DOS hinzunehmen.

Beim ganz alten Win95 (ohne a oder b) waren noch sehr langsame Systemtreiber dabei, ob die von den neueren Iomega-Treibern ausgetasucht werden weiss ich nicht.

3. NT:
Auch hier hilft der "Parallel Port Accelerator" aus den Iomega Tools. Man kann sich die verwendeten Einträge in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE/ SYSTEM/ CurrentControlSet/ Services/ ppa3nt/ Parameters/ Device0 angucken. Steht dann unter DriverParameter etwas in der Art wie
/mode:eppecr /port:378 /speed:6 ist alles in Ordnung. Das wichtige ist das epp, das irgendwo auftauchen sollte.

Wenn nicht ist vermutlich kein EPP-Port vorhanden - siehe "Alle Systeme". Ob es Sinn macht hier von Hand herumzuspielen weiß ich nicht.

4. Linux:
Aktuelle Treiber (bzw. Kernel) besorgen und Treiberoptionen ganauer ansehen.

5. OS/2:
Du kannst probieren, im Programm OADMAN die Parameter zu ändern. Das hat bei mir aber keinen Erfolg gebracht. Aber sie bewirken etwas: Ich konnte den Zugriff langsamer machen.

6. Alle Systeme:
Testen welchen Parallel-Port Du hast (siehe unter DOS), checken ob Du ihn im BIOS oder auf der Karte als Bidirektional oder EPP (besser) konfigurieren kannst. Gegebenenfalls einen EPP kaufen.

7. ACHTUNG:
Nicht alle EPPs laufen mit dem ZIP zusammen, also Rückgaberecht vereinbaren!

Ich habe mir mit einer EPP-Karte mehrere Disketten "geschossen", also Leerdisketten zum Testen nehmen, bei denen einem ggfs. das Kurz-Formatieren nicht weh tut.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:06


Welche Inkompatibilitaeten gibt es ?

1. PP:
Das PP-ZIP verträgt sich nicht mit einigen (alten?) Soundkarten (z.B. CPS Audioblaster 2.5). Auch kann es Probleme mit einigen NE2000-Clones geben. Hier gibt es wohl zwei Varianten:

Die NE2000 fühlt sich vom ZIP-Treiber angesprochen, der Rechner stürzt ab. Abhilfe: Karte ausbauen, oder ???

Mit Netzwerktreiber ist für den Iomega-Treiber beim Start nicht mehr genug Speicher frei (540 kB). Abhilfe: Netzwerk- nach ZIP-Treiber laden.
Ich hatte das PP-ZIP an ca. 20 verschiedenen PCs (vom 80386SX bis zum P233MMX und K6-2/450, mit und ohne Netzwerkkarte) und bis auf den mit der angegebenen Soundkarte keine Probleme.

Unter Windows soll es Probleme mit dem HP-Print-System geben, Dazu schreibt Karl-Heinz:

"Dazu gibt es eine Hilfetext von Iomega. Betroffen sind die Drucker Laserjet 4, 5, 6 wenn der bidirektionale (= Standard) Druckertreiber verwendet wird. Sowie alle anderen Drucker die einen bidirektionalen Druckertreiber verwenden.
Die Treiber vom Canon BJ-610 / Canon BJC-610 sind nur bidirektional und arbeiten nicht mit dem ZIP zusammen."

Hier hilft natürlich ZIP und Drucker an getrennten Ports zu betreiben.

Windows NT mit SP4 produziert beim booten gerne einen "Blue Screen" (BSOD), hier kann man entweder den alten SCSI-Treiber vom SP3 verwenden oder SP5 verwenden (das hat zumindest bei mir geholfen).

2. SCSI:
Sind mir keine bekannt.

3. Plus:
Im PP-Modus läuft es angeblich nicht unter OS/2. Ausserdem wird (nicht nur) von Iomega empfohlen, es im SCSI-Modus an einem eigenen Controller zu betreiben, da es öfter zu Inkompatibilitäten kommt. Wie mir berichtet wurde, kann es dabei zu den seltsamsten Effekten kommen, also nicht verzweifeln, es liegt am ZIP+, nicht an Dir...

4. ATAPI:
Sind mir keine bekannt.

5. IDE:
Fehlt der benötigte Treiber sollte man das Medium im Betrieb nicht wechseln. Wird nur als OEM- Version verkauft (und sollte mittlerweile vom Markt verschwunden sein), d.h. von Iomega gibt es keine Endkundenunterstützung! Aber die Treiber sind wohl bei den normalen Treibern ab Version 5.3 dabei, so dass das Treiberproblem nicht mehr besteht.

6. 250MB:
Anscheinend werden die 250 MB-Laufwerke von dem DOS-Program SCSIUTIL nicht mehr unterstützt, auch will Iomega das Programm nicht mehr entsprechend anpassen. Damit sind weder Schützen noch Formatieren der Medien unter DOS möglich.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2005-11-07 16:59


Laesst sich vom ZIP booten?

1. PP:
Ja! Ich habe es auch nicht geglaubt, aber es funktioniert. Es wird ein Treiber über den MBR eingebunden (ähnlich wie ein Diskmanager zur Überlistung der alten 504MB-BIOS- Grenze). Das bedeutet aber auch, dass man nicht bei jedem Rechner vom PP-ZIP booten kann, sondern nur an denen, bei denen man besagten Treiber eingebunden hat. Das ganze funktioniert auch zusammen mit dem Boot-Manager von OS/2. Den Treiber gibt es bei BlueSkyInnovations ( http://www.blueskyinnovations.com ). Entgegen den Angaben im zugehörigen Readme konnte ich (unter Novell-Dos) einfach ein 100MB Medium SYSen und anschließend davon booten.

Anmerkung: Genaugenommen wird nicht vom ZIP gebootet, sondern von der Festplatte, aber das BS wird vom ZIP geladen.

2. SCSI:
Mit Einschränkung. Das Externe lässt sich nur auf ID 5 oder 6 einstellen, woraus sich Probleme ergeben können, da einige SCSI-Adapter nur von der niedrigsten ID booten können. Das Interne lässt sich auf ID 0-7 einstellen, da sollte es keine Probleme geben.

3. Plus:
Vergleiche PP und SCSI.

4. IDE:
Da es ohne Treiber als Festplatte eingebunden wird sollte es damit keine Probleme geben. Ich weiß aber nicht, wie es dann mit dem Medienwechsel aussieht

5. ATAPI:
Nur wenn es vom BIOS unterstützt wird. Was mittlerweile bei den neueren BIOSen der Fall sein sollte. Ob es tatsächlich funktioniert weiß ich allerdings nicht.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:26


Mit welchen Systemen kann ich welches ZIP nutzen ?

1. SCSI:
Alle SCSI-Systeme. (Höre ich Widerspruch?) (Karl-Heinz: "OS/2 unbedingt den OS2DASD.DMD gegen den aus dem Paket NEWDASD.EXE oder NEWDASD.ZIP austauschen (Achtung read.me lesen! sonst geht es nicht). Dann wird für das ZIP der Cache benutzt. Auswurf durch Anklicken eines Icons...")

2. PP:
DOS, OS/2 (auch HPFS mit Programm HPFSRem, der neue OS2DASD läuft übrigens nur mit IDE- und SCSI-ZIP), Linux, WinNT, (...?)
Amiga: Meine ich ca. '97 gelesen zu haben, dass da PP-Treiber in Entwicklung seien. Wer weiss was?

3. ATAPI:
DOS, Win9x, Win NT, nicht OS/2, Linux ?, ...?

4. IDE:
DOS, OS/2 (mit NewDASD), Win95B (OSR 2), Win NT ?, ...?

5. USB:
Systeme mit USB-Unterstützung, also entsprechende Macs und Win9x (Win 95 ab OSR2 mit USB-Supplement, Win 98). Die aktuellen Treiber fragen bei NT 4.0 ob ein USB-ZIP installiert werden soll, ob das dann auch funktioniert weiß ich aber nicht. Win2k sollte gehen.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:29


Wie weise ich dem ZIP einen Laufwerksbuchstaben zu ?

1. DOS/Win3.1:
Ab Treiberversion 4.12 (?) gibt es beim guest den Parameter letter=x, womit der entsprechende Buchstabe zugewiesen wird. Bei den Treibern für die Config.sys gibt es nichts entsprechendes.

2. Linux:
Gar nicht :-)

3. OS/2:
Gar nicht :-(

4. Win 9x:
Unter Arbeitsplatz/ Systemsteuerung/ System/ Gerätemanager/ Laufwerke/ Iomega_Zip_100/ Einstellungen/ Reservierte_Laufwerksbuchstaben kann man den ersten und letzten zu verwendenden Buchstaben eingeben. Wenn beide gleich sind, bleibt nur der :-)
Spätestens seit Version 2.5.1.4 der Iomega-Tools geht das im Explorer auch über die Eigenschaften (rechter Mausklick aufs ZIP).

5. Win NT:
Hier gibt es zwei Möglichkeiten (vor bzw. ab SP4):
Vor SP4: Das PP/IDE-Zip schnappt sich den ersten oder letzten freien Buchstaben. Man kann hier nur indirekt arbeiten, indem man allen Partitionen (und dem CD-ROM) den gewünschten Buchstaben zuweist (Festplatten-Manager). Wenn sich das ZIP trotzdem als C: einhängt hilft folgender Trick: Allen Partitionen neue Buchstaben zuweisen (z.B. f, g, h - Kein Laufwerk darf mehr seine alte Position haben.), NT ohne ZIP neu booten und dann die Partitionen wieder auf die Sollwerte setzen (c, d, e). Nach dem nächsten Neustart mit ZIP sollte dieses dann als f: eingebunden sein.

Ab SP4: Hier kann man dem ZIP über den Festplattenmanager, wie den anderen Laufwerken auch, einen Buchstaben zuweisen. Damit das ZIP dort auftaucht muss ein Medium eingelegt sein.
Einige Leute berichten allerdings, dass das bei ihnen nicht funktioniert - Ich habe es problemlos auf einem Rechner mit SP5 getestet.

6. Windows 2000
??? Vermutlich ähnlich wie bei NT4.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:29


Mein PP ZIP wird gar nicht erkannt ?

OK, kann vorkommen. Hier empfehle ich folgendes Vorgehen, Abbruch
wenn's funktioniert, ansonsten nächster Schritt:

- Parallelport z.B. mit Drucker testen ...
- (Minimal-) DOS booten, dann kann man irgendwelche anderen Probleme ausschließen.
- GUEST.EXE aufrufen
- Die GUEST.INI checken, hier sollte

[----scan for exsisting aspi managers---]
SCAN=ON
[----Load aspi managers----]
ASPI=ASPIPPM1.SYS FILE=NIBBLE.ILM SPEED= 0

...drinnenstehen (die anderen ASPI=-Zeilen sind für ein PP-Zip irrelevant), sonst entsprechend ändern.

- Sound-, bzw. Netzwerkkarte entfernen
- Den Parallelport auf einen anderen Modus bzw. eine andere Basisadresse stellen
- Iomega anrufen

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:29


Unterstuetzt Win2k das PP-Zip direkt ?

Ja, d.h. Du musst die Iomega-Software nicht installieren. Das ganze ist sogar PnP - man muss lediglich für den Parallelport die "Legacy Device" Option einschalten (bei den Eigenschaften des PP, wie das auf Deutsch heißt weiß ich nicht). Anschließend wird das Zip automatisch gefunden, die Treiber geladen und das Zip läuft - ohne Neustart!
Inwiefern die Iomega-Tools Vorteile bringen weiß ich nicht.

Anmerkung: Teilweise wird das ZIP mit EPP/ECP-Port erkannt, aber ein Zugriff ist nicht möglich. Ein Umschalten (im BIOS) auf EPP kann dann helfen.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:07


Wie zuverlaessig sind die Medien ?

Bei mir und im Bekanntenkreis haben sich mittlerweile an die 200 Stück angesammelt. Bei mir laeßt sich jetzt das erste nicht mehr formatieren. Teilweise werden meine Medien auch ziemlich viel genutzt, bei einigen sind jetzt Reservesektoren (ähnlich wie bei modernen Festplatten, näheres: RTFM) benutzt. Die Informationen wieviele der Reservesektoren genutzt sind gibt anscheinend nur das DOS-Tool SCSIUTIL.EXE. Mittlerweile (spätestens seit V2.5.1.4 der Iomega-Tools) läßt sich diese Angabe auch über die "Eigenschaften" des Laufwerks abfragen (rechter Mausklick im Explorer aufs ZIP - Eigenschaften - Iomega - Diskette - Weiter Informationen).

Allerdings habe ich von Leuten gelesen, die defekte Medien hatten. Diese wurden von Iomega anstandslos umgetauscht. Mein Eindruck ist, daß sie deutlich zuverlässiger sind als Floppys. (Solange es noch entsetzte Aufschreie gibt "Bei mir ist ein Medium defekt!", ist das wohl die Ausnahme.) Trotzdem sollte man sich bei der Nutzung als Backup-Medium nicht auf ein Medium verlassen - aber das sollte man ja eh nicht.

Iomega gibt als Lebensdauer 10 Jahre an, bei einer Schockfestigkeit von 1.000 G, entsprechend einem Fall aus 9,8 Fuß Höhe (ca. 2,4 m).

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:44


Kann ich Medien Low Level formatieren ?

Nein. Es ist nicht möglich, ein ZIP-Medium mit einem normalen ZIP-Drive Low-Level (z.B. nach dem Löschen mit einem Magneten) "echt" zu formatieren (nicht zu verwechseln, mit dem "Langen Formatieren" der ZIP-Tools, hier wird nur eine Oberflächenanalyse durchgeführt, wie bei Festplatten).

Sind die Servoinformationen gelöscht (z.B. durch einen Magneten), die nur durch ein Low-Level-Format wieder hergestellt werden können, kann man das Medium auch durch das "Lange Formatieren" nicht retten!

Das liegt daran, daß der Kopf beim ZIP durch die Servo-Spuren geführt, und nicht, wie bei einer Floppy, durch einen Stepper-Motor direkt positioniert wird. - Auch hier wieder "Festplatten" -Technologie.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:29


Was taugen die Fremdmedien (nicht von Iomega) ?

Die von Fuji und Sony sind in Lizenz von Iomega gefertigt und sollten daher qualitativ gleichwertig sein. Allerdings gibt nur Iomega die lebenslange Garantie und ist wohl beim Umtausch sehr kulant.

Anders sieht das mit den Medien von Nomai aus. Diese sind angeblich kompatibel, nur Iomega behauptet das Gegenteil und spricht davon, daß diese das Laufwerk beschädigen könnten. (Wer denkt da noch an einen großen Hersteller von Tintenstrahldruckern?) Ich habe diese Medien unter dem Boeder-Label mal beim Pro-Markt gesehen, sie waren tatsächlich einige DM billiger, als die originalen. Bis jetzt ist mir auch noch nichts negatives über sie zu Ohren gekommen.

Ein Fuji-Medium ist bei mir mal nach ca. 8 Monaten kaputt gegangen (nach dem CoD kein Format mehr möglich, vermutlich Servo-Spuren hin, die wurde nach Anfrage ausgetauscht (ohne Kaufbeleg, nur kaputtes Medium eingeschickt, neues zurück). Mittlerweile hat sich das zweite verabschiedet - von insgesamt sechs Stück finde ich das relativ viel...

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:29


Gibt es einen Schreibschutz wie bei Disketten ?

Nein. Einen "hardwaremäßigen" Schreibschutz in der Form wie bei Diskettenlaufwerken gibt es beim ZIP nicht. Was es gibt ist ein softwaremäßig zu aktivierender (mit oder ohne Paßwort), der auch als Schreib-/Leseschutz (nur mit Paßwort) aktivierbar ist. Er läßt sich von den Windows-Tools aus, von SCSIUTIL (DOS) oder PROTECT (OS/2) (de-)aktivieren.

Ein Nachteil ist offensichtlich, daß man nicht mal eben schnell den Schreibschutz (als Virenschutz) aktiviert (wie bei 3,5-Disketten). Der Vorteil ist, daß man dafür auch mal (paßwort-) schreibgeschützte Disks aus der Hand geben kann, deren Schreibschutz nur durch "Langes Formatieren" wieder aufgehoben werden kann. Damit wird das versehentliche oder absichtliche Ändern oder Löschen von Daten etwas erschwert.

Außerdem hat man zusätzlich den Leseschutz. Dieser verschlüsselt zwar die Daten nicht, aber da das Laufwerk mit einem geschützten Medium nicht ansprechbar ist, läßt er sich durch einen Disk-Editor o.ä. nicht aufheben, sondern nur durch "Langes Formatieren".

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:30


Laesst sich der Schreib/Leseschutz umgehen?

Softwaremäßig wohl nicht, aber hardwaremäßig (nach c't 6/98, getestet - tut): Man legt eine nicht geschützte Diskette ein und wartet, bis sich das Laufwerk abgeschaltet hat (hörbar!). Dann betätigt man den Notauswurf, legt die geschützte Diskette ein und greift auf alle Daten zu...Schade.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:39


Das mitgelieferte Handbuch ist ja etwas duenn - gibt's da nicht mehr ?

Bei den (DOS-) Treibern sind noch MANUAL.EXEs dabei (für die, die noch wissen, was DOS ist :-). Die enthalten einiges an weiterer Info, allerdings sind die für den "Normaluser" i.d.R. weniger interessant. Die SCSI-Informationen sind recht ausführlich, also vielleicht für Probleme mit dem SCSI-ZIP interessant.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:26


Gibt es noch Tips und Tricks zu den DOS-Treibern?

