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Gehäusetest: Silverstone Lascala LC16M - Seite 4/4
Fazit
Die von uns getestete Version des Silverstone HTPCs trägt eigentlich korrekterweise die Bezeichnung LC16B-M, wobei das eingefügte "B" in der Produktbezeichnung für die Gehäusefarbe - black - steht. Neben der schwarzen Ausführung des LC16M gibt es auch eine silberfarbene, die dann mit LC16S-M bezeichnet wird.
Um nicht weiter abzuschweifen, möchten wir an dieser Stelle sagen, dass uns das LC16M von Anfang an überzeugt hat. Besonders hervorhebenswert finden wir dabei die tadellose Verarbeitung des Gehäuses, die stabile Stahlkonstruktion des Gehäusekorpus sowie die schwarze, gebürstete Aluminiumfront mit all ihren Sonderfunktionen. Ebenso bemerkenswert ist die innere Raumaufteilung und Variabilität des Gehäuses. Dank herausnehmbarer Laufwerkeskäfige wird zum einen die Laufwerksmontage nicht zur Qual, andererseits wird - sofern die Käfige nicht benötigt werden - Platz durch deren Ausbau geschaffen, der z.B. durch alternative Kühllösungen genutzt werden kann. Diesbezüglich werden wir uns des Gehäuses auch nochmal annehmen müssen.
Der bisher gewonnene, Positive Gesamteindruck wird durch das perfekte Zusammenspiel von gelieferter Hard- und Software ergänzt. Zwar beschränkt sich das Einsatzgebiet der iMon-Software auf Windows-Betriebssysteme (vorrangig Windows XP), da hier aber größtmögliche Flexibilität und Kompatibilität gewährleistet ist ohne Programmierkenntnisse zu besitzen, sehen wir keinerlei Problem darin.
Etwas problematischer - und dies bildet eigentlich unseren einzigen Kritikpunkt - befinden wir die Wahl der serienmäßig verbauten Lüfter. Sie sind im Betrieb mit ihrer Nennspannung und -drehzahl zwar sehr leistungsfähig, aber schlicht und ergreifend zu laut. Da es sich bei diesem Bauteil um Zubehör handelt, das vom Nutzer ohne größere Probleme ausgetauscht werden kann, sehen wir auch hierin kein nennenswertes Problem.
Kurzum hatten wir mit dem LC16M ein Gehäuse auf dem Prüfstand, das all unseren Erwartungen an einen HTPC mehr als gerecht wurde. Den relativ hohen Anschaffungspreis von ca. 250 Euro sehen wir im Rahmen der erbrachten Gegenleistung als angemessen an (alleine die Soundgraph-Hardware würde einzeln angeschafft schon mit 120 Euro zu Buche schlagen) und vergeben daher unseren "Best Hardware" Award.


S.K.
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