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  • Gigabyte iSOLO 230 – Im Test - Seite 1/2

    Die Kühllösung des iSOLO 230 ist zwar simpel, aber dennoch effektiv. Laufwerkblenden und Seitenfenster bestehen aus Gitterstruktur und Zwei 120mm Lüfter in der Front und an der Rückseite sorgen für ausreichenden Luftzug. Obwohl durch Gummiringe entkoppelt, sind die beiden Lüfter standardmässig unangenehm laut und müssen erst auf 5 Volt gedrosselt werden. Tut man das, sind sie allerdings so gut wie unhörbar, erbringen aber immernoch ausreichend Kühlleistung. Interessant ist, dass die Kabel der beiden Lüfter zusammenlaufen und in nur einem Stecker enden. Dadurch kann man Steckplätze am Motherboard sparen, bzw. beim Einsatz einer Lüftersteuerung beide Lüfter mit nur einem Knopf regeln.



    Zur Installation der gesammten Hardware wird kein Werkzeug benötigt. Die 5,25“ Laufwerke werden mit Halteklammern fixiert und Festplatten mit Hilfe von Schienen in den Festplattenkäfig geschoben. Auch hier kommen Gummiringe zum Einsatz, die verhindern, dass die Laufwerke Vibrationen an das Gehäuse weitergeben. Erweiterungskarten können im Slotblendenberich per Klicksystem angenehm arretiert werden. Allerdings lässt die Verarbeitungsqualität der Klammern zu wünschen übrig, denn beim Einbau unserer Grafikkarte ist eine davon abgebrochen. Die Seitenteile des Gehäuses werden mit Rändelschrauben geschlossen, lassen sich bei unserem Testmuster aber leider nur sehr mühsam in die geschlossene Position schieben. Hier hätten uns richtige Türen wesentlich besser gefallen. Und da wir gerade bei den negativen Punkten sind... Das iSOLO 230 besitzt unverständlicher Weise keinen Resetknopf.



    Was wir wiederum sehr gut finden, ist die Möglichkeit zur Einbindung einer Wasserkühlung. Am hinteren Lüfterblech gibt es Bohrungen zur Montage eines Singleradiators und im Slotblendenbereich gibt es Öffnungen um die Schläuche aus dem Gehäuse zu führen. Gerade bei kleinen Cases sind solche Öffnungen wichtig, da grössere Ausgleichsbehälter und Radiatorn aussen montiert werden müssen.


    Fazit
    Das iSOLO 230 entstammt dem mittleren Preissegment und ist derzeit für ca. 80€ im Handel erhältlich. Zumindest was technische Spielerein angeht, versucht es aber anscheinend in der Oberklasse mitzumischen. Werkzeuglose Installation aller Komponenten, entkoppelte Laufwerke und Lüfter und Aufrüstmöglichkeit für eine Wasserkühlung gehören zu den Stärken des Gehäuses. Auch die Kühllösung kann überzeugen. Negativ aufgefallen sind uns das Verschlusssystem der Seitenteile, die Qualität der Plastikklammern im Slotblendenbereich und der fehlende Resetknopf. Insgesamt macht das Case aber einen guten Eindruck, scheint sein Geld wert zu sein und hat sich somit den bronzenen HWE-Award verdient.




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