Zum Formatieren, für den Schreib/Leseschutz unter DOS gibt es ein Prog namens SCSIUTIL.EXE. Das SCSI ist übrigens nicht wörtlich zu nehmen, da das PP-ZIP ein SCSI-Laufwerk simuliert, funktioniert SCSIUTIL auch mit dem PP-ZIP.

Ohne Parameter startet SCSIUTIL mit einem GUI (unter Novell- oder Open-DOS muß das ZIP das aktuelle Laufwerk sein, sonst schmiert das GUI ab), ansonsten gibt es für alles auch Kommandozeilenparameter.

Mit dem SCSIUTIL kann man auch Informationen über die Reservesektoren des ZIPs abfragen, was mit den Windows-Programmen nicht geht.

Sei GUEST Version 4.12 (?) gibt es den Parameter letter=x, der dem ZIP den entsprechenden Laufwerksbuchstaben zuweist.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:30


Welche Geraete kann ich zusammen mit dem PP-Zip betreiben ?

Mit den meisten (älteren ?) Druckern funktioniert es wohl problemlos, solange die keine Statusabfrage haben (Treiber für Bidirektionale Schnittstelle deaktivieren!). Von einem Umschalter rät Iomega ab, wenn dann sollte das Zip vor den Schalter gesetzt werden. Ich denke, dass so ein Umscahlter auch kien Probleme lösen würde, da sich vermutlich schon die Treiber beim gemeinsamen Zugriff auf einen Port ins Gehege kommen.

Auch mit Dongles kann es Probleme geben, diese sollten auf jeden Fall hinter dem ZIP sitzen.

PP-Scanner dürften sich vermutlich mit dem Zip gar nicht vertragen, da diese um einigermaßen vernünftig zu arbeiten zu können, den bidirektionalen Modus benötigen, und sich dann die Treiber wieder ins Gehege kommen. Vielleicht funktioniert ein Wechselbetrieb mit zwei Hardware-Profilen.

Meine Empfehlung ist dem PP-Zip grundsätzlich einen eigen Printerport zu gönnen, das gibt am wenigsten Probleme. Eine ISA-SPP-Karte kostet ca. 20 DM, die reicht in der Regel für den Drucker völlig aus (ob der Druckvorgang bei Fotos 10 oder 11 min braucht spielt meist keine Rolle und bei Texten sind es halt 10 oder 15 sec), allerdings sind dann Schmankerl wie Tintenstandabfrage u.ä. nicht möglich. Die übliche On-Board-Schnittstelle sollte man fürs Zip verwenden. Will man den Drucker auch am EPP betreiben braucht man eine EPP-Steckkarte für ca. 40 DM (ISA).

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:06


Kann man das 100 MB Laufwerk auf 250 MB "upgraden" ?

Da hierfür wohl die Hardware geändert werden müßte (vgl. 720kB - 1,44MB Floppys) kann ich mir das nicht vorstellen. Außer es gäbe von IOmega ein Austauschprogramm (100 MB Laufwerk + Geld einschicken, 250 MB zurück kriegen), aber davon ist mir nichts bekannt.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:30


Hat das ZIP einen oder zwei Schreib/Lesekoepfe ?

Irgendwie ist mal das Gerücht aufgekommen (u.a. nachzulesen in der c't 5/95) es hätte nur einen, der mal über und mal unter der Magnetscheibe liegt (und beim Arbeiten auf der zweiten Seite immer wieder auf die erste fährt um die FAT lesen und schreiben zu können)...

Diese Aussage ist definitiv falsch (nicht im Sinne von "per definitionem"). Wenn man das ZIP öffnet, kann man deutlich zwei Köpfe erkennen, die auf einer dünnen Kunststoffscheibe geparkt sind (was von vorne so aussieht, als ob es nur ein Kopf sei...).

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:45


Wie oeffne ich das Laufwerk?

Gar nicht Garantie !

OK, Du bist genauso verspielt wie ich. Und Du weißt hoffentlich was Du tust. Und machst mich nicht verantwortlich, wenn Du was kaputt machst.

Diskette auswerfen, Laufwerk ausstöpseln. Im Schlitz für das Stromkabel findet sich ein kleines Plastikhäkchen, das vorsichtig nach innen gedrückt werden will.

Anschließend solltest Du das Laufwerk hinlegen (Betriebslage). Durch den schmalen umlaufenden Schlitz siehst Du drei silbrig glänzende Laschen, die ebenfalls nach innen gedrückt werden. Anschließend kann man den "Deckel" nach oben abziehen (Das Laufwerk muß liegen, sonst fällt nämlich die Mechanik raus!).

Der Versuch das ZIP im geöffneten Zustand zu betreiben wird von diesem mit energischem Blinken beantwortet, also probiert es erst gar nicht.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:36


Mein Laufwerk klickt so seltsam (Click of Death - CoD) ?

Ich lege ein Medium ein, und will darauf zugreifen, dann fängt das Laufwerk an seltsam zu klicken (wie normalerweise nach dem Einlegen eines Mediums auch, aber mehrfach) und das Medium ist nicht mehr lesbar. Was ist los, was kann ich tun?

Schlechte Nachricht: Das Laufwerk ist defekt! Gute Nachricht: Iomega anrufen (0130-829446), das Laufwerk wird problemlos ausgetauscht (innerhalb der Garantiezeit, angeblich tauscht Iomega CoD Laufwerke auch später noch aus.

Die "defekten" Medien kann man entweder neu formatiern (ein Quick-Format reicht manchmal, aber der Datensicherheit zuliebe sollte man sich wohl die Zeit für ein "Langes Formatieren" gönnen) oder, wenn das nicht tut, gleich mit austauschen lassen.

Diese Phänomen ist auch unter dem Namen CoD (Click of Death) bekannt. Es gab eine Serie Laufwerke, die diesen Fehler hatte, der bei neueren Laufwerken nicht mehr auftauchen sollte. Allerdings habe ich Anfang April '98 ein Austauschlaufwerk (remanufactured) mit genau diesem Fehler bekommen :-(

Anscheinend können auch ältere Laufwerke diesen Fehler bekommen - auch wenn ein kaputtes Medium nicht immer ein defektes Laufwerk bedeuten muss.

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:31


Wo finde ich die kompletten Zip-FAQ´s zum Runterladen ?

Die Inhalte unserer Zip-FAQ´s und noch weitere Informationen zum Thema ZIP findet Ihr unter folgender Adresse:

http://www.paede.de/mark/zip/zip-faq.htm

Verfasser: Mark Paede
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:31


Wer entwickelte das ZIP-Laufwerk?

Das erste ZIP-Laufwerk wurde von Iomega entwickelt und auf den Markt gebracht.

Mehr Informationen unter: http://www.iomega.de

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:31


Hardware » Modem/ISDN/ADSL

Was ist ein Modem (MODulator/DEModulator) ?

Gerät zur Datenfernübertragung, das eine Verbindung zu einer Gegenstation aufbaut. Signale, die vom Computer kommen, in Töne umsetzt, diese zur Gegenstation sendet und auf der anderen Seite der Leitung eingesetzt die empfangenen Töne wieder in maschinenverständliche Signale zurückübersetzt (moduliert).

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:32


Welche Standars (Protokolle) gibt es fuer Modems ?

Es gibt unzählige Standards (Protokolle) für Modems, um deren Kommunikation untereinander sicherzustellen. Diese Standards werden vom CCITT festgelegt. Nach dem Streit um eine Spezifikation für 56-Kbit/s-Modems einigten sich die rivalisierenden Herstellerlager um 3Com und U.S. Robotics (X2-Technologie) sowie Rockwell und Lucent (K56flex) Ende 1997 auf einen Kompromiss, der die Interoperlabilität der verschiedenen Gerätetypen gewährleisten soll. Diese erreichen (theoretisch) eine Übertragungsleistung beim Download (Empfangen) von 56.000 Bit pro Sekunde, beim Upload (Senden) wird die Maximal-Leistung auf 33.600 Bit pro Sekunde genannt.

Der neue internationale Standard, der Anfang 1998 von der ITU bestätigt wurde, beinhaltet Elemente beider Übertragungstechniken und ermöglicht es so beiden Seiten, den Sieg für sich zu beanspruchen. Der Standard mit der Bezeichnung V.90 (vorrübergehende Arbeitsbezeichnung "V.pcm" - "pcm" steht für Pulse Code Modulation) wurde im September 1998 endgültig verabschiedet, was allerdings nur noch eine Formalität war.

Hersteller wie 3Com, Diamond oder Cirrus Logic haben für das erste Quartal 1998 bereits entsprechende Software-Upgrades für ihre Modems bereitgestellt. T-Online zog ab September 1998 nach und bietete V.90-Zugänge an.

Protokolle/Normen:

- V.21/V.23 (Datenübertragung unterhalb der 1200 BPS-Grenze)
- V.22 (Datenübertragungsstandard für 1200 BPS)
- V.24bis (Datenübertragungsstandard für 2400 BPS)
- V.24 (Norm für die serielle Schnittstelle)
- V.32 (Datenübertragungsstandard für 9600 BPS)
- V.32bis (Datenübertragungsstandard für 14.400 BPS)
- V.34 (Datenübertragungsstandard für 28.800 BPS)
- V.34bis (Datenübertragungsstandard für 33.600 BPS)
- V.42 (Übertragungsprotokolle entsprechend MNP1 bis MNP5)
- V.42bis (Protokoll mit Datenkompression, ähnlich MNP5)
- V.90 (Datenübertragungsstandard für 56.600 BPS, upload von bis zu 33 kbit/s)

V.92

Datenübertragungsstandard für downstream 56.600 BPS (56 kbit/s), upload von bis zu 48 kbit/s, schnellerer Verbindungsaufbau gegenüber V.90 und vorübergehendes "parken" einkommender Verbindungen.

MNP:

Abkürzung für "Microcom Networking Protocol". Verfahren für fehlerfreie Datenübertragung.

MNP5:

Erweiterung des MNPs zur Übertragung von Datenblöcken mit Kompression.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:46


Wie sind Modem-Befehle aufgebaut ?

Modems lassen sich mit Befehlen steuern, die sich aus den Buchstaben "AT" (steht für ATtension, also "Achtung, da kommt ein Befehl"), dem Befehlscode (z.B. "%C") und einem Parameter (meist eine Zahl) zusammensetzen. Diese Befehle sind leider durch den Hayes-Standard nur bedingt standardisiert, so dass ein Blick in das Handbuch nicht schaden kann.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:32


Was ist das ZModem-Protokoll ?

Übertragungsprotokoll mit Fehlerprüfung und -korrektur. Das ZModem-Protokoll ist in der Lage, eine abgebrochene Dateiübertragung im nächsten Anlauf an der Bruchstelle wieder aufzunehmen. Das ZModem-Protokoll wird beispielsweise von Compuserve unterstützt, leider aber nicht vom originären WWW bzw. Internet. Es gibt aber mit "Getright" eine Shareware, die das Downloaden von Dateien aus dem Internet sicherer macht: nach einem Verbindungsabbruch (gewollt, weil man endlich ins Bett gehen will, oder ungewollt) kann in den meisten Fällen das Downloaden einer Datei bei nächster Gelegenheit fortgesetzt werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:32


Was ist ein Kabelmodem ?

Weltweit gibt es etwa seit 1993 (in Deutschland seit 1995) kommerzielle Angebote von Kabelnetzbetreibern, um über das TV-Kabelnetz ins Internet zu gelangen. Dazu werden Kabelmodems benötigt. Sie sind in den Augen einiger Marktforscher die beste Möglichkeit für einen günstigen und schnellen Zugang zu Multimedia-Inhalten im Internet: Eine US-Studie aus dem Jahr 1998 erwartet z.B. bis zum Jahr 2005 weltweit 20 Millionen Anschlüsse.

Allerdings gibt es bislang nur proprietäre Systeme auf dem Markt. Einen freien Wettbewerb gibt es bis heute nicht. Das könnte sich jedoch bald ändern. 1997 wurde der US-Standard MCNS verabschiedet (Multimedia Cable Network System), der sich vermutlich zum Weltstandard entwickeln wird. Führende Hersteller für Kabelmodems, darunter 3Com, Bay Networks, Zenith, Terayon und Motorola, aber auch Elsa in Deutschland wollen nach den MCNS-Spezifikation fertigen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:32


Wie lassen sich Kabelmodems anschliessen und wie funktionieren sie ?

Kabelmodems lassen sich an Unix-Workstations, PCs oder Macs über Ethernet-Netzwerkkarten anschließen. Im Vergleich mit analogen Modems funktionieren Kabelmodems teilweise wie Router und sind mit Tuner, Netzwerkmanagement- und Diagnosesoftware ausgestattet. Manche Modems integrieren sogar Verschlüsselungs- und Autorisierungsverfahren. Sie sind ferner frequenzagil, das heißt, sie suchen in einem zugewiesenen Frequenzbereich den saubersten Kanal heraus und stellen sich darauf selbständig ein.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:36


Welche Datenraten werden mit einem Kabelmodem erreicht ?

Die mit der neueren Kabelmodemgeneration erreichbaren Datenraten betragen bis zu 38 MBit/s im Downstream (zum Teilnehmer) und maximal 2 MBit/s im Upstream (zum Netz, auch Rückkanal genannt). Ältere Kabelmodems bieten downstream 32 MBit/s und 10 MBit/s im Rückkanal. Er sendet beim Surfen nur wenige Bytes, um Seiten anzufordern und allenfalls gelegentlich eine E-Mail mit Attachment. Beim Laden einer durchschnittlichen Web-Seite fallen rund 50 bis 100 Kilobyte Daten an. Und selbst für das Abspielen von MPEG-1-Videos in Echtzeit reichen 1,5 MByte/s aus.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:33


Wovon haengt die Geschwindigkeit des Kabelmodems ab ?

Die Geschwindigkeit, mit der die Daten beim PC des Anwenders ankommen, hängt nicht nur von der Bandbreite des Zugangs ab, sondern auch von der Anbindung des Kabel-Providers an das Internet und den dort vorhandenen Kapazitäten. Diese werden nur nach und nach auf eine weite Verbreitung von schnellen Endkundenzugängen ausgelegt.

Auf einer überlasteten Verbindung etwa zu einem Web-Server in den USA, der zudem noch stark frequentiert ist, erreicht man selbst mit einem Kabelmodem keine höhere Geschwindigkeit als mit ISDN und T-Online, man bezahlt jedoch beim volumenabhängigen Gebührenmodell auch keine Gebühren für die Wartezeiten. Für besseren Durchsatz können Proxies beim Kabel-Provider sorgen, die häufig abgerufene Seiten lokal beim Provider zwischenspeichern und bei erneuter Anfrage schneller zur Verfügung stellen als aus dem Internet.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:27


Was wird als Datenfernuebertragung (DFUe) bezeichnet ?

Sammelbegriff für den Datenaustausch zwischen zwei Rechnern über größere Entfernung - zum Beispiel zwischen einem Architekt in Norddeutschland und einem Fachingenieur in Süddeutschland. Die Übertragung erfolgt unter anderem über das Telefonnetz, das Internet per FTP oder Datex-P.

Im Bereich lokaler Netzwerke (LAN) wird dieser Begriff nicht verwendet. Hier spricht man einfach von Datenübertragung.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:47


Was bezeichnet Baud ?

Maßeinheit für die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung, 1 Baud entspricht in etwa 1 Bit/sek.

Zusatz von einem FAQ-User:
"Baud (bd) ist nur im binären System gleich der Bitrate. Es gibt aber auch andere Systeme, bei denen mit einer "Zustandsänderung" zwei oder mehr Bit übertragen werden. Da ist die Baudrate z.B. 2400 bd, die Bitrate aber 4800 bps (besser: Anzahl Bits/Zustandsänderungänderung*Baudrate)..."

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:34


Was ist die Baudrate ?

Bezeichnung für die Geschwindigkeit, mit der serielle Daten übertragen werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:34


Was ist ISDN ?

Abkürzung für "Integrated Services Digital Network", was wörtlich "dienstintegriertes Digitalnetz" bedeutet. ISDN ist also die Bezeichnung für ein digitales Fernsprechnetz, das für normale Telefongespräche, DFÜ, Fax und weitere Dienste, wie zum Beispiel Videokonferenzen, konzipiert worden ist. ISDN bietet dabei eine weit höhere Leistungsfähigkeit als das herkömmliche analoge Fernsprechnetz.

ISDN ist ein internationaler Standard, auf den alle bisherigen und künftigen Netze überstellt werden sollen. Die ISDN-Leitung besteht aus zwei Basiskanälen, über welche jeweils 64 KBits übertragen werden können, sowie einem Steuerkanal, der mit 16 KBits die Steuerdaten übermittelt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:35


Was sind aktive ISDN-Karten ?

ISDN-Karten, die mit einem eigenem Mikroprozessor ausgestattet sind. Der übernimmt die Steuerung und Verwaltung der ISDN-Übertragungsvorgänge und entlastet so den Hauptprozessor des Computers.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:35


Was sind passive ISDN-Karten ?

Diese ISDN-Karten verfügen über keinen eigenen Chip, sind dafür aber auch bedeutend günstiger als aktive Karten. Leistungsstarke Rechner werden durch einen passiven ISDN-Adapter jedoch nur geringfügig belastet.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:35


Was ist CAPI ?

