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  • NZXT Zero2 – Im Test - Seite 2/2

    Das Kühlkonzept des Zero2 bietet dem User unzählige Möglichkeiten. Ausgeliefert wird das Gehäuse mit drei 120mm Lüftern, einem in der Front vor dem Festplattenkäfig und zwei an der Rückseite über den Erweiterungsslots. Weiters gibt es jedoch noch Platz für ganze vier 120mm Lüfter in der Seitenwand und für je einen 80mm Lüfter in Decke und Boden. Die Standardkonfiguration mit den vormontierten Lüftern sorgt allerdiings breits für ausreichenden Luftzug. Die Lüftergitter in Front und Boden sind mit Staubfiltern versehen.



    Die verbauten Lüfter mit NZXT Aufklebern sind übrigens eine angenehme Überraschung. Bei 12 Volt machen sie ordentlich Wind, sind dabei aber trotzdem angenehm leise. Bei 5 Volt laufen sie ebenfalls problemlos an, schaufeln immernoch einiges an Luft und sind dabei so gut wie unhörbar. Ausserdem können sie sowohl per Lüfterstecker, als auch per 4-pin Molexstecker angeschlossen werden.


    Weniger gut gefällt, dass Erweiterungskarten mit einem Schraubenzieher befestigt werden müssen und dass das Gehäuse kaum Möglichkeiten für Kabelmanagement bietet. Das betreffende Zubehör beschränkt sich auf einen Kabelbinder und eine selbstklebende Kabelklemme und auch das Gehäuse selbst hat so gut wie keine Löcher oder Schlitze, um Kabel sauber, oder gar unsichtbar zu verlegen.


    Bekannte Unterschiede zum Vorgänger:
    Das erste Gehäuse aus der Serie bestand aus Aluminium. Beim Nachfolger kommt 1mm Stahlblech zum Einsatz, was ein zusätzliches Gewicht von 3 kg zur Folge hat. Das Zero nr.1 war mit ganzen 8 Lüftern bestückt. der Nachfolger muss mit 3 Stück auskommen. Konnten Erweiterungskarten beim Vorgänger mit einem Hebel-Mechanismus schraubenlos befestigt werden, müssen sie beim Zero2 mit dem Schraubenzieher arretiert werden. Dafür kostet das Zero2 zur Einführung deutlich weniger.


    Fazit:
    Das Zero2 ist ein optisch sehr ansprechendes und qualitativ äusserst hochwertiges Gehäuse. Besonders gut gefallen haben uns das Kühlkonzept, das Platz für neun Lüfter und somit sehr viele Möglichkeiten bietet und die leistungsstarken aber dennoch leisen Lüfter. Punkteabzug gibt es lediglich für die spärlichen Möglichkeiten die Kabel sauber oder gar unsichtbar zu verlegen und die Notwendigkeit eines Schraubenziehers zur Befestigung von Erweiterungskarten. Der Preis von derzeit ca. 100€ ist dennoch gerechtfertigt. Dasselbe gilt für unseren silbernen HWE-Award.



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