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  • Netzteiltest: Silverstone Nightjar ST30NF - Seite 1/3

    Einen Home Theater PC (kurz HTPC) mit Strom zu versorgen, gehört nicht gerade zu den leichteren Übungen im PC-Bau. Grund dafür ist die oftmals notwendige Vermeidung von Lüfter- bzw. generell Betriebsgeräuschen, da man in leisen Filmsequenzen nicht unbedingt von dem in der gerade laufenden Szene nicht vorhandenem Meeresrauschen gestört werden möchte. Abhilfe schafft in diesem Fall die Montage von passiv gekühlten Netzteilen, wobei es hier - besonders im Hinblick auf aktuelle Systeme - einige Einschränkungen und Vorkehrungen zu beachten gilt.
    Zu den stillen Vertetern der PC-Stromversorger gehört auch das Silverstone NightjarST30NF, das uns freundlicherweise durch Herrn Stefan Galow von Silverstone Deutschland zur Verfügung gestellt wurde, wofür wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchten.

    www.silverstonetek.de


    Wie sich das Silverstone ST30NF auf zwei Testrechnern beweisen musste und was man beim Einbau eines passiv gekühlten Netzteils beachten sollte, ist in der folgenden Review zu lesen.

    Verpackung und Lieferumfang

    Da uns das Netzteil im Rahmen eines Gehäusetests fertig verbaut zugesandt wurde, kann an dieser Stelle keine Beschreibung von Verpackungsgröße, -material und -beschaffenheit erfolgen. Wir denken, dass dies weniger problematisch ist, da es letztendlich nicht um eine Verpackungs-, sondern eine Produktreview geht.

    Silverstone Nightjar ST30NF


    Zum Lieferumfang des Netzteils gehören aus oben genanntem Grund dann auch lediglich das Netzteil und eine ausführliche technische Dokumetation.

    Technische Dokumentation


    Äußeres Erscheinungsbild

    Silverstone schickt mit dem ST30NF ein schickes, silberfarbenes Netzteil in's Rennen, das auf den in diesem Bereich etwas seltsam anmutenenden Namen "Nightjar" hört. Etwas seltsam daher, da es sich bei den Ziegenmelkern bzw. Nachtschwalben - der deutschen Ensprechung des engl. "Nightjar"- um nacht- bzw. dämmerungsaktive Insektenjäger handelt. Allerdings erfolgt deren Fortbewegung in der Luft lautlos, womit der Punkt zur Überleitung zum ST30NF gegeben wäre, da es sich bei diesem Netzteil um eine passiv gekühlte und damit lautlos arbeitende PC-Stromversorgung handelt.

    Das äußere des Netzteils wird maßgeblich von der zusätzlichen Funktion des Aluminiumgehäuses als Kühlkörper geprägt. Aus diesem Grund sind Ober- und Unterteil des Netzteils mit diversen Kühlrippen versehen, die eine effektive Vergrößerung der vorhandenen Oberfläche bieten und somit der besseren Wärmeverteilung dienlich sind.

    Silverstone Nightjar ST30NF


    Die beiden Seitenteile als Kühlkörper zu bezeichnen wäre etwas vermessen. Sie tragen zwar im Rahmen ihres Materials - Aluminium - effektiv zur Wärmeverteilung bei, sind aber auf Grund ihrer Beschaffenheit eher als Seitenteile und nicht als Konvektoren zu bezeichnen.
    Wesentliche Merkmale eines Kühlkörpers zeigt die hintere Konvektorplatte des Netzteils, die in der Tat auch als Kühler genutzt wird, wie sich im weiteren Verlauf dieses Tests noch zeigen soll.

    rückseitiger Kühlkörper


    Neben dem integrierten Kühlkörper an der Rückseite des Netzteils finden sich an diesem Ort noch die Buchse zur Stromversorgung sowie zwei LEDs für die Funktionsanzeige sowie zur Temperaturkontrolle. Der gesamte Aufbau des Netzteils erinnert zu diesem Zeitpunkt stark an das EFN-300 aus dem Hause Etasis, und in der Tat bestätigt uns das Seitenteil, dass die technischen Daten des Netzteils beherbergt, die Vermutung, dass Silverstone hier unter Abänderung kleiner optischer und technischer Details Fremdware unter dem eigenen Label verbtreibt. Der dabei als erstes auffallende, äußerliche Unterschied zum Etasis-Netzteil, ist der nicht nach außen ragende, hintere Kühlkörper des Silverstone Nightjar ST30NF.

    Silverstone vs. Etasis


    Ein weiteres maßgebliches Unterscheidungsmerkmal wird dadurch gegeben, dass das gegenüberliegende Seitenteil mit einem nicht übersehbarem, eingeprägtem "Silverstone"-Schriftzug versehen ist. Des weiteren haben wir den bisher leider unbestätigten Eindruck erhalten, dass sich das Silverstone auf Basis seines silberfarbigen Äußeren vom eher graufarbigen Etasis abhebt.

    Silverstone-Schriftzug im Seitenteil


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