Abkürzung für "Common Application Programming Interface". Das CAPI bildet eine genormte Schnittstelle für die Programmierung von ISDN-Karten. ISDN-Karten, die CAPI unterstützen (in Deutschland sind das praktisch alle), können von jeder CAPI-kompatiblen Software angesprochen werden unabhängig von Typ und Hersteller der ISDN-Karte.

Die Capi-Version 1.1 ist ein 16-Bit-Treiber, Capi 2.0 ist ein 32-Bit-Treiber. Besonders hilfreich ist ein Dual-Capi-Treiber, der beide Versionen in einem Modul unterstützt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:35


Wofuer steht die Abkuerzung "ADSL" ?

Abkürzung für "Asymmetric Digital Subscriber Line".

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:47


Ist die Telefonleitung belegt, wenn ich mit T-ISDN dsl oder T-NET dsl surfe ?

Während man online ist, ist telefonieren sowohl bei ISDN dsl als auch beim gewöhnlichen analogen T-Net dsl ohne weiteres möglich.

Dsl wird zusätzlich über die Telefonleitung bereitgestellt und läuft parallel zu dem vorhanden ISDN (2 Amtsleitungen) bzw. T-NET (1 Amtsleitung). Zu beachten ist, dass über dsl keine Faxe über den PC verschickt werden können, da es keine Telefonleitung im herkömmlichen Sinne ist. Um Faxe über den PC versenden zu können wird nach wie vor ein Modem bzw. eine ISDN-Karte benötigt. Natürlich hat man auch die Möglichkeit auf Faxdienste im Internet zurückzugreifen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:35


Was bedeutet "v.44" bei Modems ?

Beim "v.44" handelt es sich um ein Datenkompressionsstandard für Modems. Hierbei werden unkomprimierte Datenpakete, zum Beispiel aus dem Internet komprimiert, so dass eine höhere Datenübertragungsrate möglich ist. Der "v.44"-Standard ist der Nachfolger vom sogenannten "v.42"-Standard und erreicht eine um bis zu 25% höhere Datenkompressionsrate.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:35


Ich moechte einen ADSL Anschluss mit mehreren Computern benutzen, jedoch habe ich ein Modem, welches an den USB Port angesteckt werden muss. Gibt es eine Moeglichkeit, dieses Modem mit einem Hardware-Router an ein Netz zu binden ?

Meiner Meinung nach die beste Lösung ist es, wenn Du das USB-Gerät versenkst und Dir einen richtigen ADSL-Router (z.B. Zyxel) kaufst. Sie kosten auch nicht mehr alle Welt und haben verschiedene Vorteile:

- NAT (Masquerading) für ausgehende Verbindungen
- Redirects möglich (eingehende Verbindungen)
- zuverlässige Hardware, kein Lärm
- unabhängig vom Computer, keine Fummelei im Betriebssystem etc.
- dank DHCP denkbar einfache Einbindung von Geräten aller Art, Hauptsache Du kriegst das Teil irgendwie ans Ethernet :-)

Nachteile:

- Gamen übers Netz schwierig - Handarbeit bei der Konfiguration nötig (vor allem UDP)
- Konfiguration nicht wirklich einfach
- Gerät könnte gehackt werden (Sprungbrett für alle dahinterstehenden Rechner!) falls es ohne Access-Lists und/oder mit schwachen Passwörtern läuft

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:12


Kann die AVM FritzCard dsl 3.01 auch fuer den anlogen Anschluss genutzt werden?

DSL hat nichts mit dem Telefonanschluss an sich zu tun, funktioniert also unabhängig davon, ob Du einen digitalen (ISDN) oder analogen Telefonanschluß hast.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:48


Was ist eine ISDN-Karte ?

Erweiterungskarte für den PC, die den Computer mit dem ISDN-Netz verbindet.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:36


Was bedeutet ADSL?

Asymmetric Digital Subscriber Lines (ADSL)
Unsymetrische digitale Anschlussleitung.

Die Übertragungsrichtungen werden bezeichnet in Upstream und Downstream, d.h. aufwärts vom Teilnehmer zur Vermittlungsstelle und abwärts von der Vermittlungsstelle zum Teilnehmer, wobei hier die Daten unsymetrisch, also in verschiedenen Geschwindigkeiten übertragen werden.
Beispiel DSL3000:

Downstream 3072 kbit/s (384kByte/s)
Upstream 384 kbit/s (48kByte/s)

Verfasser: Maik Köppen
Letzte Änderung: 2005-11-06 19:37


Hardware » Brenner

Was sollte ich beim Umgang mit meinem Brenner beachten ?

CD-Recorder sind sehr empfindliche Geräte. Sie sollten daher entweder als alleinstehendes, externes Gerät sicher auf dem Schreibtisch, oder im normalen Computergehäuse geschützt vor Fußtritten oder sonstigen Erschütterungen unter dem Schreibtisch stehen. Im Gehäuse können auch durch schnelle CD-ROM-Laufwerke Vibrationen entstehen, die einen zuverlässigen Betrieb des Recorders stören können. Es empfiehlt sich daher, beim Einbauen zwischen CD-ROM-Laufwerk und Brenner einen Einschub Abstand zu lassen. Des weiteren muss bei allen Recordern der Parity-Check aktiviert werden, sonst kann es vorkommen, dass der Recorder nicht vom Hostadapter erkannt wird oder der Recorder keine CD-R/CD-RW erkennt. Der Parity-Check muss natürlich auch am Hostadapter eingeschaltet werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:36


Was bedeutet Disc-At-Once ?

Die komplette CD wird in einem Durchgang ohne Abschaltung des Lasers geschrieben. Dabei können auch mehrere Tracks geschrieben werden. Der Brennvorgang bei Disk-At-Once muss ohne Unterbrechung abgeschlossen werden. Nach erfolgreichem Abschluss können keine weiteren Informationen mehr auf die CD geschrieben werden. Es gibt einige Fälle, in denen Disk-At-Once benötigt wird, z.B. beim Erstellen von Mastern für die CD-Produktion.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:36


Was bedeutet Track-At-Once ?

Erlaubt das Schreiben in mehreren Durchgängen. Dabei darf die Mindest-Blockzahl von 300 nicht unterschritten werden. Es können max. 99 Tracks pro Disk geschrieben werden. Der Nachteil von Track-At-Once ist, dass bei Audio-CDs auch der run-in- und run-out-Block abgespielt wird, was sich durch störendes Knacksen bemerkbar macht. Bei den meisten Recordern sorgt jedoch die Firmware dafür, dass das Knacken vermieden wird. Track-At-Once ermöglicht es dem Benutzer nur die halbe CD-R zu füllen und erst später den Rest aufzuspielen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:36


Was bedeutet Session-At-Once ?

Einige CD-R-Laufwerke, z.B. der Philips CDD2000, erlauben auch Session-At-Once. Diese Art erlaubt die Kontrolle der Lücken zwischen den Tracks wie bei Disk-At-Once, es können aber mehrere Sessions geschrieben werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:36


Was ist das Besondere an einer CD-R (CD-Recordable) ?

Eine CD-R kann nur einmal beschrieben werden. Löschen oder Ändern des Inhaltes einer CD-R ist nach Abschluss der CD-R nicht mehr möglich. CD-R Brenner können keine CD-RW beschreiben.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:36


Was ist das Besondere an einer CD-RW ?

Eine CD-RW kann bis zu tausend mal neu beschrieben werden. Löschen und Ändern des Inhaltes ist ebenfalls möglich. Durch Packet Writing kann sich eine CD-RW sogar wie eine Festplatte verhalten.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:37


Was bedeutet On-The-Fly ?

Wenn man von einem CD-ROM-Laufwerk eine Kopie auf ein CD-Recorder schreibt, ohne auf einer Festplatte zwischenzuspeichern, dann spricht man von On-The-Fly kopieren. Die Quell-CD befindet sich dabei im CD-ROM-Laufwerk und wird während des Brennvorganges gelesen. Bei CDs mit übermäßig vielen, kleinen Dateien empfiehlt es sich, nicht On-The-Fly zu brennen, da durch die vielen Dateizugriffe auf der Quell-CD Probleme entstehen können. Auch bei verschmutzten oder verkratzten Quell-CDs kann es zu Fehlern beim On-The-Fly kopieren kommen.

Steht nur der CD-Recorder als Quell-Laufwerk zur Verfügung, muss man auf das On-The-Fly kopieren verzichten und stattdessen eine Image-Datei der Quell-CD auf der Festplatte erzeugen, wobei dort genügend freier Speicherplatz zur Verfügung stehen muss. Danach kann dann diese Image-Datei dann auf die CD-R geschrieben werden. Das Brennen von einer Festplatte ist immer sicherer, als das Brennen von einem CD-ROM-Laufwerk.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:37


Wann treten Buffer Underruns auf ?

Ein Buffer-Underrun, oder das Leerlaufen des internen Zwischenspeichers des CD-Brenners, tritt immer dann auf, wenn der CD-Brenner schneller schreibt, als Daten nachgeschickt werden können. Dies kann an einer zu langsamen Festplatte oder einem zu langsamen CD-ROM-Laufwerk liegen, oder aber daran, dass die Festplatte stark fragmentiert ist und der Datenstrom durch zu viele Zugriffe von anderen Programmen verlangsamt wird. Tritt der Fehler beim On-The-Fly Brennen auf, sollte man diese CD vorher auf die Festplatte kopieren und von dort Brennen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:37


Was kann ich gegen Buffer Underruns machen ?

- DMA-Modus aktivieren
- Festplatte defragmentieren
- Schreibgeschwindigkeit des Brenners heruntersetzen
- Schnellere Festplatte verwenden
- keine unnötigen Programme während des Brennens laufen lassen
- Evtl. die Quell-CD säubern (bei CD-Copy)
- Ultra-Support im SCSI-Controller BIOS deaktivieren

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:37


Was ist Running OPC (Optimum Power Calibration) ?

Einige CD-R-Laufwerke führen einen OPC-Test vor dem Brennen durch, um den Laser auf den jeweiligen Rohling für ein optimales Brennergebnis abzustimmen. Running OPC heißt, dass die Laserleistung während des Schreibens nachgestellt wird. So kann z.B. bei Staub oder Fingerabdrücken die Laserleistung leicht erhöht werden, damit der Laserstrahl diese Verschmutzung durchdringen kann.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:37


Was ist Packet Writing ?

Packet Writing ist ein Verfahren, welches bei CD-RW Laufwerken zur Anwendung kommt. Mit Packet Writing kann man auf ein CD-RW Medium wie auf eine Festplatte schreiben, d.h. man kann per Drag&Drop Dateien auf das Laufwerk ziehen und diese werden dann sofort auf die CD-RW geschrieben, ohne dass man noch das Brennprogramm aufrufen muss. Man kann Dateien auch wieder löschen, jedoch werden diese nicht sofort physikalisch auf der CD-RW gelöscht, sondern nur ausgeblendet. Der gelöschte Speicherplatz wird erst wieder zur Verfügung gestellt, wenn die CD-RW komplett gelöscht (formatiert) wird.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:38


Was ist eine Multisession-CD ?

Eine Session (Sitzung) ist ein aufgezeichnetes Segment, welches einen oder mehrere Tracks jeden Typs enthalten kann. Auf einer CD sind mehrere Sessions möglich. Die letzte Session auf einer CD muss abgeschlossen werden, wenn man eine Audio-CD gebrannt hat und diese in einem Audio-CD Spieler benutzen will. Die meisten Programme zum CD-Brennen erlauben das Verbinden von älteren Sessions mit der neueren ("Linken"), so dass nicht immer alle Daten komplett auf die CD geschrieben werden müssen. Dazu wird die vorherige Session importiert, mit den neuen Dateien erweitert und dann wieder gebrannt. Dabei werden lediglich die neuen Dateien physikalisch auf die CD geschrieben, zu den vorherigen Daten wird ein (unsichtbarer) Verweis auf der CD erstellt. Dieses Verfahren benötigt allerdings etwas mehr Speicherkapazität auf der CD-R, weil das Inhaltsverzeichnis immer wieder neu geschrieben werden muss.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:37


Welche wichtige Normen rund um den Brenner gibt es ?

Red-Book: physikalisches Format für Audio-CDs
Yellow-Book: physikalisches Format für Daten-CDs
Green-Book: physikalisches Format für CD-i
Orange-Book: physikalisches Format für beschreibbare CDs

CD-MO (Magneto-Optical)
CD-WO (Write-Once)
CD-RW (ReWriteable)

White-Book:

Format für Video-CDs

Blue-Book:

CD-Extra, eine CD mit zwei Sessions (1. CD-DA /2. Daten)

CD-ROM/XA:

Extended Architecture, eine Brücke zw. Yellow-Book & CD-i

MODE-1: Standard Yellow-Book-Sektoren
MODE-2: Kann aus FORM-1 oder FORM-2 bestehen

FORM-1:

2048 Daten-Bytes, mit Error-Correction für Daten

FORM-2:

2324 Daten-Bytes, ohne ECC für Audio/Video

ISO 9660:

Standard für Datei-Anordnung, ehemals HighSierra

RockRidge:

Erlaubt lange Dateinamen und symbolische Links

CD-RFS:

Incremental Packet-Writing Filesystem von Sony

CD-UDF:

Industrie-Standard für Incremental Packet-Writing Filesystem

CD-Text:

Standard von Philips zum Codieren von Disk- & Track-Daten auf Audio-CDs

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:39


Wo befindet sich das "Lead-in" bzw. Inhaltsverzeichnis und wo das "Lead-out" auf einer CD ?

Das Inhaltsverzeichnis, sprich das "Lead-In" oder auch "TOC" hat eine Breite von etwa 4mm und befindet sich "Innen" an der CD. Das "Lead-out", sprich die Endmarkierung der CD, ist ca. 1mm breit. Dazwischen befindet sich der Datenbereich.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:38


Ist es moeglich interne Brenner, wie z.B. eine SCSI Brenner zu einem externen Brenner "umzuwandeln", um ihn dann an ein Notebook anzuschliessen ?

Man kann ein SCSI-Gerät (Brenner) in ein externes SCSI-Gehäuse einbauen und es dann z.B. über einen Parallelport- oder noch besser einen USB-SCSI-Adapter an das Notebook anschliessen. Dieses Vorgehen gilt ebenfalls für IDE-Geräte.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:12


Ist es besser den Brenner als Master oder als Slave anzuschliessen ?

Spielt keine Rolle. Ich würde darauf achten, den Brenner an einem separaten IDE-Kabel zu betreiben, und zwar als einziges Gerät - wahrscheinlich als Master, aber das ist nicht wirklich wichtig.

Ist ein weiteres Gerät am selben Bus (IDE-Kabel) angehängt, sollte es nach Möglichkeit nicht während des Brennvorgangs benutzt werden, damit die volle Übertragungskapazität für den Brenner eingesetzt werden kann. Wenn Du also direkt von einem CD-Laufwerk auf den Brenner brennst, sollten die beiden Geräte an einem anderen Bus (IDE-Kabel) hängen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:38


Was sind die Subchannels einer CD ? Wozu sind es 96 ?

Technisch:
http://uranus.ee.auth.gr/report/eng/part1/chapt-03/3-1-1.html
Prosa:
http://www.feurio.com/English/faq/faq_vocable_cdtext.shtml
Brennen:
http://www.disc4you.de/kompendien/cd/formate/cdtext.htm

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:38


Hardware » DVD

Fuer was steht DVD und was ist das ?

DVD ist der Oberbegriff für ein neues System, Daten auf einer Disc mit 12cm Durchmesser zu speichern. Im Allgemeinen steht DVD für "Digital Versatile Disc" und dies ist auch der Oberbegriff für all die verschiedene Erscheinungsformen von DVD.

Bei gleicher Größe und Aussehen im Vergleich zu einer Compact Disc (CD) stellt DVD wesentlich mehr Kapazität und Möglichkeiten der Interaktion zur Verfügung. Durch lange Streitigkeiten um Standards wurde die Markeinführung der DVD lange verzögert. Mittlerweile exisitieren allerdings einige vernünftige Standards, die eine Anschaffung eines DVD-Gerätes durchaus anraten, zumal herkömmliche CDs in DVD-Geräten auch auch noch gelesen werden können. Im Allgemeinen Sprachgebrauch spricht man meistens nur von DVD und es ist daher nicht immer klar, ob nun eine DVD Video, eine DVD-ROM oder etwas anderes gemeint ist. Es gibt vier verschiedene Typen von DVD:

Einseitig, eine Schicht (4,7 Milliarden Bytes oder 4,38 GByte Kapazität)
Doppelseitig, eine Schicht (9,4 Milliarden Bytes oder 7,95 GBytes Kapazität)
Einseitig, zwei Schichten (8,54 Milliarden Bytes oder 8,76 GBytes Kapazität)
Doppelseitig, zwei Schichten (17,08 Milliarden Bytes oder 15,9 GBytes Kapazität)

Eine "DVD" ist grundsätzlich keine "CD", auch wenn sie fast gleich aussehen! Beide sind völlig verschiedene Technologien, aber DVD-Laufwerke sind im Allgemeinen in der Lage, alle bekannten CD Formate zu lesen. DVD-Player können nur Audio CDs lesen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 18:02


Was sind DVD-Player/DVD-Laufwerke ?

