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  • Im Test: Arctic Cooling Freezer 64 - Seite 1/3

    Preiswerte Kühler für die Sockel 754, 939 und 940 gibt es mittelerweile wie das spruchwörtliche Sand am Meer. Viele dieser Kühler sind nach dem klassischen Prinzip - Kupfer- oder Aluminium Bodenplatte, aufgesetzte Kühlfinnen, auf den Kühlfinnen sitzender Lüfter mit Luftstrom Richtung Bodenplatte - aufgebaut. Seit geraumer Zeit lässt sich aber ein Trend beobachten, der die Integration von sogenannten Heatpipes vorsieht, die die an der CPU entstehende Wärme deutlich besser als klassische Kühler abtransportieren sollen.


    Ein Vertreter dieser Kühlergattung ist der Arctic Cooling Freezer 64, der mit 2 Heatpipes ausgestattet ist. Wie sich der Kühler in unserem Test verhielt, könnt ihr im folgenden lesen.

    Lieferumfang und Verpackung

    Zum Lieferumfang gehören neben einer schlicht aber ansehnlich gestalteten Verpackung der Kühler, ein eigenes Retention-Modul incl. Backplate sowie eine Tube mit Wärmeleitpaste. Die mitgelieferte Wärmeleitpaste ist keine einfache Silikonpaste, allerdings ist sie laut Arctic Cooling metallfrei. Dennoch kann ihr Einsatz uneingeschränkt empfohlen werden, da bei fehlerhafter Anwendung Kurzschlüsse an elektrischen Bauteilen ausgeschlossen sind.

    Verkaufsverpackung AC Freezer64


    Ebenso zum Kartoninhalt dazugehörig ist eine Bedienungsanleitung sowie ein AC-Sticker. Die Bedienungsanleitung ist zu unserer positiven Überraschung auf englisch und deutsch formuliert, mit Bildern versehen, die den Einbau erleichtern sollen und enthält im Abschluss sogar noch ein kleines FAQ zur Fehlerbehebung bei Problemen mit der auf manchen Boards zu findenden Lüfterüberwachung.

    Lieferumfang


    Aufbau des Kühlers

    Die Grundelemente des Kühlers sind:

  • eine Bodenplatte aus Kupfer
  • zwei durch die Bodenplatte geschleifte Heatpipes mit 6mm Durchmesser
  • 40 Kühlfinnen aus Aluminiumblech mit ca. 0,5mm Materialstärke und einer Kühlfläche von insgesamt ca. 249600mm² (o,255m²)
  • ein dem Kühlkörper vorgelagerter, 80mm Lüfter mit Keramiklager, ohne Rahmen
  • eine Halteklammer für Sockel 754/939/940 mit Arretierung per Hebel


  • Quelle: www.arctic-cooling.com


    Auf hochglanzpolierte Heatpipes und Bodenplatte hat man bei Arctic Cooling wahrscheinlich aus Preisgründen ganz direkt verzichtet, was der Optik des Kühlers aber nicht unbedingt schadet. Die beiden, jeweils 6mm starken Heatpipes sind fest mit der Bodenplatte des Kühlers verpresst bzw. verlötet worden. Eine Verschraubung, die sich bei längerem Betrieb evtl. lockern könnte, sucht man hier glücklicherweise vergeblich.

    Bodenplatte und Heatpipes aus Kupfer


    Kühltechnik

    Die Arbeitsweise von Heatpipes ist relativ einfach nachzuvollziehen. In einem Röhrchen befindet sich eine, dem thermischen Arbeitsbereich angepasste, chemische Mixtur, die sich bei einer gedachten Temperatur t0 = 30°C in flüssiger Form in der Heizzone (an der Bodenplatte) des Röhrchens befindet. Ändert sich diese Temperatur durch den Betrieb der CPU auf den gedachten Wert t1 = 35°C, so verdampft die Flüssigkeit im Röhrchen, steigt auf und gibt die so mitgeführte Wärme ideal gedacht auf Höhe der Kühlfinnen an den Kühler ab. Die dadurch abgekühlte chemische Mixtur kondensiert an der Wand des Röhrchens und sinkt wieder in die Heizzone ab, wo der ganze Vorgang von vorne beginnt.

    Der maßgebliche Vorteil von Heatpipe-Kühlern liegt hierbei im schnellen Abtransport der Wärme von ihrem Entstehungsort.

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