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Scythe Samurai Z im Test - Seite 2/3
Kühlereinbau
Für eine sehr einfache Montage des Kühlers hat sich Scythe etwas neues einfallen lassen und auf den Namen "VTMS" getauft, was in aller Länge nichts anderes heißt als "Versatile Tool-Free Multiplatform System" und zum Grundsatz eine werkzeuglose und multikompatible Montagemöglichkeit hat. VTMS wurde daher auch schon zum Patent angemeldet.
In der Tat gestaltet sich der Einbau des Kühler äußerst einfach. Zunächst müssen für eine spätere Verwendung des Kühlers auf einer CPU die geeigneten Befestigungsadapter herausgesucht werden. Da man hier nur die Wahl zwischen drei Typen hat, sollte das kein Problem darstellen.
In unserem Fall verbauten wir den Kühler auf dem AMD Sockel 939. Die zu diesem Zweck beiliegenden Adapter sehen folgendermaßen aus:

Die Handhabung dieser Adapter ist sehr einfach gehalten - sie werden ohne weitere Maßnahmen im unteren Kühler in den entsprechenden Öffnungen eingesetzt...

...und rasten mit leichtem Druck in diesem Lager ein.

Nachdem diese Schritte abgehandelt sind, folgt das übliche Procedere. Nach Reinigung der CPU wird neue Wärmeleitpaste aufgetragen und der Kühler aufgesetzt. Da die Befestigungsadapter beinahe von selbst in den Nasen des Retentionmoduls einrasten, ist danach nur noch das umlegen des Spannhebels notwendig und der Kühler ist fast fertig montiert.
Den Abschluss der Installation bildet wie so oft bei Luftkühlern der elektrische Anschluss des Lüfters. Ist dieser vollbracht, kann es mit der Inbetriebnahme umgehend losgehen.

Probleme beim Einbau des Kühlers gab es bei uns dank der kompakten Abmessungen keine. Ganz im Gegenteil, denn der Kühler dient, wie sich an den folgenden Bildern erkennen lässt, nicht nur als CPU-Kühler, sondern gleichzeitig noch als Frischluftversorger für unseren oberen Grafikkartenkühler sowie die verbauten Arbeitsspeicherriegel.
Test
Für den Test des Kühlers fand dessen Einabu auf unserem dafür üblicherweise verwendeten Testsystem statt. Die verwendete Wärmeleitpaste war die im Lieferumfang des Kühlers enthaltene Silmore-Paste auf Silikonbasis. Der Testablauf war dabei folgender:
einstündiger Betrieb des Rechners im Idle-Modus (0 - 25% Last durch normalen Office-Betrieb)
einstündiger Betrieb des Rechners im Load-Modus (100% CPU-Last durch RC5-72 Client)
Die Raumtemperatur betrug über den gesamten Testverlauf 20°C +/- 0,5°C. Ausgelesen wurden die Temperaturwerte von Board und CPU mit SpeedFan, wobei jeweils das erreichte Maximum (bei schwankenden Werten) dokumentiert wurde.
Unseren Testrechner konfigurierten wir wie folgt:
CPU: AMD Athlon 64 3200+ Venice
Board: MSI K8N Neo2 Platiunum, aktiv gekühlter Chip; BIOS 1.B
Grafik: Gainward GeForce FX 5900XT, passiv gekühlt durch Thermaltake Schooner Fanless
Speicher: 1024MB (2 x 512MB) Geil Value Select PC3200 DDR400
Festplatten: 30GB Maxtor P-ATA + 40GB IBM P-ATA
DVD-RW: NEC 8x DVD-Brenner
Netzteil: NoiseMagic/AcBel NMT-2 F/2GML
Gehäuse: Yeong Yang YY-5604 Magic Fleece gedämmt
Gehäuselüfter: 1 x 120mm Revoltec Dark Blue @ 900U/min (vorn); 1 x 120mm Enermax @ 900U/min (hinten); 1 x 80mm Titan @ 1300U/min (unter der ersten Festplatte); 1 x 40mm (Lüftersteuerung; abgeschaltet/wirkungslos, da hinter Fronttür)
Lüftersteuerung: CoolerMaster Aerogate II, 4-Kanal, Regelbereich 0 - 12V
Test 1:
Der Prozessor erreicht dabei eine theoretische Abwärmeleistung von 84W, was sich in Zahlen ausgedrückt folgendermaßen äußert:
CPU @ 2,4GHz @ 1,42V
Idle CPU: 28°C
Idle Board: 29°C
Load CPU: 43°C
Load Board: 31°C
Test 2:
In Anbetracht der eben erreichten Werte sollte der Kühler auch noch zu weiterem OC in der Lage sein. Daher takteten wir die CPU nun wie folgt und ließen den Test noch einmal durchlaufen.
CPU @ 2,6GHz @ 1,55V (ca. 107W Verlustleistung)
Idle CPU: 30°C
Idle Board: 33°C
Load CPU: 49°C
Load Board: 36°C
Alle Werte in der Übersicht:

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