NZXT ZERO Tower - Crafted Series - Seite 2/2
So präsentiert sich der NZXT ZERO von außen:


Beeindruckend ist das Case durch seine edle Optik und Verarbeitung. Der
Klavierlack mit der gebürsteten Aluminiumblende hat schon was besonderes. Allerdings
ist ein vorsichtiger Umgang mit dem Gehäuse Pflicht, damit es keinen Schaden
durch Kratzer nimmt. Auf dem hochglänzendem Gehäuse ist jedes Staubkorn und
jeder Fingerabdruck zu sehen. Ein Staublappen sollte somit griffbereit
bereitliegen, damit sich der ZERO auch immer so edel präsentiert.
Auffällig und elegant in die Frontblende aus Aluminium eingearbeitet sind die Power-Taste
sowie die darunterliegende Power-LED. Die Reset-Taste befindet sich geschützt
hinter der Tür. Ein Schloss hat die Fronttür nicht. Dafür halten zwei Magnete
die Tür im geschlossenen Zustand. Etwas unplatziert befindet sich das
Front-Panel links unten in der rechten Seitenwand und ist somit nicht so einfach
zu erreichen. Zudem wird rechts neben dem Gehäuse etwas Platz benötigt, damit
der Zugang zum Panel möglich ist. Hier hätte sich sicher ein besserer Platz
finden können. Sollte im oberen Schacht ein beleuchtetes Display eingebaut sein,
so lässt sich die Anzeige auch bei geschlossener Fronttür durch das
Rauchacrylglas beobachten. Den insgesamt edlen Eindruck unterstreichen zwei
blaue LEDs die hinter dem Acrylglas installiert sind.
Wir werfen einen Blick ins Innenleben:


 
Ein Highlight des ZERO sind die bereits installierten acht Lüftern. Alle Lüfter die in das Gehäuse pusten sind durch Staubfilter geschützt. Ein Front-Lüfter (120 mm) dient der Belüftung und kühlt gleichzeitig die eingebauten Festplatten. Auf der Gehäuserückseite sind zwei 120 mm-Lüfter zur Entlüftung eingebaut. Ein weiterer Lüfter (80 mm) befindet sich im Deckel des Gehäuses und sorgt ebenfalls für die Abfuhr der warmen Luft. Allerdings ist dieser Lüfter beim Einbau des Netzteiles hinderlich und muss dazu demontiert werden. In der linken Seitenwand sorgen insgesamt vier 120 mm-Lüfter für die Kühlung des Gehäuses sowie aller Komponenten auf dem Motherboard. Dabei ist die Geräuschentwicklung der vielen Lüfter erstaunlich gering und die Kühlleistung beachtlich.
Die linke Seitenwand ist mit Thumbscrews befestigt und lässt sich leicht entfernen. Der Innenraum wirkt sehr aufgeräumt und die Verarbeitung ist auch im Innern sehr solide. So finden sich keine Ecken oder Kanten an denen man sich bei der Montage verletzten könnte. Für alle externen Laufwerke gilt dies allerdings nicht, da die Slotbleche herausgebrochen werden müssen und dadurch scharfe Kanten entstehen. Die Anschlussstecker für das Mainboard sind eindeutig beschriftet. Leider besitzt der
ZERO keinen Mainbordschlitten. Vollkommen problemlos gestaltet sich der Ein- und Ausbau externer und interner Laufwerke mit den Montageschienen.
Zur Entkopplung und zum sicheren Stand besitzt das Gehäuse hochwertige und elegante Anti-Vibrations-Füße.
Fazit:
Mit einem Preis von ca. 140,- Euro ist der NZXT ZERO nicht gerade ein Schnäppchen, wobei der Preis für ein hochwertiges Aluminiumgehäuse mit acht ordentlichen Lüftern in Ordnung geht. Auch mit wesentlich teureren Gehäusen kann der
ZERO in Sachen Lautstärke und Kühlleistung locker mithalten. Insgesamt hat das Gehäuse überzeugt und uns insbesondere auch optisch begeistert. Diejenigen die auf ein edles Design,
eine tadellose Verarbeitung und eine gute Ausstattung wert legen werden mit diesem Gehäuse sicherlich glücklich. Obwohl auch einige Schwachstellen existieren, geben wir für den NZXT
ZERO eine klare Kaufempfehlung ab und vergeben den Best Hardware Award in Gold.

Wir bedanken uns bei
Caseking für die Bereitstellung des Testexemplars und für den
freundlichen Support.