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AVM Fritz!Fon 7150 im Test
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Weitere Funktionen
Eine Ereignisliste informiert über alles, was gerade mit dem Fritz!Fon
passiert. In die Kategorien Telefonie, Internetverbindung, USB-Zubehör,
WLAN und System lassen sich die Ereignisse unterteilen. Auf Wunsch lassen
sich die Ereignisse via Push Service an eine beliebige E-Mailadresse schicken.
Im Auslieferungszustand ist die Expertenansicht genannte Detailansicht aus
dem Fritz!Fon ausgeschaltet, so dass der Einsteiger absolut nicht überfordert
ist. Der Profi hingegen, wird sehr schnell die Expertenansicht lieben lernen,
denn nur mit ihr lässt sich das volle Potenzial des Fritz!Fons ausschöpfen.
Nach einem Firmwareupgrade, der sehr einfach über das Webinterface möglich ist,
fanden wir einen neuen Menüpunkt Programme. Hier bietet AVM die Möglichkeit,
verschiedene Programme herunterzuladen, die den Funktionsumfang des Fritz!Fons
weiter steigern können. Dazu gehören zum Beispiel eine Kindersicherung, ein
TAPI-Treiber, ein Monitoring-Programm sowie eine Fax-Anwendung.
Mittels Onlinehilfe ließen sich unsere offenen Fragen sehr einfach und
schnell klären, so dass dieser Menüpunkt nicht zu unterschätzen ist.
Handgerät
FritzBox und Fritz!Fon unterscheiden sich, wie man bis dato sehen kann,
im allgemeinen also gar nicht so stark voneinander. Was die FritzBox
aber zum Fritz!Fon macht, ist ganz klar das mitgelieferte Handgerät.
Nachdem man die mitgelieferten Akkus eingelegt hat, mit denen laut Hersteller
eine Stand-by-Zeit von fünf Tagen und eine Gesprächsdauer von 17 Stunden
möglich sein soll, fällt auf, dass das Handgerät des Fritz!Fons sehr gut
in der Hand liegt. Im Auslieferungszustand war lediglich das Display deutlich
zu kontrastarm eingestellt. Jedoch konnte dieses schnell im aufgeräumten
Menü des Telefons eingestellt werden.
In der Zwischenzeit hat das Handgerät automatisch eine Verbindung zur Basis
aufgebaut, so dass man nach dem Durchlaufen des Assistenten sofort telefonieren kann.
Gesteuert wird das Telefon über einen Vier-Wege-Navigationsknopf sowie zwei Aktionstasten.
Hinzu kommen noch zwei Tasten zum Annehmen und beenden von Gesprächen sowie das übliche
12er Tastenfeld, eine R-Taste und eine Taste zum SMS-Schreiben. Im Auslieferungszustand
ist der SMS-Gateway der Telekom eingestellt. Blaue LEDs sorgen dafür, das jede Taste im
Dunklen trotzdem gut zu erkennen ist.
Absolut überzeugen kann die Sprachqualität. Sowohl im normalen Telefoneinsatz als auch
mittels VoIP ist das Gegenüber deutlich und klar zu verstehen.
Negativ hingegen fällt die Geschwindigkeit des Telefons auf. Sobald das
Telefon auf die Basisstation zugreifen muss, beispielsweise um entgangene
Anrufe aufzulisten, muss immer eine kurze Wartezeit hingenommen werden.
Dieses kann nach ein paar Tagen Abwesenheit recht nervig sein.
Ansonsten verfügt das Handgerät noch über ein paar nützliche Funktionen
wie Direktruf, Babywache, einen Kalender, Erinnerungen und zudem zwei
Spiele. Auch viele Funktionen der Fritz!Fon Basisstation lassen sich mittels
Handgerät einstellen.

Fazit
Alles unter einem Dach unterbringen - fast hätte das funktioniert.
Was jedoch zum perfekten Allrounder fehlt sind etwas mehr Funktionen
im Bereich FileServer (beispielsweise das SMB-Protokoll, USB 2.0)
sowie die VPN-Funktionalität.
Alles andere hingegen ist hervorragend gelöst worden. Für den stolzen
Preis von 249 (UVP) bekommt man einen echten Allrounder, der rechnet
man die eingebauten Komponenten zusammen, nicht zu teuer ist.
Gerade Einsteiger in dem Bereich sollten sich genau mit dem Fritz!Fon 7150
beschäftigen. Die Einrichtung ist durch die Verwendung der Assistenten
sehr benutzerfreundlich. Aber auch Profis können mit dem Fritz!Fon glücklich
werden. Besonders die Expertenansicht wird hier Freunde finden.
Wer mehr LAN- oder USB-Ports benötigt, kann die Funktionen des Fritz!Fons
einfach mittels Switch oder USB-Hub erweitern.
Nicht zu vergessen sind auch die hervorragenden deutschen Hilfetexte.
Kurz aber sehr gut verständlich werden alle Funktionen direkt im
Webinterface erklärt. Hier sparen andere Hersteller leider viel zu oft beim
Übersetzen.
Mit dem Fritz!Fon 7150 kauft man einen gelungenen Cocktail aus VoIP, DSL,
DECT- und TK-Anlage. Daher ein absolut verdienter Gold-Award für das Fritz!Fon.
Weitere Details bekommt man auf der Herstellerseite unter http://www.avm.de.
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