DVD-Player sind im allgemeinen Geräte ähnlich wie z.B. CD-Player, die an eine HiFi Anlage und einen Fernseher angeschlossen werden. DVD-Player werden zum Abspielen von DVD Video verwendet. Wenn nur DVD Videos angesehen werden sollen, dann ist die Anschaffung eines DVD-Players sinnvoll.

DVD-Laufwerke sind wie CD-Laufwerke im 5,25 Zoll Format als interne Geräte für Computer verfügbar. DVD-Laufwerke können viele der bekannten DVD Formate lesen und im Allgemeinen auch alle bekannten CD Formate. DVD-Laufwerke verfügen meistens auch über passende Digitalausgänge, um dem Laufwerk an einer passenden Grafikkarte die Wiedergabe von DVD Videos zu ermöglichen. DVD-Laufwerke sind billiger als DVD-Player, obwohl sie immer eine passende Grafikkarte oder eine Dekoder-Karte benötigen, um ähnliche Funktionalität wie DVD-Player zu erreichen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:39


Was ist eine DVD-Rom ?

DVD-ROM ("Read-Only-Memory") bezeichnet im Allgemeinen alle DVDs, welche Computerdaten enthalten und deren Inhalt nicht geändert werden können. Auf DVD-ROMs erscheinen Spiele und MultiMedia-Anwendungen. Auch Lexika und Telefonbücher nutzen die hohe Kapazität der DVD-ROM. Im Laufe der nächsten Jahre wird die DVD-ROM der bekannten CD-ROM den Rang ablaufen. DVD-ROMs werden für Computeranwender produziert und können daher nicht in DVD-Playern genutzt werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:39


Was bedeutet DVD-R ?

DVD-R ist ein Verfahren zum Beschreiben von DVDs, ähnlich wie bei den CD-Rs. Das Schreiben auf eine DVD-R ist nur einmal möglich, nachträgliche Änderungen unmöglich. Die erstellte DVD-R kann dann von fast allen herkömmlichen DVD-Playern und DVD-Laufwerken abgespielt werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:39


Was ist DVD-RAM ?

Bei DVD-RAM wurde eine Mischung aus PhaseChange (PD) und MO (MagnetoOptical) Technologien verwendet, um ein wiederbeschreibbares DVD Medium zu entwickeln. DVD-RAMs können daher nicht in herkömmlichen DVD-Playern oder DVD-Laufwerken gelesen werden. Es ist desweiteren nicht möglich, Kopien von DVD Video nach DVD-RAM anzulegen. DVD-RAM-Laufwerke liegen in einem ähnlihen Preisbereich wie MO Laufwerke, sind aber durch DVD zukunftsichere Systeme. Die maximale Kapazität einer DVD-RAM liegt derzeit bei etwa 5,2 GByte. Dies wird sich in kommenden Gerätegenerationen noch weiter erhöhen.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:39


Was ist DVD-RW ?

DVD-RW ist ein wiederbeschreibbares DVD Format, das gegen Mitte 1999 auf dem Markt erwartet wurde, bisher jedoch von den Herstellern nicht angeboten wurde. DVD-RWs werden in den meisten herkömmlichen DVD-Playern und DVD-Laufwerken lesbar sein.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:39


Was versteht man unter DVD-Audio ?

Diese Form von DVD wurde als Standard in 1999 verabschiedet, wegen anhaltendem Streit über Kopierschutz wurden bisher keine Laufwerke am Markt angeboten. Die endgültige DVD Audio wid ähnlich wie die bekannte Audio CD aussehen, jedoch eine höhere Kapazität und eine erheblich bessere Tonqualität aufweisen. Es ist zur Zeit aber nicht abzusehen, ob oder wann DVD Audio Laufwerke erhältlich sein werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:39


Was bedeutet +RW ?

+RW ist ein weiteres wiederbeschreibbares DVD Format, daß in Konkurrenz und daher auch in Inkompatibilität zu DVD-RW entwickelt wird. Es wurde bereits Anfang 1999 am Markt erwartet, kam aber noch nicht.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:39


Was hat es mit dem Regional-Code aufsich ?

Filme werden zu unterschiedlichen Zeiten in die Kinos gebracht. Es kann daher vorkommen, daß ein Film in einem Land noch im Kino läuft, in einem anderen Land aber bereits auf Video erschienen ist. Um einem illegalen Handel von DVD Videos vorzubeugen, wurde von den Filmstudios der Regional-Code durchgesetzt. Dieser Code legt fest, in welcher Region der Erde eine DVD Video abgespielt werden kann. Eine in den USA erworbene DVD Video läßt sich zum Beispiel nicht in einem in Europa erworbenen DVD-Player abspielen. Manche Player weisen diese Einschränkung allerdings nicht auf, oder sie kann abgeschaltet werden. DVD-Laufwerke für Computer sind meistens in der Lage, zwischen den Codes einige Male umzuschalten, bevor sich das DVD-Laufwerk den "endgültigen" Code merkt, der dann nur noch vom Hersteller geändert werden kann. Auf DVD-ROMs ist generell kein Regional-Code enthalten.

Folgende Regionen gibt es:

1. USA, Kanada
2. Europa, Japan, Mittlerer Osten, Südafrika
3. Südostasien, Taiwan, Hong Kong
4. Australien, Neuseeland, Mittel- und Südamerika
5. Afrika, GUS, Indien, Pakistan
6. China
8. Flugzeuge, Hotels, Kreuzfahrtschiffe

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:39


Warum passen auf eine DVD mehr Daten als auf eine CD ?

Durch eine dichtere Schreibweise und der Verwendung einer anderen Laserfrequenz passen auf eine Seite einer DVD wesentlich mehr Daten als auf eine herkömmliche CD. Dadurch wird auch die Lesegeschwindigkeit erhöht.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:40


Kann ich mit meinem G3/G4 und iMac ebenfalls DVD´s abspielen ?

Moderne Macintosh G3 und G4 Computer sowie iMac werden optional auch mit DVD Laufwerk und passendem MPEG-2 Dekodierungschip ausgeliefert. Ältere Macintosh können mit passenden DVD Kits nachgerüstet werden. Apple sieht die DVD als System mit großer Zukunft an, daher wird die DVD Unterstützung auf dem Macintosh immer weiter ausgebaut werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:40


Wie soll ich vorgehen, wenn DVD´s ruckeln bzw. nicht richtig ablaufen ?

1. DVD in einem anderen DVD-Laufwerk bzw. DVD-Player testen.

2. Andere DVD-Software ausprobieren, ob dort das selbe Problem auftritt.

3. DMA-Modus bei sämtlichen Laufwerken (CD-Rom, DVD, Brenner) und Festplatten aktivieren ("Systemsteuerung-->System-->Geräte-Manager"...wo dort genau hängt vom Betriebssystem ab!).

4. Wenn möglich über den Taskmanager die CPU Nutzung kontrollieren und schauen, ob im Hintergrund irgend ein anderes Programm an Ressourcen zieht.

5. Das Problem bei uns im Forum schildern, Antwort kommt bestimmt.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:40


Was ist beim Einbau eines DVD-Laufwerks zu beachten ?

Beim Einbau selbst sollte man darauf achten, dass die Steckbrücke für Master/Slave an der Rückseite des Laufwerks richtig gesteckt ist. Beim alleinigen Betrieb des Laufwerks am "secondary" IDE-Kabel sollte die Steckbrücke auf Master gesteckt werden und am äusseren Stecker des IDE-Kabels angeschlossen sein. Beim Betrieb von zusätzlich noch einem Brenner oder CD-Rom Laufwerk, wir das Laufwerk am äusseren IDE-Stecker ebenfalls als Master und das Laufwerk am mittleren IDE-Stecker als Slave eingestellt. Es spielt keine Rolle, ob nun das DVD-Laufwerk oder das CD-Rom bzw. der Brenner als Master oder Slave angeschlossen werden.

Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass soweit möglich, das DVD-Laufwerk nicht am gleichen IDE-Kabel wie die Festplatte betrieben wird, da hierdurch die Festplatte abgebremst werden kann.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-19 14:40


Unterschied zwischen DVD und CD-ROM

Bei einer CD-ROM geht der Laser durch ein relativ dickes Plastik-Polycarbonat-Substrat, bis er auf die reflektierende Aluminium-Schicht trifft. Die DVD hingegen besteht immer aus zwei 0,6mm dicken Schichten, durch die geringere Entfernung zur Alu-Schicht ist eine feinere Fokussierung möglich. Sowohl CD-ROM als auch DVD sind immer 1,2mm dick.

Es gibt die DVD in vier verschiedenen Kapazitäten:
DVD-5 / Eine Seite, eine Schicht. (4,7GB)
DVD-10 / Zwei Seiten, jeweils eine Schicht. (9,4GB)
DVD-9 / Eine Seite, zwei Schichten. (8,5GB)
DVD-18 / Zwei Seiten, jeweils zwei Schichten. (17GB)

Eine Standard-CD-ROM kann hingegen nur bis zu 650 MByte Daten oder 74 Minuten Audio fassen.

Da DVDs eine große Ähnlichkeit mit CDs besitzen, funktionieren auch die Laufwerke ähnlich. Allerdings ist die Wellenlänge des DVD-Lasers eine andere als die des CD-Lasers. Außerdem müssen DVD-Laufwerke den Laser exakt fokussieren können, damit die beiden Datenschichten einer Scheibe erfasst werden können. Im übrigen sind alle DVD-Laufwerke zu CDs abwärtskompatibel, es befinden sich zusätzliche CD-Lese-Einheiten in den Laufwerken, damit die alten CD-Laufwerke komplett ersetzt werden können.


Verfasser: tyco
Letzte Änderung: 2003-04-25 17:05


Was hat es eigentlich mit dem DVD + und - aufsich?

DVD + und - sind unterschiedliche DVD-Formate. In der Anfangszeit der DVD-Brenner und Rohlinge konnte man mit einem DVD-R+ Brenner auch nur DVD-R+ Rohlinge brennen und mit einem DVD-R- Brenner nur DVD-R- Rohlinge, bis sich die Kombigeräte, die beides unterstützen, durchgesetzt haben. Der Ursprung des Wirrwars liegt bei den Herstellern, weil sie sich vor allem aus patentrechtlichen und wirtschaftlichen Gründen nicht auf ein Format einigen konnten bzw. wollten.

Verfasser: Cat
Letzte Änderung: 2005-11-07 16:11


Wer verbirgt sich hinter HL-DT-ST? Ich habe einen DVD-Brenner GWA-4164B.

Die ist ein LG Electronics Brenner.

Firmware gibts auf der Seite von LG:
http://de.lge.com

Verfasser: Patrick Gatterdam
Letzte Änderung: 2005-11-07 16:13


Betriebssysteme

Was hat es mit Dr. Watson aufsich?

Dr. Watson ermittelt Informationen zu System- und Programmfehlern und zeichnet die Informationen in einer Protokolldatei auf. Im Fall eines Programmfehlers wird Dr. Watson automatisch gestartet.

Die von Dr. Watson abgerufenen und protokollierten Informationen werden von technischen Supportgruppen zum Diagnostizieren von Programmfehlern für Computer unter Windows benötigt. Wenn ein Fehler festgestellt wird, wird eine Textdatei erstellt, die auf beliebige Weise dem Supportpersonal zur Verfügung gestellt werden kann. Darüber hinaus können Sie eine Datei für das Absturzspeicherabbild erstellen. Diese binäre Datei kann von Programmierern in einen sogenannten Debugger geladen und anschließend ausgewertet werden.

Quelle: Windows XP Pro "Hilfe und Support"!

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-05-31 13:49


Wie kann ich den Nachrichtendienst unter Windows deaktivieren?

Wer plötzlich komische Werbenachrichten auf dem Desktop präsentiert bekommt, kann dies verhindern indem er seinen Nachrichtendienst in Windows deaktiviert.

Ausführliche Informationen und wie der Nachrichtendienst deaktiviert werden kann, gibt es unter folgender Adresse:

http://www.trojaner-info.de/nachrichtendienst/

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-06-08 21:28


Betriebssysteme » Windows 98/SE

Wo kann ich den DMA-Modus aktivieren?

Zu diesem Thema haben wir einen extra Artikel veröffentlicht.

Mehr Informationen unter: Hier!

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-06-08 21:36


Betriebssysteme » Windows ME

Beschwerde ueber ungueltige Dateinamen

Besonders ärgerlich ist es, wenn während des Updates über ein bestehendes Windows 95/98 diese Fehlermeldung auftritt:

"Für Dateinamen, die länger als 8 Zeichen sind, müssen kurze Dateinamen mit numerischen Erweiterungen erstellt werden können. Aktivieren Sie diese Option und führen Sie Setup erneut aus."

Die Meldung tritt auf, wenn Windows lange Dateinamen nicht mehr mit Hilfe von Tildenzeichen (~) verkürzen kann. Allerdings verliert Windows diese Fähigkeit nicht von selbst, sondern nur durch den Einsatz von schlecht programmierten Utilities, die die Tilden als unschön betrachten und deshalb von vornherein ausschalten. Aber auch dafür gibt es eine Lösung:

- Löschen Sie den Wert "NAMENUMERICTAIL=0" aus dem Registrierungsschlüssel "HKLMSystemCurrentControlSetControl FileSystem". Falls Sie wissen, wie Sie mit dem Registrierungseditor umgehen, können das per Hand erledigen.

- Einfacher geht das Ganze, indem Sie den Windows Explorer öffnen, während die Windows-Me-CD-ROM eingelegt ist.

- Klicken Sie das CD-ROM-Symbol mit der rechten Maustaste an. Wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl "Suchen" aus, und fahnden Sie nach der Datei "nnt.inf".

- Ist die Datei gefunden, rufen Sie mit der rechten Maustaste auf diese Datei das Kontextmenü auf und wählen "Installieren". Dadurch wird der Wert für "NameNumericTail" ebenfalls entfernt.

- Benennen Sie den Ordner "Programme" im Windows- Explorer oder im Arbeitsplatz in "Programs.fld" um. Dieser Namen wird von Microsoft empfohlen. Sie können aber auch einen anderen benutzen, denn er wird im nächsten Schritt ohnehin gleich wieder umbenannt.

- Benennen Sie den Ordner "Programs.fld" direkt anschließend wieder in "Programme" um. Nun erzeugt Windows durch das Umbenennen des Ordners einen neuen kurzen Namen für das Verzeichnis.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:36


Media Player 7.0 uebermittelt heimlich Daten

Microsofts Media Player, Version 7.0, Bestandteil von Windows ME, übermittelt bei einer Onlineverbindung heimlich Daten. Schalten Sie diese Funktion unter „Extras/Optionen“ aus, in dem Sie die Option „Internetsites die eindeutige Bestimmung des Players ermöglichen“ deaktivieren.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 18:03


Schnellerer Zugriff auf die Systemsteuerung

Wer häufig mit den Komponenten der Systemsteuerung arbeitet wird mit der Microsoft Lösung, diese über „Start/Einstellungen/Systemsteuerung“ zu erreichen, eher unzufrieden sein. Schneller geht es so:

Öffnen Sie mit einem rechten Mausklick auf den „Startbutton“ den „Explorer“. In dem sich öffnenden zweigeteilten Fenster klicken Sie, erneut mit einem Rechtsklick, irgendwo in die rechte, größere weiße Fläche.

Wählen Sie nun „Neu“ und anschließend „Ordner“. Diesem geben Sie nun den Namen „Systemsteuerung“. Suchen Sie nun im linken Teilfenster die „Systemsteuerung“ und öffnen Sie diese. Wählen Sie die Option „...zeigen Sie alle Optionen der Systemsteuerung an“, markieren Sie über „Bearbeiten“ die Option „Alles markieren“.

Nun klicken Sie mit der linken Maustaste eines der Symbole an, halten die Maustaste gedrückt und ziehen die Symbole über den „Startbutton“ in den neuen Eintrag „Systemsteuerung“ in den bisher als „leer“ bezeichneten Bereich.

Fertig!

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Systemstart beschleunigen

Wie schon unter Windows 95 und 98 (SE) kann der Systemstart des Betriebssystems ME wie folgt beschleunigt werden:

Über Start/Einstellungen/Systemsteuerung/System/Leistungsmerkmale/Dateisystem aktivieren Sie über die Karteikarte „Festplatte“ den Netzwerkserver. Über die Karteikarte „Diskette“ deaktivieren Sie die Option „Bei jedem Start nach neuen Diskettenlaufwerken suchen“.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 12:54


Windows ME ist extrem langsam

Unter Windows ME, 98 (SE) und 95 verursacht der Disk-Cache ein unnötiges Problem:

Festplatteninhalte werden in den Arbeitsspeicher transportiert, die der sogenannte Virtual Memory Manager gleich wieder auf die Festplatte auslagert. --> Reine Zeitverschwendung!

Problemlösung: Über Start > Suchen > Nach Dateien oder Ordnern, suchen Sie nach der system.ini. Das File liegt im Windows-Ordner. Öffnen Sie die Datei und suchen Sie nach dem Eintrag „[vcache]“. Direkt unter diesem Eintrag tragen Sie folgendes ein:

MaxFileCache=2000

Beachten Sie die Schreibung!


Nach der Ergänzung speichern sie die Datei neu. Nach dem nächsten Systemstart ist das unsinnige Hin- und Herschieben von Daten Vergangenheit.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Strom und Zeit sparen

Dieser Tipp bezieht sich auf neuere Rechner. Sollten Sie über einen älteren PC verfügen, steht die im Folgenden genannte Option nicht zwangsläufig zur Verfügung. Sie können dann aber versuchen, ihr BIOS über die Homepage des Motherboard- (Hauptplatinen-) Herstellers zu aktualisieren.

