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  • 5 Low Budget-Kühler im Test - Seite 1/3

    Wer billig kauft, kauft doppelt. Diese aus dem Volksmund stammende Weisheit trifft relativ häufig, macht jedoch beim Kühlerkauf so lange keinen Sinn, wie der zweite Kühler dem ersten entspricht. Denn auch in PCs gelten die Gesetze der Physik und wo ein Körper ist, kann nun mal kein zweiter sein - sprich: CPU-Sockel bieten im Regelfall nur Platz für einen Kühler. Wie also die Kühlleistung steigern, wenn der Boxed-Kühler ebenso wie das Geld nicht für höheres ausreicht? Was bringen die billigen Kühler der Hersteller?
    Da zusätzlich dazu auch im Forum regelmäßig nach (passenden) Kühlern gefragt wird und diese nicht selten so preisgünstig wie möglich sein sollen, haben wir uns mal dem Low Budget-Bereich angenommen und 5 Kühler getestet, die recht häufig schon unter 10 Euro zu haben sind.

    Wie sich die Kühler dabei auf unserer Test-CPU geschlagen haben, ist im folgenden Artikel zu lesen.

    Lieferumfang, Kühleraufbau und technische Daten

    Arctic Cooling Silencer 64 Ultra TC

    Unser erster Kandidat enstammt der durch ihr Produktportfolio ebenso berühmt wie berüchtigten Kühlerschmiede Arctic Cooling und gehört zum untersten Preissegment des dortigen Angebots.
    Dennoch ist der Lieferumfang dieses Kühlers von allen Testprobanden der umfangreichste, da zum Lieferumfang nicht nur Verpackung, Einbauanleitung und Kühler gehören, sondern auch ein eigenes Retentionmodul (was nicht verwendet werden muss) und die hauseigene Wärmeleitpaste mit der knappen Bezeichnung MX-1.

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    Auch hinsichtlich der technischen Ausstattung ist dieser Kühler seinen Konkurrenten überlegen. Zwar handelt es sich beim AC Silencer bloß um einen Aluminiumkühler, dieser ist aber von seinen Abmaßen her der größte im Testfeld und weist eine saubere, AC-typische Verarbeitung auf, die nicht perfekt ist, aber nur wenig Grund zur Kritik bietet.

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    Ein weiteres, im Kontext der technischen Ausstattung zu nennendes Merkmal ist die bedarfsgerechte Steuerung des Lüfters. Diese geschieht durch eine, in den Kühlfinnen eingeklemmte Thermodiode, die den 87mm großen Lüfter im Test von 0 - ca. 2000 U/min steuert.

    Thermodiode


    Technische Daten:

    • Vollaluminiumkühler
      • Abmessungen: 92x92x42mm (LxBxH)
    • thermogeregelter Lüfter mit Kermaiklager
      • Abmessungen: 87x87x33mm (LxBxH)
      • Drehzahl von 1000 - 2500 U/min
    • Gewicht: 448g
    • Freigaben:
      • AMD Athlon 64 bis 4000+
      • AMD Athlon FX bis FX 59 (reell FX-57)
      • AMD Opteron


    Cooler Master CK8-8JD2B-99

    Der zweite Kühler im Bunde stammt aus dem Hause Cooler Master und bietet von seiner Aufmachung her den faden Beigeschmack eines OEM-Kühlers. So hinterlässt die lediglich zweckmäßige Verpackung keinen berauschenden Eindruck und auch der Lieferumfang beschränkt sich gemeinhin auf das wesentlichste - den Kühler und eine Einbauanleitung.

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    Mehr benötigt es hinsichtlich des Lieferumfangs eigentlich auch nicht, da die Wärmeleitpaste bei diesem Kühler schon auf der Bodenplatte aufgetragen worden ist. Dies erspart dem Benutzer das zum Teil recht umständliche und oftmals zu gut gemeinte Auftragen von Wärmeleitpaste auf die CPU.
    Unterhalb des WLP-Fleckens befindet sich ein in den Kühlerboden eingelassener Kupferkern. Ob diese Konstruktion einen Vorteil bietet, wird sich zeigen.

