Mit steigender Transferrate steigen auch die Anforderungen
an die Terminierung des SCSI-Busses. Differential-SCSI und aktive Terminierung
erhalten immer mehr Bedeutung.
Aktive Terminatoren arbeiten mit einem
integrierten Spannungsregler und halten die Terminatorpowerleitungen konstant
auf 2,85 Volt. Passive Terminatoren werden mit einem passive Spannungsregler auf
3 Volt gehalten. Die Spannung, kann je nach Kabeltyp und -länge stark schwanken.
Der Forced Perfect Terminator (FPT) ist eine vor allem in der IBM-Welt
verwendete Art der Terminierung. Hierbei wird die Terminierung des Busses
dynamisch angepasst. Es empfiehlt sich grundsätzlich die aktive Terminierung, da
sie im Gegensatz zur passiven Terminierung wesentlich störsicherer
ist.
Was passiert denn da?
Die Signale auf den
Datenleitungen werden auf einem gleichen Level gehalten. Vereinfacht gesagt
können Sie sich eine Terminierung wie den Verschluss einer Wasserleitung
vorstellen. Wenn dort eines der Enden offen (nicht terminiert) ist, kann sich
kein Wasserdruck aufbauen.

Abbildung: SCSI Terminierungs
Schaubild
Anmerkung zu IDE und
Terminierung:
Derzeit ist eine Terminierung bei IDE Geräten noch
nicht umgesetzt. Fakt ist allerdings, das solch eine Terminierung im IDE Bereich
kommen wird.
Passive Terminierung
Sie wird hauptsächlich
bei SCSI-1 und SCSI-2 eingesetzt. Mit einem 220 Ohm Widerstandnetzwerk (Array)
werden die Signalleitungen gegen +5V und mit einem 330 Ohm Array gegen Masse
terminiert.
Abbildung: Passiver SCSI
Terminator
Sobald externe Systeme zum Einsatz kommen, empfiehlt
der Autor solche Terminatoren einzusetzen und auf die Terminierung des Devices
mittels Jumper zu verzichten. Die Praxis zeigt, dass andernfalls sehr schnell
Probleme auftreten können, da die wenigsten Anwender wissen, welches Device
terminiert ist und welches nicht.
Aktive Terminierung
Sie
ist Pflicht bei Ultra SCSI. Mit einer Spannungsregler-Schaltung wird der
optimale Widerstandswert zur Terminierung gegen +2,85V und gegen Masse erzeugt.
Abbildung: Aktive SCSI
Terminierung
Dadurch wird eine saubere Signalübertragung erreicht.
Bitte beachten Sie, dass Sie beim Kauf von aktiven Terminatoren auch tatsächlich
aktive erhalten. Aus Preisgründen treten hier oftmals Schwarze Schafe
auf.
Große Probleme bereitet die Terminierung bei einem gemischten
Betrieb von 8 Bit (Narrow) und 16 Bit (Wide) Geräten. Hier werden spezielle
Terminatoren benutzt, die nur die oberen 8 Bit abschließen, während die unteren
8 Bit erst am Ende des letzten Narrow-Devices terminiert werden.
Auf dem
Schaubild sehen Sie eine Schaltung für aktive Terminierungen, passend für
Systeme ab WIDE-SCSI.
Abbildung: Schaltung für aktive
Terminierungen
Sobald externe Systeme zum Einsatz kommen, empfiehlt
der Autor solche Terminatoren einzusetzen und auf die Terminierung des Devices
mittels Jumper zu verzichten. Die Praxis zeigt, dass andernfalls sehr schnell
Probleme auftreten können, da die wenigsten Anwender wissen, welches Device
terminiert ist und welches nicht.
Terminatoren:
Für jede
eingesetzte SCSI Schnittstelle gibt es passenden Terminatoren.
Der Autor
empfiehlt bei SCSI immer eine Terminierung mit solchen Terminatoren. So umgeht
man das leidige Problem, welches Device nun terminiert war und welches nicht.
Das macht sich immer dann bemerkbar, wenn man externe Devices ausgeliehen
hat.
Abbildung: Unterschiedliche
Terminatoren