Es ist möglich, den Rechner beim Druck auf den Netzschalter in den Ruhezustand zu versetzen. Dabei wird ein komplettes Speicherabbild des aktuellen Rechnerzustandes gespeichert, was bei einem erneuten Start des Computers eine erhebliche Zeitersparnis bedeutet.

Aktivieren Sie dazu unter „Start/Einstellungen/Systemsteuerung“ die „Energieoptionen“ und wechseln Sie auf die Registerkarte „Ruhezustand“. Dort aktivieren Sie „Unterstützung für den Ruhezustand aktivieren“. Bestätigen Sie dann mit „OK“.

Anschließend müssen Sie noch einmal die „Energieoptionen“ aktivieren. Im Register „Erweitert“ wählen Sie dann die Option „Wenn der Netzschalter am Computer gedrückt wird“ aus. Es ist denkbar, dass verschiedene Programme das Funktionieren dieser Option verhindern.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 12:55


Update auf Windows ME bei Systemen kleiner 150 MHz nicht möglich?

Standardmäßig verweigert Windows ME das Update, wenn der CPU des Rechners weniger als 150 MHz schnell ist. Manchmal wird auch die Taktfrequenz auf schnelleren Rechner nicht korrekt erkannt, was zu einem Installationsabbruch führt. Und so geht es doch:

Klicken Sie beim Update auf „Start/Ausführen“. Anschließend geben Sie in dem sich öffnenden Fenster „x:setup /nm“ ein. Beachten Sie unbedingt die korrekte Schreibung. Anstelle des „x“ setzten Sie den Laufwerksbuchstaben Ihres CD-ROM Laufwerks.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:26


Schnell mit verschiedenen Bildschirmaufloesungen arbeiten

Um diese Option zu aktivieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste (es öffnet sich das sogenannte Kontextmenü) auf einen freien Bereich des Desktops. In dem sich öffnenden Menü wählen Sie „Eigenschaften“, dann „Einstellungen“ und „Weitere Optionen“. Danach wechseln Sie zur Registerkarte „Allgemein“ und aktivieren dort die Option „Symbol in der Taskleiste anzeigen“. Nach Bestätigung steht Ihnen ab sofort rechts in der Taskleiste ein neues Symbol zur Verfügung, dass beim Anklicken alle zur Verfügung stehenden Bildschirmauflösungen für eine schnelle Änderung anbietet.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 18:04


Wo kann ich den DMA-Modus aktivieren?

Zu diesem Thema haben wir einen extra Artikel veröffentlicht.

Mehr Informationen unter: Hier!

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-06-08 21:39


Betriebssysteme » Windows 2000

Was bedeutet Active Directory?

In einem Microsoft Windows 2000-Netzwerk stellt der Verzeichnisdienst Microsoft Active Directory die Struktur und die Funktionen zum Organisieren, Verwalten und Steuern von Netzwerkressourcen bereit. Um ein Windows 2000-Netzwerk verwalten oder unterhalten zu können, müssen sie die Funktionen und Strukur von Active Directory verstehen.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Domaenen unter Windows2000

Die grundlegende Einheit der logischen Struktur von Acive Directory ist die Domäne. Bei einer Domäne handelt es sich um eine von einem Administrator definierte Auflistung von Computern, die eine gemeinsame Verzeichnisdatenbank nutzen.

Sicherheitsgrenzen
In einem Windows 2000-Netzwerk dient der Domänenserver als Sicherheitsgrenze. Der Admin einer Domäne verfügt über die notwendigen Berechtigungen und Rechte, um Verwaltungsaufgaben ausschliesslich innerhalb dieser Domäne auszuführen, es sei denn, dem Admin wurden diese Rechte auch in einer anderen Domäne erteilt. Jede Domäne verfügt über eigene Sicherheitsrichtlinien und Sicherheitsbeziehungen zu anderen Domänen.

Replikationseinheit
Domänen sind auch Replikationseinheiten. Alle Domänencontroller in einer Domäne sind an der Replikation beteiligt und erhalten eine vollständige Kopie aller Verzeichnisinformationen für die jeweilige Domäne.

Active Directory verwendet ein Multimaster-Replikationsmodell. Alle Domänencontroller in einer bestimmten Domäne können Änderungen zu Informationen in Active Directory empfangen und diese Änderungen auf alle anderen Domänencontroller in der Domäne replizieren

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 18:05


Ein Domaenencontroller ist...

... ein Computer, auf dem Windows 2000 Server ausgeführt wird und auf dem ein Replikat des Verzeichnisses gespeichert ist. Ein Domänencontroller verwaltet darüber hinaus die Änderungen an den Verzeichnisinformationen und repliziert diese Änderungen auf andere Domänencontroller in derselben Domäne. Domänencontroller speichern Verzeichnisdaten und verwalten Benutzeranmeldevorgänge, Authentifizierung und Verzeichnisssuchvorgänge.

In einer Domäne ist mindestens ein Domänencontroller enthalten. Eine kleine Organisation mit einem einzelnen LAN benötigt möglicherweise nur eine Domäne mit zwei Domänencontrollern, um für eine adäquate Verfügbarkeit und Fehlertoleranz zu sorgen, während eine grosse Organisation mit mehreren geografischen Standorten mindestens einen Domänencontroller pro Standort benötigt, um ein gleiches Mass an Verfügbarkeit und Fehlertoleranz zu gewährleisten.

Active Directory verwendet die Multimasterreplikation, bei der die Funktion des Hauptdomänencontrollers nicht von einem einzelnen Domänencontroller übernommen wird. Vielmehr enthalten alle Domänencontroller, auf denen Windows 2000 Server innerhalb einer Domäne ausgeführt wird, eine nicht schreibgeschützte Kopie des Verzeichnisses. Domänencontroller können jedoch über kurze Zeit unterschiedliche Informationen enthalten, bis alle Domänencontroller ihre Änderungen mit Active Directory synchronisiert haben.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:34


Schemamaster unter Windows 2000

Der Schemamaster-Domänencontroller steuert alle Aktualisierungen und Änderungen am Schema. Zur Aktualisierung der Schemas einer Gesamtstruktur müssen Sie Zugriff auf den Schemamaster haben.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Domain Naming Master unter Windows 2000

Der Domain Naming Master steuert das zinzufügen oder Entfernen von Domänen inder Gesamtstruktur.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Der RID-Master (Relative Identifier) unter Windows 2000

Der RID-Master weist jedem der verschiedenen Domänencontroller in der jeweiligen Domäne RID-Sequenzen zu.

Wenn ein Domänencontroller ein Benutzer-, Gruppen- oder Computerobjekt erstellt, weist der RID-Master dem Objekt eine eindeutige Sicherheitskennung (Security Identifier, SID) zu. Die SID setzt sich aus einer Domänen-SID, die für alle in der Domäne erstellten SIDs gleich ist, und einer RID, die für jede in der Domäne erstellte SID eindeutig ist, zusammen.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


PDC-Emulator

Wenn die Domäne Computer enthält, auf denen die Windows 2000-Clientsoftware nicht ausgeführt wird, oder wenn Domänencontroller enhalten sind, auf denen Windows NT ausgeführt wird, fungiert der PDC-Emulator als primärer Domänencontroller unter Windows NT 4.0, der die Clients bedient und Verzeichnissänderungen auf die Sicherungsdomänencontroller unter Windows NT repliziert.

In der Windows 2000-Domäne im einheitlichen Modus empfängt der PDC-Emulator bevorzugt Replikationen von Kennwortänderungen, die von anderen Domänencontrollern in der Domäne ausgeführt werden. Wenn ein Kennwort vor kurzem geändert wurde, wird diese Änderung auf jeden Domänencontroller in der Domäne repliziert.

Schlägt eine Anmeldeauthentifizierung auf einem anderen Domänencontroller aufgrund eines falschen Kennwortes fehl, leitet dieser Domänencontroller die Authentifizierungsanforderung an den PDC-Emulator weiter, ehe die Anmeldeanforderung zurückgewiesen wird.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:35


Der Infrastrukturmaster ...

... ist bei Änderungen der Mitgliedschaft in Gruppen für die Aktualisierung von Verweisen von Gruppen zu Benutzern verantwortlich.

Bei Änderungen an Benutzerkonten und Gruppenmitgliedschaften in verschiedenen Domänen kommt es zu einer Verzögerung zwischen dem Umbenennen eines Benutzerkontos und der zeit, zu der die Gruppe mit diesem Benutzer den neuen Namen des Benutzerkontos anzeigt.

Der Infrastrukturmaster der Domäne der Gruppe ist für diese Aktualisierung verantwortlich; er verteilt die Aktualisierung mit Hilfe der Multimasterreplikation.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 12:59


Lokale Gruppen unter Windows 2000

Lokale Gruppen können in einer Domäne mit einheitlichem Modus Benutzerkonten, globale Gruppen und universale Gruppen aus allen Domänen in der Gesamtstruktur, sowie domänenlokale Gruppen derselben Domäne enthalten. In einer Domäne mit gemischtem Modus können sie Benutzerkonten und globale Gruppen aus beliebigen Domänen enthalten.

Sie können domänenlokalen Gruppen lediglich Berechtigungen für Objekte innerhalb der Domäne erteilen, in der die domänenlokale Gruppe vorhanden ist.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Globale Gruppen unter Windows 2000

Globale Gruppen können in einer Domäne mit einheitlichem Modus Benutzerkonten und globale Gruppen der Domäne enthalten, in der die Gruppe vorhanden ist. In einer Domäne mit gemischtem Modus können Benutzerkonten der Domäne enthalten, in der die Gruppe vorhanden ist.

Sie können globale Gruppen unabhängig vom Standort der globalen Gruppe Berechtigungen für alle Domänen in der Gesamtstruktur erteilen.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Universale Gruppen unter Windows 2000

Universale Gruppen können Benutzerkonten, globale Gruppen und andere universale Gruppen aus beliebigen Windows 2000-Domänen in der Gesamtstruktur enthalten. Die Domäne muss im einheitlichen Modus betrieben werden, um Sicherheitsgruppen mit einem universalen Bereich zu erstellen.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was bringt mir ein Update von WinNT 4.0 auf Win2000?

Als Netzwerkadmin oder Supportmitarbeiter bietet Ihnen die Aktualisierung eines Netzwerkes unter WinNT, Version 4.0, auf Win2000 viele Vorteile, dazu gehören eine verbesserte Sicherheit, eine einfachere Verwaltung und eine verbesserte Administration.

Der Aktualisierungsvorgang eines Windows NT 4.0-Netzwerkes auf Windows 2000 hängt von der vorhandenen Windows NT4.0-Netzwerkinfrastruktur und den Geschäftsanforderungen Ihrer Organisation ab.

Die Netzwerkarchitekten und -planer gewichten beim Planen der Netzwerkmigration unterschiedliche Faktoren, wie z.B. die Domänenstruktur, die Benennungsstrategie und die Standortstruktur.

Wenn Ihnen die Aufgabe zugewiesen wurde, einen Plan für die Netzwerkaktualisierung zu implementieren, müssen sie mit der empfohlenen Reihenfolge der einzelenen Aufgaben vertraut sein, bevor versucht wird, das Netzwerk zu aktualisieren.

1. Identifizieren der Reihenfolge der einzelnen Aufgaben bei der Aktualisierung eines Netzwerkes von WindowsNT 4.0 auf Windows 2000

2. Aktualisieren von Windows-Clientbetreibssystemen auf Windows 2000

3. Aktualisieren und Heraufstufen von Mitgliedservern auf Windows 2000

4. Einrichten der Stammdomäne für den Verzeichnisdienst Microsoft Active Directory von Windows 2000

5. Aktualisieren von Domänencontrollern auf Windows 2000

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:35


Verwenden des Bildschirmschoners mit Passwort

Um seinem Arbeitsplatz vor unerlaubtem Zugriff zu schützen, ist die einfachste Möglichkeit die Verwendung des Bildschirmschoners mit Passwort.

Dieser wird wie bei den bisherigen Systemen, unter Klick in den Desktop > rechte Maustaste > Eigenschaften > Bildschirmschoner, aktiviert.

Wird nun die Maus bewegt, so ist der Computer bzw. Arbeitsplatz für den in Windows angemeldeten User gesperrt, welcher die Sperre durch erneute Eingabe der User-ID und PW diese Sperre aufheben kann.

Sollte nun ein User nicht erreichbar sein und der Arbeitsplatz benötigt werden, so kann die Sperre nur durch einen Admin mit aktuellem Admin-PW aufgehoben werden.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:02


Startdiskette unter Windows 2000 erstellen

Der Teufel steckt mal wieder im Detail. Falls es sich bei Ihrem Rechner um ein älteres Modell handelt und noch nicht über ein bootfähiges CD-ROM-Laufwerk verfügt, sehen Sie erst einmal alt aus. Denn Bootdisketten werden in der Regel mit Windows 2000 nicht mehr mit ausgeliefert.

Einfachste Möglichkeit ist auf einem bereits betriebsfähigen W2k-Rechner folgendes:

Nehmen Sie Ihre Windows 2000-CD und vier vorformatiere, aber leere Disketten mit!

1. Halten Sie die Disketten griffbereit und legen sie die Windows 2000-CD ein.

2. Wechseln sie auf der CD in den Unterordner mit dem Namen ´BOOTDISK´ und aktivieren Sie die ´MAKEBOOT.EXE´.

3. Folgen Sie den weiteren Anweisungen!

Mit dieser können Sie dann zuhause Ihr neues Betriebssystem installieren.

Diese Startdiskette benötigen Sie auch, wenn Sie Windows 2000 und LINUX auf einem Rechner betreiben möchten! Weitere Infos zu Problemen mit der MBR (Master Boot Record) finden Sie in unseren LINUX-FAQs.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:04


Probleme bei der Installation von W2k - Meldung: Keine Festplatte installiert

Wird die Installation von Windows 2000 mit der oben genannten Fehlermeldung abgebrochen, so kann ein fehlender Treiber zur verwendeten Festplatte dies verursachen.

Die Lösung: Mittels erstellter Ultra Series Driver-Diskette, welche z.B. von der Homepage des Motherboard-Herstellers ASUS downgeloaded werden kann, die benötigten Treiber zur Festplatte installieren.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:04


KMODE Exception not handled- Fehler bei 3D-Anwendungen

Grafikkarten mit NVIDIAs GeForce-Grafikchips auf Athlon-Boards mit VIA-Chipsatz unter Windows 2000 sind ein besonderes Thema. Es braucht schon etwas Geduld diese Kombination ohne Abstürze zum laufen zu bringen.

Hier ein paar Tipps:

Nachdem Windows 2000 installiert wurde, sollten folgende Treiber und Patches eingespielt werden:

1. Die VIA 4 in 1 Treiber installieren. Download bei VIA

2. Hardwaretreiber installieren, dabei für die Grafikkarte nicht den beiliegenden Treiber sondern den neusten Detonator-Treiber von der NVIDIA-Webseite (http://www.nvidia.de).

3. Windows-Servicepack 2 installieren. Download bei Microsoft, besser aber eine Zeitschriften-CD mit dem Servicepack suchen, der Gesamtdownload (Network Installation) ist über 100 MByte groß.

4. DirectX 8.0a installieren. Download bei Microsoft (ca. 7,3 MByte)

5. Microsoft VIA-AGP-Hotfix installieren. Download bei Microsoft

6. LargePageMinimum-Patch installieren. Durchführung siehe unter Athlon-Patch bei Video-Problemen auf dieser Seite.

7. Darauf achten das CPU und Grafikkarte im Betrieb ausreichend gekühlt werden.

8. Im Award-BIOS unter Chip-Configuration den Eintrag 'Graphics Aperture Size' auf 128 MByte einstellen. Dies geht leider nur bei Systemen mit ausreichend Hauptspeicher, da der eingestellte AGP-Speicher von diesem abgezogen wird.

Wenn das System nun bei 3D-Anwendungen immer noch nicht stabil läuft, weiß ich leider auch keinen Rat mehr.

Quelle: http://www.kachold.de/win2000.html#KMODE

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:07


Wie kann ich als 1-Mann-User die User-Id u. Passwortabfrage deaktivieren?

Um die lästige Eingabe des Benutzernamens u. Passwortes bei Win2000 zu umgehen, muss man folgendermassen vorgehen.

In der Systemsteuerung > Benutzer u. Kennwörter > Register "Benutzer" > den Hacken bei "Benutzer müssen für den Computer Benutzernamen u. Kennwort eingeben" herausnehmen.

Beim nächsten Reboot des Rechners wird der Benutzername u. das Passwort nicht mehr abgefragt und es erfolgt sofort die Anmeldung, unter des in der Systemsteuerung definierten User-Accounts.

ACHTUNG:
Bei mehreren Usern wie sie in Firmen vorkommen, ist dies nicht zu empfehlen, da es vorkommen kann, dass der Rechner während einer längeren Abwesenheit auch von anderen Benutzern verwendet wird. Somit sind die Sicherheitsrichtlinien NICHT gewährleistet.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:08


Wie bekommt man den Taskmanager in den Autostart?

Rechts Klick auf dem Desktop > Neu > Verknüpfung. Jetzt geben Sie taskmgr.exe ein > betätigen den "Weiter"-Button > verfassen die Bezeichung der Verknüpfung und bestätigen mit dem Button fertigstellen.

