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VIA Epia M10000 im Test - Seite 4/5
Performance:
Einleitung:
Die Performance des Systems hat uns ehrlich gesagt sehr überrascht, denn keine der von uns gestellten Aufgaben konnte das System aus dem Tritt bringen. Es arbeitete immer zügig und vor allem sehr stabil. Die Bildquallität der onboard-Grafik ist sehr gut und bietet keinerlei anlass zur Kritik. Es scheint, als wären alle Kinderkrankheiten der früheren Versionen beseitigt worden. Für Spiele, insbesondere der aktuellen Generation, reicht weder die Prozessor noch die Grafikleistung. Des weiteren hat der Grafikchip keinen eigenen Speicher zur Verfügung und muss sich daher den Arbeitsspeicher mit dem Prozessor teilen. Dies führt zwar zu weiteren starken Performance-Einbrüchen, allerdings spart es natürlich Strom und Platz.
Office Leistung:
Das System ist sämtlichen Office- und Surfanwendungen ohne Einschränkungen gewachsen. Auch die Wiedergabe von Flash-Animationen war keine Herausforderung für das System. Die Signalquallität war auch bei einer Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten gut genung, um ein entspanntes Arbeiten zu gewährleisten.
Audio- und MP3-Wiedergabe:
Die Klangquallität des VIA VT1616 Soundchips ist enorm gut. Die Prozessorauslastung liegt während der MP3-Wiedergabe mit Winamp 2.9 bei maximal 5%, benutzt man das Programm JetAudio, sinkt die Auslastung auf max. 3%. Der 6-Kanal Audiochip unterstützt den Upmix von Stereoton auf 5.1 Ton. Die Prozessorauslastung steigt dabei um 1-2%, jedoch muss man beim Benutzen dieses Features minimale Abstriche in der Tonqualität in kauf nehmen. Als weiteres Goodie ist es möglich, 5.1 Sound nur auf die Frontspeaker zu legen, der Soundchip ist dann in der Lage, auf zwei Lautsprechern einen virtuellen 3D-Sound zu generieren.
DVD-Wiedergabe:
Die Wiedergabe von DVDs stellt für das System keine Herausforderung dar, die Prozessorauslastung überstieg nie die 75%-Marke und es traten keine Ruckler oder Tonfehler auf. Für den Test benutzten wir den Software-DVD-Player WinDVD 4 und ein Toshiba 16x DVD-ROM Laufwerk.
DivX-Wiedergabe:
Zum Testen der DivX-Wiedergabe benutzen wir den DivX Codec in der Version 5.2 zusammen mit dem DivX Player 2.5.4. Wiedergegeben wurde ein 987 MByte großer Film in einer Auflösung von 768x512 Pixel. Die Wiedergabe verlief vollkommen ruckelfrei, was der Tatsache zu verdanken ist, dass DivX auf sogenannte Low-Power-Systeme optimiert wurde. Trotzdem lag die Prozessorauslastung teilweise bei bis zu 100%, weshalb ich für die Wiedergabe von Filmen in höherer Auflösung, eher eine ATI-Grafikkarte der 9x00 Serie empfehle, welche DivX-Hardwarebeschleunigung unterstützt. Diese senkt die Prozessorauslastung auf 5%-10% bei der Wiedergabe des oben genannten Films. Hierbei ist noch zu erwähnen, dass sich die onboard-Grafik nicht vollständig abschalten lässt, somit verbraucht sie immer etwas Hauptspeicher.
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