    Kühlerboden


    Technische Daten:

    • Kühler in Hybridbauweise
    • Aluminiumkühler: 77x79x45mm (LxBxH)
    • eingelassener Kupferkern: Ø 44mm; 11,5mm tief
    • Lüfter: Gleitlager; 80x80x25mm; ca. 2500 U/min
    • Gewicht: 450g
    • Freigaben:
      • AMD Athlon 64 bis 4000+
      • AMD Sempron 3500+ und höher


    Glacialtech Igloo 7200 Light

    Der kleinste Kühler im Test, bei dem Verpackung und Lieferumfang noch einen Tick spartanischer auszufallen scheinen, als es beim eben beschriebenen Cooler Master CK8 der Fall ist. In der Tat befindet sich außer dem Kühler nichts weiter in der Verpackung. Zudem spart sich GlacialTech das Papier und druckt eine knappe Montageanleitung gleich auf die Verpackung.

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    Auch GlacialTech versieht den recht sauber verarbeiteten Kühlerboden gleich mit einem Areal, dass dünnschichtig (so wie es sein muss) mit Wärmeleitpaste gefüllt ist. Konsistenz und Farbe erinnern dabei stark an die bei Cooler Master zum Einsatz kommende WLP.
    Kühlerboden


    Technische Daten:

    • Vollaluminiumkühler
    • Abmessungen: 77x78x42mm (LxBxH)
    • Lüfter: 80x80x18mm; ca. 1900 U/min
    • Gewicht: 398g
    • Freigaben:
      • Sockel 754: AMD Athlon 64 3700+; Sempron 3400+
      • Sockel 939: AMD Athlon 64 4000+; FX-53; X2 4200+; Opteron 150
      • Sockel 940: Opteron 150; Opteron 250; Opteron 850


    Thermaltake TR2-M6 SE

    Zweifels ohne gehört dieser Kühler zum billigsten, was Thermaltake zu bieten hat. Auch hier verhält es sich mit dem Verpackungsinhalt ganz genau so, wie es bei den beiden Vorgängern der Fall war. Lediglich das Äußere der Verpackung weist das für Thermaltake typische Design auf und ist recht bunt sowie mit einigen Basisinformationen versehen.

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    Ausstattungsmäßig ist dieser Kühler, zumindest was die Materialaufwendung angeht, der Spitzenreiter, da er gleich mit einer ganzen Bodenplatte aus Kupfer daher kommt. Diese ist mit dem etwas lieblos, da sehr scharfkantig gefertigten Aluminiumkühler über 4 Schrauben und WLP verbunden. Auch bei Thermaltake trägt man die mit der CPU in Kontakt tretende WLP gleich auf den Kühlerboden auf. Thermaltake setzt an dieser Stelle offenbar auf ein Produkt auf Silikonbasis.

    Kühlerboden


    Technische Daten:

    • Kühler in Hybridbauweise
    • Kühlkörper aus Aluminium 80x80x36mm (LxBxH)
    • Kupferbodenplatte: 70x60x4mm (LxBxH)
    • Lüfter: 80x80x25mm; ca. 2500U/min; Gleitlager
    • Freigaben: keine Angaben seitens Hersteller


    Xilence K8 Cooler

    Ansprechend verpackt erreicht uns der Xilence K8 Cooler. Leider bleibt es bei diesem positiven äußeren Eindruck, denn im Inneren erwartet uns neben dem Kühler lediglich die zur Montage notwendige Wärmeleitpaste. Weiteres Zubehör findet sich nicht, was allerdings nicht unbedingt schlimm ist, da z.B. die Montage des Kühlers beinahe selbsterklärend ist.

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    Xilence setzt beim Bau des Kühlers ebenfalls auf einen integrierten Kupferkern. Des weiteren versucht man sich mit der Konstruktionsweise des Lüfters an einer offenen Bauform a la Arctic Cooling. Die optische Krone bekommt der Kühler dann noch durch die roten Schaufeln des Lüfters, die dem Kühler leichte Moddingsqualitäten bescheren.

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    Technische Daten:

    • Kühler in Hybridbauweise
    • Aluminiumkühler: 77x87,5x45mm (LxBxH)
    • eingelassener Kupferkern: Ø 35mm
    • Lüfter: Gleitlager; 80x80x25mm; ca. 2600 U/min
    • Gewicht: 422g
    • Freigaben:
      • Sockel 939: AMD Athlon 64 bis 4000+
      • Sockel 754: AMD Athlon 64 3700+; Sempron 3100+


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