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  • Razer Diamondback 1600DPI Chameleon im Test - Seite 3/3

    Software:

    Bereits nach dem Anschließen der Maus an einem freien USB Anschluss wird diese als HID Gerät von Windows erkannt und eingerichtet. Der Treiber wäre eigentlich überflüssig, sofern man nicht auf die Komforteinstellungsmöglichkeiten verzichten will. Die Installation der Razer Software ist intuitiv zu bewerkstelligen und dürfte auch Einsteigern keine Probleme bereiten. Das Konfigurationsprogramm passt gut zum äußeren Erscheinungsbild der Razer Diamondback und ist ein netter optischer Gag.

    Die Software lässt selbst Anfängern keine Fragen offen, da sich die Einstellungsoptionen von selbst erklären. Unter anderem bietet das Programm Konfigurationssoptionen, die dem Anwender die Einstellung der Sensivität, Scrollgeschwindigkeit, Empfindlichkeit und die Belegung der einzelnen Tasten durch Makros, ermöglichen. Besonders interessant ist die Option, die X und Y Achse getrennt von einander einstellen zu können.

    Software 1

    Software 2


    Software 3

    Software 4


    Die Technik:

    Ein echter 1600 DPI Sensor ermöglicht nicht nur eine sehr hohe Auflösung der zu ertastenden Oberfläche, sondern sorgt auch für bis jetzt ungeahnte Präzision. Leichteste Bewegungen lassen die Maus förmlich hin und her gleiten und ermöglichen ein sehr angenehmes Arbeiten. Der für die Ertastung der Oberfläche verantwortliche Fotosensor wird mit 5,8 Megapixeln pro Sekunde ausgelesen. Unterstützt wird das Ganze zusätzlich durch einen 16 BIT Datentransfer welcher im Vergleich zu herkömlichen Mäusen ( 8 - 12 Bit ) die Informationen wesentlich schneller übermittelt.

    Der Sensor bleibt ständig einsatzbereit, dadurch entfällt eine von anderen Mäusen bekannte Standby-Verzögerung. Besonders Spieler profitieren von diesen Eigenschaften und können durch kleinste Bewegungen, das Ziel schneller erfassen und sich dadurch einen taktischen Vorteil verschaffen. Nicht umsonst schwören Profis auf die Razer Technologie. Auch normale Anwender können sich freuen, da die Maus nicht nur die gelegentliche Spielepartie, sondern auch den Alltagsbetrieb, erfolgreich meistert.

    Sensor


    Drei Teflonfüßchen ermöglichen ein nahezu reibungsloses Gleitverhalten der Maus. Selbst nach einem ausgiebigen Dauertest haben sich diese nur minimal abgenutzt und ihre Gleiteigenschaft nahezu vollständig erhalten.

    Fazit:

    Mit der Diamondback Serie ist Speed-Link ein echtes Meisterwerk gelungen. Wer vorher mit einer herkömlichen Maus gearbeitet hat, wird den Umstieg sicher nicht bereuen. Unsaubere, zerhackte Bewegungen gehören der Vergangenheit an. Die Maus liegt nahezu perfekt in der Hand, lediglich die etwas eingeschränkte Nutzung der Seitentasten dürfte den einen oder anderen User ein wenig enttäuschen.

    Durch den symmetrischen Aufbau ist die Maus auch für Linkshänder gut geeignet. Liebhaber von leichten Mäusen werden die Razer Diamondback eher ins Herz schließen als mancher hartgesottener Logitech User, für den eine Gamermaus schwer und groß sein muss. Für ca. 50 Euro kann die Razer Diamondback Chameleon erworben werden.

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