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Netzteiltest: Silverstone Strider ST60F - Seite 2/3
Inneres und Äußeres
Wie bereits angesprochen, handelt es sich beim Strider ST60F um ein ausgesprochen leistungsstarkes Netzteil. Die Verteilung der Leistungsdaten sieht dabei wie folgt aus:
3,3V: 33A
5V: 24A
12V1: 13A (versorgt 8-pin EPS-Konnektor)
12V2: 18A (versorgt S-ATA und EPS-Konnektoren)
12V3: 16A (versorgt ATX und PCI-E-Konnektoren)
12V4: 8A (versorgt 4-pin Molex und FDD-Konnektoren)
5Vsb: 2A
12V combined: 504W
3,3V und 5V combined: 170W
gesamt: 600W (710W Peak)
Damit die aus dem Stromnetz entnommene Leistung besser ausgenutzt wird und um eine unnötige Belastung des Stromnetzes zu vermeiden, besitzt das Strider ST60F eine akive PFC, die zudem für eine Reduzierung der Wärmeverluste verantwortlich ist und eine Effizienz des Netzteils von ca. 75,8% unter Vollast bewirkt. Um bei diesen Leistungsdaten auch dem Aspekt der Sicherheit gerecht zu werden, verfügt das Strider ST60F über einige Vorrichtung zum Schutz der Komponenten sowie des eigenen Betriebes. Neben dem Schutz vor Kurzschluss (SCP), Stromspitzen (OCP) Über- und Unterspannung (UVP und OVP), verfügt das Netzteil auch über eine Schutzschaltung, die es vor Schäden beim Betrieb ohne Last schützt (NLP).

Die beim Betrieb des Netzteils nicht elektrisch verwertete Energie geht in Wärme über. Jene muss üblicherweise über Kühlkörper an die Umgebungsluft abgeführt werden. Das Strider ST60F bedient sich dabei großflächiger Aluminiumkühlkörper, die in direktem Kontakt mit den entsprechend wärmeverlusitgen Bauteilen stehen.

Da die Ableitung der Wärme an Kühlkörper auf Dauer ohne eine gut funktionierende Luftzirkulation zum thermischen Kollaps führen würde, wird mittels eines 120mm Lüfters aus dem Hause Adda für eine optimale Belüftung und die damit verbundene Wärmeabfuhr gesorgt.

Um den minimal 24dB leisen Lüfter bei seiner Arbeit an die thermischen Begebenheiten der Umgebung anzupassen und dadurch ein optimales Verhältnis von Luftdurchsatz und damit verbundener Lüftungs-Lautstärke zu abgeforderter Leistung des Netzteils zu erreichen, wird der Lüfter über eine Lüftersteuerung mit Strom versorgt,...

...deren Messdiode an einem, der im Netzteil befindlichen Kühlkörper befestigt ist. Nachteilig an dieser Art der Temperaturmessung finden wir, dass eigentlich nicht die thermische Gesamtsituation des Netzteils erfasst wird, sondern nur auf Grundlage eines "Hotspots" über die Lüfterdrehzahl entschieden wird.

Die sonstige Verarbeitung des Netzteils weiß durchaus zu überzeugen. Sämtliche Lötstellen sind auf den ersten Blick sauber ausgeführt, Hitzestau ist auf Grundlage der vorhandenen Platzverteilung nicht zu befürchten und auch die Kühlkörper vermitteln nicht nur technisch einen überzeugenden Eindruck.

Dass das reichlich vorhandene Leistungspotenzial des Strider ST60F nicht in ein Standard-Netzteilgehäuse zu verpacken ist, sollte spätestens beim obigen Anblick der Platzverteilung innerhalb des Netzteils nicht verwundern. Somit sind die äußeren Abmaße des Netzteils in der Tiefe dem eines Standard-ATX Netzteils um einiges überlegen, wie folgendes Bild zu belegen weiß.

Besitzer kleinerer Gehäuse sollten daher im Vorfeld für Klarheit sorgen, ob das Netzteil genügend Platz findet. Dazu folgend die Abmessungen:
HxBxT (mm): 86x150x180
Gewicht: 2kg ohne Kabel; 2,9kg mit Kabel
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