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  • Gehäusetest: Silverstone Lascala LC16M - Seite 1/4

    Die Zeiten, als mausgraue Desktops oder Midi-Tower im Wohnzimmer Einzug hielten, sind vorbei - zumnindest theoretisch. Einen jedenfalls sehr triftigen Grund, dem Standard PC-Gehäuse das "nein" für den Aufenthalt im Wohnbereich auszusprechen, bietet die zunehmende Anzahl an HTPC-Gehäusen, die von ihren Abmaßen und äußeren Merkmalen eher einem Heimkino-Verstärker ähneln, als das sie Erinnerungen an einen PC aufkommen lassen.
    Zu dieser Klasse von HTPC-Gehäusen gehört auch das Silverstone LC16M, das uns durch Stefan Galow von Silverstone Deutschland zum Testzweck zur Verfügung gestellt wurde, wofür wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchten.

    www.silverstonetek.de


    Welche Besonderheiten das Gehäuse zu bieten hat, wie es aufgebaut ist und wie es sich in unserem Test verhielt, ist im folgenden Artikel zu lesen.

    Lieferumfang

    Silverstone Lascala LC16B-M


    Wie wir es mittlerweile von Silverstone kennen, so erreichte uns auch dieser Artikel in einer aussagekräftigen Verpackung. Leider ist diese auf dem Versandweg etwas unansehnlich geworden, so dass wir an dieser Stelle auf eine Ablichtung verzichten möchten.
    Inhalt des Kartons war das HTPC-Gehäuse LC16M, ein kleiner Karton mit Zubehör sowie die in anderen Reviews beschriebenen Silverstone-Produkte Nitrogon NT01 Rev. 2.0 und Nightjar ST30NF.
    Das zum Gehäuse zugehörige Zubehör besteht dabei aus einem Beutel mit diversem Montagematerial, einer kurzen aber aussagekräftigen Bedienungsanleitung und einer Fernbedienung incl. Software. Nicht abgebildet, aber ebenso im Lieferumfang enthalten, ist der ATX-Adapter, der für das fernbediente Einschalten des Rechners benötigt wird.

    Zubehör


    Äußeres Erscheinungsbild

    Auf den ersten Blick erinnerte uns das LC16M nicht an ein PC-Gehäuse, sondern eher an einen Heimkino-Verstärker. Grund dafür war die Front des Gehäuses, an derem Aussehen Silverstone ganze Arbeit geleistet hat. Besonderen Eindruck hinterlässt hierbei zunächst die Wahl des Materials sowie dessen Finish. Somit besteht die Front des Gehäuses nicht wie man es von anderen Herstellern kennt aus Kunststoff, sondern aus schwarzem, gebürstetem Aluminium.

    Gehäusefront


    Der massive Eindruck, den die Frontblende dabei hinterlässt, ist auch dem in sich stimmigen Design aller Bedienelemente und Frontklappen geschuldet. Dabei bestehen auch diese Bauteile aus schwarzem, gebürstetem Aluminium und weisen im Falle der Laufwerksklappe sogar einen gedämpften Öffnungsmechanismus auf, der die Klappe samtweich schließen lässt.
    Unterhalb der Laufwerksklappe befinden sich ein 2 zeiliges Display mit je 16 Zeichen pro Zeile sowie eine weitere Klappe, hinter der sich im Auslieferungszustand ein Frontpanel mit USB-, Firewire- und Audioanschlüssen verbirgt.

    Frontpanel für USB, Firewire und Audio


    Links von dieser Klappe befinden sich der Power-, Reset-Schalter und die Status-LEDs für die Anzeige der Betriebsmodi und der Festplattenaktivität. Wie sich später herausstellen wird, leuchten die LEDs im schicken dunkelblau.

    frontseitige Bedienelemente


    Rechts der Klappe finden wir eine Reihe von Bedienelementen vor. Diese dienen im unteren Abteil der Steuerung der elementaren Abspielfunktionen des Mediaplayers sowie der Steuerung der Lautstärke. Das große Drehrad über der Leiste gehört rein funktionstechnisch gesehen zum Display dazu. Grund dafür bildet die Ansteuerungssoftware für das Display, die zugleich für den Betrieb des Drehrades zuständig ist. Über das Drehrad lässt sich durch Drehung die Lautstärke regulieren. Wird das Drehrad kurz gedrückt, kommt es zur Mute-Schaltung der Lautsprecher. Infolge von drücken und halten des Rades wird die dazugehörige Display-Software aufgerufen, worauf hin das Drehrad als Auswahl- und Bestätigungstaste fungiert.

    frontseitige Bedienelemente


    Die von vorn gesehen linke Seite des Gehäuses weist an ihrem Ende ein gut eingepasstes und dadurch optisch sehr unauffäliges Belüftungsgitter auf. Dieses dient der besseren Belüftung des dort sitzenden Netzteils. Besonders bei passiven Netzteilen ist diese Einrichtung sehr nützlich, da sich hierüber eine schnellere Wärmeabgabe an die Umgebung erreichen lässt.

    linke Gehäuseseite


    Auf der rechten Seite des Gehäuses geht es ähnlich zu, nur dass die Belüftungsöffnung hier ein wenig kleiner gestaltet wurde. Grund dafür ist die dahiner liegende Befestigungsmöglichkeit für einen 80mm-Lüfter, die zur Unterstützung der CPU-Kühlung oder allgemein zur Gehäusebelüftung beitragen.

    rechte Gehäuseseite


    Am Heck des Gehäuses bietet sich ein beinahe gewohnter Anblick. Beinahe deswegen, da sich von den Slotblenden etc. das übliche Bild eines ATX-Desktops abzeichnet, aber die Abluftöffnung des Netzteils "unten" und nicht am oberen Ende des Gehäuses zu finden ist. Diese Konstruktionsweise bietet den Vorteil, dass sich das Netzteil relativ weit vom CPU-Sockel entfernt befindet, was vor allem bei passiven Netzteilen Sinn macht, da sich deren Abwärme hier weniger negativ auf die CPU-Kühlung auswirken kann.
    Zum Zweck der Gehäusebelüftung befinden sich hinten zwei 80mm-Lüfter, die die erwärmte Luft aus dem Gehäuse sasugen sollen. Die verbauten Lüfter stammen dabei ebenfalls aus dem Hause Silverstone, tragen die Bezeichnung SFA8025MS-12N und sollen bei 12V betrieben mit 2050U/min drehend ca. 20,5dBA erzeugen.

    Rückseite


    Für einen sicheren Stand des Gehäuses sorgen vier Füße, deren Aussehen definitiv nicht mehr an PC-Gehäuse erinnert, dafür aber optisch gut zu vielen anderen Hi-Fi Komponenten passt. Ebenfalls unterhalb des Gehäuses befinden sich frontseitig Belüftungsöffnungen, über die das Innere des Gehäuses mit Frischluft versorgt werden kann.

    Blick auf die Unterseite


    Die bereits angedeutete, optische Kompatibilität des Gehäuses bewahrheitet sich nach dem praktischen Vergleich mit einem Panasonic Heimkino-Verstärker. Zwar übertrifft das Silverstone LC16M den Verstärker bei weitem in der Bautiefe, in der Breite fügt es sich aber perfekt ein.

    HTPC vs. Heimkino-Verstärker


    Das bedeutet in der Theorie, dass das LC16M mit folgenden Zahlenwerten aufwartet:
  • Abmessungen: 425x170*x425mm (BxHxT)
  • Gewicht: 7,3kg


  • * Gesamthöhe incl. Füße

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