Thermaltake Xaser III V2000A im Test - Seite 7/9
Um das ganze Gehäuse in sich zu stabilisieren und das
Netzteil sicher zu installieren, befinden sich im Gehäuse Querschienen. Darauf
liegt später das Netzteil. Dadurch werden die Schrauben am Netzteil entlastet.
Und um zu verhindern, dass das Netzteil nach links oder rechts verrutscht,
befinden sich zudem kleine Halterungen auf den Querschienen.

Die Karten müssen nicht im Gehäuse verschraubt werden. Sie
werden durch kleine Hebel gesichert. Dieses geschieht, indem man als erstes die
Hebel nach oben klappt und anschließend zur Seite wegzieht. Die Karten sitzen
zwar nicht hundertprozentig fest, aber im Normalfall sollte es reichen. Durch
diese Art, die Karten einzubauen, spart man viel Zeit. Außerdem erlischt die
Gefahr, dass Schrauben in das Gehäuse fallen. Probleme könnte es jedoch bei
Karten geben, die nicht vollkommen den Normbestimmungen entsprechen.

Nachdem nun Motherboard und die Karten eingebaut wurden, kann
man als nächstes die Festplatten einbauen. Hier bietet das Xaser III einen ganz
entschiedenen Vorteil: Die Festplatten müssen nicht "vom Gehäuseinneren" in die
Halterungen geschoben werden. Die Festplattenkäfige wurden so angeordnet, dass
sie bequem von der Seite zugänglich sind. Sehr lobenswert ist auch, dass man
insgesamt sieben Festplatten einbauen kann (sechs in den normalen Halterungen,
eine hinter der Lüftersteuerung)

Dass man die Festplatten nicht mehr direkt mit dem Gehäuse
verschrauben muss, sondern dass sie mit Hilfe von Montageschienen eingebaut
werden, ist bei "besseren Gehäusen" schon standart. Relativ neu ist jedoch die
Idee, die Einbauschienen nur an den Festplatten zu "klipsen". Anfangs war ich
skeptisch, ob das wirklich hält. Immerhin hängen an je sechs Plastikpinnen
mehrere Gigabytes an Daten. Doch nach dem Einbauen werden die Einbauschienen so
an das Gehäuse gepresst, dass Zweifel verschwinden!