Jetzt mit der rechten Maustaste auf die erstellte Verknüpfung > Eigenschaften und dann unter Ausführen auf Minimiert > Übernehmen. Diese Verknüpfung ziehen Sie jetzt in den Autostart (Start > Programme > Autostart) rein.

So das wars schon. Jetzt sollte der Taskmanager beim Systemstart starten.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:09


Wo kann ich den DMA-Modus aktivieren?

Zu diesem Thema haben wir einen extra Artikel veröffentlicht.

Mehr Informationen unter: Hier!

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-06-08 21:40


Betriebssysteme » Windows XP

Die Datei Cidaemon.exe benoetigt 100 % meines Speichers. Wie kann ich das aendern?

Cidaemon.exe startet den Indexdienst für Windows NT/2000/XP. Hier ist eine Übersicht über den Indexdienst: http://www.reger24.de/prozesse/cidaemon.exe.html

Der Indexdienst läßt sich wie folgt deaktivieren oder deinstallieren:

Deinstallieren:
- als administrator an w2k/xp anmelden
- Start --> Einstellungen --> Systemsteuerung --> Software --> Windowskomponenten
- Häckchen bei Indexdienst entfernen
- Weiter --> Weiter --> Fertigstellen

Deaktivieren:
- als Administrator an W2k/XP anmelden
- Start --> Einstellungen --> Systemsteuerung --> Verwaltung --> Dienste
- Rechte Maustaste auf Indexdienst --> Eigenschaften
- Starttyp auf Manuell
- Beenden
- OK

Es ist auch möglich die Leistung des Indexdienstes entsprechend den Ressourcen anzupassen:

http://www.microsoft.com/windows2000/de/server/help/default.asp?url=/windows2000/de/server/help/ISMain-concepts_78.htm

Verfasser: tyco
Letzte Änderung: 2005-11-07 18:06


Wie kann ich "Automatisch Neustart durchfuehren" unter WinXP deaktivieren?

WinXP hat die Angewohnheit einen Neustart durchzuführen, sobald es zu Problemen mit Treibern...etc. kommt. Da man so nicht nachvollziehen kann, was zu dem Systemabsturz genau geführt hat, sollte man diese Option in der Regel deaktivieren.

Hierzu unter "Systemsteuerung --> System --> Erweitert --> Starten und Wiederherstellen --> Einstellungen" die Option "Automatisch Neustart durchführen" deaktivieren!

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:42


Wo kann ich den DMA-Modus aktivieren?

Zu diesem Thema haben wir einen extra Artikel veröffentlicht.

Mehr Informationen unter: Hier!

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2004-05-02 10:59


Remotedesktop mit Windows XP

Windows XP bringt standardmäßig die Möglichkeit mit, per Remote-Desktop an einem System zu arbeiten. Am einfachsten lässt sich die Software starten, indem man wie folgt vorgeht: 'Start', 'Ausführen' und „mstsc“ (MicroSoft Terminal Server Client) und 'OK'.

Im folgenden Fenster kann man dann den Hostnamen oder eine IP-Adresse des fernzusteuernden Computers eingeben. Nach erfolgreicher Anmeldung, lässt sich der Rechner fernsteuern.

Im Normalfall verfügt nur der Administrator über die Rechte, den Computer per Remotesession zu bedienen. Andere Benutzer können aber unter Systemeigenschaften ('Windows-Taste' + 'Pause') hinzugefügt werden. Hierzu dienst der Karteikartenpunkt „Remote“.

Verfasser: Linus Stehr
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:32


Hilfeassistent wieder herstellen

Wenn man einen gelöschten Benutzer "Hilfeassistent" für eine Remoteunterstützung zu einem späteren Zeitpunkt wieder herstellen möchte, geht dieses mit dem Befehl: sessmgr -service

Verfasser: Linus Stehr
Letzte Änderung: 2006-01-11 12:24


Betriebssysteme » Linux

Wie formatiere ich eine Diskette fuer Linux?

Am Besten benutzen sie den KDE Floppy Formatierer. Klicken sie dazu auf das SuSE-Menü links unten auf Ihrem Desktop, wählen sie 'System' --> 'Kleine Werkzeuge' --> 'KFloppy'. Sie haben jetzt die Wahl zwischen dem FAT-Format (für DOS/Windows) und dem Linux ext2-Dateisystem. Ansonsten gibt es noch die sog. mtools.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 18:08


Was ist ein virtueller Desktop unter Linux?

Manchmal sind auf einem Desktop so viele Fenster geöffnet, dass die Übersichtlichkeit darunter leidet. Diesen Missstand gibt es unter Linux nicht: auf der Panelleiste sehen Sie die Icons mehrerer "virtueller" Desktops, auf denen Sie beliebig viele Fenster Ihrer Wahl je nach Ihren Bedürfnissen verteilen und öffnen können, ohne eine Oberfläche zu überfrachten.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Wo ist der Dateimanager unter Linux?

Probieren sie den Konqueror aus. Er ist nich nur Dateimanager, sondern auch Webbrowser, Betrachter und vieles mehr; wenn es um die Arbiet mit Dateien geht, ist er erste Wahl.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Wo ist mein Laufwerk C: unter Linux?

Laufwerke sind Speicherkomponenten wie Floppy, CD-ROM und Festplatten. Vermutlich kennen sie diese Laufwerke unter der Bezeichnung A:, C: oder D:. Linux bezieht im Gegensatz zu Betriebssystemen wie Windows solche Komponenten direkt in seinen Verzeichnisbaum mit ein. Da Linux-Dateisystem kennt insofern keine Laufwerksbezeichnungen wie C:, sondern nur Ordner (also Lagerorte), die dem Benutzer mitteilen, wo sich seine Dateien befinden.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist 'root' unter Linux?

Root ist ein Strich! Der wichtigste Strich in der Computerwelt. Das Linux-Dateisystem stellt standardmässig einen Verzeichnisbaum zur Verfügung, der mit einem / beginnt und in zahlreiche Äste verzweigt. Diese Unterverzeichnisse heissen z.B. home (dort liegen die persönlichen Daten des jeweiligen Benutzers) oder bin (hier liegen binäre Daten, im Regelfall Programme). Diese Struktur, in der alle Dateibäume wurzeln, wird als "root" bezeichnet. Man spricht auch von "root directory", weil man von hier aus in jedes Unterverzeichnis gelangen kann. Man könnte es auch Wurzelverzeichnis nennen, doch hat man sich für das schlichte / entschieden. Dieser Strich kennzeichnet ausserdem aber auch noch jeden Ordner, weil jeder Ordner selbst auch wieder die Wurzel für ein eigenes Dateisystem bilden kann.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Wer ist root in Linux?

Root ist ein Benutzer im Mehrbenutzersystem Linux. Aber nicht irgendeiner, sondern der mächtigste Benuter auf Ihrem Rechner; zugleich aber auch die Person mit der grössten Verantwortung.

Wie ein Hausmeister ist root für das gesamte Linuxsystem zuständig. Seine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass das System sicher läuft, dass die Infrastruktur funktioniert, dass alle Programme auf dem neuesten Stand sind und dass kein "Hausbewohner" seine Rechte überschreitet. Wie ein Hausmeister verügt root über einen Generalschlüssel zum Linuxsystem und kann Dinge ändern, an die als normaler Benutzer nicht heranzukommen ist. Root hat den umfassenden Zugriff auch auf das Hauptverzeichnis / und alle Unterverzeichnisse. Deshalb nennt man ihn "root".

Sie sollten sich immer nur dann als root an Ihrem Rechner anmelden, wenn es wirklich nötig ist! Etwa um einen neuen Nutzer einzurichten oder um Programme zu installieren. Sollte eine Aktion root-Rechte erfordern, werden Sie im Regelfall dazu aufgefordert das root-Passwort, den Generalschlüssel, einzugeben.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:14


Was liegt wo auf meinem Linux-Rechner?

Unter Linux gibt es einige wichtige Verzeichnisse. Die folgende Auflistung beschreibt die Wichtigsten.

/home
Heimatverzeichnis der einzelnen Benutzer. Hier liegen alle Ihre Daten, Einstellungen und all das, worauf nur Sie Zugriff haben sollen. Im Allgemeinen können diese Daten von allen gelesen, aber von niemand anderem als dem Eigentümer verändert werden. Diese Voreinstellung kann natürlich jederzeit geändert werden.

/root
Heimatverzeichnis des Administrators 'root'.

/usr (Unix System Ressourcen)
Aus diesem Verzeichnis holen sich viele Programme Dokumente, Informationen, Hilfstexte und andere wichtige Daten.

/bin und /sbin (ausführbare Programme)
In diesen Verzeichnissen sind viele systemnahe Programme zu finden, welche schon zum Systemstart benötigt werden.

/opt (optionale Software)
Kommerzielle Software oder sehr grosse Programme, die nicht unmittelbar zum System gehören, wie etwa KDE, Netscape, Mozilla usw. finden hier ihren Platz.

/etc (Konfigurationsordner)
Hier sind Dateien zusammengefasst, die die Konfigurationsinformationen für Ihren Rechner enthalten. Sie beinhalten z.B. Informationen zur Internetverbindung, zum Startmodus des Rechners oder einzelnen Programmen wie Backup (Datensicherung).

/boot (Ordner für den Systemstart)
Dateien und Programme, die zum Systemstart benötigt werden, z.B. der Kernel.

Sonstige
Daneben gibt es noch weitere Ordner, die Informationen zum System und den angeschlossenen Geräten enthalten:

'/lib' und '/usr/lib' (Bibliotheken), '/var' (variable Daten), '/proc' (Prozesse), '/media' (auswechselbare Datenträger wie Floppy, CD etc.), '/dev' (...alle angeschlossenen Geräte wie Drucker, Festplatten, Tastaturen etc.)

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:16


Was ist mount unter Linux?

Weil es mount gibt, können Sie Ihre Diskette oder CD nicht einfach so aus dem Laufwerk nehmen. Und selbst wenn diese Medien in die Laufwerke eingelegt werden, müssen sie erst gemountet werden, bevor von ihnen gelesen werden kann. Der Befehl 'mount' fügt einen Datenträger in den Dateibaum ein, mit 'unmount' kann dieser dann wieder entfernt werden (unter KDE wird diese Aktion im Hintergrund ausgeführt, etwa wenn Sie auf das CD-Symbol klicken).

Warum ist das so?
Wie immer erweisen sich kleine Linuxhürden als eigentlich praktisch. Linux ist es egal, welche Form von Datenträger sie mounten wollen, ob Floppy, DBD, Festplatte oder ZIP-Laufwerk, alle werden beim System an und wieder abgemeldet. An einem System oder Arbeitsplatz, an dem viele Personen gleichzeitig arbeiten, ist das insofern wichtig, als mehrere Benutzer und mehrere Programme auf den Dateibaum zugreifen können.

Stellen sie sich einmal vor, jemand würde in ihrer Firma die Schubladen austauschen, nur weil er für eine Stunde an Ihrem Schreibtisch arbeitet. Sie kommen zwischendurch zurück und suchen einen ganz wichtigen Vertragsentwurf, doch nun ist Ihre Schublade nicht mehr da. Aus diesem Grund müssen Sie solche "Schubladen", die Laufwerke unserers Dateisystems, mounten und unmounten.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:17


Was ist KDE, die Geschichte?

Die Story hinter KDE hört sich wie ein modernes Märchen aus Hollywood an:

Ein frustrierter Tübinger Informatikstudent war es leid, dass unter Unix bzw. Linux die Oberfläche generell keine konformität aufwiesen. Und so entwickelte er die wohl populärste grafische Benutzeroberfläche für X Window Systeme: KDE

Damals konnte Matthias Ettrich sicherlich noch nicht ahnen, was sein Aufruf in einer Newsgroup bewirken würde. Er suchte einige Freiwillige für sein Projekt"K Desktop Environment" und fand auch regen Zuspruch. Bald wurde eine erste lauffähige Version erstellt und KDE wurde immer bekannter und beliebter.

Verbesserungen folgten, das KDE-Projekt erreichte eine kritische Masse und entwickelte sich quasi zum Selbstläufer. Heute sind hunderte Programmierer auf der ganzen Welt damit beschäftigt, KDE noch besser zu machen.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:19


Win2000 startet nach Linux-Installation nicht mehr - was nun?

Lilo spinnt:

Mit DOS-Diskette (Startdiskette Win2000) booten, dann eingeben:

fdisk /MBR
Damit wird das Master Boot Record auf HDD neu geschrieben (Partition von Win2000)

Anschliessend startet Windows wieder, aber Linux nicht mehr!

Mit Linux Cd 1 starten --> Installiertes System starten wählen, dann im laufenden System mit Yast 2 eine Boot Diskette für Linux erstellen.

Linux anschliessend immer von Disk starten
(vgl. SuSE Handbuch {Distribution 8.0} Referenz Seite 116)

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:20


Wie kann ich PostScript- oder PDF-Dateien anzeigen?

Die wichtigsten Formate unter Linux sind DVI und PostScript. Sie lassen sich sehr bequem mit dem DVI-Betrachter kdvi bzw. dem PostScript- und PDF-Betrachter kghostview ansehen. Beide Programme sind recht intuitiv aufgebaut.

Eine der Fähigkeiten dieser Betrachter ist die Einbettung in ein Konqueror-Fenster. Die macht es sehr einfach, Dateien anzuzeigen ohne das entsprechende Programme manuell zu starten. In kghostview können Sie ein beliebiges PostScript- oder PDF-Dokument laden und sich anzeigen lassen. Rufen Sie hirzu 'Datei', 'Öffnen' auf und wählen sie das entspechende Dokument aus.

Im 'Ansicht'-Menü können sie zwischen verschiedenen Darstellungen wählen, in welcher Grösse das Dokument dargestellt werden soll. Falls Sie die Darstellung um 90 Grad drehen wollen, bietet es sich an, einen Blick in das Untermenü 'Ausrichtung' von 'Ansicht' zu werfen.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:21


Wie kann ich Grafikdateien anzeigen?

Durch das Programm KView. Sie Können es starten, indem Sie 'Alt'+'F2' und kview eingeben. Das Programm unterstützt eine Vielzahl von Grafikformaten.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:22


Kann ich meine WAV, MP3-Dateien usw. unter KDE abspielen lassen?

Ja, drücken Sie 'Alt'+'F2' und geben Sie noatun ein. Ein Fenster öffnet sich, über das Menü 'Datei', 'Öffnen' können Sie Ihre Audiodateien laden.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Wie kann ich eine Audio-CD abspielen?

Legen Sie die Audio-CD in das Laufwerk ein, starten Sie das Programm noatun ('Alt'+'F2' und noatun eingeben). Möglicherweise müssen Sie noch die Lautstärke nachregulieren, dies können Sie dann mit dem Programm kmix tun.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Ich finde keine .exe-Dateien. Wo sind die ganzen Programme?

Unter Linux haben ausführbare Dateien normalerweise keine Datei-Erweiterung. Die meisten Programme befinden sich in /usr/bin und /usr/X11R6/bin.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Woran erkennt man ausfuehrbare Dateien?

Mit dem Befehl ls -l /usr/bin sehen Sie z.B. alle ausfürbaren Dateien im Verzeichnis /usr/bin in roter Farbe. Sie erkennen es auch am 'y' in der ersten Spalte.

-rwxr-xr-x 1 root root 64412 Jul 23 15:23 /usr/bin/ftp

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 18:08


Ich moechte Linux wieder entfernen, wie geht das?

Mif fdisk die Linux-Partition löschen; eventuell müssen Sie fdisk unter Linux aufrufen; danach ist von der MS-DOS-Diskette zu booten und unter DOS oder Windows der Befehl fdisk /MBR auszuführen.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:02


Ich bekomme meine CD nicht mehr aus dem Laufwerk, was tun?

Sie müssen die CD erst 'unmounten'. Dies geht mit dem Befehl unmount. Unter KDE brauchen Sie nur mit der rechten Maustaste auf das CD-ROM-Icon klicken und dann 'Laufwerk-Einbindung lösen' auswählen.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Kann ich in Linux ein "Cut-and-Paste" machen?

Ja!

Wollen sie "Cut-and-Paste" im Textmodus nutzen, muss dazu der gpm laufen. In X Window System und im Textmodus gilt: Markieren durch Drücken und Ziehen der linken Maustaste, Einfügen mit der mittleren Maustaste.

Die rechte Maustaste hat meist in den Programmen eine besondere Funktion. Falls Sie keine mittlere Maustaste haben, so drücken sie beide Tasten gleichzeitig.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:25


Wo kann ich Systemmeldungen sehen?

Geben Sie als 'root' in einem Terminalfenster folgenden Befehl ein:

erde: # tail -f /var/log/massages

Weitere interessante programme in diesem Zusammenhang sind:

top, procinfo und xosview

Die Meldungen beim Booten können Sie mit

erde: # less /var/log/boot.msg

...sichtbar machen.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:28


Ich habe einen Fehler in SuSE Linux gefunden. Wohin kann ich diesem melden?

Überzeugen Sie sich erst davon, dass es wirklich ein Fehler im Programm ist und nicht nur ein Bedienungs- oder Konfigurationsfehler. Lesen Sie auch die Dokumentationen in /usr/share/doc/packages und /usr/share/doc/howto. Eventuell ist der Fehler schon bemerkt worden und Sie finden im Internet dazu etwas unter http://sdb.suse.de/sdb/de/html/ in der Supportdatenbank.

