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  • Scythe Samurai Z im Test - Seite 1/3

    Der Samurai - schwertragender Angehöriger des japanischen Adels und dennoch etymologisch betrachtet ein Diener, der weit bis in das 19. Jahrhundert in Japan omnipräsent war. Doch Samurais gibt es auch heute noch. Sie tragen in der aktuellen Version den Zusatz "Z", stammen aus dem Hause Scythe und dienen aktuellen CPUs von AMD und Intel als eleganter und leichtgewichtiger Wärmeableiter. Mittlerweile geht es im Dienst des Samurais ohne Schwerter zu, weshalb er auf unserem Testrechner zeigen musste, was er thermisch und akustisch kann.

    Wie er sich dabei geschlagen hat und was es sonst noch über diesen Kühler zu berichten gilt, ist im folgenden Test zu erfahren.

    www.scythe-eu.com/de/


    Zunächst möchten wir uns aber bei Andreas Bunen von Scythe Europe für die Bereitstellung eines Testexemplars ganz herzlich bedanken.

    Quelle: Scythe


    Verpackung und Lieferumfang

    Die Verpackung des Scythe Samurai Z folgt japanischen Grundsätzen und ist nur wenig größer als ihr eigentlicher Inhalt. Die äußere Gestaltung hingegen ist dem entgegengengerichtet und beinhaltet neben einigen Darstellungen des Kühlers auch die grundlegenden Ausstattungsmerkmale sowie die technischen Daten.

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    Aus dem Inneren der Verpackung fördern den Kühler, eine Anleitung, einen Blister mit Wärmeleitpaste sowie Montagematerial für die Sockel 478, 775, 754 und 939/940 zu Tage. Das Montagematerial des Kühlers weist einige Besonderheiten auf, worauf wir im Rahmen des Einbaus auf unserem Testrechner noch näher eingehen werden.

    Lieferumfang


    Kühleraufbau

    Wie bei vielen getesteten Kühlern in letzter Zeit, ist auch der Scythe Samurai Z in Hybrid-Bauweise gefertigt. Die Ausgangsmaterialien bilden dabei wie beinahe üblich Aluminium und Kupfer. Im Rahmen dieser Bauweise ist zum Beispiel die Bodenplatte des Kühlers aus Kupfer gefertigt. Hochglanzploiert ist sie zwar nicht, weist aber für einen Kühler dieses Preissegments die übliche Bearbeitungsweise auf und besitzt somit eine plane Oberfläche mit seidenmattem Finish.

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    Ebenfalls aus dem sehr guten Wärmeleiter Kupfer bestehen die Heatpipes. Es macht den Anschein, als wären es vier an der Zahl. Tatsächlich handelt es sich aber nur um 2 der Wärmeleitröhren, die jeweils in den oberen Kühlfinnen enden am Boden des Kühlers durchgeschleift werden.

    Heatpipes aus Kupfer


    Auf der Bodenplatte aufsitzend und fest mit ihr durch ein schraubenloses Verfahren verbunden sitzt ein relativ großer Aluminiumkühlkörper. Dieser ist neben den Heatpipes die erste Instanz zur direkten Wärmeableitung von der CPU. Gleichzeitig dient dieser Kühlkörper als Aufnhame für die Befestigungsadapter des Kühlers - doch dazu später.

    unterer Kühlkörper


    Oberhalb dieses Kühlkörpers sitzen von ihm durch einen Luftspalt getrennt die Kühlfinnen. Insgesamt sind es 46 aus recht dünnem Aluminium gefertigte Bleche, deren Abschluss an den jeweiligen Enden des Kühlers durch eine hochglänzende, mit eingeprägtem Scythe-Schriftzug versehene Kühlfinne geschieht. Damit diese Konstruktion nicht ohne weiteres auseinanderfällt, sind an den Enden der Heatpipes Hutmuttern angebracht.

    hochglanzpolierte Aluminium-Kühlfinnen


    Weiter oben auf dem Kühler befindlich ist der Lüfter, der für ein angenehmes Klima sorgen soll. Scythe setzt an dieser Stelle auf einen 92mm Lüfter, der nominell mit 2000 Touren dreht, theoretisch 32,4CFM (ca. 55,1m3 Luft pro Stunde) fördert und dabei gerademal 23,5dBA produzieren soll. Ein sehr leiser Vertreter dieser Art also, der mittels zweier Halteklammern auf dem Kühler befestigt wird.

    92mm Lüfter


    Alle Kühlerdaten in der Übersicht:

  • Kühleraufbau: Hybrid- Heatpipekühler aus Aluminium und Kupfer
  • Abmaße: 128x85x98mm (BxHxT)
  • Lüfter: 92x92x25mm (BxHxT); 2000U/min, 23,5dBA, Gleitlagerung
  • Gewicht: 360g
  • Kompatibilität: Intel Sockel 478/LGA775; AMD Sockel 754, 939/940
  • Herstellerfreigaben: alle CPUs ohne Einschränkungen


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