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  • Sapphire Radeon X1600Pro AGP im Test - Seite 1/3

    Die Tests aktueller Grafikkarten basieren seit jeher im Regelfall auf Modellen der Oberklasse, mindestens jedoch der Mittelklasse. Warum eigentlich? Diese Frage stellte sich uns, da ATI mit dem 1600er Chip nicht nur in der Mittelklasse für frischen Wind sorgt, sondern auch darunter noch mittels der ATI X1600 Pro kräftig mitspielen will.
    Da es diese Grafiklösung auch in der AGP Variante gibt und diese ab weniger als 125 Euro zu haben ist, konnten wir unserem Kühlertestrechner ein Upgrade nicht ersparen.

    Wie sich das Modell von Sapphire in unserem Test geschlagen hat, ist im folgenden zu lesen.

    Verpackung und Lieferumfang

    Verpackung


    Die Verpackung der Grafikkarte entspricht der gängigen Praxis und vereint bunte Grafiken mit marketinggünstig formulierten, techischen Details des Inhalts.

    Inhalt


    Da es sich bei dem von uns erworbenem Testmodell um die "Lite Retail"-Ausgabe handelt, fällt auch der Lieferumfang entsprechend aus. So bekamen wir folgende Sachen geliefert:
  • Grafikkarte
  • Treiber CD
  • CD mit diversen Spieledemos
  • S-Video Kabel
  • Composite Kabel
  • Composite/S-Video Adapter
  • DVI/VGA Adapter
  • HDTV Adapter
  • Adapterkabel für Stromzufuhr


  • Inhalt


    Die Grafikkarte

    Grundlage der X1600 Pro ist ein rotes PCB. Im Vergleich zu den Dickschiffen von NVidia fällt dieses recht kurz aus, was in Anbetracht der doch recht wesentlich geminderten Leistung nicht verwundert.

    X1600Pro


    Der auf dem PCB auf der GPU-Seite aufsitzende Kühler deckt sowohl den Grafikchip als auch die Speicherchips ab. Das Material des Kühlers ist Aluminium und, der integrierte Lüfter 40mm groß. Die Aufbauhöhe der Grafikkarte hält sich dank der sog. "Single Slot"- Kühllösung im Rahmen des Platzbedarfs der Grafikkarte und blockiert somit keinen weiteren Slot.

    Kühler


    Die auf der anderen Seite des PCBs liegenden Speicherchips müssen hingegen ohne weitere Kühlung auskommen. In Anbetracht der Tatsache, das Wärme nach oben aufsteigt, nicht jeder den kleinen Speicherbausteinen das letzte entlocken will und man die Grafikkarte günstig im Luftstrom des Gehäuses positionieren kann, wird es im Rahmen von ATX-Gehäusen wohl kaum zu Problemen kommen.
    Beim Arbeitsspeicher verlässt sich Sapphire auf ein DDR2-Modell von Infineon. Die Speicher tragen die kryptische Bezeichnung HYB18T256161AF-25, wobei die letzten beiden Zahlen primär interessant sind, da sie über die Zugriffszeit und die somit nominell maximale Taktung des Speichers Auskunft geben. Somit ergibt sich bei einer Zugriffszeit von 2,5ns ein Realtakt von 400MHz (Grundlage: 1000/2,5=400).

    Infineon RAMs


    Ebenfalls auf der ungekühlten Seite der Karte befindlich ist der Bridge-Chip (bei NVidia: "HSI-Bridge"), der dafür sorgt, das der eigentlich auf PCI-Express ausgelegte Chipsatz AGP-kompatibel wird. Dieser Chip ist bei ATI-Karten im Gegensatz zu den Modellen von NVidia ungekühlt. Allerdings verfügt das auf unserer Karte zum Einsatz kommenden Modell über eine Abdeckung mittels eines Wärmeleitpads (?). Welchem Zweck dies dienlich sein soll, vermögen wir nicht einwandfrei zu klären, zumal der eigentlich wärmste Teil des Chips - der DIE - von der "Kühlung" ausgeschlossen ist, wie man auf dem Foto erkennen kann. Wir vermuten daher einen Schutz des empfindlichen Chips vor mechanischen Einflüssen.

    PCI-E-to-AGP Bridge


    Um es dann auch nicht weiter in die Länge zu ziehen, präsentieren wir alle technischen Daten zusammenfassend im Überblick:

  • Modellname: X1600 Pro
  • Anbindung: AGP
  • Taktung: 500/390MHz (GPU/RAM; gemessen: 500/405MHz)
  • Speicher: 256MB DDR2
  • Speicheranbindung: 128bit über 256bit Ringbus
  • Pipelines: 12
  • Shader Modell: 3.0
  • Anschlüsse: VGA, DVI-I, S-Video (out)
  • sonstiges: ATI AVIVO, HDTV-Support


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