Geben sie ein Stichwort ein oder arbeiten Sie sich über den Link "History" vor bzw. zurück.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:29


Wird meine Hardware unterstuetzt?

Sehen Sie am Besten einmal in der Komponenten-Datenbank unter der URL http://hardwaredb.suse.de bzw. http://cdb.suse.de nach.

Auch ein less /usr/share/doc/howto/en/Hardware-HOWTO.gz kann Ihnen Auskunft geben.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 18:09


Wie viel Platz brauche ich fuer Linux?

Dies hängt davon ab wie viele und welche Pakete sie installieren. Eine Standardinstallation mit Office benötigt z.B. ca. 1 GB. Um auch für eigene Daten Platz zu besitzen, sind 2 GB empfehlenswert. Wenn sie fast alles installieren wollen, brauchen Sie je nach Version zwischen 3 GB und 6 GB.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 18:11


Ich brauche mehr Platz fuer Linux, wie kann ich noch eine Festplatte dazuhaengen?

Sie können unter einem Linux-System jederzeit Festplatten bzw. freie Partitionen von Festplatten einbinden, um mehr Platz zur Verfügung zu haben. Wenn Sie z.B. in /opt mehr Platz benötigen, können Sie dort eine zusätzliche Festplatten-Partition "einhängen" (engl. mount). Die genaue Vorgehensweise:

(a) Festplatte einbauen und Linux starten. Beachten Sie die entsprechende Anleitung der Festplatte.

(b) Als Benutzer 'root' einloggen.

(c) Partitionieren Sie mit fdisk z.B /dev/hdb1

(d) Formatieren Sie die Parition mit mke2fs /dev/hdb1

(e) Folgende Befehle eingeben:

erde:~# cd /opt
erde:/opt # mkdir /opt2
erde:/opt # mount /dev/hdb1 /opt2
erde:/opt # cp -axv ./opt2

Überprüfen Sie nun sorgfältig, ob alle Daten kopiert wurden. Danach können Sie das alte Verzeichnis "wegschieben" und einen neuen leeren Mountpoint anlegen:

erde:/opt # mv /opt /opt.old
erde:/opt # mkdir /opt

Tragen sie die neuen Partition mit einem Editor zusätzlich in die /etc/fstab ein; das könnte aussehen wie in der Datei 1.

# ...
/dev/hdb1 /opt ext2 defaults 1 2
# ...

Datei 1: Auszug aus /etc/fstab: zusätzliche Partition

...jetzt sollten sie den Rechner herunterfahren und neu booten.

(f) Wenn der Rechner neu gebootet hat, vergewissern Sie sich bitte mit dem Befehl mount, ob /dev/hdb1 auch wirklich unter /opt eingehängt wurde.

Wenn alles wunschgemäss funktioniert, können Sie jetzt die alten Daten unter /opt.old entfernen:

erde: # cd /
erde:/ # rm -fr opt.old

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 18:11


SSH - ein paar Infos

SSH steht für Secure Shell. Es ermöglicht wie Telnet sich an einem anderen Rechner interaktiv anzumelden. Die Verbindung wird jedoch im Gegensatz zu Telnet verschlüsselt. Um von einem Linux-System per SSH auf ein anders Linux-System zuzugreifen wird der Befehl REGLER:~# ssh BENUTZERNAME@RECHNERNAME verwendet.

Um von einem Windows-System auf ein Linux-System zuzugreifen wird häufig die Software „Putty“ verwendet. Diese ist Freeware und lediglich 412Kb groß und kann unter folgender Adresse heruntergeladen werden:
http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/download.html

Eine Installation ist nicht notwendig.

Verfasser: Linus Stehr
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:33


Datenrettung mit Knoppix

Um Daten von einer Festplatte einer Windows-Workstation zu retten, kann man „Live-Linux“, z.B. Knoppix nehmen. Knoppix lässt sich kostenlos unter folgender Adresse herunterladen:
http://www.knopper.net/knoppix/

Es handelt sich hierbei um ein Linux, welche nicht installiert werden muss, sondern von CD startet. Eine Datenrettung lässt sich dann folgendermaßen durchführen:
Anschließen beider Festplatten am primären IDE-Chanel. Anschließendes booten von Knoppix mit der Option knoppix2, um in die Konsole zu gelangen. Nun lässt sich der Inhalt der gesamten Festplatte mit dem Befehl:
REGLER:~# cp /dev/hda /dec/hdb
auf die Neue Festplatte kopieren.
Die Neue Festplatte kann jetzt als Master an das System angeschlossen werden und das gerettete Betriebssystem lässt sich starten.

Verfasser: Linus Stehr
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:29


Netzwerkkonfiguration unter Linux

Um eine IP-Adresse bei einem Debian/Linux-System eine Netzwerkkonfiguration fest einzustellen wird die Datei 'etc/network/interfaces' editiert: Der Eintrag 'iface eth0 inet dhcp' wird geändert in 'iface eth0 inet static'. Damit wird die Anfrage an den zuständigen DHCP-Server unterbunden und setzt folgende statischen Werte vorraus:

auto eth0 #bewirkt das automatische Starten des Interfaces
iface eth0 inet static
address 128.176.xxx.xxx #Setzen der IP-Adresse
netmask 255.255.255.0 #Festlegen der Netzwerkmaske
gateway 128.176.xxx.xxx #Default Gateway


Die Änderungen werden wirksam, indem das Kommando '/etc/init.d/networking restart' eingegeben wird. Überprüfen lassen sich die Einstellungen der Netzwerkkarte mittels 'ifconfig eth0'

Verfasser: Linus Stehr
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:32


Windows VPN hinter iptables Firewall (Server nicht gefunden)

Als alternative zu openVPN, welches schon lange und ohne Probleme auf meinen Server läuft, wollte ich zudem die Möglichkeit haben, mit Windows eigenen VPN-Client eine VPN-Verbindung nach hause zu eröffnen.

Die eingehende Verbindung war schnell eingerichtet und mit der iptables-Regel

iptables -t nat -A PREROUTING -i $INETDEV -p tcp --dport 1723 -j DNAT --to-destination 192.168.XXX.XXX

sollte das ganze ja klappen.

Intern war eine VPN-Verbindung zum Server ohne Probleme möglich. Leider ließ sich aber von draußen keine Verbindung aufbauen. Die Lösung: Das GRE-Protokoll muss auch zum Server weitergeleitet werden. Also sieht der Eintrag bei iptables richtig so aus:

iptables -t nat -A PREROUTING -i $INETDEV -p tcp --dport 1723 -j DNAT --to-destination 192.168.XXX.XXX

iptables -t nat -A PREROUTING -i $INETDEV -p 47 -j DNAT --to-destination 192.168.XXX.XXX

Nun klappte das ganze immer noch nicht und Windows erklärte, das der Server nicht zu erreichen wär.

Mein Kernel war noch nicht in der Lage, das GRE-Protokoll zu beherrschen. Im Kernel sind die "GRE-Module" hier zu finden:

Device Drivers --> Networking Support --> Networking Options --> Network packet filtering (replaces ipchains) --> IP --> GRE Protocol'

Ein Neustart mit dem Kernel und sofort war eine Verbindung möglich. Wichtig ist also den tcp-Port 1723 sowie das GRE-Protokoll (also nicht den Port 47) zum Server zu leiten. Zudem muss der Kernel GRE beherrschen. Ich habe zu lange nach einer Lösung für das Problem gesucht. Daher hier mal ein Eintrag. Ggf. hilft es ja jemanden.

Verfasser: Linus Stehr
Letzte Änderung: 2007-01-20 17:07


Internet und Co.

Wie funktioniert Homebanking und Internetbanking?

Als Homebanking und Internetbanking wird das Erledigen von Bankgeschäften "von Zuhause aus" bzw. über das Internet bezeichnet.

Es gibt zwischen Homebanking und Internetbanking einen grundsätzlichen Unterschied:

Internetbanking erfolgt wie der Name schon sagt, über das ganz normale Internet per Browser. Das entsprechende "Bank-Programm" wird online über den Internetbrowser geladen und man kann sich dann mit seiner Kontonummer/PIN einloggen und seinen Bankgeschäften nachgehen. Die sensiblen Daten werden hierbei mit dem sogenannten "128 Bit"-Verschlüsselungsverfahren, was als sicher gilt, übertragen.

Beim Homebanking erhält man hingegen ein entsprechendes "Bank-Programm", zur Installation direkt auf seinem heimischen Rechner. Der Login erfolgt hier dann auch ganz normal per Kontonummer und PIN, allerdings findet der Datentransfer über eine extra dafür gesicherte Leitung statt.


Hinweis:
- Homebanking muss vom jeweiligen Internetanbieter extra unterstützt werden, also vorher darüber informieren.
- Internetbanking kann von jedem Rechner aus betrieben werden, der über einen Internetzugang verfügt.
- Beide Verfahren gelten als sicher, es ist aber nicht auszuschließen, dass Hacker Ihre Daten ausspähen.
- Das ursprüngliche Homebanking wird immer mehr durch das HBCI-Banking abgelöst, da es noch sicherer ist!

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was versteht man unter E-Government?

Bund, Länder und Gemeinden gehen immer mehr dazu über, ihre Dienste auch im Internet anzubieten. Der Bürger kann dadurch seine Behördenangelegenheiten über das Internet direkt erledigen und erspart sich somit, den lästigen Weg zu seiner Behörde.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Wie kann ich das Anzeigen von Laufzeitfehlern im Internet Explorer verhindern?

In den Internetoptionen unter "Erweitert" gibt es die Option "Skriptdebugging deaktiveren", diese einfach aktivieren!

Die Meldung kommt immer dann, wenn auf einer Internetseite "JavaScript" fehlerhaft programmiert wurde. Für den Normaluser ist diese Fehlermeldung in der Regel irrelevant.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-06-08 21:26


Digitalkameras

Was ist die Ausschaltautomatik?

Die Ausschaltautomatik schaltet die Stromversorgung der Kamera aus, wenn Sie für eine bestimmte Zeitperiode keine Operation an der Kamera ausführen.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was versteht man unter Netzstrom bei Digitalkameras?

Jede Digitalkamera verfügt sowohl über ein Batteriefach als auch über einen Netzgeräteanschluss, wodurch die Kapazität der Batterien geschont bzw. gespart werden kann.

Es ist jedoch ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass die Netzspannung (Volt), sowie die Anzahl der Ampere, übereinstimmen.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was ist eine Fokusverriegelung?

Normalerweise stellt die Scharfeinstellautomatik, das im Rahmen für die Scharfeinstellautomatik befindliche Objekt (...siehe Makro-Modus), automatisch scharf ein.

Die Fokusverriegelung ist eine Technik, mit der Sie den Fokus an einem Objekt verriegeln um danach die Kamera beliebig bewegen zu können, sodass der Rahmen für die Scharfeinstellautomatik auf ein anderes Objekt gerichtet werden kann, wenn Sie die Aufnahme ausführen. Dadurch verbleibt das ursprüngliche Objekt scharf eingestellt, auch wenn ein unterschiedliches Objekt im Rahmen für die Scharfeinstellautomatik gesehen werden kann.

Durch die Verriegelung des Fokus wird auch die Belichtungseinstellung verriegelt.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:35


Was ist die Zoom-Funktion?

Die Zoomfunktion lässt Sie weit von der Kamera entfernte Objekte näher heranholen. Sie können dabei zwischen optischem Zoom und digitalem Zoom wählen, oder sogar diese beiden Zooms in Kombination verwenden, um die Grösse des Originals um das Vielfache zu vergrössern.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was versteht man unter 'optischer Zoom'?

Das optische Zoom vergrössert das Bild, indem die Brennweite des Objektes geändert wird. Das Bildformat kann durch Verwendung des optischen Zooms lt. Kamerabeschreibung vergrössert werden.

Die Helligkeit (Blende) wird ebenfalls durch die Verwendung des optischen Zooms beeinflusst.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was versteht man unter 'digitaler Zoom'?

Das digitale Zoom erzeugt ein Bild mit (z.B.) 1024 x 768 Pixel, welches die Grösse des Originalbildes verdoppeln kann. Durch die kombinierte Verwendung des digitalen Zooms und des optischen Zooms, kann ein Bild um bis zu dem in der Produktbeschreibung zur Kamera angeführten Wert vergrössert werden.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was versteht man unter 'Makro-Modus'?

Der Makro-Modus wird für Nahaufnahmen im Bereich zwischen z.B. 6 cm bis 30 cm je nach Kamera verwendet. Erst in diesem Modus funktioniert die Scharfeinstellautomatik der Kamera.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was wird unter 'Panoramaaufnahme' verstanden?

Mit der Panoramaaufnahme können Sie eine Serie von Bildern aufnehmen und diese danach verbinden, um einen einzigen Panoramaeffekt zu erhalten.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Was versteht man unter 'Nachtszenenmodus'?

Der Nachtszenenmodus dient für die Aufnahme von Bildern in dunklen Bereichen. Wenn Sie Personen in der Dämmerung oder bei Nacht aufnehmen, können Sie das Blitzlicht in Kombination mit dem Nachtszenenmodus für langsam synchronisierte Aufnahme verwenden.

WICHTIG:
- Die Verschlusszeit im Nachtszenemodus ist ziemlich lang, sodass Sie ein Stativ verwenden sollten, um die Kamera ruhig zu halten.

- Eine lange Verschlusszeit führt auch zu einer langsamen Auffrischung der Anzeige am Monitorbildschirm. Daher kann das aufgezeichnete Bild etwas von dem am Monitorbildschirm zum Zeitpunkt des Drückens des Verschlussauslöseknopfes angezeigten Bildes abweichen.

-Auto Fokus arbeitet nur schwierig im Dunkeln. Falls Probleme auftreten, die manuelle Fokussierung verwenden. Es kann zu einem unscharfen Bild kommen, wenn sich das Objekt schnell bewegt.

- Der Kontrast im Nachtszenemodus wird nicht beeinflusst, wenn Änderungen in der Kontrasteinstellungen des REC-Modus ausgeführt werden.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:37


Was bewirkt der 'Landschaftsmodus'?

Der Landschafts-Modus nimmt Bilder auf, bei welchen alles scharf erscheint, vom Vorder- bis zum Hintergrund. Sie können den Landschafts-Modus bei auf 'W' (Weitwinkel) gestelltem Zoom-Schalter (je Kameratyp verschieden) verwenden, um Weitwinkelaufnahmen mit perfekter Scharfeinstellung vom Vordergrund bis zum Hintergrund auszuführen.

In Räumen und an wolkigen Tagen können die im Landschafts-Modus aufgezeichneten Bilder, gleich wie die mit normaler Aufnahme aufgezeichneten Bilder erscheinen.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:38


Was versteht man unter 'Portrait-Aufnahmen' und was bewirken diese?

In dem Portrait-Modus erfolgt die Scharfeinstellung so, dass der Hintergrund etwas unscharf erscheint, wodurch das im Vordergrund befindliche Objekt hervorgehoben wird.

Sie können den Hintergrund noch unschärfer erscheinen lassen, indem Sie den Zoom-Schiebeschalter auf Position 'T' (Tele) schieben, während der Portrait-Modus beibehalten wird.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:39


Was bewirkt die 'Blende'?

Die Blende kann in dem Bereich von F2 bis F8 (je Kameratyp verschieden - hier Casio QV-3000EX) fixiert werden. Eine grössere Blende (durch einen niedrigeren Blendenwert angezeigt) verkleinert den Fokussierbereich, während eine kleinere Blende den Fokussierbereich erweitert.

Stellen Sie die Blende so ein, um für die relative Helligkeit bzw. Dunkelheit des aufzunehmenden Objektes zu kompensieren.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:39


Was bedeuten die Fachbegriffe 'Monochrom-' und 'Sepia'-Aufnahmen?

Mit diesen Modus haben Sie die Möglichkeit, Schwarz/Weiss-Bilder (Monochrom) oder Aufnahmen mit Tönung (Sepia) zu machen.

Beachten Sie, dass das Bild nicht in ein Farbbild umgewandelt werden kann!

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:40


Was versteht man unter 'Weissbalance' und was bewirkt er?

Bestimmte Beleuchtungsbedingungen können dazu führen, dass der autom. Weissabgleich sehr lang dauert bzw. eine Begrenzung des Einstellbereichs (Farbtemperatur) verursacht wird. Falls Sie vermuten, dass die aktuellen Beleuchtungsbedingungen zu Problemen führen, versuchen Sie den manuellen Weissabgleich auszuführen.

Dadurch wird der Weissabgleich auf einen Pegel eingestellt, der unter allen Beleuchtungsbedingungen verwendet werden kann.

Den Weissabgleich können Sie anhand eines weissen Blatt Papier, einer weissen Wand udgl. durchführen. Für optimale Ergebnisse sollten Sie eine spezielle reflektierende Platte verwenden, die in einem örtlichen Kamerageschäft erhältlich ist.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-05-19 13:41


Bilddateien ansehen - aber nicht alle einzeln aufrufen - welche Moeglichkeiten gibt es?

Dazu gibt es eine eigene Software namens IrfanView, welche es im Freedownload unter http://www.irfanview.com/ gibt.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 18:11


Was bedeutet LCD?

LCD ist eine Flüssigkristallanzeige und die Abkürzung von Liquid Crystal Display. Sie wird bei Digitalkameras zur Vorschau verwendet oder um die Fotos nachträglich zu betrachten. Meistens wird die TFT-Technologie eingesetzt die Bewegungen flüssiger darstellt.

