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  • Im Test: Cooler Master Susurro - Seite 1/3

    Bei der Auswahl an aktuellen CPU-Kühlern für AMD - CPUs verhält es sich, sehr zum Leidwesen von Benutzern kleinerer Gehäuse, wie mit deren Abmaßen - es geht im Regelfall recht umfangreich zu. Cooler Master hält jetzt entgegen dieses Trends einen Kühler bereit, dessen äußere Abmessungen doch um einiges geringer sind und somit auch in Gehäusen schmalerer bzw. flacherer Bauart problemlos Platz finden. Dabei hört der Kühler auf den klangvollen Namen "Susurro".
    Was es damit auf sich hat und wie sich der Kühler auf unserem Testrechner verhielt, ist im folgenden Artikel zu lesen.

    Zunächst möchten wir uns aber bei Maxpoint für die äußerst schnelle und unkomplizierte Bereitstellung eines Testexemplars bedanken.

    Verpackung und Lieferumfang

    Der Cooler Master Susurro kam in einer, seinen äußeren Abmaßen weitestgehend entsprechenden Pappverpackung zu uns, deren Äußeres einige Abbildungen sowie technische Details bietet und dadurch einige Rückschlüsse auf den Inhalt zulässt. Die minimale Verpackung, die jedoch keinen weiteren Einfluss auf den Test hat, wissen wir aus Gründen der Abfallvermeidung sehr zu schätzen.

    erster Eindruck


    Zum Lieferumfang des Kühlers gehört alles, was man für die Inbetriebnahme braucht. So fanden wir neben dem Kühler eine Tube (Spritze) mit Wärmeleitpaste und eine insgesamt 8-sprachige, sehr kurze Einbauanleitung, die in der deutschen Variante rein sprachlich etwas fehlerbehaftet ist.

    Lieferumfang


    Kühleraufbau

    Schon bei der Entnahme des Susurro aus der Verpackung offenbart uns der Kühler, womit er dem an der CPU entstehendem Wärmeaufkommen entgegen wirken will - mit bloßem Gewicht. Dieses schlägt bei der relativ geringen Größe des Kühlers immerhin mit 760g zu Buche. Grund dafür ist die massive Konstruktion des Kühlers aus Kupfer.

    Cooler Master Susurro


    Natürlich verteilt sich die Gesamtmasse dabei auf Kühler und Lüfter. Dennoch bleiben, wenn man die 75g des Lüfters abzieht, immer noch 685g für den Kühlkörper übrig. Ein beachtliches Ergebnis. Um diese Masse an Kupfer zu kühlen, versieht Cooler Master den Susurro mit einem 90mm Lüfter, der ohne eine Rahmenkonstruktion auskommt. Diese Bauart kennen wir schon vom Arctic Cooling Freezer 7, allerdings ist der von Cooler Master verbaute Lüfter hier mit einem Schutzgitter versehen, was umliegende Kabel vor eventueller Berührung mit den rotierenden Lüfterschaufeln schützt.

    verbauter Lüfter


    Der Lüfter des Susurro hat ebenso wie das Gewicht des Kühlers recht hohe Zahlenwerte aufzuweisen. So wird er mit den üblichen 12V Versorgungsspannung betrieben, wobei er sich dabei bis zu 0,83A genehmigt, was wiederum eine Leistungsaufnahme von max. 9,96W bedeutet. Diese kann der Lüfter in Drehzahlen bis zu 2800U/min (Herstellerangabe) umwandeln, womit wir beim Thema Lautstärke ankämen. Nicht umsonst trägt der Kühler den klangvollen Namen "Susurro". Dieser entstammt dem lateinischen "susurrus" - zu deutsch: Flüstern. Flüsterleise geht es bei 2800U/min gewiss nicht mehr zu, aber der Lüfter wird ja auch nicht permanent mit 12V versorgt. Zu diesem Zweck integriert Cooler Master eine Thermodiode, die die am Lüfter anliegende Spannung in Abhängigkeit der Temperatur regelt.

    Thermodiode


    Um diese Regelung möglichst bedarfsgerecht zu gestalten, wird die Diode mit den Kühlfinnen des Susurro durch einfaches zwischenklemmen verbunden. Eine extrem genaue Steuerung in Abhängigkeit der CPU-Temperatur ist hierdurch zwar nicht zu erwarten, dennoch verhilft dieses kleine Bauteil dazu, dass der Lüfter automatisch von 800U/min bis 2800U/min geregelt wird, wobei er in den unteren Drehzahlbereichen durchaus "flüstern" dürfte.

    Einbauort Thermodiode


    Der Kühler ist nach dem klassischen Prinzip eines belüfteten Kühlkörpers aufgebaut. So sitzen auf einer Bodenplatte aus Kupfer sehr feine Kühlfinnen aus dem gleichen Material, die von einem oben angebrachten Lüfter gekühlt werden. Dabei strömt die Luft von oben in den Kühler hinein, was eine effektive Wärmeabfuhr bewirken soll. Nachteilig an solchen Konstruktionen ist, dass sich unter dem Drehpunkt des Lüfterrades ein sog. Hot Spot bildet. Dieser ist auch Sitz des CPU-Kerns, wobei bei allen aktuellen AMD 64 Prozessoren ein Heatspreader für eine gleichmäßige Wärmeverteilung sorgt. Aus diesem Grund ist der Hot Spot weniger tragisch.

    Die Verarbeitung des Kühlers stimmt an allen Ecken und Kanten. Die auffällig starke Bodenplatte ist absolut plan und besitzt ein geringste Untiefen aufweisendes, geschliffenes Finish.

    Bodenplatte


    Die Kühlfinnen des Susurro sind leicht gläzend und für eine möglichst effiziente Wärmeübertragung sauber mit dem Boden des Kühlers verbunden.

    Kühlfinnen


    Abgerundet wird das Gesamterscheinungsbild durch die, den Lüfter tragende Rahmenkonstruktion des Kühlers, die sich auf Grundlage ihres kupferfarbenen, seidenmatten Finishs nicht optisch abhebt. Der Kühler hinterlässt bei uns somit einen qualitativ recht hochwertigen Eindruck.

    Alle Daten im Überblick:

    Kühler:
  • Material: Vollkupfer
  • Abmaße: 77x92x40mm (LxBxH)
  • Gewicht: 685g
  • Kompatibilität: Sockel 754, 939/940, M2


  • Lüfter:
  • Drehzahl: 800 - 2800U/min
  • Abmaße: 92x25mm (ØxH, kompatibel zu 80mm Lüfter)
  • Lagerung: sog. "Rifle Bearing" (extra haltbares Gleitlager)
  • Gewicht: 75g
  • Lautstärke: 16dBA (bei durchschnittlicher Auslastung der CPU)


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