Mit der x1600xt iceQ turbo von HIS haben wir ein weiteres Mitglied ATIs neuer x1000-Familie bei uns im Test. Wie das Wort „Turbo“ schon ahnen lässt, ist diese Karte dafür ausgelegt ein wenig über dem normalen x1600xt-Takt zu laufen, wofür der protzige Zwei-Slot-Kühler die nötige Coolnes spendiert. Was die Karte zu leisten im Stande ist, möchten wir auf den nächseten Seiten näher erkunden....
An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn Koll von der KoM Agentur, der uns das Testsample von HIS zur Verfügung gestellt hat, sehr herzlich bedanken.
Gleich beim öffnen des Kartons wird klar, dass es sich hier um ein wahres Luxuspaket handelt. Vom Software-Bundle bis hin zur Ausstattung der Karte selbst wurde nicht gespart, was sich aber natürlich leider auch im Preis (derzeit 195€) niederschlägt. Ob einem dies die gut 40€ Mehrpreis gegenüber anderer Anbieter wert ist, muss jeder selbst entscheiden.
- Vollversion von Flat-Out (Autorennen)
- Vollversion von Dungeon Siege (Rollenspiel)
- Vollversion von 3D album Picture Pro
- Vollversion von Power2GO
- Vollversion von Power Director SE+
- Testversion von Power DVD copy
- Testversion von Medihow
- Testversion von PowerBackup
Die Karte selbst ist neben den beiden DVI-Anschlüssen mit einem S-Video Ausgang ausgestattet. Das Interessanteste daran ist aber bestimmt die Kühlung. Der IceQ Kühler ist, ganz ähnlich dem AC Silencer, ein dicker Zwei-Slot-Kühler, der die warme Luft über den Slotblendenbereich aus dem Gehäuse blässt. Dabei entsteht nicht nur eine enorme Kühlleistung, der verbaute Lüfter ist auch noch flüster leise. Die Rams sind ausserdem mit Passivkühlerkörpern bestückt. Wie sich all das auf die Übertaktbarkeit auswirkt werden wir natürlich auch überprüfen.
Die Verwendung dieses Mega-Kühlers hat aber natürlich auch seine Nachteile. Shuttlebesitzer werden die Karte wohl nur schwer verwenden können, und auch im einen oder anderen Desktop-PC wird es bestimmt zu Platzproblemen kommen. Auf dem DFI Lanparty nf4 Ultra-D gab es zB. ein Problem mit unserem Northbridge-Wasserkühler und wir mussten für die Testdurchläufe den originalen NB-Luftkühler montieren. Und auch auf dem Asrock k8nf4g-sata2 mussten wir entweder Sound,- oder Netzwerkkarte ausbauen, weil es nicht mehr möglich war beide PCI-Seckplätze zu verwenden.