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Thermaltake Xaser V V7000D WinGo Gamer Series - Seite 2/3
Das sehr gut verarbeitete 3-Wege-Schloss schließt die Front, wie der Name schon sagt, auf 3 Arten:
- Geschlossen - Die Front ist komplett zu.
- Benutzen - Nur die erste Tür geht auf, so dass man zugriff auf die Laufwerke hat.
- Installation - Beide Türen sind offen, man kann Laufwerke de-/ installieren, den Filter reinigen und das Sidepanel öffnen.
Das Schloss besteht aus stabilem Metal, welches auch in eine Metalfassung schließt (Bild, rote Markierung). Der Verschluß der Seitenwand (Bild, grüne Markierung) besteht aus einem kleinen Metall-Riegel.
Das Seitenschloss, welches mit Ausnahme des Riegels (Bild, links), komplett mit Kunststoff ummantelt ist, greift an der Seitenwand innen an einem "abgebogenen" Stück des Metalls (Bild, rechts), welches als Schaft für diesen dient.
Die Seite
Das Sidepanel:
Das Window wurde sehr sauber verarbeitet und in das Loch der Seitenwand eingefasst, so dass man die Kante zwar fühlen kann, aber es keinen Höhenunterschied gibt. Zentriert in der unteren Hälfte der Plexiglasscheibe befindet sich ein von aussen eingefräster Schriftzug, welcher den Firmennamen und den Slogan beinhaltet. Unter dem "X-förmigen"-Window sind noch einige Luftlöcher, die eine bessere Zuluft bieten sollen. Der etwas groß geratene "Griff", verdeckt einen der beiden 92mm Lüfter an der Seite. Die Löcher im Griffstück dienen dem 92mm Lüfter als Luftzufuhr (dazu unter Lautstärke mehr).
Die Lüfterhalterung ist zwar eine nette Idee, verdeckt aber bis auf 2,5 cm das komplette Mainboard, was nicht dem Zweck eines Windows dienlich ist.
Der seitlich angebrachte Kunststoffhalter, bietet zwei 92mm Lüftern halt. Während der oben eingesetzte Silent-Fan, Luft durch die Löcher im Griff der Seitenwand bekommt, liegt der unten angebrachte LED-Fan 3mm vom Plexiplas entfernt, worin keine Löcher sind. Dadurch wird die Leistung des LED-Lüfters natürlich beeinträchtigt. An beiden Lüftern befinden sich Filter aus gesponnenem Nylongarn, um das Eindringen von Staub zu verhindern.
An und für sich ist die Anordnung recht sinnvoll, da der untere Lüfter die gesamten PCI-Schächte anbläst. Der obere Lüfter saugt ebenfalls rein, doch durch die etwas kleinen Luftdurchlässe im Griff, wird es ab ca. 50% Lüftergeschwindigkeit störend laut. Beide Lüfter sind mit einem Kabel für das Tachosignal ausgestattet, nur das Kabel des oberen Lüfters ist leider viel zu kurz, um auch nur in die Nähe eines "SYS-FAN"-Connectors zu gelangen. Die Tachokabel der beiden LED-Lüfter hingegen, verfügen über eine ausreichende Kabellänge.
Ein Schnitzer wurde sich mit dem Silent-Lüfter erlaubt. Die "Rotorblätter" dieses Fans sind nicht gut abgerundet, so dass ich es geschafft habe, mir bei niedrigster Geschwindigkeit (ca. 1300rpm) einen 2mm tiefen Schnitt im Finger anzueignen, was ich sonst nicht einmal mit meinem Alpha Fan (80mm, 11W, 4800rpm) schaffe. :)
Das Heck
Auf der Rückseite des Gehäuses befinden sich neben den typischen Ausschnitten der PSU, ATX-Blende und PCI-Slots noch ein großzügig durchläßiges 92mm Lüftergitter, welches dem Luftstrom freien lauf lässt und so gut wie nicht behindert. Ebenfalls werden hier die beiden Seitenwände per "Thumb-Screw" verschraubt.
Sehr innovativ ist der auf dem rechten Bild zu sehende "graue Kasten" an den PCI-Slots. Dieses Teil nennt sich laut Handbuch PCI Slot Tool-free und ist auch eigentlich eine sehr gute Idee, allerdings nicht ganz zuende gedacht. Es funktioniert sehr gut, konnte aber aufgrund dieses Features meine Audigy2 nicht einbauen, da diese Soundkarte ganze 2 mm zu breit war. Auf dieses Problem stoßen alle mit einer Steckkarte, die breiter ist als die an der Karte angebrachten PCI-Slotblende. Zum Glück lässt sich diese "Tool-Free-Box" aber leicht über 3 Schrauben an der Hinterseite entfernen, so dass auch breite Karten wieder Platz in den Slots finden, auch wenn man dann wieder schrauben muss. User und vor allem Overclocker die auf den CNPS6000a Cu von Zalman schwören, werden es so oder so entfernen, da es ansonsten keinerlei Möglichkeit gibt den Lüfterarm zu befestigen.
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