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  • Im Test: Arctic Cooling ATI Silencer 4 Rev. 1 - Seite 1/3

    Das die standardmäßig auf Grafikkarten zum Einsatz kommenden Lüfter eher eine Kompromisslösung zwischen Kühlleistung, Lautstärke und finanziellem Aufwand sind, dürfte wohl niemandem neu sein. Spätestens mit der Einführung der 6xxx-Serie bei GeForce Karten wurde es hier richtig laut. Aber auch die häufig wegen ihrer geringeren Lautstärkeentwicklung gelobten Kühler auf ATI-Karten sind nicht das non-plus-ultra, wie der geneigte User sicherlich kopfnickend bestätigen kann. Ihne fehlt es häufig an Material, um auch die Speicherchips bei den heutzutage üblichen Übertaktungsversuchen mit zu kühlen. Abhilfe schafft hier die Montage eines größeren Kühlers.

    Nach ein wenig Recherche entschieden wir uns für ein Modell aus dem Hause Arctic Cooling - den Silencer 4 in der Revision 1. Da dieser Kühler ein Auslaufmodell ist (Revision 2 ist schon auf dem Markt), wird er ab und an sehr günstig angeboten. In unserem Fall konnten wir für 10 Euro einfach nicht nein sagen.

    Lieferumfang und Verpackung

    Wie so oft üblich, kommt auch der Arctic Cooling Silencer 4 in einer Blisterverpackung in die Regale der Händler. Vorteil solcher Verpackungen ist der freie Blick auf das zu erwerbende Produkt.

    Verpackung des Silencers


    Innerhalb der Verpackung fanden wir vor:
  • den Silencer als solchen
  • einen Heatspreader für den Arbeitsspeicher auf der Rückseite der Grafikkarte
  • eine Tube Wärmeleitpaste auf Silikonbasis
  • eine Slotblende
  • eine Einbauanleitung


  • Lieferumfang des Silencers


    Wie wir mit Freude feststellen konnten, ist die Einbauanleitung auf deutsch und auf englisch verfasst, mit Bildern versehen und leicht verständlich.

    Material und Aufbau des Kühlers

    Das Gehäuse des Kühlers besteht aus einem klaren Kunststoff und lässt so weitestgehend freien Blick auf das Innere des Kühlers. Das ist insofern vorteilhaft, da sich mit der Zeit im Regelfall die Kühlleistung negativ beeinflussender Staub in den Lüftern und Kühlkörpern ansammelt, dessen Ausmaße somit leicher erkannt werden können. Des weiteren dient das Gehäuse der gezielten Lenkung des Luftstroms - der durch einen 77mm großen, mit ca. 2200U/min drehenden Lüfter erzeugt wird - durch den Kühlkörper nach außen.

    Silencer-Gehäuse


    Die Grundplatte des Silencers besteht aus einer 2,5mm dicken Kupferlegierung. Die kleinen Kühlflächen für den Arbeitsspeicher der Grafikkarte sind dabei nicht aus einem Guss, sondern nachträglich auf die Grundplatte aufgelötet. Beim Finish der Platte erkennt man wieder, dass es bei Arctic Cooling nur um die technische, nicht aber die optische Leistung des Gerätes geht, was eigentlich auch nicht weiter verwundern sollte, da man den Boden des Kühlers nach dem Einbau eh nicht mehr zu Gesicht bekommt.

    Grundplatte des Silencers


    Der eigentliche Kühlkörper des Silencers sitzt im Gehäuse. Er besteht aus auf der Grundplatte aufgesetzten Aluminium-Kühlfinnen und ist im Vergleich zum Originalkühler übermäßig dimensioniert. Die durch den Kühler strömende Luft wird über ein Slotblech direkt aus dem Gehäuse geführt. Arctic Cooling nennt diese Technik kurz "DHES", was für Direct Heat Exhaust System steht und zu deutsch nichts anderes als das eben beschriebene zum Arbeitsgegenstand hat.

    Blick auf den Kühlkörper


    Der Heatspreder für die Arbeitsspeicher auf der Rückseite der Grafikkarte besteht aus Aluminiumblech, das durch tiefziehen in Form gebracht wurde. Optisch ist es nicht gerade ein Leckerbissen, aber für den ihm zugedachten Zweck sicherlich ausreichend. Neben seiner Funktion als Wärmeverteiler dient das Blech gleichzeitig als Distanzhalter zur Grafikkarte für die Befestigungseinrichtungen des vorderseitigen Kühlers.
    Heatspreader für die rückseitigen Arbeitsspeicher


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