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AVM Fritz!Fon 7150 im Test
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Alles in Einem, aber einfach und alles ohne Kabel. So könnte
ein Versuch aussehen, das Fritz!Fon 7150 von AVM kurz zu beschreiben. In
der Tat vereint AVM im Fritz!Fon allerlei Geräte, die sonst im
modernen Haushalt verteilt sind: DSL-Modem, WLAN-Router, VoIP-Telefon,
DECT-Telefon, Anrufbeantworter, Access Point, PrintServer sowie
FileServer.
Intro / Lieferumfang
Wie schon zu vermuten, erwirbt man mit dem Fritz!Fon 7150 vom AVM eine
echte All-In-One Lösung, die optisch nicht viel anders als
ein herkömmliches schnurloses Telefon aussieht. Erst bei
genauerer Betrachtung der silbernen Ladeschale fallen USB- sowie zwei
RJ-45 Anschlusse auf. Auch das Handgerät sieht
durchschnittlich aus und lässt erstmal nicht auf die vielen
Funktionen schließen.

Nebst Ladeschale und Handgerät gehören zudem
Anschlusskabel, ein Trafostecker, eine kurze, gedruckte
Schnelleinstiegsanleitung sowie eine CD mit Software und Anleitungen zum
Lieferumfang. Eine Besonderheit stellt ein Y-Kabel da, welches
Telefonanschluss (wahlweise ISDN oder Analog) und die Verbindung zum
Splitter zusammenfasst und so in eine der RJ-45 Buchsen leitet. Die
zweite rote Anschlussdose dient als einfacher Netzwerkanschluss. Der
Trafostecker versorgt das Telefon mit maximal 12 Watt, der
Durchschnittsverbrauch soll laut Hersteller bei etwas 9 Watt liegen.
Installation: WAN/Internet
Beim Auspacken fällt einem schon ein Zettel in die Hand, in
der man darum gebeten wird, als allererstes die mitgelieferte CD
einzulegen. Leistet man dem Folge, kann eigentlich nichts mehr falsch
laufen: Ein Assistent zeigt mit vielen Bildern, wie genau das Fritz!Fon
angeschlossen werden muss. Auch startet der Assistent gleich ein
Programm, welches je nach Situation versucht, das Fritz!Fon
über WLAN oder über LAN zu finden, um so die erste
Einrichtung vorzunehmen. Hier geht es mit einem Assistenten weiter, der
für die wichtigsten Provider schon die Grunddaten bereit
hält, so dass im Idealfall nur noch ein Benutzername und ein
Passwort eingegeben werden muss – schon ist man online.

Natürlich lässt sich das Fritz!Fon auch ohne Probleme
in ein bestehendes LAN einfügen. Interessant ist die
PPPoE-Passthrough genannte Funktion. Das bedeutet, das am Fritz!Fon
angeschlossene Geräte zusätzlich ihre eigene
Internetverbindung aufbauen können.
Auch werden Merkmale wie Traffic-Shaping, ATM-Einstellungen,
Dyndns-Services und festlegen des Zeitpunktes der Zwangstrennung
unterstützt.
Installation: WLAN
Die Installation des WLANs ist mit Hilfe des Assistenten sehr einfach.
Das WLAN ist sofort verschlüsselt und mit einem individuellen
WPA-Key versehen. Dafür hat AVM sich ein Lob verdient,
beachtet man mal, wie viele WLANs weiterhin komplett offen bei
einem Spaziergang durch die Stadt zu finden sind. Unterstütz
werden neben WPA sowohl WPA2 als auch WEP. Setzt man komplett auf
Hardware von AVM, so lässt sich das WLAN auf den Clients noch
einfacher mittels der vom Berliner Unternehmen AVM Stick & Surf
genannten Technologie einrichten. Hier muss nur ein USB-WLAN-Stick von
AVM in den USB-Port des Fritz!Fon gesteckt werden und der
WLAN-Schlüssel so wie die SSID wird auf dem Stick
übertragen.
Weiterhin lässt sich das WLAN auch mittels MAC-Adress-Filter
absichern, so das nach der Einrichtung keine neuen Geräte mehr
eine Verbindung zu der Basisstation aufbauen können.
Eine Sendeleistungseinstellung bietet ggf. einen minimalen
zusätzlichen Schutz, soll aber wohl mehr die Strahlung der
WLAN-Antenne minimieren. Hier bietet sich zudem eine Nachtschaltung an:
Es lassen sich Zeiten festlegen, in dem der Access Point komplett
deaktiviert ist. Lobenswert: Ist noch ein Client aktiv, bleibt das WLAN
auch in Zeiten der Nachschaltung so lange aktiv, bis die letzte
Verbindung unterbrochen wurde. Eine Aktivierung bzw. Deaktivierung des
Access Points ist zudem über Telefon-Codes sowie der Taste an
der Basisstation möglich.
Neu, im Hinblick auf die bereits von FritzBoxen bekannten Funktionen
ist ein Repeater-Modus.

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