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Gehäusetest: APlus-Case Cupid 2 - Seite 3/3
Fazit
APlus-Case ist es mit dem Cupid 2 durchaus gelungen, ein schickes und solides Gehäuse ins Rennen um die Gunst des Kunden zu schicken. Besondere Aufmerksamkeit verdient dabei die - sicherlich je nach Geschmack - bei uns jedenfalls gut angekommene und äußerst widerstandsfähige Kunststoffbeschichtung in Knittertextur. Aber auch die Front weiß durchaus auf Basis ihrer verwendeten Materialien und der daraus resultierenden Optik zu gefallen. Des weiteren gilt als positiv hervorzuheben, dass dieses Gehäuse unter der sehr aufgeräumt wirkenden Front bereits einen Kartenleser sowie 2 USB- und Audioanschlüsse beherbergt. Ebenfalls gut befinden wir die Möglichkeit, bei der Wahl der Festplatte auch auf 3,5"-Laufwerke zurückgreifen zu können.
Weniger gut hingegen fanden wir, dass das Gehäuse keinerlei vorgefertigte Möglichkeiten für eine aktive Belüftung bietet. Zwar ist ein passiver Betrieb überaus wünschenswert, da der Rechner hierdurch keine durchaus unangenehmen Nebengeräusche erzeugt. Jedoch lassen nicht alle Komponenten einen solchen Betrieb dauerhaft zu, insbesondere im Hinblick auf die wärmeren Monate des Jahres. Des weiteren fanden wir weniger Gefallen daran, dass dem Gehäuse keine Adapter für Laufwerke und Steckkarten beiliegen. Zwar lassen sich die Adapter zum Anschluss von optischen Slimline SATA- und PATA Laufwerken als aufpreispflichtiges Zubehör zu je ca. 6 Euro (lt. Vertreiber maxpoint.de) beim Hersteller erwerben. Eine PCI-Risercard sucht man dort jedoch vergebens.
Nichtsdestotrotz erhält man für ca. 85 Euro (UVP für die 60W-Variante; 105 Euro für 90W) eine äußerst brauchbare Basis zum Aufbau eines etwa ordnergroßen Nettops, dessen zunächst recht hoch anmutender Preis dadurch relativiert wird, dass ein Kartenleser bereits integriert ist und ein Netzteil beiliegt. Die Summe aller Dinge veranlasst uns dann auch dazu, dem Gehäuse unseren Hardwareecke Award in Silber zu verleihen.

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