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  • Netzteilreview: QTechnology QT-08560G Dustproof - Seite 3/3

    Test

    Für den Test des Netzteils brachten wir es in Verbindung mit unserem Testrechner und ließen es auf diesem unter Auslastung des Systems und im wesentlich weniger energieaufwändigen Idle-Betrieb als Stromversorger arbeiten.
    Dabei verwendeten wir für die Lasttests den Spiele-Benchmark 3DMark05 sowie den, die CPU auslastenden RC5-72 Client und übertakteten unseren Testrechner auf die unten angegebenen Werte. Im Idle-Betrieb ließen wir lediglich das Betriebssystem mit allen gängigen Hintergrundprozessen laufen, wobei wir die Taktung der Rechnerkomponenten beibehielten.
    Sämtliche das Netzteil betreffende Messwerte wurden am Netzteil mit einem digitalen Mutlimeter abgegriffen, wobei jeweils - falls nicht anders angegeben - das Minimum dokumentiert wurde. Bei der Messung der belasteten 12V-Schienen wurde auf Grundlage der obigen Angaben gearbeitet und an den entsprechenden Anschlüssen am Netzteil gemessen. Alle weiteren Messwerte wurden durch auslesen der Motherboard- bzw. Grafikkartensensoren mit Everest Home ermittelt.

    Testsystem:
  • CPU: AMD Athlon 64 3200+ @ 2,6GHz @ 1,55V
  • Board: MSI K8N Neo2 Platiunum, aktiv gekühlter Chip
  • Grafik: Sapphire X1600 Pro @ 550/450MHz (GPU/Mem); Standardkühlung
  • Speicher: 1024MB (2 x 512MB) Geil Value Select PC3200 DDR400
  • Festplatten: 30GB Maxtor P-ATA + 40GB IBM P-ATA
  • DVD-RW: NEC 16x DVD-Brenner
  • CPU-Kühler: Zalman CNPS99500 LED
  • Gehäuselüfter: 1 x 120mm Revoltec Dark Blue (vorn); 1 x 120mm Enermax (hinten); 1 x 80mm Titan (unter der ersten Festplatte); 1 x 40mm (Lüftersteuerung; abgeschaltet/wirkungslos, da hinter Fronttür)
  • Lüftersteuerung: CoolerMaster Aerogate II, 4-Kanal, Regelbereich 0 - 12V


  • Test 1 - Idle-Betrieb

    Messwerte nach 1 Stunde Leerlauf:
  • 3,3V: 3,43V
  • 5V: 5,15V
  • 12V1: 12,42V
  • 12V2: 12,38V


  • Test 2 - Lastbetrieb

    Messwerte nach 1 Stunde während eines Testdurchlaufs:
  • 3,3V: 3,41V
  • 5V: 5,14V
  • 12V1: 12,32V
  • 12V2: 12,34V


  • Sämtliche Werte in der Übersicht:

    Klicken für ausführlichere Darstellung!


    Leider fehlt uns für unsere Tests nach wie vor ein Messgerät zur Bestimmung des Schallpegels. Aus diesem Grund müssen wir auf das subjektive Empfinden des Testers zurückgreifen, was in diesem Falle, speziell auf das Netzteil bezogen, gar nicht so einfach war, da unser Testsystem durch einen recht lauten Mainboardlüfter nur unter Umgehung dessen eine klare Geräuschdifferenzierung und -wahrnehmung ermöglicht. Aus diesem Grund entschlossen wir uns diesmal dazu, dass Netzteil solo zu betreiben. Dafür schlossen wir am zuvor warmgelaufenen Netzteil einige Geräte an, um die Schutzschaltungen nicht herauszufordern und starteten es mittels Brückung der Pins 13 und 14 (15 und 16 bei 24-pol. ATX). Dass sich danach im Idle-Betrieb befindliche Netzteil war dabei beinahe nicht zu hören. Aus einer Entfernung von von ca. 30cm vernahmen wir noch das leise säuseln des durch den Lüfter produzierten Luftstroms, das aber in einer Entfernung von 1m nur noch bei sehr genauer Konzentration wahrnehmbar war. die beiden rotierenden Festplatten, verbaut im PC-Gehäuse, waren deutlicher zu hören.

    Fazit

    Zunächst möchten wir in unserem den Test abschließenden Kommentar dem eingangs erwähntem Verdacht nachgehen, das beim vorliegenden QT-08560G zumindest eine Verwandschaft zu einem Netzteil aus dem Hause Silverstone vorliegt. In der Tat fühlen wir uns in dieser Annahme nach ein wenig Recherche dadurch bestätigt, dass das Silverstone ST56F vom inneren Aufbau, der Handhabung der Kabel mittels Gewebeschlauch sowie der äußeren Gestaltung des Netzteils optisch absolut identisch zu sein scheint. Auch hinsichtlich der technischen Details stimmen beide Netzteile weitestgehend überein. Ein Detail unterscheidet sie dann aber doch - der verbaute Lüfter. Während Silverstone auf eine Pendant aus dem Hause ADDA setzt, kommt beim QTechnology QT-08560G ein "Dustproof"-Lüfter aus eigenem Hause zum Einsatz, der seinen Dienst über den gesamten Testzeitraum äußerst leise verrichtete.
    Ansonsten haben wir mit diesem Netzteil erneut ein sehr spannungsstabiles Gerät auf unserem Testrechner arbeiten lassen, das von seiner Verarbeitung, der Anschlussvielfalt und Technik - besonders hervorheben möchten wir an dieser Stelle nochmal die SLi-Fähigkeit - weitestgehend überzeugen konnte. Lediglich die sehr kratzempfindliche Oberfläche, die zudem magische Anziehungskräfte auf Fingerabdrücke ausübt, ist ein kleines Manko, das förmlich nach Handschuhen und äußerster Vorsicht beim Einbau verlangt. Für vergleichsweise recht teure 139 Euro kann das derzeit in Deutschland kaum erhältliche Netzteil über Euro-Store.net bezogen werden. Da das an dieser Stelle gleichwertige Silverstone ST56F schon ab 109 Euro zu haben ist, verleihen wir diesmal trotz der Berücksichtigung, dass es sich beim QT-08560G um ein wirklich solides Netzteil handelt, nur unseren Hardware-Award in Silber.

    Silber Award


    S.K.


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