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  • Allgemein zu MP3:

    MP3 steht für MPEG-1 Audio Layer 3 und kommt, wie der volle Name schon andeutet eigentlich aus dem Moving Picture Expert Group (MPEG) Standard, der zum komprimieren von Filmdaten entworfen wurde. Durch das MP3-Format ist es möglich Audio-Dateien in beinaher CD-Qualität auf einem Computer abzuspeichern und dabei nur circa 1 Megabyte pro Minute MP3 zu "verbrauchen".

    MP3s sind sehr praktisch. Man kann ihnen einen Dateinamen zuweisen, der dem Interpreten und dem Song-Titel entspricht, daher sind die MP3s schnell auffindbar. Es läßt sich auch leicht eine Jukebox aus dem eigenen Computer machen, indem man seine ganzen Songs in die Playlist (Abspielliste) eines MP3 Players lädt und dann in beliebiger Reihenfolge abspielen lässt. MP3 ist auch das großartige Format für Bands, die ihre Musik verbreiten wollen, aber vorerst keinen Plattenvertrag in Aussicht haben.

    MP3 ist ein Dateiformat, mit dem sich Musik in hoher Qualität auf kleinste Dateigröße komprimieren lässt, wobei die Komprimierung ca. 1:10 liegt. Der Komprimierungsfaktor verschiebt sich allerdings, nimmt man andere Bitraten als 128 Kbps.

    Die Qualität und Plattformunabhängigkeit hat das MP3 Format in kürzester Zeit zur Nr.1 in Sachen Musik gemacht. Wobei das standard Soundformat "Wave" immernoch die bessere Qualität bietet, allerdings auf dem Sektor Dateigröße keinesfalls mitgehen kann.


    Kostenlose und legale MP3s:

    Gute MP3s sind im Internet teilweise schwer zu finden. Dennoch gibt es Sites, bei denen man sich kostenlos und legal mit MP3s versorgen kann. Eine dieser Anlaufstellen ist z.B. MP3.com. Nach Musikrichtungen sortiert findet man dort MP3s von vielen aufstrebenden Musikern und Bands. In einer TOP 40 werden die beliebtesten 40 Songs aus dem Archiv geboten. MP3.com bietet jedem die Möglichkeit MP3s seiner Band oder aus Eigenproduktion kostenlos anzubieten und später sogar CDs zu verkaufen.

    Radiosender wie ENERGY 103,4 (Berlin) bieten eigene Mixe als MP3s in niedriger, dennoch akzeptabler, Qualität (56Kbs/22Khz) für jeden kostenlos zum legalen Download an. Natürlich auch hier die Bedingung diese nur zum Privatengebrauch zu nutzen.
    Die Telekom hat vor einiger Zeit ein Pilotprojekt gestartet. Bei diesem Projekt konnte man kostenpflichtig MP3s über die Telefonleitung erhalten. Die heruntergeladenen Songs waren nur für den eigenen Player verschlüsselt und konnten so nicht weitergegeben werden. Mehr Infos findet man unter http://www.mod.de.
     

    MP3 Suchmaschinen:

    Um aber auch andere MP3s zu finden gibt es die MP3 Suchmaschinen. Diese Suchmaschinen ermöglichen es dem Suchenden ein Stichwort einzugeben und danach suchen zu lassen. Es gibt zahlreiche Suchmaschinen im Bereich MP3. Die bekanntesten MP3 Suchmaschinen sind Audiogalaxy und Immedia.


    MP3 Meta-Suchmaschinen:

    Eine weiter Alternative an MP3s zu kommen, bzw. diese zu finden, sind die sog. Meta-Sucher. Diese tun nichts anderes, als alle bekannten MP3 Suchmaschinen parallel zu durchsuchen und die Ergebnisse dann in einem einheitlichen Layout wieder auszugeben. Die zwei bekanntesten Suchmaschinen sind derzeit Palavista, MetaMP3.


    Bitraten (KBps):

    Die sogenannten Bitraten geben Auskunft über die Qualität eines MP3s. Standard heutzutage ist 128 Kbps, wobei allerdings die Enkodierung (Umwandlung) der MP3s in mindestens 160, wenn nicht sogar 192 Kbps zu empfehlen ist, da somit ein relativ guter Kompromiss aus Dateigröße und Qualität getroffen ist.


    MP3s in WAVE-Dateien umwandeln:

    Es gibt dafür entsprechende Programme, am einfachsten lässt es sich allerdings mit vielen der gängigen Playern machen. WinAMP oder WPlay, z.B. haben spezielle Funktionen ein MP3 einfach als WAVE-Datei an einer bestimmte Stelle abzuspeichern, anstatt dieses abzuspielen.


    Rechtslage bei MP3`s:

    Das Herunterladen von copyright geschützten MP3-Songs ist in Deutschland generell illegal, es sei denn Sie nutzen dazu Dienste wie MOD bzw. AOD, für die Sie dann aber auch bezahlen müssen.
    Von einer eigenen CD hergestellte MP3s sind solange das MP3 auf dem eigenen Rechner bleibt und nicht ins Internet hochgeladen wird oder an andere Personen weitergegeben wird, legal. Im Freundeskreis ist es allerdings nach dem "Copyright für den Privatgebrauch" erlaubt CDs zu verleihen, was die rechliche Situation des Weitergebens von MP3s an enge Freunde wieder leicht verschleiert.


