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Coolermaster HAF932 – Im Test - Seite 3/3
Aber auch abseits des Themas Kühlung hat das Case einiges zu bieten.
So gibt es zum Beispiel für jede Festplatte einen herausnehmbaren Rahmen, der nicht nur den Aus- und Einbau erleichtert, sondern die Platten durch Gumminoppen auch sehr gut entkoppelt. Die CD/DVD Laufwerke können per simplen Knopfdruck fixiert oder gelöst werden und auch für die einzelnen Erweiterungskarten gibt es ein praktisches Klick-System im Slotblendenbereich.
Ebenfalls innovativ ist das Loch hinter dem Sockelbereich des Motherboards.
Dadurch muss beim Aus- und Einbau von Kühllösungen mit Backplates die Hauptplatine nicht jedesmal mühsam ausgebaut werden.
An der Abbildung mit der verbauten Hardware sieht man gut, wieviel Platz das Gehäuse bietet. Der Kühlerkoloss Thermalright IFX-14 wirkt darin geradezu winzig. Coolermaster selbst bezeichnet das Format übrigens als Fulltower (eine Mischung aus Midi und Bigtower).
Das Seitenteil verfügt neben dem ohnehin schon durchsichtigen Lüftergitter übrigens über ein schmales Sichtfenster. Ein Paar Kaltlichtkathoden würden das Gehäuse auf Grund seiner Gitterbauweise also rundum strahlen lassen. Von Haus aus leuchtet nur der Lüfter in der Front rot.
Fazit
HAF932 oder 101 gute Ideen
Coolermaster liefert hier ein sehr gut durchdachtes, komfortables Gehäuse, das vor innovativen Ideen nur so strotzt. Die Kühllösung ist hervorragend und die Möglichkeiten zur Einbindung einer Wasserkühlung sind einzigartig. Die Verarbeitungsqualität ist ebenfalls hochwertig und der Preis von derzeit ca. 135€ mehr als gerechtfertigt. Der einzige kleine Schwachpunkt – die standardmäßig doch hörbaren Lüfter – ist mit ein paar Handgriffen aus der Welt zu schaffen. Kurz: Bestimmt eines der besten Gehäuse die man zur Zeit für Geld kaufen kann.
Unserem goldenen HWE-Award steht nichts im Wege.
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