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  • Logitech io Pen im Test - Seite 4/4

    Software & Textumwandelung
    Wie schon zu sehen ist, ist die Qualität des Geschriebenen sehr gut. Bei einem guten Druck würde man fast keine Unterschiede vom Original sehen können. Auch schnell Geschriebenes wie beispielsweise Unterschriften sind gestochen scharf.
    Als nächstes möchten wir nun das Textumwandlungsprogramm auf den Prüfstand stellen. Leider ist es mittlerweile nicht mehr im Lieferumfang und muss daher separat erworben werden. Einen genauen Preis können wir an dieser Stelle noch nicht nennen.
    Jedoch waren wir sehr überrascht von der Qualität des Programms. Wobei zu sagen ist, dass man wirklich nicht ordentlich schreiben muss. Am besten erkennt die Software flüssig geschriebene Schreibschrift.


    Mit einem so überzeugenden Ergebnis hätten wir absolut nicht gerechnet. Falls ein Wort jedoch nicht mal richtig erkannt wird, bietet die Software die Möglichkeit dieses sehr schnell manuell einzugeben. Weiterhin lässt sich das Dokument auch einteilen. Dadurch ist es möglich, nur bestimmte Teile umwandeln zu lassen. Will man beispielsweise seine Unterschrift handgeschrieben behalten, ist das kein Problem.

    Fazit
    Wie man deutlich sehen kann, arbeitet der Logitech io Pen sehr genau. Auch schnelles schreiben wirft ihn nicht aus der Bahn. Testweise haben wir auch einfach mal schnell Linien auf einem Blatt gezeichnet. Auch hier gab es keinerlei Probleme. Das hat uns sehr überzeugt!
    Die Anwendungsbereiche sind nahe zu unbegrenzt. Ob man im Studium seine Unterlagen vom Anfang an ordentlich sortieren möchte, auf Meetings nicht immer das Notebook mitnehmen will, usw...
    Das Preis/Leistungsverhältnis scheint auch angebracht zu sein. Im Internet gibt es den Stift ab ca. 160€ zu kaufen. Wenn man sich die Qualität des Stiftes und der Software anschaut ist das auch absolut nicht zu viel. Immerhin ist der Stift auch schon mit einem "Handheld" zu vergleichen.
    Ein Manko ist sicherlich die fehlende Texterkennungssoftware im Set. Zwar befindet sich die Software im Set, jedoch handelt es sich dabei lediglich um eine 30-Tage-Testversion.
    Zusammenfassend kann man sagen, dass Logitech auf diesem Gebiet richtige Pionierarbeit geleistet hat. Für die Zukunft lässt sich lediglich hoffen, dass der Stift auch mit normalem Papier arbeiten kann.



    Für die Umsetzung dieser neuen Idee und dem gut gelungenen Produkt bekommt der Logitech daher als erste Hardware überhaupt unseren neuen HWE-Award!

    [LS]
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