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Review: Yeong Yang YY-5604 Magic-Fleece gedämmt - Seite 2/3
Inneres
Dem bei uns durch das solide, äußere Erscheinungsbild des Towers aufgekommenem Anspruch wird das Gehäuse auch von innen gerecht. Somit bietet es Platz für insgesamt vier 5 1/4" Laufwerke, fünf 3 1/2" Laufwerke und ein Diskettenlaufwerk. Sämtliche Laufwerke werden dabei, bis auf das Diskettenlaufwerk, über Montageschienen im Gehäuse verbaut. Das anbringen der Montageschienen an den Laufwerken gestaltet sich dabei besonders einfach, da hierfür vom Prinzip her kein Werkzeug erforderlich ist. Die 3 1/2" Montageschienen werden mit den beigelegten, gewindelosen HDD-Screws einfach an das Laufwerk gesteckt und dann im Festplattenkäfig verbaut. Ein herausfallen der Laufwerke im verbauten Zustand ist nicht möglich, da hierfür kein ausreichendes Spiel im Laufwerkskäfig vorhanden ist.

Die 5 1/4" Montageschienen ließen sich von ihrer Konstruktion auch ohne Verschraubung am Laufwerk anbringen. Die in die Befestigungslöcher des Laufwerks stehenden "Stifte" der Montageschiene sind von ihrer Größe genau so gestaltet, dass sie sie beim einstecken in die Gewindebohrungen des Laufwerks so fest sitzen, dass es eigentlich als Befestigung ausricht. Dennoch können die Montageschienen mit dem Laufwerk fest verschraubt werden, so dass z. B. beim Ein- und Ausbau des Laufwerks keine unvorhergesehenen Unfälle geschehen können. Zusätzlich dazu kann man die Laufwerksschienen auch noch mit dem Gehäuse verschrauben. Dies macht besonders dann Sinn, wenn über die Montageschienen Multifunktions-Frontblenden oder Lüftersteuerungen verbaut werden, deren Einbautiefe bei weitem nicht der eines normalen CD-/DVD-Laufwerks entspricht.

Um die Montage an den 5 1/4" Gehäuseschächten vornehmen zu können, ist es notwendig, die Frontblende abzubauen. Dies geht sehr schnell über insgesamt 6 Haken, die einfach von innen zur Seite gedrückt werden müssen, woraufhin man die Front nach vorne abnehmen kann. Dass sich die Front dabei so leicht entfernen lässt, hat natürlich noch weitere, positive Nebeneffekte. Wie auf dem Bild unten zu erkennen ist, verfügt die Frontblende über einen integrierten Staubfilter, dessen Reinigung so sehr schnell erledigt werden kann. Des weiteren lässt sich auf diesem Wege der in die Front eingelassene Lüfter de-/montieren und reinigen.

Die Lüfterbefestigung ist zu diesem Zweck ebenso gestaltet worden. Somit bleibt auch dieser Teil vom Werkzeugeinsatz verschont, da man den Lüfter samt Lüfterkäfig von Hand aus dem Gehäuse ausbauen kann.

Gleiches gilt für den Lüfterkäfig in der Gehäuserückwand. Auch dieser lässt sich nach dem gleichen Prinzip werkzeuglos ausbauen und mit einem Lüfter bestücken. Beide Lüfterkäfige können dabei mit jeweils einem 120mm Lüfter versehen werden.

Ebenso dem Zweck der optimalen Kühlung ist das in die Seitenwand integrierte Blowhole dienlich. Um eine optimale Luftzufuhr zum CPU-Kühler zu gewährleisten ist an dieser Stelle ein von der Länger her variables Rohr an das Seitenteil angeflanscht. Nachteil dieser starren Konstruktion ist allerdings, dass sich der CPU-Sockel möglichst genau unter dem vom Blowhole kommenden Luftkanal befinden muss. Des weiteren verhindert der Innendurchmesser des Rohrs mit ca. 92mm eine uneingeschränkte Kombinationsmöglichkeit mit dem Gros an derzeit erhältlichen Kühlern. Dennoch handelt es sich bei dieser Konstruktion um ein sehr wirkungsvolles Mittel, um den CPU-Kühler zu unterstützen - allerdings nur unter den oben erwähnten Voraussetzungen.

Zunächst nochmal zurück zur werkzeuglosen Montage. Diese setzt sich bei den hinteren Gehäuseslots fort. Somit lassen sich Erweiterungskarten auf dem Board verbauen, ohne dass diese anschließend mit dem Gehäuse verschraubt werden müssen. Es muss lediglich der sich oben befindliche, blaue Hebel angehoben werden...

...und schon kann die Klemmvorrichtung zur Seite weggeklappt und bei Bedarf nach oben heraus gezogen werden.

Abgerundet wird die Inneneinrichtung des YeonYang YY-5604 u.a. durch kleine Details wie gefalzte oder umgebogene Kanten, die das Verletzungsrisiko beim Einbau von Hardware im Gehäuse gewissermaßen auf Null reduzieren. Zusätzlich dazu kommt in der von uns getesteten Variante dieses Gehäuses, dass durch die Schallreduktions-Profis von Noisemagic optimiert wurde, noch die Ausstaffierung mit Dämmmatten hinzu. Um der Schallproduktion des Rechners dabei bestmöglich entgegenzuwirken, wurden Boden, Deckel, Festplattenkäfig, Gehäuserückwand und natürlich die Seitenteile sowie die bereits erwähnten Teile der Gehhäusefront mit Magic-Fleece beklebt. An Stellen, wo sich die Dämmmatten beim Einbau von Komponenten als hinderlich erweisen könnten, ließ man eine Verklebung weg und fixierte z. B. die an der Rückwand befindliche Dämmmatte mit einem Magnetstreifen.
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