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  • Netzteiltest: Elan Vital Greenerger 450W - Seite 1/3

    Der taiwanesische Hersteller Elan Vital gehört auf dem deutschen Hardware-Markt eher noch zu den unbekannteren. Besonders deutlich wird der mindere Bekanntheitsgrad, wenn man vereinzelt im Fachhandel nach Produkten dieses Herstellers fragt. Da mich schon länger der Drang quälte, einen sehr leisen Rechner zu bauen, ich aber nicht sehr viel von passiven Netzteilen hielt, allerdings auch keines mit ständig drehendem Lüfter haben wollte, stieß ich auf die Netzteilserie "Greenerger" von Elan Vital. Der Hersteller dieser Netzteile gibt an, dass sie während des Betriebs zu 99% passiv arbeiten. Ob das so ist und wie der Betrieb eines solchen Netzteils abläuft, soll der folgende Test versuchen zu klären.

    Einleitung

    Der Lieferumfang des Netzteils

    "Der Netzteilkoffer"
    Verkaufsverpackung Elan Vital


    Das Netzteil kommt in einem äußerlich edel anmutenden Pappbehältnis daher. Ob eine solche Verpackung notwendig ist oder nicht, darüber kann man streiten, auf jeden Fall ist sie aber dank des eingebauten Tragegriffs recht praktisch. Inhaltlich geht es dann quantitativ doch eher schlicht zu. Zu finden sind: das Netzteil, zwei Adapter (24pol. ATX - 20pol. ATX; 8pol. 12V - 4pol. 12V-Stecker), ein Kaltgeräte - Anschlusskabel, 4 Gehäuseschrauben und eine Bedienungsanleitung.
    Das Netzteil selbst ist in schlichtem schwarz gehalten. Das Lüftergitter ist, wie der Drehschalter auf der Rückseite des Netzteils, messingfarben. Die gesamte Verarbeitung ist hervorragend und ohne feststellbare Mängel.

    Mitgeliefertes Zubehör:
    Zubehör Elan Vital


    Seitenansicht des Elan Vital Greenerger 450W:
    Seitenansicht Elan Vital


    Die Rückseite des Netzteils - gut zu sehen: der Drehschalter für die SSM-Technologie sowie zur Lüftersteuerung.
    Rückseite des Netzteils


    Konnektivität

    Das Netzteil verfügt insgesamt über 6 x Molex-Anschlüsse (Festplatten, CD-ROM etc.), 1 x Floppy, 2 x S-ATA, 1 x ATX, 1 x 12V Power, 1 x Aux-Power, 1 x VGA-Anschluss. Die Länge der Kabel ist mit mindestens 60cm durchaus auch für größere Gehäuse ausreichend. Dabei am weitesten vom Netzteil entfernt ist der Floppy-Anschluss. Ihn trifft man erst nach stattlichen 1,2m an.

    Technische Eigenheiten

    Wie bereits erwähnt, soll das Netzteil seinen Betrieb zu 99% passiv verrichten können. Um dies zu gewährleisten, verfügt das Netzteil über große 3D-Kühlkörper, eine gute Gehäusedurchlüftung, Aktiv PFC, die SSM-Technologie und eine Effektivität von 80%. Diese spiegelt sich natürlich nicht nur in der geminderten Wärmeentwicklung wieder, sondern auch in einer niedrigeren Stromrechnung, vergleichend zu anderen Netzteilen mit geringerer Effektivität.
    Um die SSM-Technologie (Super Silent Mode) zu nutzen, ist es notwendig, den Drehschalter auf der Rückseite des Netzteils kurz zu drücken. Infolge leuchtet die blaue LED am Netzteil auf und es herrscht zunächst Stille, d.h. der Lüfter des Netzteils wird erst bei Bedarf zugeschaltet. Sollte eine kontinuierliche Belüftung gewünscht sein, so muss der Schalter auf der Rückseite erneut gedrückt werden. Nun wird der SSM verlassen und die manuelle Lüftersteuerung aktiviert. Sichtbar gemacht wird diese Veränderung durch verlöschen der blauen LED und aufleuchten einer orangefarbenen LED über dem Drehschalter sowie eines kleinen Lüftersymbols rechts unterhalb desselben.
    Bei der manuellen Lüftersteuerung hat sich nach einigen Betriebsstunden der Verdacht breit gemacht, dass es hier nur zwei Betriebsstufen gibt. Eine sehr leise, in etwa dem Betrieb des Lüfters mit 5V entsprechend, und eine recht durchzugsstarke, deutlich wahrnehmbare Betriebsstufe, dem Betrieb mit 12V oder mehr entsprechend. Zwischendurch gab es meines Erachtens nach keine Stellung des Drehreglers, die mir andere Betriebszustände suggeriert hätte. Zudem wird der manuelle Lüfterbetrieb bei überschreiten einer bestimmten Temperatur durch automatischen Betrieb des Lüfters unter voller Drehzahl unterbrochen. Nach ausreichender Abkühlung geht es dann aber leise weiter. Dies schließt allerdings die Möglichkeit einer vollkommen manuellen Lüftersteuerung aus.


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