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Antec Fusion Black 430 im Test - Seite 2/2
Aufbau des Gehäuses:
Das Gehäuse ist in drei Kammern aufgeteilt: eine für das Motherboard, eine für das Netzteil und eine für die Festplatten. Die Aufteilung soll für deutlich geringere Betriebsgeräusche sorgen und die Hitzeentwicklung möglichst gering halten.
Das Kühlsystem besteht aus zwei seitlich angebrachten 120 mm TriCool Lüftern die für eine wirksame Kühlung der Motherboard-Kammer sorgen. Die Lüfter sind in drei Stufen einstellbar.
Auf der kleinsten Stufe eingestellt, sind Geräusche kaum wahrnehmbar bzw. man kann hier schon nicht mehr von Geräuschen sprechen, so wenig ist zu hören. Am Boden des Gehäuses befinden sich zudem noch Lufteinlässe, durch die kühlende Luft zu den Festplatten und zur Motherboard-Kammer gelangt.
Der Komponenteneinbau war etwas fummelig, da im Gehäuse wenig Platz vorhanden ist. Sehr positiv deshalb die Tatsache, dass sich das 5,25 Zoll-Racket herausnehmen lässt und so der Einbau eine Laufwerkes vereinfacht wird.
Das Display:
Ein besonderes Augenmerk sollte man auf das blau leuchtende Display legen. Die mitgelieferte Software unterstützt das Display sehr gut, man kann sich verschiedenste Informationen im Display anzeigen lassen. Angefangen von unterschiedlichen Systemzuständen über Nachrichtenticker verschiedener Internetanbieter, MP3-Tag Infos, RDS Informationen oder auch zum Beispiel als kleines Highlight, Infos über neu eingetroffene E-Mails im Mailkonto. Einige Funktionen setzen eine Internetverbindung voraus. Mit Hilfe der Software kann auch die Anzeige des Lautstärkereglers integriert werden.
Leider ist die Anzeige aufgrund der Displaygröße aus weiterer Entfernung nicht mehr ganz so gut zu erkennen.
Fazit:
Positiv:
- 80-Plus zertifiziertes und RoHS konformes Netzteil
- Viele USB-Anschlüsse, sowohl an Vorder- als auch Rückseite
- Sehr geringe Lautstärke
- Lautstärkeregler für Media Center Anwendungen
- Windows MCE und Vista kompatibler IR-Empfänger
- HDD-Halterung mit weicher Silikonunterlage für hohe Laufruhe
- Media Center Software im Lieferumfang (inkl. Internet-Radio)
Verbesserungsvorschläge:
Es wäre gut, wenn sich die USB-Anschlüsse in der Front hinter einer Abdeckung verstecken liesen. Sie stören nach subjektiver Empfindung etwas die Gesamtoptik, zudem wäre ein zweiter Laufwerksschaft, beispielsweise für ein Kartenlesegerät oder ähnliches, wünschenswert. Eine bereits mitgelieferte Fernbedienung würde den Gesamteindruck noch etwas verbessern.
Dessen ungeachtet, vergeben wir hier dennoch und auch sehr gerne den HardwareEcke.de Award in Gold:
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