|
Gehäusetest: Silverstone Lascala LC16M - Seite 2/4
Innenansichten
Durch die recht hoch angesetzten Abmaße des Gehäuses bietet sich im Inneren auch reichlich Platz. Somit ist das Gehäuse in der Lage, sowohl Micro ATX als auch ATX-Mainboards zu beherbergen und kann daher zu einem, den vollen Funktionsumfang eines normalen Desktop-PCs aufweisenden HTPC ausgebaut werden.

Damit der Einbau der Geräte so einfach wie möglich gestaltet bzw. überhaupt erst möglich wird, sind sämtliche Einbauschächte ausbaubar im Gehäuse angebracht.

Die Platzverteilung für Hardware sieht dabei wie folgt aus:

6 x 3,5" innen
1 x 3,5" außen
1 x 5,25" innen
1 x 5,25" außen
Der von außen zugängliche 3,5" Einbauzschacht befindet sich dabei in der Mitte des Gehäuses und ist im Auslieferungszustand mit einem USB-/Firewire-/Sound-Frontpanel ausgestattet. Dieses kann bei Bedarf auch gegen andere Geräte ausgetauscht werden.

Die ausgebauten 3,5" Schächte verfügen an der Front über eine Befestigungsmöglichkeit für 80mm bzw. 90mm Lüfter. Besonders bei der Montage von schnelldrehenden Festplatten empfiehlt sich hier die Montage eines Lüfters. Aber auch sonst kann an dieser Stelle zur effektiven Gehäusebelüftung ein Lüfter zum Einsatz kommen.

Die von der Front kommenden Kabel und Anschlüsse sind neben ihren üblichen Zwecken - Power-/Reset-Switch; Power-/HDD-LED - auch für den Betrieb des Frontpanels und des Displays sowie der fernbedienbaren Einschaltfunktion des Rechners verantwortlich. Zu diesem Zweck sind sämtliche Konnektoren unmissverständlich beschriftet bzw. im Handbuch des Gehäuses detailliert beschrieben.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei die Anschlüsse der frontseitigen Bedienelemente und des Displays.

Ihre korrekte Anschlussweise wird im Handbuch genau beschrieben, wobei man beim konnektor für die Informationsbeschaffung des Displays vor die Wahl gestellt wird, ob man lieber einem äußeren USB-Anschluss mittels eines beigelegten Adapters die Aufgabe überlässt oder die onBoard USB - Pin Header benutzen möchte.

Einbau Hardware
Für den Einbau der Hardware empfiehlt es sich, zumindest den 5,25"-Schacht zu entfernen, da dieser doch relativ weit in das Gehäuse hinein steht. zusätzlich dazu ist es für eine ordentliche Verschraubung der Festplatten ohnehin notwendig, die 3,5"-Käfige zu entfernen, weshalb diese im gleichen Zug mit ausgebaut werden können. Alle Laufwerkskäfige sind, bis auf den äußeren 3,5"-Schacht, mit zwei Schrauben in der Gehäusefront befestigt.
Der Einbau der von uns gewählten Hardware gestaltete sich nach oben beschriebener Demontage der Laufwerkskäfige sehr einfach. Grund dafür ist der doch ausreichend vorhanden Platz für ATX-Boards.

Nachdem erfolgtem Einbau des Boards machten wir uns daran, unseren HTPC mit Komponenten zu bestücken. Auch hier gab es keinerlei Platzprobleme, wenngleich es doch recht eng zuging.
zunächst versahen wir im Rahmen des Setups die Laufwerkskäfige mit den entsprechenden Laufwerken und verbauten diese im Gehäuse. Im Anschluss daran hielten Netzteil, Grafikkarte, W-LAN Karte und TV-Karte Einzug.

Folgende Komponenten haben wir während dieser Aktion verbaut:
CPU: AMD Sempron 2800+ Palermo
Mainboard: Asus K8N
Grafik: Asus Geforce 4 Ti 4200
TV: Digital Rise DVB-S
W-LAN: MSI PC53G2
Festplatte: Samsung SP0411N
DVD-ROM: Toshiba SD-M1612
CPU-Kühler: Silverstone Nitrogon NT01 Rev. 2.0
Netzteil: Silverstone Nightjar ST30NF
Zusätzlich zu den serienmäßig verbauten Lüftern integrierten wir noch in den Laufwerkskäfig, in dem die Festplatte untergebracht wurde, einen 80mm Revoltec Dark Blue Lüfter. Dieser dient, wie wir während der Tests feststellen konnten, nicht nur der Kühlung der Festplatte und der Gehäusebelüftung, sondern auf Grund seines Einbauortes vorn links im Gehäuse auch als Netzteil-Belüftung. Aus diesem Grund können wir den zusätzlichen Einbau eines Lüfters an diesem Ort nur empfehlen.
|