Verfasser: tyco
Letzte Änderung: 2003-04-27 16:06


Wie funktioniert der digitale Zoom bei Digitalkameras?

Bei echten Zoomobjektiven wird der Bildausschnitt optisch verändert. Die Auflösung der Bilddatei bleibt somit gleich gut. Diese Objektive ermöglichen sowohl Tele (Ausschnitte) wie auch Weitwinkel (Übersichtsaufnahmen). Bei Kameras mit digitalem Zoom wird der Bildausschnitt bei Teleeinstellungen hochgerechnet. Die Bildqualität wird vermindert, da beim CCD-Chip nur ein Teil der eigentlichen Auflösung verwendet wird.

Quelle: http://www.photouniverse.de/seiten/glossar/glossar.html#digital_15

Verfasser:
Letzte Änderung: 2003-06-05 17:38


Was ist der Unterschied zwischen SD-Speicherkarten und Multimedia-Speicherkarten.

SD Speicherkarten sind eine neue Generation von Speichern ähnlich den MultiMedia (MMC) Karten, welche aber auch die Speicherung kopiergeschützter Software bzw. Audio + Video Downloads ermöglicht. Da die Abmessungen und elektrischen Eigenschaften denen der MMC Speicher vergleichbar sind, können die SD-Cards auch in vielen Geräten mit einem MMC Steckplatz genutzt werden. Für die MMC Speicherkarten gibt es auch preiswerte Adapter auf das normale PC-Card Format, so dass die Karten auch über den PCMCIA Schacht von Notebooks direkt genutzt werden können. SD Speicherkarten gibt es derzeit bis 512 MB.

MultiMedia Karten sind die kleinsten Speichermedien der Flash- Speicherfamilie. Die zukunftsweisende Technologie dieser nichtflüchtigen Speicher ermöglicht schnelles und absolut zuverlässiges Speichern auf kleinstem Raum. Als Speichermedium in MP3-Playern gewinnen MultiMedia Cards rasant an Bedeutung. Außerdem sind sie das zukunftsweisende Speichermedium für die Bereiche Mobiltelefonie, Pager und kleine Handheld-Systeme. Die Möglichkeit, Nutzer-Identifikationsnummern auf den Karten einzurichten, schafft dabei zusätzliche Sicherheit für den Einsatz in personalisierten Geräten. MultiMedia Karten gibt es derzeit bis 128 MB.

Die MultiMedia Karten (128 MB) kosten momentan etwa 60 Euro währen die SD Speicherkarten(128 MB) bei ca. 70 Euro liegen.


Quelle: Hantz + Partner

Verfasser: tyco
Letzte Änderung: 2003-08-09 17:52


Hardware » Bios

Ist es sinnvoll ein Bios-Update durchzufuehren?

Frei nach dem Motto "Don´t touch a running system", sollte man ein Bios-Update grundsätzlich nur dann durchführen, wenn es auch wirklich nötig ist.

Nötig ist es in der Regel bei:

- sehr "neuen" Mainboards, da viele Probleme erst dann auftreten und bekannt werden, wenn die Boards von Usern, mit unterschiedlichster Hardware, im Privatbereich genutzt werden.

- sehr "alten" Mainboards, wenn man seinen Rechner aufrüsten möchte. Oftmals werden neuere Prozessoren, Festplatten...etc. erst nach einem Bios-Update vom System erkannt, da beim damaligen Erscheinen der dann doch schon etwas "verstaubten" Bios-Version, die entsprechende Peripherie logischerweise noch nicht ins Bios eingebunden werden konnte.

- Problemen die offensichtlich von einer fehlerhaften Bios-Version hervorgerufen werden, da alle anderen Lösungsversuche für dieses Problem nichts gebracht haben. Unter anderem sind dies vorallem auftretende Probleme mit der AGP-, Raid- oder IDE-Schnittstelle und der Energieverwaltung (ACPI).

Hinweis:
Bei einem Bios-Update können sehr leicht Fehler gemacht werden, was dazu führen kann, dass das komplette Bios unbrauchbar gemacht wird. Die Hersteller stellen in der Regel gute Anleitungen zu einem Update ins Netz, diese sollten auf jedenfall beachtet werden.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:02


Was ist das BIOS?

Bios = Basic Input Output System

Ist die Steuersoftware des Mainboards. Das BIOS steuert grundsätzliche Abläufe im Computer. Es überprüft zum Beispiel nach dem Einschalten des Computers den Arbeitsspeicher auf Fehler und fragt die Betriebsbereitschaft jeder angeschlossenen Komponente ab. In BIOS können per Menü Einstellungen vorgenommen werden, um zum Beispiel die Performance des Computers zu verbessern.

Ein modernes BIOS kann bei Bedarf bzw. bei Problemen auf den neuesten Stand gebracht werden ("Flashing"), wann genau ein Bios-Update nötig ist, erfährt man unter folgendem Beitrag:

http://www.hardwareecke.de/faq/index.php?aktion=artikel&rubrik=005&id=348〈=de

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2007-12-23 22:37


Internet und Co. » Sicherheit

Wie funktioniert die 128 bit- Verschluesselung beim Internet Banking ?

Sicherheit im Internet wird durch Verschlüsselung der übertragenen Daten gewährleistet. Um die Daten zu verschlüsseln, werden Verschlüsselungsalgorithmen und verschiedene Verschlüsselungsverfahren (symmetrisch, asymmetrisch) benutzt.

Ein Verschlüsselungsalgorithmus verwandelt mit Hilfe eines besonderen Schlüssels einen Klartext in einen unlesbaren chiffrierten Text (Verschlüsselung), was auf gleiche Weise wieder rückgängig gemacht werden kann (Entschlüsselung).
Bei einem symmetrischen (oder konventionellen) Verschlüsselungsverfahren läßt sich im Gegensatz zu asymmetrischen Verfahren der zum Verschlüsseln benutzte Schlüssel aus demjenigen zum Entschlüsseln berechnen (und umgekehrt).

Asymmetrische (oder Public Key) Verschlüsselungsverfahren benutzen im Gegensatz zu symmetrischen Verfahren zwei verschiedene Schlüssel zum Ent- und Verschlüsseln, wobei sich der eine nicht aus dem anderen ermitteln läßt.

Die in den Standardprodukten verwendeten Verschlüsselungsalgorithmen, zum Beispiel RSA (asymmetrisches Verfahren) oder IDEA (symmetrisches Verfahren), sind als solche sicher.
Diese Sicherheit ist natürlich nur bei entsprechender Schlüssellänge gegeben, also vorzugsweise 1024 Bits oder mehr bei RSA und 128 Bits bei IDEA. Da Public-Key-Verfahren im Vergleich zu symmetrischen Algorithmen extrem langsam sind und unter bestimmten Umständen kann mit der sog. "Chosen-Plaintext-Attack", die ursprüngliche Nachricht ermittelt werden.

Um die Vorteile der Public-Key-Verfahren zu erhalten, und die höhere Geschwindigkeit der symmetrischen Algorithmen zu nutzen, kombiniert man symmetrische und asymmetrische Verfahren zu hybriden Verschlüsselungsverfahren.

Bei diesem Verfahren wird für eine Nachricht ein zufälliger Schlüssel (sogenannter Session Key) mit einem symmetrischen Verfahren erzeugt. Mit diesem Schlüssel wird anschließend die Nachricht verschlüsselt. Dieser Schlüssel wird dann mit einem Public-Key-Verfahren verschlüsselt und der verschlüsselten Nachricht angefügt. Dieses Verfahren wird zwischen Webbrowser und Webserver angewendet, wenn die Nachrichten mittels SSL verschlüsselt über HTTPS zu übertragen.

Die Schlüssellänge von SSL beträgt 128 Bit. Eine mit dem SSL-Verfahren gesicherte Verbindung wird im Programm Netscape Navigator/Communicator durch ein geschlossenes Schloss in der linken unteren Ecke des Browserfensters angezeigt.

Beim Microsoft Internet Explorer wird eine SSL-Verbindung auch durch ein geschlossenes Schloss am unteren rechten Rand des Browserfensters angezeigt.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:26


Wie schuetze ich mich vor Dialern?

Zum einen gibt es die meist bekannte Software, mit welcher man Viren und Dialer scannen kann, zum anderen bietet die Telekom an, bestimmte Vorwahlnummern sperren zu lassen.

D.h., man hat z.B. die Möglichkeit, alle Rufnummern, welche von Übersee kommen bzw. welche den Begriff MEHRWERTNUMMER (0930, 0900, 0190, usw.)besitzen, sperren zu lassen. Ein Verbindungsaufbau zu einer solchen Nummer ist nicht möglich!

Diese Sperre wird mit einem Passwort versehen und kann mit diesem für 1 Telefonat aufgehoben werden.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:18


Wie kann ich die SPAM-Flut eindaemmen bzw. verringern?

Hierzu gibt es einen ganz einfachen u. simplen Trick!

Bestimmte Suchmaschinen durchforsten das Internet nach registrierten bzw. auf Homepage hinterlegen E-Mail-Adressen und nimmt diese in ein lokal gespeichertes Adressbuch auf. Von diesem erfolgt dann der Versand der SPAM-Mails.

Für User, welche sich in Foren bewegen und daher am meisten betroffen sind, gibt es die Möglichkeit, ihr E-Mailadresse wie folgt zu erfassen, welche der Absender nur mehr ändern muss, was bei einem Massenmail unbemerkt bleibt.

Falsch:
Mustermail@hardwareeecke.de

Richtig:
Mustermail(at)hardwareecke.de

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:18


Tipps u. Tricks

Wie kann ich Dateien unter Windows, ohne Umweg ueber den Papierkorb, direkt loeschen?

Dateien können unter Windows auch direkt, ohne Umweg über den Papierkorb, komplett vom System gelöscht werden, indem man beim Löschen die "Shift"-Taste (Umschalttaste) gedrückt hält.

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2005-11-07 18:13


Modding

Koennen "Liquid Neon Roehren" stoeren, wenn sie sehr nahe an irgendwelche Chips eingebaut werden?

Ich beschäftige mich jetzt schon länger mit dem Thema modding. Bis jetzt habe ich noch nichts Ähnliches gehört. Nur wenn die Isolierung an irgendeiner Stelle beschädigt ist kann das natürlich passieren. Aber bei normaler Verwendung sollten keine Probleme mit CCs aller Art auftreten.

Verfasser: Linus
Letzte Änderung: 2005-11-07 17:38


Sonstiges

Was ist ein Jumper?

Ein Jumper besteht aus zwei oder mehreren Kontakten, die mit einer Brücke (meist auch als Jumper bezeichnet) geschlossen werden können. Dabei werden immer zwei Kontakte verbunden. Durch die verschiedenen Möglichkeiten werden Einstellungen für die PC-Karte oder das Mainboard gemacht. Per Jumper werden z.B. Taktfrequenz und Multiplier für CPU's auf dem Mainboard eingestellt, oder IRQ's und Adressen für Grafikkarten, Soundkarten etc. bestimmt.

Auf Controllern können mit Hilfe von Jumpern Schnittstellen abgeschaltet (disabled) oder aktiviert (enabled) werden. Bei Festplatten dienen Jumper dazu, festzulegen, ob die Festplatte als Master, Single oder Slave montiert wird.

Die Brücken, die dazu gesetzt werden sind meist kleine schwarze Kunststoffteile (ca. 4 bis 6 mm lang) mit Metalleinlage, die den Kontakt herstellt.

 

Jumper


Die Abbildung zeigt die mögliche Anordnung einer Brücke auf einem Jumper mit 4 Kontakten. Ganz links wird die Parkposition für einen nicht gesetzten Jumper gezeigt. Immer wenn eine Brücke nur auf einen Pin gesteckt ist, hat dies die gleiche Wirkung als wenn die Brücke gar nicht gesteckt ist. Nur dann wenn zwei Pinne verwendet werden gilt eine Brücke als gesteckt.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2010-07-12 13:15


Pinbelegung von PC-Netzteilen?

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2010-07-12 13:08


Welche Funktion nimmt der Korona-Draht beim Laserdrucker ein?

Laserdrucker arbeiten ähnlich wie Kopierer: Ein sich permanent ein- und ausschaltender Laserstrahl wird über einen Spiegel auf eine sich rotierende Trommel geworfen. Dort wo der Laserstrahl die Trommel trifft, wird auf ihrer Oberfläche die elektrostatische Polarität verändert.

Das zum Drucken verwendete und sich in einer extra Kassette befindliche Farbpulver, der so genannte Toner, ist ebenfalls elektrostatisch geladen, jedoch mit einer anderen Polarität als die durch den Laserstrahl getroffenen Bereiche der Trommel. Dadurch bleibt der Toner an diesen Stellen haften, sobald sie am Toner vorbeilaufen.

Damit der Toner auf das Papier übertragen werden kann, muss dies beim Einziehen ebenfalls elektrostatisch aufgeladen werden. Dies geschieht mit einer stärkeren Ladung und der gleichen Polarität wie bei dem vom Laser getroffenen Bereich der Trommel.

Berührt die Trommel das Papier wird durch die größere Ladung des Papiers der Toner von der Trommel auf das Papier gezogen. Damit der Toner dauerhaft auf dem Papier verbleibt, wird er durch ein spezielles Wachs mittels Druck und Hitze fixiert.

Beim weiterdrehen rotiert die Trommel am so genannten Korona Draht vorbei, der sie wieder mit ihrer ursprünglichen Polarität versieht.

Verfasser: Linus
Letzte Änderung: 2003-04-10 22:53


Wo bekomme ich Informationen zur RS232 (COM) Schnittstelle her?

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2010-07-12 13:03


Woher bekomme ich Informationen ueber die Tastaturschnittstelle (PS/2)?

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2010-07-12 13:07


Besitze einen Laptop ohne serielle Schnittstelle, gibt es einen Adapter damit ich auch serielle Geraete anschliessen kann?

Es gibt Adpater für "PCMCIA --> Serielle Schnittstelle", die sind zwar teuer aber funktionieren in der Regel. Des weiteren gibt es auch Adpater für "USB --> Serielle Schnittstelle", diese sind billiger, aber es kommt bei diesen Adaptern oftmals zu Problemen.

Verfasser: Boing
Letzte Änderung: 2005-11-07 18:15


Was wird unter dem Begriff SCHUTZVERLETZUNG versanden?

80386/80486, Pentium

Der 80386 unterstützt sowohl den Real Mode als auch den (16-Bit-)Protected Mode des 80286. Zusätzlich besitzt er eine 32-Bit-Architektur: Seine Register sind 32 Bit breit. Er besitzt 32 Adreßleitungen und kann sowohl im Real Mode als auch im Protected Mode bei geeigneter Programmierung 32-Bit-Segmente ansprechen. Anders gesagt: Der Offset kann jetzt 32 Bit breit und damit ein Segment bis zu 232 = 4096MB groß sein. Die Segmentregister (Selektoren im Protected Mode) sind immer noch 16 Bit breit in der Hoffnung, daß nicht mehr als 65536 Programme der jeweils maximalen Größe von 4GB gleichzeitig laufen werden. Die GDT (Global Descriptor Table), auf die der Selektor zeigt, besitzt übrigens "nur" 8192 Einträge, weshalb der gerade erwähnte Wert von 65536 auf diese 8192 korrigiert werden muß.

Nebenbei: In dieser Tabelle sind die Informationen für den eigentlichen Schutzmechanismus abgespeichert: Versucht ein Programm, auf ein Segment zuzugreifen, das "ihm nicht gehört", so löst dieser Versuch eine Exeption aus, einen speziellen Interrupt (s.u.), der vom Betriebssystem verwaltet werden muß und unter WINDOWS auf die von uns allen so geschätzte Meldung "Das Programm xxx verursacht eine allgemeine Schutzverletzung bei blablabla" führt. Ähnliches gilt für Hardwarezugriffe wie Timer etc. (Der Versuch, unter OS/2 die Register des Timers zu programmieren scheitert, in einer OS/2-DOS-Sitzung dagegen wird so getan als ob...). Darüberhinaus gibt die Tabelle darüber Auskunft, ob sich ein Programm gerade im Hauptspeicher befindet (und somit von der CPU abgearbeitet werden kann) oder gerade in eine SWAP-Datei "ausgelagert" wurde.

Verfasser: Database3
Letzte Änderung: 2003-06-03 09:57


Was ist Hard- und Software?

Hardware: Alle harten Bestandteile des Computers und seiner Peripherie, d.h. alle Geräte und Geräteteile vom Prozessor über Speicher und Datenträger bis zum Drucker oder Modem.

Software: Sammelbegriff für Computerprogramme, wie z.B. Betriebssysteme, Computerspiele, Utilities und Anwendungsprogramme.

Quelle: Glossar.de

Verfasser: Hardwareecke.de
Letzte Änderung: 2003-07-21 11:29


Pinbelegung eines Scartkabel?

Verfasser: Tobi
Letzte Änderung: 2005-11-07 16:20


Wie finde ich die IP-Adresse von meinem PC heraus?

Eingabeaufforderung öffnen und winipcfg bei Windows 9x/Me oder ipconfig bei Windows XP/2k eintippen.

You'll have to open a command-line window. Depending on your Windows version you'll need to type winipcfg (95/me) or ipconfig (2k/xp).

Verfasser: Hans
Letzte Änderung: 2005-11-07 16:33


Grundlagen zu USB 3.0

Verfasser: HardwareEcke.de
Letzte Änderung: 2010-07-12 22:22