Guide: WaKü einbau - Seite 1/6
Intro
ACHTUNG: Wir haften für keine
Schäden, die durch das Nachmachen, Befolgen oder ähnliches dieser Anleitung und
diesen Infos an irgendwelchen Systemen entstehen!
Als erstes möchte ich anhand einer kleinen Skizze mal zeigen,
wie das fertige System aussehen soll.

Das Wasser soll später aus der Pumpe
heraus in den
Radiator gepumpt werden. Von dort aus wird es später in den
CPU-Kühler fließen. Dort nimmt das Wasser die Wärme auf. Es fließt weiter in
den
Ausgleichsbehälter und vermischt sich schon mit anderem kalten Wasser. Aus
dem Ausgleichsbehälter wird das Wasser wieder zurück in die
Pumpe gepumpt/gesogen. Im Radiator wird das Wasser dann heruntergekühlt und
der Kreislauf wiederholt sich.
So viel zur Theorie - nun zur Praxis! Wie
auf der oberen Skizze zu sehen ist, soll der Lüfter auf dem Radiator sitzen und
die warme Luft aus dem Gehäuse durch den Radiator hindurch raussaugen. Dazu muss
ein 120X120 mm großes, rundes Loch in die Oberseite des Gehäuses. Damit
habe ich angefangen. Als erstes muss jedoch die gesamte Hardware aus dem Gehäuse
entfernt werden.
"Blow-Hole" in das Gehäuse sägen

Um sicher zu gehen, dass das Loch später
mittig liegt, habe ich als erstes das Gehäuse ausgemessen. Anschließend wird mit
einem Winkel ein senkrechter Strich quer übers Gehäuse gezogen. Achtung: Wenn
schon Netzteil und die CD-Rom Laufwerke ausgebaut sind, sollte man drauf achten,
dass der Radiator später nicht an einer Stelle sitzt, wo ein CD-Rom Laufwerk oder
das Netzteil hingehört!

Hat man den Mittelpunkt festgelegt, muss
ein Kreis auf dem Gehäuse gezeichnet werden. Um kleinere Fehler besser später
ausgleichen zu können, habe ich ein Kreis mit einem Durchmesser von 115 mm
genommen. Den habe ich mit einem handelsüblichen Zirkel gezeichnet. Somit hat
man noch 5 mm "Reserve". Da die Gehäusestärke beim verwendeten CS-601 Gehäuse
sehr stark ist, habe ich mich entschieden das Loch mit einer Stichsäge zu
sägen. Um unschöne Kratzer zu verhindern habe ich die gesamte Oberseite mit
Schutzfolie überzogen. Anschließend wird ein Metallbohrer verwendet, um ein Loch
an der Stelle ins Gehäuse zu bohren, wo später das 120 mm Loch sein soll. Das
Loch muss so groß sein, dass das Sägeblatt ohne Probleme durchs Loch passt.

Jetzt kann das Loch ins Gehäuse gesägt
werden. Dazu das Sägeblatt einfach in das erst gebohrte Loch stecken und sägen.