    Systemanforderungen für MP3s:
     
    Um MP3s in angemessener Qualität und ohne nerviges Stocken anzuhören, sollte man mindestens einen Pentium 100 unter der Haube haben. Dies ist aber wirklich nur minimum Anforderung und berücksichtigt noch nicht das Multitasking (mehrere Programme gleichzeitig laufen zu lassen) oder die eventuelle Nutzung von Plug-Ins, die man während des Abspielens eines Songs ihre Arbeit erledigen lässt. All dies bezieht sich auf Softwaredecoding mit der CPU. Es gibt auch MPEG Decoder (PCI / ISA) Steckkarten für den PC, die dem Prozessor die Decoding-Arbeit abnehmen - damit könnte man dann theoretisch MP3s auf einem 386er abspielen, wenn Windows 9x darauf laufen würde.


    Software um MP3s abzuspielen:

    Um MP3s abspielen zu können benötigt man einen einfachen MP3-Player. Der Player wird daher benötigt, da Windows und auch andere Betriebssysteme noch keinen Decoder eingebaut haben, die MP3 dekodieren, um es dann abzuspielen. Es gibt viele verschiedene Player die auch unterschiedliche Prozessorauslastungen haben. Entscheidend dabei sind die Player mit den niedrigen Auslastungen, das wären z.B. Winamp, WPlay und K-Jöfol. Die Auslastung ist für die Leute entscheidend, die den Player im Hintergrund laufen lassen und am Rechner weiterarbeiten. Natürlich schwindet die Prozessorauslastung durch die Verwendung schnellerer Prozessoren und Systeme.


    Walkman/Discman für MP3`s:

    Angefangen hat es mit dem MP-Man von Saehan, der nur wenige Megabyte Speicher hat, aber aufgrund nicht vorhandener beweglicher Teile absolut Resistent gegen Erschütterungen ist. In der Zwischenzeit hat sich auf diesem Markt viel getan. Immer mehr größere Firmen wagen sich an das MP3-Format und produzieren Player. Diamond hat derzeit den Mini-MP3-Player Rio auf dem Markt. Mit einem Speicher von 64 MB (mit der, nur in den USA erhältlichen Special-Edition, erweiterbar auf 96 MB), lassen sich auf ihm 20-30 Songs mit einer Bitrate von 128 KB/s speichern und unterwegs anhören.
    Ebenfalls ein interessantes Thema, das sich noch in der Entwicklung befindet, sind MP3-CD-Player. CD-Player dieser Art spielen, ohne dabei auf einen Computer angewiesen zu sein, auf CD gebrannte MP3s ab. Da eine CD ca. 180 MP3s mit 128 KBps/s oder ca. 120 mit 160 KBps/s fassen kann, sind die MP3-CD-Player ein interessantes Thema.


    Probleme beim Download von MP3`s:

    Die meisten Fehlermeldungen beim Downloadversuch eines Liedes entstehen dadurch, daß es in den Momement zu viele Besucher auf dem jeweiligen Server gibt. Die meisten Server haben ein Limit von ca. 20-30 Personen, die sich gleichzeitig auf dem Server aufhalten dürfen. Diese Beschränkung ist notwendig, um allen Leuten, die sich auf dem Server befinden, genug Bandbreite zur Verfügung zustellen. Erhalten Sie eine ähnliche Fehlermeldung wie "Too many users", dann ist die einzige Möglichkeit Zugriff auf den Server zubekommen ständiges Probieren. Ausserdem sollte ein Download nicht direkt über den Browser ausgeführt werden. Man sollte für Dateien, die sich auf FTP-Servern befinden, (erkennbar durch ftp:// in der URL) nur FTP-Clients wie z.B. CuteFTP oder WS_FTP, verwenden.


    Normalizen:

    Ein normalizer Programm, wie zum Beispiel das Eingebaute von Audiograbber durchsucht das ganze Wave File nach der lautesten Stelle (Peak-Level) und erhöht oder erniedrigt anhand dieses Messwertes das gesamte File proportional. Das heisst, dass nicht etwa jede Stelle des Liedes gleich laut gemacht wird, sondern nur um soviel Prozent, wie der Messwert vom angestrebten Peak-Wert abweicht. Dadurch kann es sein, dass Lieder, die einige wenige laute Stellen haben und sonst recht leise sind kaum verändert werden und das ist auch gut so, denn in dem Fall ist es vom Interpreten der Musik gewollt leise und laut. Normalizen ist nur dafür gedacht, dass wenigstens alle Lieder von verschiedenen Quellen das selbe Lautstärkenspektrum haben.

    Bemerkung:

    Die MP3-Datenpakete sind immer noch recht groß (ca. 2-10 MB, je nach Liedgrösse), kosten damit Download-Zeit und somit Online-Gebühren.


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