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  • A.C.Ryan ACR-HD50152 im Test - Seite 3/3



    Als nächstes wurde der Netzwerkanschluss via Ethernet getestet. Der Anschluss des Gehäuses erfolgte an einem Netgear Router (DG834GB). In der Anleitung wird mit Text und Bild gut erklärt, wie die genauen Einstellungen zu erfolgen haben. Mit der dazugehörigen Software, dem NDAS Device Management, kann eine Festplatte über LAN wie ein virtuelles Laufwerk genutzt werden. Durch einen Klick in der Software ist es möglich, die Festplatte zu "mounten" oder "dismounten".

    Bei jeder Registrierung einer Festplatte im Gehäuse muss ein Key eingegeben werden. Dieser Key befindet sich entweder auf der Hülle von der Treiber-CD oder im Handbuch. Zudem bietet die Software an, die Festplatte nur für Lesezugriffe, oder für Lese- und Schreibzugriffe zu nutzen. Durch ein kleines Bildchen im Trayicon wird angezeigt, ob die Software aktiv ist oder nicht. Im Normalfall wird das Tool bei jeder Windows-Anmeldung automatisch gestartet. Mit einem Rechtsklick auf das Trayicon sieht man alle Gehäuse, die mit einem Key registriert wurden. Ist diese angeschlossen, können hier per Auswahlmenü die verschiedenen Funktionen der einzelnen Festplatten genutzt werden. Es lässt sich jetzt auswählen, ob die Festplatte zum Lesen oder auch Schreiben verwendet werden kann. Auch das wird mit einem farblichen Icon vor der Festplatte mitgeteilt.


    Nachdem die Festplatte mit der Software "gemountet" wurde, ist diese ganz normal im Arbeitsplatz verfügbar. Auch ein 2-Tage-Test verlief ohne Zwischenfälle. Alle Funktionen der Festplatte lassen sich problemlos unter Windows ausführen. Deutlich zu Spüren war nur, dass die CPU mehr arbeiten musste, wenn die Festplatte angesprochen wurde.

    Transferraten

    Um herauszufinden, ob die Festplatte im Gehäuse ausgebremst wird, wurden die Transferraten ermittelt. Es wurden insgesamt 4 Tests gemacht. Angeschlossen am internen IDE-Kabel (Bild1), am USB-Anschluss (Bild 2), am Router (Bild 3) und direkt an der Netzwerkkarte (Bild 4).

    Deutlich zu sehen: Am USB-Anschluss ist die Festplatte schon langsamer, was am Netzwerkanschuss nochmal deutlich zunimmt. Starke Unterschiede ob am Router oder an einer Netzwerkkarte direkt, sind bei diesem Test nicht zu erkennen. Auch die CPU-Auslastung ist deutlich höher, wenn die Festplatte per LAN angeschlossen ist.

    Fazit:

    Das Gehäuse besticht durch die äußerliche Optik und durch die Geräuschkulisse. Die Festplatte ist geräuschlos. Auch ist der Anschluss per USB oder per LAN ein deutlicher Pluspunkt. Ein einfaches Mitnehmen ist bei dem Gehäuse kein Problem. Hierfür kann man gut die eigentliche Verpackung nehmen, da sich diese wunderbar als "Transportkoffer" nutzen lässt. Man muss sich keine Sorgen machen, ob der PC an dem man die externe Festplatte wieder anschließen möchte, noch einen freien USB-Steckplatz hat. Der Anschluss über Ethernet funktioniert recht einfach, da alles gut beschrieben und bebildert im Handbuch erklärt wird. Leider gibt es aber auch einen deutlichen Kritikpunkt: Die Schraubverbindungen! Das Gehäuse lässt sich nicht mehr angemessen verschließen, was beim Transport zu Defekten führen kann, falls sich die Verschraubung mal ungewollt öffnen sollte.

    Der Anschluss von Festplatten per USB oder LAN führt zu deutlichen Geschwindigkeitseinbußen. Diese Verbindungsmöglichkeiten sollten deshalb, und weil das System dadurch auch oftmals ausgebremst wird, nicht im Dauerbetrieb genutzt werden

    Ansonsten ein schönes und durchdachtes Gehäuse, welches durch die 2 Anschlussmöglichkeiten überall Verwendung finden dürfte.

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