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  • SpaceNavigator von 3Dconnexion im Test - Seite 1/2

    Einen einfachen und kostengünstigen Einstieg in die Welt der 3D-Navigation soll der SpaceNavigator von 3Dconnextion ermöglichen. Schon ab 59 Euro ist der SpaceNavigator erhältlich. Ähnliche Produkte kosten zum Teil weit über 200 Euro. Ein Grund, den SpaceNavigator genauer anzuschauen.

    Lieferumfang

    Geliefert wurde der SpaceNavigator inklusive einem kleinen Handbuch und einer Treiber-CD. Als erstes fällt nach dem Auspacken das recht hohe Gewicht von 479g auf. Später stellt sich dieses jedoch als notwendig heraus, denn nur durch die Kombination aus dem recht hohen Gewicht und eines runden Gummistreifens auf der Unterseite des SpaceNavigators bleibt der dieser auch bei schnellen Manövern sicher auf dem Tisch stehen. Auf dem Boden aus gebürsteten Metall befindet sich ein glänzender schwarzer Ring, der zwei zusätzliche Steuertasten beherbergt, welche sich nach belieben programmieren lassen. Darüber schwebt der eigentliche bewegliche Teil des SpaceNavigators, die Controller-Kappe. Diese ist durch eine Ummantelung aus Gummi besonderes griffig.



    Installation

    Nachdem die mitgelieferte CD eingelegt wurde, startet das Setup unter Windows per Autorun. Am Anfang des Setups wird darauf hingewiesen, dass auf der Homepage von 3Dconnextion (http://www.3dconnexion.de) möglicherweise eine neuere Treiberversion zum Download bereit steht und es sich empfiehlt, diese herunterzuladen. Wurde die knapp 60 MB große Software heruntergeladen, startet wiederholt das Setup. Während der Installation lassen sich die Plugins für die einzelnen Programme, die der Navigator unterstützt, separat an- und abwählen. Werden alle Plugins installiert, sind rund 140 MB Speicherplatz nötigt.




    Nach der Installation der Software startet ein Assistent, der einen über die Möglichkeiten des Navigators aufklärt. Die ersten Grundeinstellungen lassen sich hier vornehmen.

    Als Systemvoraussetzung gibt 3Dconnexion folgende Angaben an: Intel Pentium 4/III oder AMD/Athlon-Prozessor, 140MB verfügbarer Festplattenpatz, USB 1.1 oder 2.0. Unterstützte Betriebssysteme: Windows Vista x86/x64, Windows XP x86/x64, Windows 2000, Linux (Redhat Enterprise Linux WS3, Suse 9.0 oder höher) oder Mac OS X 10.4.6 oder höher.




    Wenn die Treiber für den SpaceNavigator geladen sind, er also nutzbar ist, leuchtet ein Kranz aus blauen LEDs zwischen dem Metallfuß des SpaceNavigators und dem beweglichen Oberteil. Diese Funktion lässt sich jedoch auf Wunsch in der Software ausschalten.



    Praxistest

    Als erstes hat uns interessiert, was mit den SpaceNavigator überhaupt möglich ist. Hierzu liefert die Treibersoftware ein paar ganz nützliche Grafiken. Der SpaceNavigator verfügt über vier verschiedene Bewegungsmöglichkeiten: Die sogenannte Controller-Kappe lässt sich horizontal schieben, nach oben und unten drücken, kippen und drehen. Daraus ergeben sich insgesamt sechs mögliche Bewegungen, wie die Grafik zeigt.



    Optische Sensoren im inneren des SpaceNavigators geben die Bewegung dann an den PC weiter.

    Im Internet wird sehr viel über die Kombination SpaceNavigator und Google Earth geworben. Daher war Google Earth die erste Anwendung, die wir mit dem SpaceNavigator bedienen wollten. Wie im Handbuch empfohlen, platzierten wir den Navigator links neben der Tastatur, die Maus weiterhin rechts. Ohne Probleme ließ sich nun Google Earth mit dem SpaceNavigator bedienen. Sehr schnell gewöhnt man sich an den SpaceNavigator und sehr präzise Flugmanöver quer durch die Welt können starten. Hervorragend lassen sich mit dem SpaceNavigator Bewegungen kombinieren. Ein zoomen ist beispielsweise möglich, während man den Betrachtungswinkel sowie seine horizontale Position ändert. Bewegungen, die so genau und schnell nie mit einer Tastatur oder Maus möglich wäre.

    Nachdem sprichwörtlichen Höhenflug in Google Earth sollte sich der SpaceNavigator in Microsoft Virtual Earth bewähren. Präzise Dienste leistete der SpaceNavigator auch hier. Ebenfalls hat die Kombination von mehreren gleichzeitigen Bewegungen wieder besonders viel Spaß gemacht.

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