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  • Netzteiltest: Antec Phantom 500 - Seite 1/3

    Antec, Hersteller hochwertiger PC-Gehäuse, Netzteile und Kühllösungen für PC und Notebook vertreibt seit einigen Monaten die Netzteilserie "Phantom". Beim neuen Phantom 500, dem großen Bruder des Passiv-Netzteils Phantom 350, handelt es sich um ein sogenanntes Hybridnetzteil. Hybrid - an dieser Stelle dem lateinischen entstammend und "gemischt" bedeutend - steht hierbei für die Möglichkeit, das Netzteil in zwei Modi betreiben zu können. Zum einen wäre dies der temporär völlig passive Betrieb ohne Lüfter. Dem gegenüber stünde der Betrieb des Netzteils mit Lüfter, der durch die eingebaute Temperaturmessung automatisch bei einer, mittels dreier Wahlmöglichkeiten eingestellten Temperatur anläuft.


    Ob es dabei den Eindruck eines "Phantoms", ergo einer gespenstischen Erscheinung hinterlässt, soll unter anderem im folgenden Test geklärt werden.



    Zunächst gilt es aber, Antec unseren Dank für die schnelle und unkomplizierte Bereitstellung eines Testexemplars auszusprechen.

    Lieferumfang

    Die Umverpackung des Antec Phantom 500 fällt im Vergleich zu anderen Netzteilen relativ groß aus, wie sich herausstellen wird, auch aus gutem Grund. Das Design der Verpackung ist allerdings recht schlicht gehalten. So kommt es ohne großartige, bunte Gimmicks aus und präsentiert neben ein paar Abbildungen des Phantoms auch eine kurze Produktbeschreibung in 3 Sprachen. Wahrscheinlich unterliegt das optische Understatement der Verpackung dem gleichen Prinzip der Akustik des Netzteils - der Schlichtheit.

    Verkaufsverpackung Antec Phantom 500


    Im Inneren des Kartons findet sich dann zunächst eine Reihe von Zubehör sowie das Netzteil, das sicher vor Stößen und Erschütterungen in zwei weiche Kunststoffschalen gebettet ist.

    Blick in den Karton


    Das mitgelieferte Zubehör umfasst bei dem uns zugestellten Netzteil einen Adapter von 24-pol. ATX auf 20-pol. ATX, zwei kleine Haltebleche incl. Schrauben, Befestigungsschrauben für das Netzteil und kurioserweise ein Kaltgerätekabel nach britischem Standard. Eine Bedienungsanleitung fehlt leider. An dieser Stelle muss dazu gesagt werden, dass es sich beim Fehlen der Bedienungsanleitung und der Mitgabe eines "falschen" Kaltgerätekabels um eine absolute Ausnahmesituation handeln wird, zumal die gedruckte Bedienungsanleitung in Anbetracht der auf der Herstellerseite zu findenden *.pdf Version zu verschmerzen ist und das Anschlusskabel problemlos ersetzt werden kann.

    Kartoninhalt


    Technische Daten

    Nach der Entnahme des Netzteils aus der Verpackung fallen sofort dessen hohes Gewicht und die im Vergleich zu herkömmlichen Netzteilen etwas größeren Abmaße auf. Dieses Plus im Kontext Masse und Maße hat seine primären Gründe in den aus Aluminium gefertigten, massiven Konvektorplatten, die auf der Ober- und Unterseite des Netzteils als Gehäusedeckel fungieren, sowie dem an der Stirnseite sitzenden Lüfter und begründet die große Umverpackung.

    Abmessungen: 18,3 x 8,6 x 15 [cm] (TxHxB)
    Gewicht: 3,1kg


    Die Leistungswerte des Netzteils sehen wie folgt aus:

    Spannungswerte: 3,3V 5V 12V1 12V2
    max. Strom: 30A 30A 18A 17A


    Gemäß den Spezifikationen von ATX 2.0 verfügt das Netzteil über zwei voneinander unabhängige 12V-Schienen.

    Eine Angabe der "Combined Power", wie man sie üblicherweise bei Netzteilen antrifft, entfällt, da jede Stromschiene des Netzteils dediziert ist, d.h. sie verfügt über einen eigenen, unabhängigen Maximalwert. Im Klartext bedeutet das folgendes: max. Last für +3,3V, +5V, +12V1, +12V2: 484W.
    Neben diesem, die Nachteile der Limitierung kombinierter Spannungsausgänge übergehendem Feature, verfügt das Netzteil auch über eine Effektivität von max. 82% unter Volllast und eine aktive PFC mit einem Power Factor Wert von über 90%. Diese Faktoren lassen es bei einem geringeren Stromverbrauch als vergleichbare Netzteile auch noch bis zu 70% weniger Abwärme produzieren, was in dieser Leistungsklasse schon einen nicht unerheblichen Temperaturwert im Gehäuse ausmachen kann.

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